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-- Joschka Fischer


Posted by jp on Sep-24-2002 23:49:

Joschka Fischer

Mann, ich mag den Typ!

Fr�her ein Radikal, jetzt grosse Gewinner des Wahles



K�nnt ihr Schr�der nicht eintauschen f�r Joschka?

Die Anzeige sind auch komisch



http://www.m2network.de/ecard/gruene/


Posted by MYSTERO on Sep-25-2002 04:59:

ich hassse diese pissa! wie kann man nur auf �kologie setzen, wenn die Wirtschaft den Back runtergeht?

Das Sch�rfste in unserem Wahlkreis: der Kandidat der Gr�nen war mal zu Besuch bei einer Bekannten in dessen Schule und hat folgendes mal was erz�hlt: Abiturienten sollen Bauern werden, so wie er Hallo? Warum sollte man denn dann sein Abi machen??? Und erst nach der 8. Klasse abgegangen... das sacht wohl alles.


Posted by AndiH on Sep-25-2002 09:42:

quote:
Originally posted by MYSTERO
ich hassse diese pissa! wie kann man nur auf �kologie setzen, wenn die Wirtschaft den Back runtergeht?


bitte? hast du dir eigentlich mal angeschaut, was du da schreibst? wir sollten also sch�n weiter die fl�sse begradigen, m�glichst s�mtliche schadstoffe ungefiltert rauslassen und so weiter, damit es der wirtschaft gutgeht? hast du dir eigentlich mal gedanken gemacht, wie es w�re, wenn links von deinem haus ein BASF werk stehen w�rde, rechts ein Atomkraftwerk und dir der keller bei jeder gelegenheit vollaufen w�rde? hauptsache der wirschaft geht's gut, oder?


Posted by NetX on Sep-25-2002 10:39:

@MYSTERO: Damit unterstellst Du, da� "Bauern" alle doof sind, oder ? Hast Du Dich mal ansatzweise mit diesem Beruf, denn nix anderes ist das, besch�ftigt - unterstelle ich jetzt einfach mal.

Wie hei�t�s manchmal so sch�n im heise-Forum: erst Kopf einschalten, dann tippen bzw. "Achtung Troll"....

Oh Mann...

NetX


Posted by TheREALMcSoni on Sep-25-2002 12:14:

quote:
Originally posted by NetX
@MYSTERO: Damit unterstellst Du, da� "Bauern" alle doof sind, NetX



ich kenn n paar leute die wirklich bauer sind.

die sind auch echt ok!

aber schon komisch das die genauso auf die gr�nen schimpfen wie fast alle anderen leute.

es gibt n�mlich nur �usserst wenige bauern die wirklich die gr�nen w�hlen!! das sollte man immer im hinterkopf behalten!


Posted by MYSTERO on Sep-25-2002 13:20:

quote:
Originally posted by AndiH


bitte? hast du dir eigentlich mal angeschaut, was du da schreibst? wir sollten also sch�n weiter die fl�sse begradigen, m�glichst s�mtliche schadstoffe ungefiltert rauslassen und so weiter, damit es der wirtschaft gutgeht? hast du dir eigentlich mal gedanken gemacht, wie es w�re, wenn links von deinem haus ein BASF werk stehen w�rde, rechts ein Atomkraftwerk und dir der keller bei jeder gelegenheit vollaufen w�rde? hauptsache der wirschaft geht's gut, oder?


das sehe ich bestimmt nicht so. Ich w�rde es aber besser finden, wenn man erst die Wirtschaft ankurbeln w�rde, was ja auch den Haushaltsetat sp�ter steigern w�rde, das daraus entstehende Geld k�nnte man in die Bildung und in die �kologie stecken.

@NetX: ich habe gar nicht behauptet, dass Bauern dumm sind! Ich finde es nur bl�dsinnig, dass wenn mein sein Abi macht Bauer werden soll. Wenn jemand Bock dazu hat soll er das bitte sch�n machen, ich pers�nlich halte nichts davon. Wozu geht man denn 13 Jahre zur Schule? Da h�tte man doch sofort nach der 10. Klasse aufh�ren k�nnen.
Und nochmal: ich habe kein Problem mit dem Beruf Bauer!


