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-- Ausgetrickst ihr Penner!!
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Ausgetrickst ihr Penner!!
Wetten dass dies der erste thread wird der nicht offtopic wird?
Wieso?
Nun, auf der Pr�misse(!?) basierend dass der Threadersteller das Topic vorgibt dreh ich mal den spie� um und ernenne jegliches "off-topic" gequatsche als topic des threads. Damit wird offtopic zu ontopic. Objektives ontopic w�rse also wie gesagt NUR offtopic zu posten, um echtes ontopic zu posten m�sstet ihr deswegen offtopic zu offtopic posten, der mathematik nach also ontopic, was im umkehrschluss offtopic, sprich ontopic, hie�e.Und damit ist die aufgabe in DIESEM thread offtopic zu werden unm�glich!

Menschen gestehen lieber ein schlechtes Ged�chtnis ein, als eine mindere Intelligenz, obgleich beide eng zusammengeh�ren, wie die meisten Intelligenztests belegen. Diese Fehlbeurteilung des Ged�chtnisses mag damit zusammenh�ngen, dass es zu den schwierigsten Themen der Psychologie geh�rt und bis heute den Forschern R�tsel aufgibt. Zumindest ist klar, dass das Ged�chtnis auf keinen festen Ort im Gehirn allein beschr�nkt ist. Das Ged�chtnis ist ein Abstraktum, ein Ergebnis anderer psychischer Prozesse, die �ber den Augenblick hinausreichen. Aber auch das ist zweifelhaft, seit man drei Stufen hervorhebt, das Ultrakurzzeit-, das Kurzzeit- und das Langzeitged�chtnis.
Funktionen des Ged�chtnisses
In funktioneller Hinsicht, das hei�t, nach der Arbeitsweise des Ged�chtnisses, werden vier Ged�chtnisleistungen unterschieden: Sortieren der Reizinformation (sensorische Auslese, Rezeption), Einpr�gen (Enkodierung), Behalten (Retention) und Abruf (Ekphorie). Die Auslese zwischen den Sinneskan�len und innerhalb der einzelnen Eing�nge von Sinnesreizen erfolgt nur zum kleinen Teil willk�rlich, in der Regel jedoch nach fr�hen Bevorzugungen, lebenslangen Gewohnheiten, zeitbedingten Beg�nstigungen und Variationen weiterer psychologischer und soziologischer Merkmale.
Informationen filtern und einpr�gen
Auf den Menschen str�men eine Unmenge von Informationen ein: 109 bis 1010 bit pro Sekunde, die bei der Weiterverarbeitung im Gehirn auf 25 bit/s bis 100 bit/s schrumpfen und auf der Handlungsebene (Verhalten) sich wiederum zu 103 bis 107 pro Sekunde vervielf�ltigen. Mit anderen Worten: Wir leben in einer Umwelt (der Biologe Jakob von Uexkll bezeichnete sie als Merkwelt) mit einer astronomischen Reizsituation, die wir innerlich vereinfachen, um sie wiederum hochkompliziert zu beantworten (die Wirkwelt). Merk- und Wirkwelt bilden nach von Uexkll einen Funktionskreis, in dem sich Anfang und Ende treffen und in der gemeinsamen Funktion aufheben. Wenn beispielsweise jemand gewohnt ist, bei einem Waldspaziergang auf die Ger�usche zu achten, wird er wie von selbst zahlreiche Vogelarten an ihren Stimmen unterscheiden. F�r einen Unerfahrenen sind sie nur Hintergrundl�rm. Ersterer ent-sinnt die Ger�usche, das hei�t, er unterscheidet sie durch seine pers�nliche Aufnahmebereitschaft. Diese Bereitschaft kann sich zeitweise ver�ndern: Bei Ersch�pfung, im Halbschlaf oder im Fieber hat schon jeder einen Abbau der Aufnahmef�higkeit erlebt. Ferner ist das Ged�chtnis von der Zufallssituation, der Motivierung und der Stimmung abh�ngig.
