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-- Möllemann/Friedmann&CO was läuft hier falsch
Möllemann/Friedmann&CO was läuft hier falsch
unserer wirtschaft geht es schlecht; die staatskasse ist leer und die perspective ist warlich nicht rosig.
Woran mag das liegen?
wir sind immer schnell dabei, die schuld und ursache bei anderen zu suchen. sofern dann jemand entlarvt und blossgestellt ist, erlangen wir befriedigung, genugtuung und bestätigung in unserem eigenem (falschen?)handeln und tun.!?
>> ich möchte sehr gern eure ernstgemeinte meinung hierzu erfahren.
PS: die namen in der überschrift sind gerade aktuell, aber nach meiner auffassung nur indiz für die situation, in der sich unser land befindet; denn bekanntlich ragt der eisberg nur 1/10 aus dem wasser heraus.
meiner meinung nach ist unsere politik einfach zu altmodisch... die verfassung ist überholt, politiker haben keine ideen mehr...
wie denn auch? was will man als politiker in deutschland noch erreichen? es gibt doch immer welche die die lust, und auch noch das recht haben reformen niederzumachen...
die "heilige kuh" gewerkschaft bestimmt eigentlich unsere arbeitsplatz situation, und nicht irgendwelche reformen, die nie durchgesetzt werden, weil die grünen mit ihrer wichtigtuerei, wieder dazwischenlangen, oder weil das der gewerkschaft nicht passt, wegen ihrer armen arbeiter, die ja sooo leiden, und man kann denen doch kein längeres arbeiten zumuten, oder gar iene umstellung...
solang deutschland und mit ihm alle deutschen so dermassen verbissen, unflexibel und verbockt sind, wird sich in diesem land nichts ändern!
Re: Möllemann/Friedmann&CO was läuft hier falsch
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| Originally posted by Doctorxx3 unserer wirtschaft geht es schlecht; die staatskasse ist leer und die perspective ist warlich nicht rosig. |
Re: Re: Möllemann/Friedmann&CO was läuft hier falsch
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| Originally posted by j.wayne Dass es unserer Wirtschaft schlecht geht, liegt imo nicht an unserer Politik. |
ja nur andere länder denen es dann wirtschaftlich nicht mehr so gut geht zb usa, SENKEN dann die steuern und erhöhen sie dann nicht. wenn die die steuern noch mehr anheben kriegen sie WENIGER einnahmen nicht mehr. naja ich denke das wir in deutschland zuviele schwätzer haben und keine die handeln. die schwätzer brauchen wir nicht mehr und die die handeln müssen an die macht nur man kann im moment nicht klar sagen wer was ist ich weis nur das es die spd nicht ist. das nächste intelligente: in NRW will die spd alle realschulen dichtmachen um dadurch die gesamtschulen größer zu machen. WIE HIRNTOT IST DAS?! die sollten lieber alle gesamtschulen abschaffen. für mich ist die realschulfrom die einzige neben dem gymnasialen die sich wirklich durchgesetzt hat. da sieht man mal wieder wie weltfremd die politiker sind.
möllemann wurde praktisch in den tod gejagt und gehetzt kann man sagen. ein kleinen anteil mag auch friedmann haben. die flugblattaffäre?! was war bitteschön so schlimm daran. ein politiker hat nur einmal seine meinung gesagt, was die anderen nicht tuen, und man wird praktisch total von allen auseinandergenommen. klar war die aktion etwas dumm, da nicht abgesprochen aber trotzdem. möllemann war ein politiker der mal gesagt hat wie es ist und wie er denkt. diese arschkriecher und schönreder brauch man nicht mehr! ich gönne die friedmann das richtig was ihm im moment passiert.
Re:trance
Schau die doch mal langfristige Statistiken des BPS/Arbeitslosenquote/Wachstumsrate an, da wirst du kaum Zusammenhänge zu Regierungswechseln finden, vielmehr Zusammenhänge zu "höheren" Ereignissen (globale Krisen, Wiedervereinigung).