Posted by NetX on Sep-25-2002 14:05:

http://ms-net.av-studio.uni-kiel.de...nomie/start.htm

Ist �brigens ein Studiengang... und um ehrlich zu sein, um als "Bauer" erfolgreich zu sein brauche ich so einiges an Fachwissen, soziale Kompetenz und einen "betriebswirtschaftlichen Unternehmer-Sinn".
Mal ganz abgesehen davon, wie hoch man ein Abitur tats�chlich einstufen sollte - Pisa l��t gr��en...

Egal, f�r mich ist das Thema mal abgeschlossen. Nix f�r ungut

Net


Posted by MYSTERO on Sep-25-2002 14:25:

quote:
Originally posted by NetX
http://ms-net.av-studio.uni-kiel.de...nomie/start.htm

Ist �brigens ein Studiengang... und um ehrlich zu sein, um als "Bauer" erfolgreich zu sein brauche ich so einiges an Fachwissen, soziale Kompetenz und einen "betriebswirtschaftlichen Unternehmer-Sinn".
Mal ganz abgesehen davon, wie hoch man ein Abitur tats�chlich einstufen sollte - Pisa l��t gr��en...

Egal, f�r mich ist das Thema mal abgeschlossen. Nix f�r ungut

Net


man kann aber doch Bauer werden ohne studiert zu haben, oder?
Mit geht es eher darum: ich finde dass, wenn man sein Abi gemacht hat, sollte man studieren gehen, weil wozu hat man denn das denn dann gemacht. Ne Ausbildung kann ich auch nach der 10 anfangen...
Und wie hoch man das Abi einstufen soll h�ngt wohl von dem Gymnasium selber ab. (Gesamtschule z�hle ich nicht auf, da es f�r mich dort kein Abi gibt, tut mir leid wenn sich jetzt jemand vor den Kopf gesto�en f�hlt)


Posted by AndiH on Sep-25-2002 16:13:

quote:
Originally posted by MYSTERO
das sehe ich bestimmt nicht so. Ich w�rde es aber besser finden, wenn man erst die Wirtschaft ankurbeln w�rde, was ja auch den Haushaltsetat sp�ter steigern w�rde, das daraus entstehende Geld k�nnte man in die Bildung und in die �kologie stecken.


und mit was sollte man deiner meinung nach "die wirtschaft ankurbeln"? wenn ich dich richtig verstanden hab, willst du die wirtschaft durch eine erh�hung der staatsausgaben (die wir in der �kologie eingespart haben) im wirtschaftlichen bereich - also eine expansive fiskalpolitik. wenn du jetzt in wirtschaft aufgepasst h�ttest, dann w�sstest du, dass zwar die vermehrten staatausgaben in einer offenen volkswirtschaft mit flexiblen wechselkursen kurzfristig zu einer einkommenssteigerung f�hren und die konjunktur durch vermehrte investitionen und konsum steigt; da aber dieser effekt auch eine verst�rkte geldnachfrage mit sich bringt, die bei gleichbleibendem geldangebot einen zinsanstieg hervorruft, der infolge eines crowding-out effektes auf die investitionen dr�ckt und die inl�ndische w�hrung durch den zufluss an ausl�ndischem kapital aufgewertet wird, hat die wirtschaft an sich leider gar nix davon. wenn es so einfach w�re, die wirtschaft anzukurbeln, warum haben die wirtschafler der bundesregierung das nicht schon lange gemacht?

deswegen bin ich der meinung, dass du derartige aussagen etwas �berlegter treffen solltest


