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-- Hartz IV, seid ihr dafür oder dagegen?
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| Originally posted by Reaktor Sorry aber das ist meine Meinung. |
bin dafür...es kann doch nicht sein, dass andere sich nen faulen lenz auf kosten des staates machen.
ich fordere mehr flexibilität von den montagsdemonstranten 
wenn man "Harts 4" oder "Harz 4" schreibt (solche rechtschreibfehler sieht man auf den demonstrationsplakaten in fast jeder montagsdemonstrationsreportage) anstatt "Hartz IV" sollt man vielleicht doch nochmal so flexibel sein, die grundschule zu wiederholen.

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| Originally posted by smoking-joe VOTED! absolut für harz 4! |

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| Originally posted by MatthewAdams (...) anstatt "Hatz IV" (...) |
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| Originally posted by DJ NGE auch nicht besser |
bin dagegen
...hab gerade nicht viel zeit nen ausführlichen beitrag zu schreiben, bin aber jedenfalls entsetzt über manche comments.
...es heisst doch "fördern und fordern"....ich sehe beim gesetz nur forderungen. gewissermassen hat die politik den zweiten schritt vorm ersten getan.
...einigen ist wahrscheinlich der inhalt des gesetzes nicht richtig klar. wer sein leben lang gearbeitet hat und dann arbeitslos wird, ist gezwungen, nach wenigen monaten ALGeld sein spargroschen aufzubrauchen, den er über jahrzehnte zusammengetragen hat.
(wer glaubt den noch heutzutage ernsthaft nicht von A-losigkeit betroffen sein zu können)
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| Originally posted by MatthewAdams Der Fehler basierte aber auf einer physischen Fehlfunktion (Tastenanschlag der Tastatur beim Drücken der R-Taste) oder nicht auf einer mentalen |

Re: bin dagegen
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| Originally posted by Doctorxx3 ...es heisst doch "fördern und fordern"....ich sehe beim gesetz nur forderungen. gewissermassen hat die politik den zweiten schritt vorm ersten getan. |
Wenn ich 5 Euro einnehme in der Minute, aber 10 Euro wieder in der Minute ausgebe, dann muß ich doch sehen das ich nicht so viel ausgebe.
Und wie geht das???
Richtig! Es wird eingespart!!!
So läuft es aber momentan in der BRD nicht!!!
Zur Zeit machen wir einen Verlust von 2.534,- Euro pro SEKUNDE!!!!!
http://www.miprox.de/Schuldenuhr.html
Allerdings bezweifel ich stark, das HARTZ 4 allein was nützen wird.
Trotzdem wird das alles noch sehr spaßig.... 
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| Originally posted by Reaktor nur aus dem Aspekt das alle Leute gezwungen sind für jeden Scheiß Job und für jedes Geld arbeiten zu gehen ? Würdet ihr für 500 € im Monat z. B. Putzen oder Wände verputzen, obwohl ihr 10 Jahre auf der Schule wart und noch 3 Jahre eine Ausbildung gemacht habt ? |
we all living in amerika 
hui das wird lustig in Deutschland
stiffi: du klingst wien roter aber zählst dich als FDPler
in kamen hängt die welt schief 
Das kommt wohl ganz auf die Perspektive an...ich habe zur Zeit einen relativ sicheren Job und kann daher leicht sagen, ich habe nichts gegen das Harz IV-Programm, da ich es als notwengig erachte. Wenn ich nun aber im Osten leben würde und wäre mit einer Arbeitslosenquote von über 10% konfrontriert wäre und definitiv wenig Chancen auf einen Vollzeitjob hätte, würde ich das natürlich ganz anders sehen. Ich setze hierbei voraus, dass wir über Leute reden, die arbeiten wollen und nicht auf Schmarotzen aus sind. Das ist die große Gefahr bei dieser ganzen Diskussion um die Arbeitsreform...viele Leute werden in einen Sack mit dem Promilleanteil gesteckt, der wirklich keinen Bock zum Arbeiten hat und nur auf staatliche Unterstützung um jeden Preis aus ist.
