TranceAddict Forums (www.tranceaddict.com/forums)
- Europe - Germany
-- Die Renaissance der schwarzen Scheiben
Die Renaissance der schwarzen Scheiben
Vinyl aus Niedersachsen: Nachdem die Pressen �ber Jahre ruhten, produziert Pallas nun wieder Platten.
WAZ Essen. Sie ist sensibel, gilt als unpraktisch und war totgesagt: die Schallplatte. Nun aber erleben Vinyl-Tontr�ger eine ungeahnte Renaissance. Nach dem Tiefpunkt Mitte der 90er Jahre verdoppelten sich die Verkaufszahlen auf �ber eine Million.
Gegen�ber dem Auflegen einer CD hat das einer LP nahezu zeremoniellen Charakter. Respektvoll legt der Vinylist seinen staub-befreiten Schatz auf den Plattenteller, schwenkt den Tonarm �ber das rotierende Klanggut und l�sst ihn in die Rille sinken. Schon das Eingangsknistern gilt ihm als verz�ckendes Pr�ludium. Erf�llt erst warmer Analog-Klang den Raum, ist das Gl�ck perfekt.
"In den letzten zwei Jahren stieg die Nachfrage sp�rbar", sagt J�rgen Krause, der in Essen den auf LPs spezialisierten Rock Store betreibt. Einige Sammler verkauften inzwischen ihre CDs , um auf Vinyl umzustellen - eine Umkehrung des Trends aus den 90ern, als Hifi-Freaks reihenweise ihre Plattenspieler verschrotteten.
Das hatte die Pallas GmbH auch mit ihren Plattenpressen vor. Heute ist Gesch�ftsf�hrer Holger Neumann froh, "sie nur eingemottet zu haben". Als einer von drei deutschen Anbietern produzieren die Niedersachsen derzeit drei Millionen LPs im Jahr. Mit 1,20 Euro pro St�ck kostet die Produktion drei Mal so viel die einer CD.
Vor �ber 70 Jahren, am 17. September 1921 stellte die Firma RCA in New York die erste Schallplatte vor, die sich nur 33 1/3 mal pro Minute drehte. Mit der Erfindung der CD begann 1982 der Niedergang der schwarzen Scheibe. Zwischen 1995 und 1997 gingen nur noch 400 000 Exemplare pro Jahr �ber den Tisch. 2004 waren es wieder �ber eine Million.
Parallel gewann auch der Verkauf von Plattenspielern erneut an Fahrt. 2003 stieg der Absatz auf 82 000 St�ck - gegen�ber dem Vorjahr ein Plus von fast 9 Prozent. 2004 waren es 84 000 Exemplare. F�r den Schweizer Hersteller Thorens Grund genug, um nach dem Ausstieg im Jahr 2000 die Produktion wieder aufzunehmen.
"Nostalgie ist wohl dabei", meint Werner Pawlak vom gleichnamigen Essener Hifi-Gesch�ft, "doch was z�hlt, ist die Qualit�t ." Um mit digitaler Technik den Klang eines guten Plattenspielers zu erreichen, m�sse man das zehnfache anlegen. Die analoge Technik habe in den letzten Jahren einen Sprung gemacht, schon ab 200 Euro gebe es einfache Spieler.
Mittlerweile steuern selbst die Major-Labels um, die einst die CD-Wende forcierten. BMG-Produktmanager Hans Peter Bushoff: "Wir bringen einige Neuheiten wieder als LP heraus und lassen aus dem Katalog Vinyl-Editionen fertigen." Gut laufe das. Doch samt Auslandsimporten sch�tzt er den Marktanteil von Vinyl auf maximal zwei Prozent. Bushoff: "Ein Nischenprodukt." Wichtig genug aber, dass Ketten wie Saturn oder WOM wieder LP-Ecken einrichten. Sogar der Printmarkt reagiert auf die Renaissance der CD. Im Duisburger Michael E. Brieden Verlag erscheint seit Dezember die Zeitschrift "LP - Magazin f�r analoges Hifi & Vinyl-Kultur". Erstes Titelthema: "Warum die CD versagt."
-----------------------------------------------------------------
Finde ich gut!!!

Re: Die Renaissance der schwarzen Scheiben
| quote: |
| Originally posted by nz-fan Finde ich gut!!! |
yeah oldskool vinyl rulz

vinyls sind cool! ende der diskusion! 
naja, etwas unpraktische schon, aber einfach cooler und sch�ner und toller 
Nix sch�neres als dieses leichte "Knacken" beim H�ren einer Vinyl!
An dieses f�r mich als alten Vinyljunk so wunderbare Ger�usch kommt einfach nix ran!
Pressen Leute .. pressen!!!!!!!!!!! 
nichts f�r digitale penible ma�genaue perfektionisten

Ich vertrete diese Auffassung seit mittlerweile 12 Jahren und sage dazu nur: Vinyl ist und bleibt die K�nigsklasse! Und m�gen Pioneer und �hnliche noch so geile CD-Laufwerke bauen...
| quote: |
| Originally posted by Dragon37 Ich vertrete diese Auffassung seit mittlerweile 12 Jahren und sage dazu nur: Vinyl ist und bleibt die K�nigsklasse! Und m�gen Pioneer und �hnliche noch so geile CD-Laufwerke bauen... |
Cdr sch�n und gut,aber man landet immer wieder da,wo man angefangen hat..Vinyl hat einfach eine Seele..damit muss man vorsichtig umgehen..das kann man nicht mal eben hundertfach kopieren,falls da ein kratzer drauf ist..
Achja, noch was: Vor allem "Renaissance"! Wann wars denn mal weg? 
Re: Die Renaissance der schwarzen Scheiben
F�r mich war das immer das Schwarze Gold, und nie weg vom Fenster.
Interessant finde ich diese Info:
| quote: |
| Originally posted by nz-fan ...Mit 1,20 Euro pro St�ck kostet die Produktion drei Mal so viel die einer CD... |
Die m�ssen ja auch ihre Br�tchen verdienen,gell?
Hm wenns Platten in CD-Gr��e g�b k�nnte man �ber nen Vinylman nachdenken
Mit Antischock
Ich bin einfach nur Sammler aus leidenschaft.
Und ich geb weiterhin gerne Kohle f�r Tontr�ger aus...N�chste anschaffung wird ein PlusDeck sein...wird mal langsam Zeit....
http://plusdeck.com/englishsite/index.asp
| quote: |
| Originally posted by Dragon37 Achja, noch was: Vor allem "Renaissance"! Wann wars denn mal weg? |
Rennaissance hei�t doch sowas wie "wiedergeburt" oder "wiederkommen" oder so...
| quote: |
| Originally posted by .-WooDY-. Rennaissance hei�t doch sowas wie "wiedergeburt" oder "wiederkommen" oder so... |
Re: Re: Die Renaissance der schwarzen Scheiben
| quote: |
| Originally posted by Tom Paris Heisst: die Produktion einer CD kostet 40Cent. Warum zur H�lle sind die Dinger dasnn so scheisse teuer??? |
Powered by: vBulletin
Copyright © 2000-2021, Jelsoft Enterprises Ltd.