Posted by Civic on Sep-25-2002 17:04:

quote:
Originally posted by AndiH


und mit was sollte man deiner meinung nach "die wirtschaft ankurbeln"? wenn ich dich richtig verstanden hab, willst du die wirtschaft durch eine erh�hung der staatsausgaben (die wir in der �kologie eingespart haben) im wirtschaftlichen bereich - also eine expansive fiskalpolitik. wenn du jetzt in wirtschaft aufgepasst h�ttest, dann w�sstest du, dass zwar die vermehrten staatausgaben in einer offenen volkswirtschaft mit flexiblen wechselkursen kurzfristig zu einer einkommenssteigerung f�hren und die konjunktur durch vermehrte investitionen und konsum steigt; da aber dieser effekt auch eine verst�rkte geldnachfrage mit sich bringt, die bei gleichbleibendem geldangebot einen zinsanstieg hervorruft, der infolge eines crowding-out effektes auf die investitionen dr�ckt und die inl�ndische w�hrung durch den zufluss an ausl�ndischem kapital aufgewertet wird, hat die wirtschaft an sich leider gar nix davon. wenn es so einfach w�re, die wirtschaft anzukurbeln, warum haben die wirtschafler der bundesregierung das nicht schon lange gemacht?

deswegen bin ich der meinung, dass du derartige aussagen etwas �berlegter treffen solltest


omg.... ich dachte immer unser Sozialwissenschaftenkurs w�rde uns die Wirtschaf nahe bringen aber das klingt schon komplexer

zum Thema Bauer nach Abi: Nat�rlich ist es bekloppt, wenn z.B. die Eltern einen Bauernhof haben, erst 13 Jahre zur Schule zu gehen und dann den 08/15 Bauern zu machen. Aber vermutlich gibt es da einige Bereiche (Diplom-Landwirt oder so), die wir mit unserem begrenzten Horizon vieleicht gar nicht erfassen und die auch nicht mehr dem urspr�nglichen Bild (als Bauer muss man anpacken k�nnen uns sonst nichts) nicht mehr entsprechen ....

Zum Thema Joschka Fischer: Ich finde, dass es einen guten Mittelweg zwischen "normaler" und "�kologischer "pOlitik findet und kann verstehen das viele seiner fr�heren Parteifreunde ihn heutzutage nicht mehr so m�gen wie fr�her als er noch ein bisschen radikaler ist.
Eine extreme Okopolitik ist imo auch �berhaupt nicht durchsetzbar, gem��igte Ma�nahmen halte ich aber f�r essentiell. Es ist sicherlich ein Trugschluss gr�ne Umweltma�nahmen f�r die Wirtschaftsschw�che verantwortlich zu machen.
Deutschland war schon immer eins der umweltfreundlichsten L�nder der Welt ist (geht mal nach Holland und fragt die was M�lltrennung ist (okay wenn danach eh alles wieder zusammengesch�ttet wird wars nat�rlich f�r die Katz)). Nat�rlich werden uns die folgen unseres Umgehens mit der Natur nur manchmal bewusst, aber ich kann mir nicht vorstellen, das es die n�chsten 20 Jahren weiter so easy weitergeht....


Posted by Akki on Sep-25-2002 19:30:

Oh man, hier geht's ja ab.