Dass man die Arbeitslosenquote mit guten Reformen vielleicht um ein paar Prozentpunkte senken könnte bestreite ich ja nicht, Makulatur, aber ob man nebenher über Möllemann&Co diskutiert oder nicht ist relativ wurscht.
Und wie der doc schon sagte "wir sind immer schnell dabei, die schuld und ursache bei anderen zu suchen", also schieben wir's doch bitte nicht auf "das dumme Volk", nur weil wir vielleicht nicht mehr die Besten in Europa sind, was im Großen und Ganzen zur Zeit aber sicher noch zutrifft.
Ich mein, jeder will einen Politiker, der "anpackt" und Reformen durchsetzt, nur haben wir selber meist keine vernünftigen mehrheitsfähigen Lösungen parat. Wir leben nun einmal in einer Demokratie, in der Diskussion und Konsenssuche, auf welchem Niveau auch immer, der Kern des ganzen ist
. Warum gehen denn immer weniger Menschen wählen? Weil kaum noch Unterschiede im Parteienspektrum zu erkennen sind. Und warum nicht? Weil es nunmal keine tollen Musterlösungen für unsere Probleme gibt, die das Individuum in seiner begrenzten Sicht (soll keine Beleidigung sein) erkennen mag.
Dabei sind die Grünen ja noch am progressivsten bzw. waren es zur letzten Wahl...
Re: Re: Re: Möllemann/Friedmann&CO was läuft hier falsch
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| Originally posted by TranceRulez Aber wie macht man das in einem Volk, was besser jammern als arbeiten kann und noch nicht erkannt hat, dass die Wirtschaft global und nicht national abläuft! |
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| Soweit so gut. Was der Rest des Postings damit zu tun haben soll, kann ich nicht nachvollziehen. |
/ xcopy *thread*.* http://www.spiegel.de/forum 
Re: Möllemann/Friedmann&CO was läuft hier falsch
Ich fang mal oben an und arbeit mich nach unten durch. Ich werde hier also zu mehreren Themen Stellung beziehen.
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| Originally posted by Doctorxx3 wir sind immer schnell dabei, die schuld und ursache bei anderen zu suchen. sofern dann jemand entlarvt und blossgestellt ist, erlangen wir befriedigung, genugtuung und bestätigung in unserem eigenem (falschen?)handeln und tun.!? |
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| Originally posted by Hollow meiner meinung nach ist unsere politik einfach zu altmodisch... die verfassung ist überholt, politiker haben keine ideen mehr... |
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| Originally posted by TranceRulez Ich glaube wenn wir hier mal so 1-2 Sachen zusammenstreichen würden und vielleicht mal die Reformen auch durchbekommen würd das schon so die eine oder andere Mark an Kostenersparnis bringen.... Aber wie macht man das in einem Volk, was besser jammern als arbeiten kann und noch nicht erkannt hat, dass die Wirtschaft global und nicht national abläuft! |
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| Originally posted by j.wayne Ich mein, jeder will einen Politiker, der "anpackt" und Reformen durchsetzt, nur haben wir selber meist keine vernünftigen mehrheitsfähigen Lösungen parat. Wir leben nun einmal in einer Demokratie, in der Diskussion und Konsenssuche, auf welchem Niveau auch immer, der Kern des ganzen ist . Warum gehen denn immer weniger Menschen wählen? Weil kaum noch Unterschiede im Parteienspektrum zu erkennen sind. Und warum nicht? Weil es nunmal keine tollen Musterlösungen für unsere Probleme gibt, die das Individuum in seiner begrenzten Sicht (soll keine Beleidigung sein) erkennen mag. Dabei sind die Grünen ja noch am progressivsten bzw. waren es zur letzten Wahl... |
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| Originally posted by Doctorxx3 ich glaube, dass ein wandel in uns selbst stattfinden muss. die politik allein kanns offensichtlich nicht mehr richten. die gesetze und die verfassung können noch so toll sein, aber wenn die menschen sich nicht danach richten, helfen sie eben auch nicht weiter. |
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| Originally posted by Doctorxx3 erfolgsmenschen, die früher schillernd in den medien gezeigt wurden. im reden sind wir alle immer großartig, unser handeln und tun ist aber oft ganz anders. wo ich auch hinblicke sehe ich perversion, betrug, habgier, ungerechtigkeit, missgunst und lügen. |
http://rhein-zeitung.de/on/99/11/26...ws/glohin1.html
Deutschlands Problem ist einfach das es zuviele Regeln gibt.
