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-- Was macht die Politik gerade?
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Posted by Nik Novo on Sep-30-2009 05:58:

quote:
Originally posted by DjDiPain
Einen Transparenten Staat, der nicht einer Lobby hinterher rennt. Politik die nicht nur die Unternnehmen bevorzugt, sondern auch den B�rger. Wenn Politiker endlich mal Politik machen w�rden, und nicht von einem Konzern gelengt werden, w�rden auch endlich Gesetze verabschiedet die sowohl den B�rger als auch den Konzern nutzen w�rde, Wirtschaftspolitik muss immer ein Kompromiss zwischen B�rger und Unternehmen sein wenn man dort Regelungen durchbringt die ein 50:50 verh�ltnis darstellen, hat man die besten Chancen daraus zu kommen. Aber leider hat solch ein Konflikt nurmal den Nachteil das auch das Unternehmen mal tiefer in die Tasche greifen muss, und das klappt dank unserer Lobbypolitik nicht.


Ein Politiker MUSS unabh�ngig seine Entscheidungen treffen, er darf gerne von beiden seiten beraten werden, aber nicht die intressen eines Konzernes vertreten...

Der Weg aus der Krise ---> ein Politiker muss absolut Transparent sein, und DARF keine zweitjobs haben...


Du meinst also, wenn jetzt auf einen Schlag alle Politiker ihre Zweitjobs aufgeben und auf einmal transparente Wirtschaftspolitik machen, es wieder bergauf geht?
In Wirtschaft und Recht hast du offensichtlich nicht aufgepasst... Ganz einfach ausgedr�ckt: Aufschwung entsteht dann, wenn Leute anfangen wieder mehr einzukaufen. Politiker ohne Zweitjob werden da wohl kaum helfen.

Im �brigen sollte Wirtschaftspolitik die Rahmenbedingungen f�r die Wirtschaft schaffen/ver�ndern/anpassen/etc und nicht aktiv in die Wirtschaft pfuschen, wie es leider viel zu oft getan wird (aktuellstes Beispiel: Opel). Aber dieser Grundsatz wurde hierzulande schon vor viel zu langer Zeit �ber den Haufen geworfen. Ich werfe der Regierung auch immer noch vor den Banken geholfen zu haben, ich halte das f�r einen der gr��ten Fehler des letzten Jahres.


Posted by Meat187 on Sep-30-2009 07:52:

quote:
Originally posted by DjDiPain
Sorry, aber diese Wahltaktik geht mir absolut auf den Zeiger, ich w�hle doch keine Partei die nicht meine intressen vertritt, wie dumm ist der Mensch eigentlich solch eine Taktik nachzugeiern. Irgendwann kommt durch solch eine Wahl mal was an die Macht, was wir nicht wollen.




Also ich werde hier sicher nicht anfangen meine Wahlentscheidung im Detail zu rechtfertigen, besonders nicht gegen�ber jemandem der den restlichen Beitrag mit generalisiertem, populistischem Unfug vollkleistert. Aber sobald ich eine Partei gefunden habe, die meine Ansichten 1 zu 1 teilt lasse ich es dich wissen.


Posted by DjDiPain on Sep-30-2009 10:49:

quote:
Originally posted by Nik Novo
Du meinst also, wenn jetzt auf einen Schlag alle Politiker ihre Zweitjobs aufgeben und auf einmal transparente Wirtschaftspolitik machen, es wieder bergauf geht?


Es w�rde aufjedenfall in die richtige richtung gehen. Das dieses Problem nicht alleine der Ausl�ser ist, ist auch mir klar. Aber falsche Lobbyarbeit behindert neue Konzepte die:

Billiger ist f�r den Steuerzahler (Openaccess in Beh�rden, gutes beispiel ist da die britische Polizei die durch Openaccess mehrere Millionen � im Monat spart).




In Wirtschaft und Recht hast du offensichtlich nicht aufgepasst... Ganz einfach ausgedr�ckt: Aufschwung entsteht dann, wenn Leute anfangen wieder mehr einzukaufen. Politiker ohne Zweitjob werden da wohl kaum helfen.
[/QUOTE]

Oh genau, das erreicht man dann wenn man trotz seines Vollzeitjobs Hilfe vom Amt beantragen muss, weil man nicht genug verdient.

http://www.foerderland.de/1231.0.html

Hier gibt es infomartionen zu Mindestl�hnen in unserer Nachbarschaft.