Ich denke mal grunds�tzlich, dass wenn man die Gr�nen erw�hnt mal schnell vom alten Image der strickenden beturnschuhten Idealistenstudenten wegkommen sollte. Die haben sich auch geandelt. Sie h�tten diesen Erfolg nicht erzielen k�nnen, wenn sie weiterhin knallhart ihre Extrem-�kopolitik verfolgen wollten. Sie stehen zwar mehr f�r �kologie (und vielleicht Pazifismus, obwohl das eher nuun der PDS angekreidet wird ), aber die 8,6% h�tten sie allein so nicht erreichen k�nnen. Zum einen ist dort nat�rlich die Gallionsfigur Joschka Fischer, einer der f�r mich vern�nftigsten und sympathischten Politiker, der trotz der ganzen Querelen wohl noch immer uneingeschr�nktes Vertrauen im Ausland besitzt. Man muss nicht immer gleich das Maul aufrei�en, um geh�rt, akzeptiert zu werden und erfolgreich zu sein.
Gleichzeitig haben sie doch in den letzten vier Jahren gezeigt, dass sie auch Verantwortung �bernehmen k�nnen und m�chten.
Man hier zig-tausend "was w�re wenn" Vermutungen aufstellen, aber Fakt ist, dass trotz der ganzen Wirtschaftskrisen Deutschland nun nicht extrem hart betroffen ist. Was soll denn die Politik bitte global ausrichten k�nnen? Sie k�nnen Anreize schaffen ... aber ob die Manager und Betriebe darauf eingehen? Die Politik ist nur ein kleiner Faktor in diesem riesigen Komplex der Wirtschaft. Und die Gr�nen haben genauso f�hige und gebildete Leute in der Richtung, um zu wissen, wie man �konomie und �kologie verbinden kann. Ob's so hinhaut, wei� keiner. Wei� jemand, was Stoiber gemacht h�tte? Was w�re mit einer gro�en Koalition? Wenn jemand die Antworten w�sste, dann h�tten bestimmt 100% die Partei gew�hlt, die gaaanz sicher in vier Jahren die Arbeitslosigkeit um mind. 50% senken kann, die die Steuern weiter senkt, und und und ... aber das wei� keiner, und man w�hlt so, wie man es schon seit langem macht, nach Programm, nach Personensympathie, weil alle in der Gegend so w�hlen ....

Hmmm ... wo bin ich denn jetzt ... �hh. Naja, Civic und AndiH haben meiner Meinung nach soweithin auch vieles richtig erw�hnt.


Posted by groove department on Sep-25-2002 20:17:

bin voll und ganz gegen gr�N!


Posted by Sir. Lunchalot on Sep-25-2002 23:20:

quote:
Originally posted by AndiH


und mit was sollte man deiner meinung nach "die wirtschaft ankurbeln"? wenn ich dich richtig verstanden hab, willst du die wirtschaft durch eine erh�hung der staatsausgaben (die wir in der �kologie eingespart haben) im wirtschaftlichen bereich - also eine expansive fiskalpolitik. wenn du jetzt in wirtschaft aufgepasst h�ttest, dann w�sstest du, dass zwar die vermehrten staatausgaben in einer offenen volkswirtschaft mit flexiblen wechselkursen kurzfristig zu einer einkommenssteigerung f�hren und die konjunktur durch vermehrte investitionen und konsum steigt; da aber dieser effekt auch eine verst�rkte geldnachfrage mit sich bringt, die bei gleichbleibendem geldangebot einen zinsanstieg hervorruft, der infolge eines crowding-out effektes auf die investitionen dr�ckt und die inl�ndische w�hrung durch den zufluss an ausl�ndischem kapital aufgewertet wird, hat die wirtschaft an sich leider gar nix davon. wenn es so einfach w�re, die wirtschaft anzukurbeln, warum haben die wirtschafler der bundesregierung das nicht schon lange gemacht?

deswegen bin ich der meinung, dass du derartige aussagen etwas �berlegter treffen solltest


So, jetzt weiss ich endlich was Du studierst.

Bevor ich mich jetzt Volkswirtschaftlich �u�ere will ich noch darauf hinweisen, dass Mystero nichts von einer expansiven Fiskalpolitik erw�hnt hat, sondern nur von Investitionen in Bildung und �kologie.
Eine expansive Fiskalpolitik stellt allerdings Investitionen in Form von Nachfrage nach nicht-�ffentlichen G�tern (Bildung ist ein �ffentliches Gut)von Seiten des Staates dar, ist also in meinen Augen was anderes als das, was Mystero beschrieben hat.

