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-- social-offtopic//___ ZIVILDIENST — Erfahrungsberichte & Empfehlungen ???
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social-offtopic//___ ZIVILDIENST — Erfahrungsberichte & Empfehlungen ???
Nabend!
würde mich mal über n paar erfahrungsberichte einiger hier freuen die bereits zivi gemacht haben, wo sie gemacht haben, was sie genau gemacht haben und wie es ihnen gefallen hat.
wer evtl. gute anlaufstellen in düsseldorf oder münster weiterempfehlen kann = her damit!
generell möchte ich auf keine fall irgendwas machen wo ich den ganzen tag däumchen drehe. auf der anderen seite will ich nicht den ganzen tag beschissene bettlagen wechseln ums mal ganz krass auszudrücken.
ich will etwas machen was mich als mensch weiterbringt, was mir ne erfahrung fürs leben schenkt und was meinen horizont noch mehr erweitern lässt durch die neuen berreiche die ich dort kennenlernen möchte... hört sich maybe pseudo-idiologisch an aber juckt mich nicht.
freu mich über jegliche art von empfehlungen oder sonstiger konstruktiver resonanz!
Es ist SCHEISSE!!!!!!!
Drückeberger, ab zum Bund mit dir !!!!!!!!!!!11

lass dich ausmustern 
naja, jenachdem wie du drauf bist ist arbeit inner behinderten einrichtung (behinderten werkstatt oda sonswas) ganz interessant. solang man nicht nur mit schwerst geistig&körperlich behinderten zu tun hat solls angeblich auch ziemlich spass machn (zumindest laut meinungen aus meinem freundeskreis).
was ich sehr empfehlen kann is mal aufm landratsamt nachzufragen ob die irgendwas anbieten. hab meinen zivi auch dort abgeleistet, im kreisjugendamt besser gesagt. musste en kinderkino 2 wochen im monat machen, durfte nen technik verleih für jugendclubs/häuser/usw und nen spiele-für-draussen-verleih betreuen, also recht abwechslungsreich. und da das ganze sehr viel mit kindern & jugendlichen zu tun hatte, hats mir auch menschlich usw recht viel gebracht. möchte diese erfahrung auf jedenfall nicht missen (auch wenns immernoch einige gibt die die einstellung nicht mit mir teilen. leute, ihr hattet einfach den falschen zivi-job ;-))
Also so sachen richtung altenpflege können sehr lustig sein... weiß ich aber au nur von nem 4-wöchigen praktikum im altenheim 
... durfte ja net in den genuß des zivildienstes kommen... 
was natürlich au spaß macht, is fahrer beim roten kreuz o.ä., mittags dann wie moses schön die autobahn mit blaulicht teilen und brotzeit holen

Bin seit September(und noch bis Mai) ZDL.
Trotz dem vielen gelaber von wegen "Alten den Arsch abwischen" bin ich froh Verweigert zu haben und nicht zum Bund gegangen zu sein.
Ausserdem bin ich einer(der wenigen??) der nicht im Altenheim/Pflegeheim arbeitet sondern in einer Schule und dort hauptsächlich Betreuung von Behinderten und nebenbei noch ein paar Hausmeister arbeiten erledige.
Ich empfinde die Arbeit sehr angenehm, auch wenn ich manchmal ein bisschen mehr beansprucht sein könnte.
Für mich persöhnlich ist es eine Erweiterung meines Horizontes wenn ich etwas mit Menschen zu tun hab, mit den viele Leute in unserer Gesellschaft nicht viel zu tun bzw. von den man nicht viel erzählt bekommt.
IMO lerne ich so für mein Leben mehr, als wenn ich weiß wie man eine M16(oder was weiß ich...) um 1 Uhr Nachts im Schlaf mit verbundenen Augen zusammenbauen kann.
Sonst ist noch zu sagen, das der Sold ganz Angenehm ist(wenn man vorher sein ganzes Leben nie was verdient hat) und ich trotzdem auch noch genug Freizeit habe für andere Dinge.
So dann basht mich ma alle schön
Ich hoffe das Exe mir als einziger(oder gibs noch welche???) anderer Aktiver in meiner Meinung unterstützt!!