Und wenn einer mal was durchsetzten will kommen tausend Einsprüche von irgendwelchen Leuten.
Beispiel A44
Das Teilstück dieser Autobahn (Kassel-Erfurt) sollte schon seit 10 Jahren stehen, duch Klagen wurde der Weiterbau immer wieder verhindert
Ende der Geschichte: Es sind enorme Kosten aufgekommen, es stehen einsame Brücken in der Landschaft rum, und Dortmund-Dresden gibts keine ordentliche Infrastruktur.
Da kann ja keiner arbeiten wenn er sich an 1000 Regeln halten muss.
Die Wirtschaft eines Landes bzw. die Politik eines Landes kann nur so gut (oder schlecht) sein, wie es der Querschnitt der Bevölkerung ist. Also, wie sind die Deutschen denn zur Zeit? Weltmeister im Ausnutzen von Lücken im Sozialsystem, Sozialhilfe prellen und schwarz arbeiten ist "cool". In vielen Fällen kriegt man mehr Arbeitslosengeld als man in dem vom Arbeitsamt vermittelten Jobs verdient. Wer will da überhaupt noch arbeiten? Dass die fetten jahre einmal vorbei sein würden, wusste jeder. Dass es bei ausbleibenden Reformen so kommen musste, haben viele Eltern von uns in der Schule gelernt. Nur leider hat sich das nciht bis in Regierungskreise rumgesprochen, wie man nun unschwer an den Folgen erkennen kann. Wie kann man nun aus dem Sumpf wieder rauskommen? Das kann ein Land nur schaffen, wenn alle mit anpacken und wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt. Teamwork ist gefragt. Aber mit Teamwork ist in Deutschland nicht viel. Innerhalb Europas sind wir Schlusslicht in Sachen Nationalstolz und jeder der doch noch welchen besitzt, muss aufpassen, dass ihm das nicht als Neonazionalismus ausgelegt wird. Deutschland besitzt einen enorm hohen Ausländeranteil weit über EU - Durchschnitt und die zeitgenössische deutsche Kultur wird von Ausländern fast mehr geprägt als von Inländern. Die Bereitschaft, mitanzupacken und den Karren gemeinsam aus dem Dreck zu ziehen ist größtenteils schlichtweg nciht vorhanden. "No jobs, no prospects, no future", denkt sich der Großteil der Jugendlichen, die keine Ausbildungsstellen finden. Aber der Großteil der Deutschen ist nur für Reformen, die einen selber nicht betreffen. Eine Regierung, die diese Reformen ins Wahlprogramm aufnehmen würde (in der Form, wie sie benötigt werden würden), würde hier nie eine Wahl gewinnen, da die Einschnitte zu gravierend wären, als das der bequeme Deutsche sich das freiwillig antuen würde. Also wird nur halbherzig drüber geredet und veraltete Konzepte alle paar Monate unter anderem Namen ins Wahlrennen geschickt, die großen PArteien schieben sich abwechselnd den großen Peter zu, weil keine der beiden, den Mumm hat, mit den richtigen Reformen allen kurzzeitig wehzutun, damit aber längerfristig Deutschland wieder nach oben führen und für alle bessere Perspektiven und Wohlstand zu schaffen.
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