Jetzt zur VWL:

Wenn ich mich richtig an mein Grundstudium erinnere, so liegt der Grund f�r den crowding out (F�r alle nicht BWL/VWL* er: Die Nachfrage des Staates verdr�ngt die private Nachfrage, was sich aber empirisch �brigens nicht so eindeutig belegen l�sst...;-)) nicht in den gestiegenen Zinsen aufgrund der gestiegenen Nachfrage, sondern in den gestiegenen Zinsen aufgrund des gestiegenen Preisniveaus, was dann m/p (Geldmenge/Preis) senkt und die Zinsen steigen l�sst.

Das mit der Deflation habe ich nicht ganz verstanden. Ich denke, dass Du davon ausgehst, dass die Deflation durch das gestiegene Preisniveau entsteht. Dagegen spricht, dass die hohen ausl�ndischen Investitionen durch den Zuflu� (billigeren, da niedrigeres Zinsniveau im Ausland) ausl�ndischen Kapitals wieder die Geldmenge erh�hen w�rde. Diese Gefahr sehe ich also nicht so unbedingt, zudem wir deshalb eine unabh�ngige Zentralbank haben und durch die EU und die EZB diese Situation auch nicht mehr so besteht, wie Du so beschreibst.

Was du dabei auch unterschlagen hast ist, dass diese Situation zu einem h�heren Lohnniveau f�hrt , aber alles in allem bin ich auch kein Keynesianer, halte also von nachfrageorientierter Politik auch nichts, sondern z�hle mich eher zu den Neoklassikern.

Fazit: Ich stimme AndiH zu, wenn ich auch die Begr�ndung etwas anders sehe, denke aber das Mystero und AndiH etwas aneinander vorbei geredet haben und stimme deshalb auch Mystero zu, dass Investitionen in die Bildung und die �kologie (Allerdings nur indirekt, also �ber Anreize, nicht �ber direkte Investitionen des Staates) eine gute Sache sind, die im globalen Wettbewerb langfristig zu Wettbewerbsvorteilen f�r den Standort Deutschland f�hren werden.


Posted by X4216354 on Sep-26-2002 08:57:

...es gibt die einen, die vertreten nur die privaten Interessen und haben nicht den Weitblick und die anderen, die sich eben mit der komplexen Gesamtproblematik des Staates Deutschland auseinandersetzen.

Ich selber sage: keine Gr�nen, denn der Sprit f�r meinen Super-Plus-Schlitten ist eh schon viel zu teuer.

Aber wenn ich das ganze mal Global betrachte sieht das schon wieder anders aus. Aber ich m�chte hier nix dar�ber schreiben, das bleibt meine Privatsache


Posted by AndiH on Sep-26-2002 10:00:

quote:
Originally posted by Sir. Lunchalot
Bevor ich mich jetzt Volkswirtschaftlich �u�ere will ich noch darauf hinweisen, dass Mystero nichts von einer expansiven Fiskalpolitik erw�hnt hat, sondern nur von Investitionen in Bildung und �kologie.
Eine expansive Fiskalpolitik stellt allerdings Investitionen in Form von Nachfrage nach nicht-�ffentlichen G�tern (Bildung ist ein �ffentliches Gut)von Seiten des Staates dar, ist also in meinen Augen was anderes als das, was Mystero beschrieben hat.

nee...mystero sagte, dass man bildung und �kologie beiseite lassen sollte und zun�chst die wirtschaft st�tzen sollte; somit war meiner ansicht nach eine expansive fiskalpolitik erf�llt...aber das ist wohl ansichtssache

quote:

Wenn ich mich richtig an mein Grundstudium erinnere, so liegt der Grund f�r den crowding out (F�r alle nicht BWL/VWL* er: Die Nachfrage des Staates verdr�ngt die private Nachfrage, was sich aber empirisch �brigens nicht so eindeutig belegen l�sst...) nicht in den gestiegenen Zinsen aufgrund der gestiegenen Nachfrage, sondern in den gestiegenen Zinsen aufgrund des gestiegenen Preisniveaus, was dann m/p (Geldmenge/Preis) senkt und die Zinsen steigen l�sst.

