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-- Club vs. Festival


Posted by TranceGiant on Aug-04-2003 17:49:

Club vs. Festival

Wo , meint ihr, kommen Dj's besser zur geltung? In der "intimeren" Atmosph�re des Clubs, wo sie den totalen Mittelpunkt darstellen und sich meistens l�nger entfalten k�nnen, oder auf riesiegen Gro�veranstaltungen wo sie sich in einer gigantischen Atmosph�re mit ihren Vor- und Nachg�ngern messen und komprimiert auf 2-3 stunde das beste rausholen?


Posted by smoking-joe on Aug-04-2003 17:53:

Also ich denke mal auf Festivals, denn das ist doch eine ganz andere atmosph�re wie in einem Club ! Au�erdem haben sie mehr Zeit um zu zeigen was sie drauf haben !!


Posted by TranceGiant on Aug-04-2003 17:56:

quote:
Originally posted by smoking-joe
Au�erdem haben sie ('auf festivals') mehr Zeit um zu zeigen was sie drauf haben !!



em..meistens eben NICHT. Wenn du ein Line up von 10 Dj's in einer Nacht hast, hat jeder 1-2 stunden, bei gigs in einem clubs hat der DJ fast immer 3+stunden zur verf�gung.


Posted by dEEkAy on Aug-04-2003 17:57:

ich w�rde sagen CLUB, weil der DJ einfach n�her an der Crowd dran ist und so bessere interrogationsm�glichkeiten hat


Posted by smoking-joe on Aug-04-2003 18:03:

wie gesagt meistens ! aber nicht immer !!
au�erdem denke ich, das wenn mehrere djs an einem abend auflegen man einfach besser sein will als andere djs, um ihnen zu beweisen das man es auch kann ... ! und die festivals werden je nach gr��e meist auf mehreren radio sendern �bertragen, was ja im cluub nicht so der alltag ist ! das ist ja nochmal ein zus�tzlicher kick !!


Posted by TranceGiant on Aug-04-2003 18:04:

ich meine auch dass der Club einfach "authentischer" ist. erstens trifft das von deek angesprochene argument zu (was ich auch mit "intim" meinte), zweitens steht der DJ unter viel weniger Druck (kein so enger, knapper zeitrahmen, keine direkte kokurrenz, nicht auf den sound des vorg�ngers achten usw.), drittens ist der Club ja der Ursprung des DJ'ing an sich und die N�he zum Publikum sowie die dunkle, enge atmoshph�re die einem club zu eigen ist (sein sollt IMO) inspiriert einen Dj meist eher, l�sst ihn in der Musik aufgehen, manchmal experimentieren. Ist einfach anders, da festivals oft (ich dr�cks jetzt bewusst �bertrieben provokant aus) dj's als Ware am Flie�band verkaufen, w�hrend der Club den Dj als Unikat pr�sentiert.
Aber das ist Geschmackssache!


Posted by smoking-joe on Aug-04-2003 18:10:

es stimmt schon was du sagst !
aber f�r ein dj ist beides ein highlight au�erdem kann man das nicht so in die allgemeinheit stellen, was nun bessern ist ! da es eh verschiedene meinungen und genug argumente beiderseits gibt !
allerdings hast du vollkommen recht !


Posted by Sir. Lunchalot on Aug-04-2003 18:20:

In Deutschland hat sich eine gewisse Fesivatl/Event Kultur breit gemacht. Im Gegensatz dazu hat sich z.B. in England eine Club Kultur entwickelt. Beides hat seinen Reiz und seinen Charme. Ich halte die Event Kultur aber f�r besser, weil man f�r ein Event einfach mal bereit ist ein paar Kilometer mehr zu fahren als f�r einen Club. Wenn ich jedoch einen Club a la Gatecrasher vor meiner Haust�re h�tte w�rde ich jetzt vielleicht was anderes sagen.


Posted by Overseas on Aug-04-2003 18:38:

quote:
Originally posted by dEEkAy
ich w�rde sagen CLUB, weil der DJ einfach n�her an der Crowd dran ist und so bessere interrogationsm�glichkeiten hat


[belehr-mode on]


Vorsicht mit den Fremdworten (s. Anglizismen thread ): seit wann werden wir von den DJs verh�rt?

Interrogation: Verh�r, Befragung

Interaktion: Wechselspiel, Zusammenspiel




[/belehr-mode off]


Zum topic: wie schon aus den anderen posts hervorgeht, ganz schwer zu sagen. Die sicher g�ltige Aussage: es kommt darauf an. Habe schon endgeile Momente/sets in clubs und bei Festivals erlebt. Grade die eben vergangene N1 ist ein perfektes Beispiel zu welch unglaublicher top-Form ein DJ da auflaufen kann. Er MUSS da volles Programm abliefern, w�hrend er im club bei einem l�ngeren set eher eine gr��eren Bogen schlagen kann.

So war z.B. Monika Kruse am 25.6. im U60 anfangs recht langsam und hat das set ganz langsam und behutsam, aber sehr sehr gekonnt aufgebaut. Genau richtig, weil danach kam Adam Beyer.

Auf der Nature hingegen hat sie, nein mu�te sie, gleich voll loslegen, weil die Party ja schon in vollstem Gange war.


Besser oder schlechter? Ich glaube die Frage stellt sich im Endeffekt gar nicht. Wie so oft mu� "anders" ausreichen, auch wenn's etwas unbefriedigend sein mag. Ja und dann ist da ja noch die Sache mit dem Geschmack...


Posted by dEEkAy on Aug-04-2003 18:57:

quote:
Originally posted by Overseas
[belehr-mode on]


Vorsicht mit den Fremdworten (s. Anglizismen thread ): seit wann werden wir von den DJs verh�rt?

Interrogation: Verh�r, Befragung

Interaktion: Wechselspiel, Zusammenspiel




aaaaaaaah shit!


ich wusste da is was faul


BRAIN TEMP: 51� - Serious Overheating


Posted by *nrg*boy* on Aug-04-2003 20:41:

beides macht spa� im club hast dieses besondere feeling, die n�he der menschen auf engem raum und wie gesagt diese angesprochene "intimit�t" .....

das festival macht dieses einzigartige besondere aus....ich denke mal ein festival ist eine gute abwechslung zum club!!! dort geht man hin um was anderes als einen club zu erleben.....(gegens�tze?? )



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