Wenn ich beispielsweise die letzten 20 Jahre gearbeitet hätte und immer die vollen Beiträge in die Renten- Arbeitslosen und Krankenversicherung einbezahlt hätte und nun, da ich zum ersten Mal staatliche Hilfe aufgrund von längerwährender Arbeitslosigkeit in Anspruch nehmen müsste, bereits nach einem Jahr auf Sozialhilfeniveau gedrückt würde, hätte ich glaube ich auch einen Hals. Ebenso hätte ich einen Hals, wenn ich mir im Studium den Arsch aufgerissen hätte und müsste als diplomierter Ingenieur bei den Stadtwerken als Abfallentsorgungstechniker anfangen. Damit meine ich nicht, dass der Job eines Müllmanns nicht okay ist und das wir in der Solidargemeinschaft lernen müssen, uns auch mit unterqualifizierter Arbeit auseinanderzusetzen, sondern dass ich einfach nur den Volkszorn verstehen kann und dieser nicht unbegründet ist. Über kurz oder lang werden wir alle mit Einbußen rechnen müssen, nur treffen diese halt ab dem nächsten Jahr über vier Millionen Menschen und das ist kein Pappenstiel. Flexibilität ist ja das, was Arbeitgeber zur Zeit von den Arbeitnehmer fordern...Du findest keinen Job in deiner Stadt? Lass Deine sozialen Kontakte hinter Dir und zieh in ne wildfremde Stadt. Du hast Familie? Na und, dann müssen die eben mit. Du hast ein Haus gekauft und wohnst darin? Verkauf es und ziehe in eine Mietwohnung. Hauptsache, Du hast einen unterbezahlten Job mit einem Zeitvertrag und musst keine staatliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Mir fehlt zur Zeit etwas die Langzeitperspektive in der Politik und die soziale Verantwortung bei den Unternehmen. Die schon immer vorhandenen Ungleichgewichte bei den Einkommen werden durch Hartz IV und ALG II natürlich verstärkt und ich hoffe, dass die Leute auch hier in D-Land so langsam anfangen, die eingebürgerten Unterschiede nicht mehr als selbstverständlich hinzunehmen, sondern wenigstens zu hinterfragen. Wir sind kein Aktivisitenland aber ich frage mich schon, wo nach allen Zugeständnissen an Unternehmen die Zugeständnisse seitens der Unternahmen bleiben? Wie kann ein Unternehmen erwarten, bei solch einer wirtschaftlichen Lage weiterhin den erwarteten Ertragsschnitt zu machen und wenn dieser nicht erreicht wird, an den kleinsten Gehältern zu sparen? Wo sind die Jobs, die seitens der Industrie zugesichert wurden? Wieso ist ein riesiges Unternehmen von sovielen Steuerarten befreit, während Bürger vieles mehrfach versteuern? Die ewige Lüge mit dem Standortwechsel lasse ich nicht gelten, weil die meisten Großkonzerne vom Image in Deutschland leben...stellt Euch vor, Mercedes hätte nur Produktionsstätten in Dubai oder sonstwo...würden die noch genau soviel umsetzen? Ich glaube nicht. Diese ewige Forderung nach mehr Zugeständnissen seitens der Unternehmen ist etwas, was mir zum Hals heraushängt. Ich habe in den letzten Jahren in meinem Job (Deutsche Bank Qualitätsmanagement IT) soviele Kollegen aus anderen Abteilungen gehen sehen und wenn ich deren Gehälter zusammenrechne, komme ich auf das Jahresgehalt eines Top-managers. Aber lieber werden hunderte von Leuten entlassen, als ma für 1-2 Jahre die Gehälter der "Entscheidungsträger" zu kürzen oder wenigstens die horrenden jährlichen Erhöhungen sein zu lassen. Warum sollen immer nur die kleinen Lichter sparen, bei denen 50 Euro mehr oder weniger mehr ausmachen als bei einem Manager, der halt mal auf seinem (eh schon recht hohen) Lohnniveau bleibt? Ich bin sicher der letzte, der eine bessere Qualifikation oder mehr Verantwortung nicht auch besser bezahlt sehen möchte. Mir fehlt nur einfach das Ying und Yang Prinzip ein bisschen und finde, jeder sollte es in seinem Geldbeutel spüren, wenn im Inland eine Konjunkturflaute herrscht. Von Geldverschwendungen im ganz großen Stil seitens der von uns gewählten Volksverteter will ich hier gar nicht anfangen, sonst wird das Posting noch länger.
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| Originally posted by Stiffmaster ich sehe manche haben echt den ernst der lange noch nicht realisiert |
sehr geil @tomtom
So ist es eben, es geht immer nur den Kleinen an den Kragen, die sowieso schon ganz stark bluten müssen.
wer "was ist das" klickt...muss unter ner schweren form von Appartheit leiden....