nun ja, wenn ich mir das ganze im IS/LM-Modell vorstelle kommt beides aufs gleiche drauf raus, nur dass du zwei logische schritte dazwischenschaltest

quote:

Das mit der Deflation habe ich nicht ganz verstanden. Ich denke, dass Du davon ausgehst, dass die Deflation durch das gestiegene Preisniveau entsteht. Dagegen spricht, dass die hohen ausl�ndischen Investitionen durch den Zuflu� (billigeren, da niedrigeres Zinsniveau im Ausland) ausl�ndischen Kapitals wieder die Geldmenge erh�hen w�rde. Diese Gefahr sehe ich also nicht so unbedingt, zudem wir deshalb eine unabh�ngige Zentralbank haben und durch die EU und die EZB diese Situation auch nicht mehr so besteht, wie Du so beschreibst.

richtig...meiner meinung nach m�sste da gestiegene preisniveau eine aufwertung der inl�ndischen w�hrung herbeif�hren; wie gro� der positive effekt des aufl�ndischen kapitals ist und wie gro� der negative effekt der expansiven fiskalpolitik ist, kann man nat�rlich nur vermuten. weitere argumente gegen eine soche politik w�ren auch der verschlechterte export und dass aufgrund der verst�rkten importnachfrage auch das kapital wieder ins ausland abflie�t...aber das f�hrt jetzt glaub ich zu weit; ich wollte eigentlich mit einem kurzen vorlkswirtschaftlichen kreislauf nur zeigen, dass man mit geld eine wirtschaft nicht mal eben anschalten kann...


Posted by DennisF on Sep-26-2002 10:12:

gr�ne sind weltfremde spinner! abschalten aller atomkraftwerke? wie dumm is das denn ? und dann immer dieses tolle, wir schaffen arbeitspl�tze in dem wir auf �ko energie setzten. �ber 80% der energy wird aus atomkraft erzeugt. und dann soll man sich yello strom holen wo die atomenergy zwar nicht aus deutschland komtm aber aus holland. ich verstehe nicht wie die gr�nen soviel % erreichen konnten. nenene


Posted by MYSTERO on Sep-26-2002 11:49:

Ich kann dir leider nicht folgen AndiH *Schlag_auf_meine_Bildung* Ich finde es nur logisch, wenn man erstmal die Wirtschaft ankurbelt, bevor man andere Investitionen macht. Je besser die Wirtschaft desto mehr Geld, oder wie?


Posted by .-WooDY-. on Sep-27-2002 12:54:

Re: Joschka Fischer

quote:
Originally posted by jploveparade
Mann, ich mag den Typ!

Fr�her ein Radikal, jetzt grosse Gewinner des Wahles



K�nnt ihr Schr�der nicht eintauschen f�r Joschka?

Die Anzeige sind auch komisch



http://www.m2network.de/ecard/gruene/

vom steinewerfer zum aussenminister..is doch optimal!!! meine letern habens nur zu zweitklassigen p�dagogen gebracht...fr�her war man doch jeden tag auf ner demo..egal gegen was..hauptsache demo!!!!


Posted by .-WooDY-. on Sep-27-2002 12:57:

quote:
Originally posted by Stiffmaster
gr�ne sind weltfremde spinner! abschalten aller atomkraftwerke? wie dumm is das denn ? und dann immer dieses tolle, wir schaffen arbeitspl�tze in dem wir auf �ko energie setzten. �ber 80% der energy wird aus atomkraft erzeugt. und dann soll man sich yello strom holen wo die atomenergy zwar nicht aus deutschland komtm aber aus holland. ich verstehe nicht wie die gr�nen soviel % erreichen konnten. nenene
wo hast du dir den schrott denn aus den fingern gesaugt? in der express? atomkraftwerke k�nnen ne menge anderer kraftwerke ersetzen , aber wenn nach deiner aussage 80% des strombedarfs von atomkraftwerken gedeckt werden w�rde m�sste im umkreis von 100 km� je ein kraftwerk stehen...is das so? glaub kaum...



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