Aber wir machen lieber glaubw�rdige Unternehmenspolitik in deren Unternehmen ja soooooo jammern das wenn ein Mindestlohn kommt die Firma pleite geht, und Firmen die pleite gehen, ihren Managern f�r 6 Monate arbeit 15 millionen � in den Arsch blasen. DAS ist vern�nftige Unternehmenspolitik du hast recht. Wenn ich den Artikel noch finde stell ich ihn mal bereit, fr�her war es mal �blich das manager das 10 fache verdient wer der normale arbeiter, heute sind wir in demensionen angekommen wo Manager das 300 fache verdienen...oder sogar noch mehr, und das in Firmen die nicht gerade daf�r gegl�nzt haben in der Bankenwirtschaft gut gearbeitet zu haben.

Aber ich klinke mich ab jetzt hier raus, hat ja keinen zweck, die BILD hat recht und alle anderen sind b�se Verschw�hrungstheoretiker...

Guten Tag noch


Posted by Nik Novo on Sep-30-2009 11:42:

quote:
Originally posted by DjDiPain
Es w�rde aufjedenfall in die richtige richtung gehen. Das dieses Problem nicht alleine der Ausl�ser ist, ist auch mir klar. Aber falsche Lobbyarbeit behindert neue Konzepte die:

Billiger ist f�r den Steuerzahler (Openaccess in Beh�rden, gutes beispiel ist da die britische Polizei die durch Openaccess mehrere Millionen � im Monat spart).

Die Stadt M�nchen hat auch vor Jahren auf Linux umgestellt. Gespart haben sie bisher noch nichts, sie zahlen im Moment aber drauf. Der Spareffekt wird sich erst in ein paar Jahren einstellen. Ob die britischen Beh�rden dann auch immer noch so viel sparen, schauen wir am besten dann mal.
Kurzfristige Erfolge sind immer recht einfach zu erreichen (bestes Beispiel waren die Banken in letzter Zeit), aber ob das auch eine langfristige Investition ist, muss sich immer erst beweisen.

quote:
Oh genau, das erreicht man dann wenn man trotz seines Vollzeitjobs Hilfe vom Amt beantragen muss, weil man nicht genug verdient.

http://www.foerderland.de/1231.0.html

Hier gibt es infomartionen zu Mindestl�hnen in unserer Nachbarschaft.

Aber wir machen lieber glaubw�rdige Unternehmenspolitik in deren Unternehmen ja soooooo jammern das wenn ein Mindestlohn kommt die Firma pleite geht, und Firmen die pleite gehen, ihren Managern f�r 6 Monate arbeit 15 millionen � in den Arsch blasen. DAS ist vern�nftige Unternehmenspolitik du hast recht. Wenn ich den Artikel noch finde stell ich ihn mal bereit, fr�her war es mal �blich das manager das 10 fache verdient wer der normale arbeiter, heute sind wir in demensionen angekommen wo Manager das 300 fache verdienen...oder sogar noch mehr, und das in Firmen die nicht gerade daf�r gegl�nzt haben in der Bankenwirtschaft gut gearbeitet zu haben.


Die Schuld nur auf die Unternehmen zu schieben ist zu einfach. Sicherlich gibt es Jobs, die l�cherlich gering bezahlt sind, aber dass die so wenig Geld haben, liegt auch an den horrend hohen Steuern die gezahlt werden wollen. Und wof�r zahlen wir auch Steuern? Auch damit der Nachbar 5 Stra�en weiter sein H�uschen bauen kann.


Posted by DJOverdose on Sep-30-2009 12:31:

quote:
Oh genau, das erreicht man dann wenn man trotz seines Vollzeitjobs Hilfe vom Amt beantragen muss, weil man nicht genug verdient.

http://www.foerderland.de/1231.0.html

Hier gibt es infomartionen zu Mindestl�hnen in unserer Nachbarschaft.

