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-- Es gibt gar keinen Weihnachtsmann!
Es gibt gar keinen Weihnachtsmann!
Vor eben einmal 70 Jahren erblickte er das Licht der Welt: der Weihnachtsmann mit rotem Kittel und wei�em Bart. Es war die Coca-ColaCompany, die den schwedisch-amerikanischen Zeichner Haddon Sundblom 1931 beauftragt hatte, einen �Santa Claus� f�r eine Werbekampagne zu entwickeln. Als Vorlage diente Sundblom das gro�v�terliche Gesicht eines alten Coca-Cola-Verk�ufers mit Pausbacken und wei�em Bart. Dazu kam dann noch ein feuerroter Mantel mit wei�em Pelzbesatz � fertig war die Marke Weihnachtsmann. Unvorstellbar heute, dass damals auch blau gewandete und jugendliche Weihnachtsm�nner en vogue waren.
Ob die Getr�nkefirma, die nicht nur Flaschen-, sondern auch Kulturtr�ger sein will, wirklich den entscheidenden Ansto� zur Entwicklung des rotwei�en Weihnachtsmanns gegeben hat, ist Interpretationssache. Es k�nnte auch schon einhundert Jahre zuvor C. C. Moore mit seinem Gedicht �The night before Christmas� (�Die Nacht vor dem Christfest�, 1822) gewesen sein. Bereits hier tritt Nikolaus als pausb�ckiger, pummliger, alter Kobold in Erscheinung. Und kaum hatte er so literarisch das Licht der Welt erblickt, wurde er schon von zahlreichen Zeichnern ins Bild gesetzt.
Wichtig ist zu wissen: Der Weihnachtsmann ist kein Christkind in anderer Gestalt, sondern eine Fortentwicklung des Nikolaus, eines Heiligen aus der heutigen T�rkei, aus der Stadt Myra des vierten Jahrhunderts. Unser �Weihnachtsmann� m�sste, wenn er Traditionsbewusstsein h�tte, seinen j�hrlichen Auftritt in der Nacht vom 5. zum 6. Dezember haben, also bereits mit seinem Rentierschlitten heimgekehrt sein, wenn sich Wochen sp�ter die Weihnachtskrippe f�llt. Ein Weihnachtsmann an Weihnachten hingegen ist ein Fehll�ufer.
Nicht nur die Bethlehem-, sondern auch die Nikolauslegenden haben sozialen und religi�sen Tiefgang. Zum Beispiel diese Episode: Ein Mann hatte drei �heiratsf�hige� T�chter, war aber arm und h�tte nie die Kosten f�r ihre Hochzeiten tragen k�nnen. Deshalb bestimmte er eine von ihnen f�r die Tempelprostitution. Als Bischof Nikolaus davon h�rte, �berbrachte er ihrem Vater unerkannt einen Beutel Gold, und der jungen Frau blieb die Prostitution erspart. Oder auch diese Geschichte: Die Bev�lkerung der Stadt Myra litt einmal unter einer Hungersnot. Da machte ein mit Getreide beladenes Schiff auf der Fahrt nach Rom in der Bischofsstadt fest. Kraft seiner Autorit�t als Bischof und Christenmensch gelang es Nikolaus, den Spediteur zum Abladen von so viel Korn zu �berreden, dass die B�rger von Myra dem Tod entgingen.
Dass im Weihnachtsmann der Kern des Nikolaus steckt, ist heute nicht mehr allgemein bekannt. Bereits seit Beginn des 19. Jahrhunderts hat sich der Nikolaus immer mehr Richtung Weihnachtsmann verweltlicht. Den Protestanten war Nikolaus schon lange vorher ein Dorn im Auge. Sie versuchten, Nikolaus im Rahmen ihrer Heiligenkritik als Gabenbringer zu verdr�ngen � und f�rderten damit indirekt die Bescherung zu Weihnachten. Mit der Folge: Vor mehr als vierhundert Jahren begannen die deutschen St�dte, ihre Nikolausm�rkte in Weihnachtsm�rkte zu verwandeln. Dem evangelischen Prinzip der Konzentration auf das Wesentliche, in diesem Fall auf das g�ttliche Kind in der Krippe, ist die Kirche im Grunde bis heute treu geblieben.
Tats�chlich eignet sich der wei�e Rauschebart viel besser als Werbetr�ger und f�r freche Gedankenspiele als das Christkind, um dessen korrektes Erdenleben sich die christlichen Kirchen k�mmern. Im Internet zum Beispiel kursiert tausendfach eine ber�hmte Glosse mit dem Titel �Gibt es den Weihnachtsmann?� Ihre Herkunft ist ungewiss. Studenten einer technischen Hochschule k�nnten sie geschrieben haben. Sie f�hren den Nachweis, dass es den Weihnachtsmann mit seiner fliegenden Rentierkutsche eigentlich gar nicht geben kann. Denn: Alle 400 Millionen Kinder christlichen Glaubens rund um den Globus an einem 31-Stundentag (Zeitzonen beachten!) zu beschenken bedeutet eine Wegstrecke von 120 Millionen Kilometern und eine Schlittengeschwindigkeit von 1040 Kilometern pro Sekunde. In Anbetracht der Last � ein Kilo pro Geschenk � sind 216000 Zugtiere erforderlich. Der Luftwiderstand w�re immens. Das ern�chternde Fazit: �Wenn der Weihnachtsmann irgendwann einmal Geschenke gebracht haben sollte, ist er heute tot.�
Anders als der Weihnachtsmann ist das Christkind von einer Schutzh�lle aus frommem Ernst umgeben. So schlecht ist diese Rollenverteilung nicht: Die Wirtschaft hat ihren Weihnachtsmann, das volkst�mliche Brauchtum seinen Nikolaus und die aktiven Christen den Sohn Mariens, der schon in jungen Jahren zum Propheten und Lehrer wurde. Am sch�nsten ist: Die Geschichte vom Christkind hat auch nach 2000 Jahren noch keinen Bart.
source: http://www.chrismon.de/ctexte/2001/12/12-4.html
what
the
focking
fock
?