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| Originally posted by Tilo IMO lerne ich so für mein Leben mehr, als wenn ich weiß wie man eine M16(oder was weiß ich...) um 1 Uhr Nachts im Schlaf mit verbundenen Augen zusammenbauen kann. |
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| Originally posted by Bloodflower m16??? bist du us bürger? falls nicht nimmst du aller höchstens G3, MG3 oder G36E oder G36K und ne UZI sowie mit viel glück n MG36 und nen G3SG1 auseinander... P8 auf jedenfall. aber danke für den beitrag! gute einstellung |
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| Originally posted by Tilo So dann basht mich ma alle schön Ich hoffe das Exe mir als einziger(oder gibs noch welche???) anderer Aktiver in meiner Meinung unterstützt!! |
Ich war bei der Kirche. Insgesamt war es schon ok und ich hab auch einiges mitgenommen, aber etwas mehr mit Menschen hätt ich schon gern gemacht. War zwar hauptsächlich für die Senioren da, aber aber in der Praxis meist Bürogehilfe und Mädchen für alles.
Bin schon froh Zivi gemacht zu haben aber war auch froh, als ich fertig war.
Denn egal, für welchen Job du dich entscheidest, einst wird dir klar sein müssen: Nach 10 Monaten (bzw. nun 9) nervt dich jeder(!) Job, dafür sind die Tätigkeiten einfach zu wenig fordernd und abwechslungsreich.
Hab ich öfters bestätigt bekommen, auch von Leuten die "gute" Stellen hatten.
zivi is scheisse! du mutti! 
Schnauze ihr Bundärsche!!! Robert, versuch mich mal im ICQ zu kontaktieren (falls ich net grad am Sofa am gammeln bin oder im Delirum liege) oder check ein paar der alten Postings aus meinem Blog! Wie gesagt, ich hatte einen Mordsspaß in meinem Zivi als Behindibetreuer und hab danach noch um einen Monat verlängert!
@tilo: ich stimme dir zu!
mehr morgen, muss erstmal pennen 
Also ich hab meinen Zivildienst bei der Caritas abgeleistet. Ich muss zugeben ich hab da wirklich viel Abwechslung gehabt was die Tätigkeit angeht. Primär war ich dort fürs "Essen auf Rädern" zuständig, das heisst ich bin mit nem Kollegen immer mittags mit dem Auto rumgekurvt und haben dann das Mittagessen zu älteren Leuten oder Sozialheimen geliefert. Vormittags haben wir dann eher hauswirtschaftlichere Dinge erledigt, wie Einkäufe oder Hausarbeiten für Privatpersonen, die das gesundheitlich nicht mehr alleine bewerkstelligen konnten. Nachmittags (also nach der Essenstour) durften wir immer in die Arztpraxen, wo wir Rezepte abholen sollten und diese dann in der Apotheke eingelöst haben. Auf diesen Job haben wir uns dann besonders gefreut, da in einigen Praxen so einige knackige Arzthelferinnen gearbeitet haben
. Es gab dann auch natürlich Tage wo wir eher weniger zu tun hatten, da haben wir uns dann unseren "selbstgepimpten" Opel Agilas gewidmet (ausgestattet mit Radio, Mini-Subwoofer im Kofferraum, Fuchsschwanz an der Radioantenne usw.
) oder sind dann einfach chillig durch die Gegend gekurvt.
Fazit: Für mich persönlich waren die 10 Monate eine wirklich tolle Zeit, die ich keinesfalls bereue; Ich hab so einiges an Sozialkompetenz dazugelernt und erfahren, einige wirkliche tolle Menschen kennengelernt wie z.b. einen meiner Zivikollegen mit dem ich noch heute sehr gut befreundet bin, relativ genug an Gehalt erhalten inkl dem fürstlichen Trinkgeld
und nicht zu verachten, natürlich meine Fahrkenntnisse extrem ausgebaut(bei ca. 600 km die Woche
). Klar ich hab manchmal 2 oder sogar 3 Wochenenden hintereinandergearbeitet (Essenstouren) und die Arbeitszeiten waren bei dem entsprechendem Gehalt natürlich auch nicht unbedingt fair, jedoch stellt sich das für mich in den Hintergrund. Die Vorteile überwiegen einfach, weil vieles mich davon im positiven Sinne bis heute geprägt hat. 