Wer muss denn genau Hilfe vom Amt beziehen? Ich meine, wenn ich mir den Mindestlohn von GB anschauen, da komme ich auf 7,60�/Stunde bei einer 40-Stunden-Woche. Wenn man dazu noch bedenkt, dass in GB die Lebensunterhaltskosten h�her sein d�rften, ist das auch nicht gerade viel. Allerdings sind die Abgaben in GB soweit ich wei� geringer, was dazu f�hrt, dass Brite unterm Strich doch wieder mehr in der Tasche hat.

Es w�re interessant zu wissen, von welchen Jobs du sprichst, wenn du sagst man kommt trotz Vollzeitjob nicht �ber die Runden, und wie viel die dann im Monat verdienen.

Au�erdem ist interessant zu sehen, dass die Forderung der Linken selbst im Internationalen vergleich sehr sehr hoch ist. Und zu guter letzt: Wer sagt denn dass in diesen L�ndern der Mindestlohn wirklich ohne folgen geblieben ist? In Frankreich z.B. hei�t es, sei die Jugendarbeitslosigkeit auf Grund dessen sehr hoch.


Edit: Was ich pers�nlich ungerecht finde ist, dass wenn jemand ALGII bezieht und dann eine Vollzeitstelle annimmt und unterm Strich auch nicht mehr �brig hat. Das f�hre ich aber in vielen F�llen eher auf zu hohe Soialleistungen zur�ck. Als Hartz4'ler bekommt man nunmal die Wohnung und viele andere Dinge gezahlt.


Posted by halo on Sep-30-2009 13:50:

Die Debatte �ber Mindetsl�hne auf Seiten der Bev�lkerung kann ich absolut nicht nachvollziehen.

Betrachten wir es doch mal so: Ein Mindestlohn soll ein sozial vertr�gliches Grundeinkommen f�r jeden sichern. Exakt das selbe Ziel verfolgt bisher HartzIV mit dem ALGII.

Aus Sicht es B�rgers ist es doch vollkommen Wurst, wer ihm die zum Mindestlohn von meinetwegen 7,50� fehlenden 1,50� auf seine 6� Lohn zahlt. Bis jetzt ist es das ALGII, was L�hne unter einer Mindestgrenze abf�ngt. Ein Mindestlohn �ndert f�r Menschen unter dieser Grenze im Endeffekt absolut null. Es hei�t dann einfach nur anders und die Gelder kommen nicht vom Staat, sondern vom Chef.

Gerade die Beispiele, dass man in einigen Berufen zwar voll arbeiten kann, aber immernoch Zuschu� vom Staat bekommt, zeigen doch, dass es in Deutschland ein funktionierendes System eines Mindesteinkommens gibt.

Was sich aber �ndern w�rde, ist die Verteilung der Lasten. Logisch, dass die Regierung sich das Geld f�r HartzIV sparen und die Leistungen den "Unternehmern" aufdr�cken will. Ist ja super f�r den Haushalt. ABER: Dass die so oft zitierte Friseuse auf ALGII angewiesen ist, liegt nicht etwa daran, dass die Chefin sich auf Kosten der Angestellten die Taschen vollhaut. H�ufig ist es sogar so, dass die Meisterin am Ende weniger raus hat, als die Fachangestellte, trotz allen unternehmerischen Risikos.

Den Kleinunternehmern nun auch noch einen Mindestlohn aufzuzwingen halte ich f�r �konomisch und ethisch hochgradig gef�hrlich. Bes�nders in Hinblick darauf, dass durch Mindestl�hne gerade die Betreibe belastet werden, die auch momentan nicht grade die h�chsten Sozialabgaben zahlen (k�nnen). Ein Mindestlohn erzeugt damit eine Verscheibung der Abgabenlast von den einkommensstarken Unternehmen hin zu den einkommensschwachen. Wie kann man angesichts dessen lautstark wegen der Gerechtigkeit f�r eine Reichensteuer pl�dieren und dann einen Mindeslohn durchsetzen wollen?

P.S. @Keldana: Bevor ich ansatzweise �berlege, dir zu antworten, schaust du mal bitte nach, was die "Pers�nlichkeitsrechte am Werk" sind, die die Piraten so gro�z�gig anerkennen, w�hrend sie alle anderen Rechte des Urhebers mit F��en treten.


Posted by halo on Sep-30-2009 14:08:

quote:
Originally posted by Nik Novo
Die Stadt M�nchen hat auch vor Jahren auf Linux umgestellt. Gespart haben sie bisher noch nichts, sie zahlen im Moment aber drauf.