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| Originally posted by TomTom Das kommt wohl ganz auf die Perspektive an...ich habe zur Zeit einen relativ sicheren Job und kann daher leicht sagen, ich habe nichts gegen das Harz IV-Programm, da ich es als notwengig erachte. Wenn ich nun aber im Osten leben würde und wäre mit einer Arbeitslosenquote von über 10% konfrontriert wäre und definitiv wenig Chancen auf einen Vollzeitjob hätte, würde ich das natürlich ganz anders sehen. Ich setze hierbei voraus, dass wir über Leute reden, die arbeiten wollen und nicht auf Schmarotzen aus sind. Das ist die große Gefahr bei dieser ganzen Diskussion um die Arbeitsreform...viele Leute werden in einen Sack mit dem Promilleanteil gesteckt, der wirklich keinen Bock zum Arbeiten hat und nur auf staatliche Unterstützung um jeden Preis aus ist. Wenn ich beispielsweise die letzten 20 Jahre gearbeitet hätte und immer die vollen Beiträge in die Renten- Arbeitslosen und Krankenversicherung einbezahlt hätte und nun, da ich zum ersten Mal staatliche Hilfe aufgrund von längerwährender Arbeitslosigkeit in Anspruch nehmen müsste, bereits nach einem Jahr auf Sozialhilfeniveau gedrückt würde, hätte ich glaube ich auch einen Hals. Ebenso hätte ich einen Hals, wenn ich mir im Studium den Arsch aufgerissen hätte und müsste als diplomierter Ingenieur bei den Stadtwerken als Abfallentsorgungstechniker anfangen. Damit meine ich nicht, dass der Job eines Müllmanns nicht okay ist und das wir in der Solidargemeinschaft lernen müssen, uns auch mit unterqualifizierter Arbeit auseinanderzusetzen, sondern dass ich einfach nur den Volkszorn verstehen kann und dieser nicht unbegründet ist. Über kurz oder lang werden wir alle mit Einbußen rechnen müssen, nur treffen diese halt ab dem nächsten Jahr über vier Millionen Menschen und das ist kein Pappenstiel. Flexibilität ist ja das, was Arbeitgeber zur Zeit von den Arbeitnehmer fordern...Du findest keinen Job in deiner Stadt? Lass Deine sozialen Kontakte hinter Dir und zieh in ne wildfremde Stadt. Du hast Familie? Na und, dann müssen die eben mit. Du hast ein Haus gekauft und wohnst darin? Verkauf es und ziehe in eine Mietwohnung. Hauptsache, Du hast einen unterbezahlten Job mit einem Zeitvertrag und musst keine staatliche Hilfe in Anspruch nehmen. |
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| Originally posted by TranceRulez Arbeitest Du echt für die Bundesagentur für Arbeit? Cool, noch ein TA |
ich könnte zu den Thema Hartz V Seitenweise schreiben, aber ich habe
keine lust dazu.
Nur soviel: Ich glaube einige Meinungen würden sich hier ganz schnell ändern, wenn mann selber mal Arbeitslos werden würde,und schon so wie ich 15 Jahre Berufsleben hinter sich haben!
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| Originally posted by Reaktor Warum haben wir so viele Arbeitslose ? Weil Kosten gespart werden müssen und im Ausland die Leute für viel weniger arbeiten, als wir hier ! Es fehlen einfach die Jobs hier in Deutschland. |
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| Originally posted by MirkoS H4 ist nicht die Lösung aller Probleme... |
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| Originally posted by Frank-HH auf keinen Fall! |
Ach ja, passend zum Thema: http://www.spiegel.de/politik/deuts...,320500,00.html 
die idee ist gut aber nicht ausgereift. ausserdem bringt's nicht wirklich viele neue langfristige job's. im gegenteil. und es werden mehr arbeitslose, siehe karstadt.
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| Originally posted by MirkoS Man kann es auch ganz einfach sagen. Wir haben zuviele Menschen in Deutschland, die u.a. auch an der Automatisierung leiden! Immer mehr Maschinen und Computer haben den Job von uns Menschen übernommen. So ist das! Wo früher 4 Mann bei den Fordwerken standen um die Räder anzumontieren, steht jetzt ein Roboter der das macht. |
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