Ja, ich habe "beschissene Bettlaken" gewechselt... Ich war nen Tag probearbeiten... ich dachte das hältst du keine 2 Tage ab...
9 Monate später wars echt hart den Job zu beenden... 
Ich war also Zivi im Altenheim, und wie sich eigentlich jeder denken kann, woran aber viele dennoch nicht denken ist, dass man als Zivi doch nicht nur die Leute mit dem Rollstuhl durch den Garten schippert. Ich will gar nicht weiter drauf eingehen, aber es war anfangs echt hart... Es sind ja nicht nur die Bettlaken die beschissen sind :P
Aber nach kurzer Zeit denkt man darüber gar nicht mehr nach... Und da man als Zivi für die alten Leute sowieso Stationschef ist, machts eigentlich richtig Laune. Viel mir schon schwer aufzuhören, weil einem alle ans Herz gewachsen sind.
Ich fand die Entscheidung auf jeden Fall richtig den Job gemacht zu haben, anstatt als Bundi oder Hausmeistergehilfe einfach nur sinnlos die Zeit rumzubringen... Man lernt da was fürs Leben. Ok, das kann jeder sagen, auch der Bundi der fürs Leben gelernt hat n Knarre zu laden... Aber ich wüsste nicht wo mir das später noch was bringen sollte...
weiss nicht ob's das noch gibt aber hilfskraft beim deutschen jugendherbergswerk in z.b. einer jugendherberge in feriengebieten ist auch netter job. angefangen von der begrüssung neuer gäste über raumpflege, kartoffelschälen, frühstückmachen und abwasch für paar hundert gäste ist alles dabei. stressig im sommer aber ruhig im winter, dann wird renoviert.
aber respekt an alle die in krankenhäusern, altenheimen und rettungsdienst tätig sind, könnte so was nicht.
Ich habe meine 18 Monate Zivildienst sehr genossen. Ich habe beim Arbeiter Samariter Bund beim mobilen sozialen Hilfsdienst gearbeitet und alles Mögliche bei alten Leuten und Behinderten gemacht..war sehr abwechslungsreich von Leuten waschen über Wohnungen aufräumen und Putzen zu Ausflügen machen oder bei täglichen Erledigungen helfen bis hin zum Ausfahren von Mittagessen (Essen auf Rädern).
Der Zivildienst hat meine Perspektive, gerade was alte Menschen anbelangt, nachthaltig verändert. Es war mir vorher gar nicht bewusst, wass sich hinter den Gardinen meiner Stadt so alles an Dramen abspielt. Wie einer in dem thread schon gesagt hat, durch den Umgang mit den Pflegebedürftigen kann man sich einiges an Sozialkompetenz aneignen.
Außerdem habe ich seinerzeit schon knapp 800 DEM bekommen und wohnte für umme in ner geilen Zivi-WG..mit knapp 18 Jahren mein erstes Schnuppern an der Freiheit und einem für meine Bedürfnisse ausreichend gefüllten Geldbeutel. Außerdem habe ich damals mit einem meiner besten Kumpels gleichzeitig Zivi beim selben Arbeitgeber gemacht und alleine schon deshalb eine fantastische Zeit. Klar gab es auch Schattenseiten, manche Schicksale gehen einem ganz schön unter die Haut und 1x ist auch jemand gestorben, als ich in der Wohung war (gekommen, Hallo gesagt, Essen aufgestellt, ans Bett bringen wollen --> maustetot
) aber alles in allem waren das wertvolle Erfahrungen, die mir auch für später weitergeholfen haben (Umgang mit eigenen Eltern, die auch schon über 70 sind bzw. ist mein Vater bereits verstorben).
Ich war vom 1.11.2004 bis 31.7.2005 Zivi beim Roten Kreuz im Patienten- bzw. Behindertenfahrdienst.
Erfahrungen? Gerne:
Die Arbeit an sich war größtenteils sehr lustig und hat viel Spass gemacht. Die Arbeitszeiten in meiner Dienststelle waren jedoch fast nicht zumutbar. Es gab Tage, an denen ich von früh 5:30 Uhr bis 22 Uhr nachts nichts anderes gemacht habe als ständig Auto Leute vom Krankenhaus ins Altenheim, vom Krankenhaus nach Hause, vom Krankenhaus zum Arzt, vom Arzt ins Krankenhaus, vom Altenheim zum Arzt, vom Arzt zum Altenheim, von daheim zur Kirche, von der Kirche nach daheim zu fahren.