Ein Spareffekt wird sich hier wohl eher nie einstellen, denn die eigentlichen Kosten eines EDV-Systems sind nicht Anschaffungskosten der Lizenzen (die auch f�r Microsoft Produkte bei Beh�ren weit unter dem Media-Markt Preis liegen), sondern der laufende Aufwand f�r Wartung, Mitarbeiterschulung und Support. Und gerade dieser Aufwand d�rfte bei Linux eher h�her sein, als beispielsweise bei Windows und ist auch f�r Open-Source Software keinesfalls kostenlos.

quote:
Originally posted by DjDiPain
Billiger ist f�r den Steuerzahler (Openaccess in Beh�rden, gutes beispiel ist da die britische Polizei die durch Openaccess mehrere Millionen � im Monat spart).


Mal abgesehen davon, dass ich mir grad nicht vorstellen kann, was bei einer Polizei so sinnvollerweise alles per OpenAccess verbesserbar ist... Ich denke, dass die Briten hier eher dadurch sparen, dass sie ihre B�rokratie vor der Umstellung mal gr�ndlich analysiert und bereinigt haben.
Wie ich drauf komme? Wenn man z.B. bei der Sparkasse nen Kontoauszug f�r nen bestimmten Zeitraum haben m�chte, muss man darauf 2 Wochen warten und ne Dicke Geb�r bezahlen. Da aber (hoffentlich) ohnehin alle Kontodaten elekronisch verarbeitet werden und so eine Abfrage ja nicht mehr sein kann, als zwei Daten in eine Maske einzugeben und auf Drucken/Senden zu klicken, muss diese Wartezeit durch (unn�tze) B�rokratie entstehen, die sicher Geld kostet. F�hrt man die Abfrage direkt nach au�en (OpenAccess) kann man sich logischerweise die ohnehin unn�tze B�rokratie sparen. Das selbe Ergebnis l�sst sich aber auch ohne OpenAccess erreichen, wenn man die B�rokratie bereinigt und die langsame Mitarbeiterin entl�sst...


Posted by Keldana on Sep-30-2009 16:49:

quote:
Originally posted by halo
P.S. @Keldana: Bevor ich ansatzweise �berlege, dir zu antworten, schaust du mal bitte nach, was die "Pers�nlichkeitsrechte am Werk" sind, die die Piraten so gro�z�gig anerkennen, w�hrend sie alle anderen Rechte des Urhebers mit F��en treten.


Sie erkennen an, dass der Urheber der einzige ist, der mit Ihrem Werk Geld machen darf ... bzw. wenn jemand Geld damit macht, dann soll der Urheber mehr daran verdienen, als bisher.

Aber la� mal gut sein ... Du wirst es vermutlich nie begreifen ...

quote:
Originally posted by halo
Ein Spareffekt wird sich hier wohl eher nie einstellen, denn die eigentlichen Kosten eines EDV-Systems sind nicht Anschaffungskosten der Lizenzen (die auch f�r Microsoft Produkte bei Beh�ren weit unter dem Media-Markt Preis liegen), sondern der laufende Aufwand f�r Wartung, Mitarbeiterschulung und Support. Und gerade dieser Aufwand d�rfte bei Linux eher h�her sein, als beispielsweise bei Windows und ist auch f�r Open-Source Software keinesfalls kostenlos.


Oh man ... das ist echt traurig, dass es immer noch Leute gibt, die diese unsinnigen und l�ngst wiederlegten Theorien immer wieder aufs Tablett bringen.

Wartung f�r die Hardware h�ngt nicht vom verwendeten OS ab ... und bei der Software ist es nicht anders.

Einem Mitarbeiter beibringen, ob der Knopf rechts (Windows) oder links (Linux) ist, macht in den Kosten ebenfalls keinen Unterschied.

Die Suuportkosten sind bei Linux geringer .... und da es auch auf �lterer Hardware l�uft, braucht man selbige nicht so oft austauschen ...

quote:


EU-Wirtschaftsausschuss will GPL und CC f�rdern

Dringender Anpassungsbedarf beim Urheberrecht

In seiner Stellungnahme zum Gr�nbuch der EU-Kommission spricht sich der EU-Wirtschafts- und Sozialausschuss neben der F�rderung von GPL- oder CC-lizenzierten Werken auch f�r eine �nderung der EU-Urheberrechtsrichtlinie zur Vereinfachung der Onlineausleihe von Werken zu Bildungszwecken aus.

http://www.golem.de/0909/70171.html


Die Ansichten der Piratenpartei scheinen gar nicht mal so abwegig zu sein.