Doch, gibt es!
Ich mache seit 2 Jahren am 24.12. immer den X-Mas-Man!
UNIT-er
Ihr habt soeben mein Leben zerst�rt
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| Originally posted by King][Randy Ihr habt soeben mein Leben zerst�rt |
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| Originally posted by King][Randy Ihr habt soeben mein Leben zerst�rt |
mama
i cry much
ich als nicht-gl�ubige Person halte das eh alles f�r �berzogen...
Glaub das einzigst sch�ne an Weihnachten ist, dass man
a) frei hat
b) Freunde und Bekannte trifft, die man sonst das Jahr �ber nicht sieht
c) der Konsum get�tigt wird, der 1/3 des Jahreskonsum betr�gt... ohne diesen Bedarf an Waren w�ren wir schon erledigt.
So schauts was interessiert mich der Rest... 
Lass das mal nicht Virginia h�ren....
Und die Kinder kommen auch nicht mit dem Storch??

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| Originally posted by vandit_freak Und die Kinder kommen auch nicht mit dem Storch?? |
Hm...?
Und ich dachte bisher immer, dass Kinder geworfen werden??!!
Fragt sich nun wie weit und wie hoch??!!
UNIT-er
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| Originally posted by TranceRulez ich als nicht-gl�ubige Person halte das eh alles f�r �berzogen... Glaub das einzigst sch�ne an Weihnachten ist, dass man a) frei hat b) Freunde und Bekannte trifft, die man sonst das Jahr �ber nicht sieht c) der Konsum get�tigt wird, der 1/3 des Jahreskonsum betr�gt... ohne diesen Bedarf an Waren w�ren wir schon erledigt. So schauts was interessiert mich der Rest... |
Korrektur: den Weihnachtsmann gibt es nicht mehr!

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| Originally posted by TomTom Korrektur: den Weihnachtsmann gibt es nicht mehr! |
Und ich hab gedacht, die ham ihn dies Jahr verhaftet

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| Originally posted by schnegggge Und ich hab gedacht, die ham ihn dies Jahr verhaftet ![]() |
naja, solangs den osterhasen gibt is mir der weihnachtsmann egal (is ja eh eher son ami-schmarn)
steh eh mehr auf bunnys 
Und ich hab immer noch nicht verwunden, dass laut unserem Reli Lehrer in der Berufsschule bei Jesu Geburt weder Ochse noch Esel dabei waren! Alles dazu erfunden. I cry much.

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| Originally posted by darkstar naja, solangs den osterhasen gibt is mir der weihnachtsmann egal (is ja eh eher son ami-schmarn) steh eh mehr auf bunnys |

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| Originally posted by TranceRulez c) der Konsum get�tigt wird, der 1/3 des Jahreskonsum betr�gt... ohne diesen Bedarf an Waren w�ren wir schon erledigt. |
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