20-40 Überstunden pro Monat waren normal, was mir zusammen mit den 4 Wochen Urlaub die ich hatte am Ende eine 2-monatige Erleichterung beschert hat. Aber die 7 Monate Zivi, welche ich im Endeffekt abgeleistet habe, waren mehr als hart und kräfteraubend. Nicht nur die teilweise unmenschlichen Arbeitszeiten waren zum Kotzen, sondern auch, dass ich eigentlich über die kompletten 7 Monate hinweg 10-14 Tage am Stück gearbeitet habe, ohne nur einen Tag Pause zu haben.
Sprich, wenn ich mal nen Sonntag frei hatte, dann war das schon fast Luxus. Auch ist es ziemlich hart gewesen, 90kg+ Menschen mit 20kg Rollstuhl in den 5. Stock eines Hauses zu ziehen/tragen und das fast täglich. Mein Rücken hat's mir gedankt nach 7 Monaten.
Trotzdem möchte ich die Zeit nicht vermissen, da ich seitdem viel aufgeschlossener gegenüber Leuten bin und es trotz allem ne Menge Spass gemacht hat 7 Monate lang in so ziemlich allen Krankenhäusern, Arztpraxen und Altenheimen in näherer und weiterer Umgebung gewesen zu sein. Mal von den ganzen geilen Schwestern abgesehen... 
@feedback
keine ganzen tag später und dann sowas!
erstmal essen und nebenher lesen 
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| Originally posted by Bulli solang man nicht nur mit schwerst geistig&körperlich behinderten zu tun hat solls angeblich auch ziemlich spass machn (zumindest laut meinungen aus meinem freundeskreis). |
geil! vielen dank soweit! hören sich echt interessant an die ganzen einblicke! aber gibts denn neben behinderten- und seniorenheime nicht auch kinderheime? für schwererziehbare- oder waisenkinder?
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| Originally posted by disco stu informier dich bitte bevor du so was postest, du kriegst heut zu tage kein G3 mehr in die Hand, wenn dann kriegst du ein G36 und ne 9mm Knarre aber mehr auch nicht. Das mit der UZI fand ich ganz besonders toll |
ach Robert wenn du es sowieso besser weisst dann geh doch einfach zum Bund, aber ich glaube das hälst du nicht durch
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| Originally posted by disco stu ach Robert wenn du es sowieso besser weisst dann geh doch einfach zum Bund, aber ich glaube das hälst du nicht durch |
mir ist klar das sie nicht mehr mit dem standard gewehr von 1959 ausbilden. aber dennoch wird es gerne hin und wieder ausgepackt gerade weil`s in vielerlei hinsicht n historisches stückchen geschichte ist.
würd mich ja gerne dazu äußern, aber ich bin beim bund! und das is auch gut so...es macht wider allen behauptungen spass und bringt dich auch anderen menschen näher (auch wenn anders als beim zivildienst)...
abwechslung is auch genug vorhanden...man bekommt eigentlich einblicke in viele bereiche, die auch im leben nach der bw durchaus nützlich sein können, wie z.b. kfz-mechanik, san-ausbildung, etc...
aber das soll jedem selber überlassen sein... 
und nochmal zu eurem thema mit den waffen:
kommt ganz drauf an wo du bist, du wirst entweder mit:
-P8, G36, MG3 und PzFst3
oder
-P1, G3, MG3 und PzFst3
ausgebildet!
Bei uns gabs zumindest beides inna Batterie...also glaubt mir...ich weiss wovon ich spreche... 
Teilweise gibts auch noch zusätlich ne MP-Ausbildung (UZI), die aber eigentlich nur für MKf gedacht is...
als fazit: ich bereue es keineswegs zum bund gegangen zu sein, auch, wenn es mich in meiner freizeit teilweise doch arg eingrenzt...z.b. bin ich ab montag 3 wochen in rheinland-pfalz mitta haube ballern...

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