Posted by halo on Sep-30-2009 19:05:

quote:
Originally posted by Keldana
Sie erkennen an, dass der Urheber der einzige ist, der mit Ihrem Werk Geld machen darf ... bzw. wenn jemand Geld damit macht, dann soll der Urheber mehr daran verdienen, als bisher.


Wie kann man nur so ma�los ignorant sein??

SCHAU'S BITTE NACH, BEVOR DU WAS SCHREIBST!!!
...und falls du nicht selber in der Lage bist, mal einfach "Pers�nlichkeitsrecht im Urheberrecht" bei google einzugeben: Der Urheber hat aufgrund seines Pers�nlichkeitsrechts das Ver�ffentlichungsrecht, das Recht der ersten Inhaltsmitteilung (� 12 UrhG), das Recht auf Anerkennung der Urheberschaft (z.B. Namensnennung, Schutz vor Bestreitung und Anma�ung der Urheberschaft, Versehen des Werks mit Urheberbezeichnung) (�13 UrhG) und das Recht, Entstellungen und Beeintr�chtigungen des Werkes zu verbieten (�14UrhG).
Der Urheber kann bestimmen, ob (ja oder nein) und wie (z.B. als Buch, als Tonkassette) sein Werk zu ver�ffentlichen ist. Er kann auch festlegen, ob er schon etwas zu seinem Werk sagt, solange weder das Werk, noch der wesentliche Inhalt oder eine Beschreibung des Werkes mit seiner Zustimmung ver�ffentlicht ist.

Das Pers�nlichkeitsrecht hat nichts zu tun mit dem Verwertungsrecht!


Posted by Nik Novo on Sep-30-2009 19:45:

quote:
Originally posted by halo
Ein Spareffekt wird sich hier wohl eher nie einstellen, denn die eigentlichen Kosten eines EDV-Systems sind nicht Anschaffungskosten der Lizenzen (die auch f�r Microsoft Produkte bei Beh�ren weit unter dem Media-Markt Preis liegen), sondern der laufende Aufwand f�r Wartung, Mitarbeiterschulung und Support. Und gerade dieser Aufwand d�rfte bei Linux eher h�her sein, als beispielsweise bei Windows und ist auch f�r Open-Source Software keinesfalls kostenlos.

Durchaus. Allerdings fallen bei Linux halt keine zus�tzlichen Kosten mehr an, wenn es ein Major Upgrade gibt


quote:
Mal abgesehen davon, dass ich mir grad nicht vorstellen kann, was bei einer Polizei so sinnvollerweise alles per OpenAccess verbesserbar ist... Ich denke, dass die Briten hier eher dadurch sparen, dass sie ihre B�rokratie vor der Umstellung mal gr�ndlich analysiert und bereinigt haben.
Wie ich drauf komme? Wenn man z.B. bei der Sparkasse nen Kontoauszug f�r nen bestimmten Zeitraum haben m�chte, muss man darauf 2 Wochen warten und ne Dicke Geb�r bezahlen. Da aber (hoffentlich) ohnehin alle Kontodaten elekronisch verarbeitet werden und so eine Abfrage ja nicht mehr sein kann, als zwei Daten in eine Maske einzugeben und auf Drucken/Senden zu klicken, muss diese Wartezeit durch (unn�tze) B�rokratie entstehen, die sicher Geld kostet. F�hrt man die Abfrage direkt nach au�en (OpenAccess) kann man sich logischerweise die ohnehin unn�tze B�rokratie sparen. Das selbe Ergebnis l�sst sich aber auch ohne OpenAccess erreichen, wenn man die B�rokratie bereinigt und die langsame Mitarbeiterin entl�sst...

Hey, das was du gequotet hast, hab nicht ich geschrieben


Posted by Keldana on Sep-30-2009 20:05:

quote:
Originally posted by halo
Das Pers�nlichkeitsrecht hat nichts zu tun mit dem Verwertungsrecht!


Ist ja gut ... kann man aber auch vern�nftig sagen, oder ???

quote:
Originally posted by halo
und falls du nicht selber in der Lage bist, mal einfach "Pers�nlichkeitsrecht im Urheberrecht" bei google einzugeben:


Guckst Du irgendwas nach, wenn Du sicher bist, dass Du wei�t, worum es geht ???

Also ich f�r meinen Teil gucke eigentlich nach, wenn ich unsicher bin ... das f�hrt manchmal dazu, das man einen Fehler macht ... aber irren ist nunmal menschlich ...meinst Du nicht ???

Au�erdem hast Du es nicht pr�zise formuliert ... wenn Du wolltest, dass ich nachgucke, was allgemein die Pers�nlichkeitsrechte sind im UrhG, dann solltest Du das auch schreiben ....


Posted by Nik Novo on Sep-30-2009 20:15:

quote:
Originally posted by Keldana
Au�erdem hast Du es nicht pr�zise formuliert ... wenn Du wolltest, dass ich nachgucke, was allgemein die Pers�nlichkeitsrechte sind im UrhG, dann solltest Du das auch schreiben ....


quote:
Originally posted by halo
P.S. @Keldana: Bevor ich ansatzweise �berlege, dir zu antworten, schaust du mal bitte nach, was die "Pers�nlichkeitsrechte am Werk" sind, die die Piraten so gro�z�gig anerkennen, w�hrend sie alle anderen Rechte des Urhebers mit F��en treten.



Was ist denn daran bitte unpr�zise?!?


Posted by Keldana on Sep-30-2009 20:47:

quote:
Originally posted by DjDiPain
Der Weg aus der Krise ---> ein Politiker muss absolut Transparent sein, und DARF keine zweitjobs haben...


Ich habe auch sehr lange gedacht, dass es die L�sung w�re .... aber ich denke, die Politiker w�rden dann im Verborgenen einfach st�rker die Hand aufhalten ... bzw. Zuwendung erhalten ... das eigentliche Problem l��t sich damit vermutlich genauso wenig beseitigen, wie ein NPD Verbot alle NPD Anh�nger zu frommen Menschen machen w�rde.

quote:
Originally posted by Vanditine
Welchen Weg aus so einer Krise seht ihr denn sonst, au�er den des Wachstums?


Seit Deinem Post habe ich dr�ber gegr�belt ... aber mir ist zumindest nichts eingefallen, was erfolgversprechender w�re ... zumindest kurzfristig nicht ...


Posted by halo on Sep-30-2009 20:57:

quote:
Originally posted by Nik Novo
Durchaus. Allerdings fallen bei Linux halt keine zus�tzlichen Kosten mehr an, wenn es ein Major Upgrade gibt

Nuja.. aber nur, wenn man keine eigenen Admins f�rs Einspielen des neuen Kernels bezahlt. Ansonsten w�r ein MajorUpdate aus meiner Sicht mit ner neu zu kaufenden Release der Distribution zu vergleichen, oder?

quote:
Originally posted by Nik Novo
Hey, das was du gequotet hast, hab nicht ich geschrieben

Sorry, zwischen Preview und Submit ist was verloren gegangen... unter anderem das "BITTE" f�r Keldana...


Posted by halo on Sep-30-2009 21:03:

quote:
Originally posted by Keldana
Ist ja gut ... kann man aber auch vern�nftig sagen, oder ???

In wie vielen Post vorher hab ich das versucht, nur um von dir ignoriert zu werden?


quote:
Originally posted by Keldana
Guckst Du irgendwas nach, wenn Du sicher bist, dass Du wei�t, worum es geht ???

In der Tat tue ich das, allein schon, um meine Argumente absichern zu k�nnen. Um so mehr schaue ich nach, wenn mich einer zum dritten Mal drauf hingewiesen hat, dass ich falsch liege...


Posted by Keldana on Sep-30-2009 21:28:

quote:
Originally posted by halo
In wie vielen Post vorher hab ich das versucht, nur um von dir ignoriert zu werden?


nicht verstanden worauf Du hinaus willst != ignoriert


Posted by DjDiPain on Oct-01-2009 14:58:

HartzIV & 1�-Jobber, sie erhalten die Wirtschaft!

Sind drei teile die man sich angucken kann. Und sp�testens hier sollten wir alle mal aufwachen und hinterfragen ob das was man uns da vorsetzt immer nur das beste f�rs VOLK ist...

Aber hey wer hats erfunden? VOLKSWAGEN!


Posted by DjDiPain on Oct-02-2009 20:08:

Wie der Krieg von Heute wirklich aussieht!

*Verschw�rungsmodus an*

Man m�chte sich nicht ausmalen welche Kriege unter �hnlichen Vorraussetzungen gef�hrt worden sind*

*Verschw�rungsmodus aus*


Posted by Vanditine on Oct-02-2009 20:27:

quote:
Originally posted by Keldana
Seit Deinem Post habe ich dr�ber gegr�belt ... aber mir ist zumindest nichts eingefallen, was erfolgversprechender w�re ... zumindest kurzfristig nicht ...


Na dann freue ich mich jetzt schonmal auf s�mtliche geistigen Erg�sse derer, die glauben, unser Land besser regieren zu k�nnen, als die Leute, die sich augenscheinlich st�rker damit besch�ftigt haben, als nur mal eben ein paar depperten Verschw�rungstheorien hinterher zu rennen...


Posted by halo on Oct-03-2009 01:22:

quote:
Originally posted by DjDiPain
Wie der Krieg von Heute wirklich aussieht!


Das eigentlich peinliche ist, dass da irgendjemand was zugibt. Ich mein, was da in den Eigenschaften des Dokuments steht, kann jeder selber einstellen...

Wenn wir schon mal �ber zeitgem��e Kriegsf�hrung reden, dann ist doch dies hier viel spannender.


Posted by Meat187 on Oct-03-2009 11:22:

quote:
Originally posted by Keldana
Seit Deinem Post habe ich dr�ber gegr�belt ... aber mir ist zumindest nichts eingefallen, was erfolgversprechender w�re ... zumindest kurzfristig nicht ...


Nat�rlich f�llt einem da nichts ein. Schlie�lich ist Krise ja geradezu als das Ausbleiben von Wachstum definiert. Und genau dort sehe ich das Problem. Wenn ohne Wachstum nichts mehr geht und systembedingt stetiges Wachstum unm�glich ist, dann muss sich langfristig etwas fundamental �ndern.


Posted by Nik Novo on Oct-17-2009 20:39:

Da wir das Thema Indizierung hier ja letzt erst hatten: Sehr guter (aber auch recht langer) Artikel zum Thema Indizierung von Filmen in Deutschland: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31298/1.html


Posted by DJOverdose on Nov-15-2009 20:50:

Mensch, kaum ist die Bundestagswahl vorbei schl�ft der Trhead hier ein?!


Ich habe heute den Film "Grundeinkommen" angeschaut. Das Video ist hier zu finden: http://www.youtube.com/watch?v=kK-GR8FjyH8 Ich meine das Thema wurde hier schon mal irgendwo angerissen, aber ich find nicht mehr wo.
Mich w�rde interessieren was ihr �ber bedingungslosen Grundeinkommen denkt.

Mich hat es nicht �berzeugen k�nnen. Die Steuerreform die damit zusammenh�ngt ist zwar interessant, doch ob das in der Praxis wirklich so funktioniert wie es sich manche denken kann niemand sagen, weil man die Auswirkungen auf Arbeitslosigkeit, die Gesellschaft usw. nicht voraussehen kann. Ich w�rde da erstmal mit einer Vereinfachung des Steuersystems anfangen.

Doch zum eigentlichen Thema, dem Grundeinkommen. Ich m�chte nicht sagen, dass ich es per se schlecht finde, ABER ich sehe �berhaupt nicht die Vorteile die in dem Film gepriesen werden (und auch von den Lobbyistenvideos bei YouTube). Wieso sollte man dadurch freier sein? Wieso sollt eine "Entsklavung" der Arbeiter stattfinden?
Wenn das Grundeinkommen eine gewisse Grundsicherung gew�hrleisten soll, hei�t das man kann sich das n�tigste zum Leben leisten. Ich habe diesbez�glich jetzt schon �fter den Betrag gelesen von 1000�/Monat in Deutschland gelesen. Davon m�ssten wohl zumindest noch etwas Geld f�r die Krankenkasse abgezogen werden. Dann d�rften noch 850� �brig bleiben. Und davon muss nat�rlich alles bezahlt werden - Miete, Lebensmittel, Kleidung, Auto, sonstige Anschaffungen. Ich behaupte, eine alleinstehende Person in einer deutschen Gro�stadt lebt derzeit von Hartz4 besser.
Das bedeutet, will man nicht jeden Cent drei mal umdrehen m�ssen, muss man sich arbeit suchen und wird �ber jede Arbeit froh sein auch wenn sie nur 3� die Stunde bringt (=960� on top bei Vollzeitjob) und keinen Spa� macht. Von Freiheit kann dann keine Rede mehr sein. Schon gar nicht von "ich Arbeite, f�r den Zweck der Arbeit", also das was man heute unter Ehrenamt versteht. Es wird ja behauptet, wenn ich mein Grundeinkommen habe und nicht des Geldes wegen arbeiten MUSS, aber arbeiten will, dann kann ich solche Ehren�mter �bernehmen.
Interessant ist auch das Beispiel mit dem Latte Machiatto in dem Film. Angeblich, w�rde das Caf� durch das Grundeinkommen bzw. das Wegfallen der Lohnnebenkosten/Steuern nur noch 1/4 der Kosten des Latepreises ausmachen, anstatt 1/2. Und dadurch solle der Arbeitgeber mehr Spielraum bekommen und auch mal mehr Leute einstellen k�nnen. Tats�chlich ist es aber doch so, dass der Konkurrenzdruck nach wie vor genauso gro� ist. UND: Wenn ich h�here Lohnkosten habe weil ich mehr Leute einstelle wird das Produkt in der Herstellung teurer, sagen wir umgerechnet auf einen Latte 5cent. Dann kommen aber obendrauf noch 100% Konsumsteuer womit wir bei 10cent also dem doppelten w�ren.

Ein andere Punkt der angebracht wird ist, dass es immer weniger Arbeit gibt und somit in Zukunft nicht mehr jeder Arbeit finden kann. Den beispielen in dem Film zu folge m�ssten wir aber bereits eine Arbeitslosenquote von 50% haben. Es ist doch so, dass fr�her auch Kinder auf dem Feld standen, dass mehr produziert/konsumiert wird und vor allem in anderen Bereichen deutlich mehr Personal gebraucht wird (Pflege, Forschung...)
Aber selbst wenn wir davon ausgehen, das in Zukunft nicht mehr genug Arbeit da ist, muss das Grundeinkommen imo deutlich h�her ausfallen. Das h�tte aber wiederum zu Folge das wesentlich weniger arbeiten wollen. Auch die, die heute vielleicht sagen sie wollen arbeiten, sonst w�re ihnen langweilig w�rden das bestimmt bald anders sehen wenn der gesamte Freundeskreis, das gesamte Umfeld auch nicht arbeitet und genug Geld da ist um gemeinsam seine Freizeit zu gestalten. Au�erdem: Wenn das Grundeinkommen zum Grundrecht f�r alle wird. Wie wird man dann mit Einwanderern umgehen? Insgesamt werden wir dann wohl ein Finanzierungsproblem haben.

Zu guter letzt: Man sollte nicht vergessen das wir in einem Sozialstaat leben und ohnehin eine Grundsicherung statt findet. Verhungern muss hier niemand.

Der Film l�sst noch viele weitere Fragen offen, genauso wie andere Artikel oder Videos im Netz. Aber mich w�rde jetzt erstmal interessieren wie ihr das seht.


Posted by Keldana on Nov-27-2009 22:18:

Deutschland ist jetzt Berlusconi-Land

siehe hierzu auch:

Schwarze Combo gegen Chefredakteur Brender



Und ein anderes Thema:

Liberale Umfaller - Wie eine angebliche B�rgerrechtspartei, die B�rgerrechte mit F��en tritt


Posted by DJOverdose on Nov-30-2009 13:21:

Auf mein letztes Thema will wohl niemand antworten. Dann probier ichs eben mit was brandaktuellem.


Was sagt ihr denn zu dem aktuell hei�diskutierten Minarettverbot in der Schweiz? Begr��t ihr es oder findest ihr das eher absto�end?


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