Wissenschaftler unterscheiden aufgrund von Untersuchungen an Patienten mit Ged�chtnisverlusten vier verschiedene Ged�chtnisgruppen. Die wichtigste ist die Ged�chtnisb�ndelung (die assoziative Aktivierung oder Priming). Sie basiert auf der seit Aristoteles bekannten Tatsache, dass nicht Einzeldinge erinnert werden, sondern gleichzeitig �hnliches �vorgew�rmt� wird. Priming liegt vor, wenn ein Ereignis A die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses B vergr��ert, das mit A assoziiert ist. Im Sinne der vorher behandelten Bedeutungstheorie ist Priming die unterschwellige Aktivierung eines ganzen Systems von Assoziationen. Dies erleichtert das Wiedererkennen schon einmal erlebter Situationen. Ferner unterscheidet die Ged�chtnispsychologie qualitativ zwischen einem episodischen und einem prozeduralen Ged�chtnis. Ersteres verbessert die chronologische Ordnung pers�nlicher Erlebnisse, wobei stark emotionalisierte Ereignisse bevorzugt erinnert werden. Das prozedurale Ged�chtnis automatisiert unsere Handlungs- und Bewusstseinsabl�ufe. Eine weitere qualitative Ged�chtnisgruppe ist das enzyklop�dische Ged�chtnis, das die gewaltige Menge des (mehr oder weniger) gef�hlsneutralen Wissens von den Telefonnummern bis zum Schatz wissenschaftlicher Kenntnisse umfasst.
Die beteiligten Gehirnstrukturen f�r die Speicherung der verschiedenen Ereignisse sind f�r die vier Ged�chtnisgruppen nicht dieselben. So werden Informationen f�r das episodische Ged�chtnis und das enzyklop�dische Ged�chtnis zun�chst zur Einpr�gung in den Hippocampus (zu deutsch Seepferdchen) und die Amygdala (den Mandelkernkomplex) im limbischen System geleitet, wo vielgestaltige Bedingungen bestimmen, was in die Gro�hirnrinde gelangt und so dauerhaft der Erinnerung erhalten bleibt. Diese Merkfunktion ist zeitabh�ngig. Inhalte f�r das prozedurale Ged�chtnis werden offenbar vor allem in den Basalganglien, gro�en im Endhirn gelegenen Kernstrukturen, und eventuell im Kleinhirn verarbeitet und abgelagert. Beim Priming geschieht beides in der Gro�hirnrinde nahe der sensorischen Areale.
In fr�heren Jahrhunderten wurden h�here oder zumindest andere Ged�chtnisleistungen gefordert als heute bei Verwendung von Computern als Ged�chtnisersatz. Beispielsweise sind die F�higkeiten zum Kopfrechnen dramatisch gesunken, stattdessen sind eine gr��ere Menge und Vielfalt an Informationen und an Lernstoff zu bew�ltigen. Die Felder f�r die Einspeicherung von Daten und ihre R�ckf�hrung zur Gro�hirnrinde sind demnach unterschiedlich �bbar. Die Erleichterung, sich Dinge durch Ged�chtnisst�tzen einzupr�gen, vergr��ert unseren Ged�chtnisschatz, der wiederum unsere geistige Leistungsf�higkeit verbessert. Das heute kaum noch gebr�uchliche Auswendiglernen von Gedichten oder Erz�hlungen, wie es zum Teil im Orient noch ausge�bt wird, hat fr�her die Ged�chtniskultur mitbestimmt.
Informationen behalten und abrufen
Alle im Ged�chtnis behaltenen Fakten und Gegebenheiten legen wir wie Besitzt�mer ab und bauen eine innere Bibliothek auf. Die B�cher sind darin allerdings nicht ungelesen abgestellt, bis man sie herausnimmt und in ihnen bl�ttert. Der Vorgang des Behaltens ist ein von Mensch zu Mensch verschiedenes st�ndiges Vergleichen der bisher gesammelten Ged�chtnisinhalte. Der amerikanische Hirnforscher Michael Gazzaniga schrieb �ber diese Funktion: Ein wichtiges Postulat der fr�heren Psychologie war, dass die Elemente unserer Denkprozesse im Bewusstsein seriell (also nebeneinander) verarbeitet werden, bevor sie schlie�lich zu Erkenntnissen (Kognitionen) werden. Ich halte diese Vorstellung f�r v�llig verfehlt. Im Gegensatz dazu m�chte ich behaupten, dass das menschliche Gehirn modular organisiert ist. Unter Modularit�t verstehe ich, dass das Gehirn aus voneinander relativ unabh�ngigen Funktionseinheiten besteht, die parallel arbeiten. Der Geist ist kein unteilbares Ganzes, das mittels eines einzigen Verfahrens s�mtliche Probleme l�st. Die riesige und komplexe Informationsmenge, die auf unseren Geist trifft, wird in Teilmengen unterteilt und dann von vielen Systemen gleichzeitig verarbeitet. ... Wenn wir verstehen, dass unser Geist modular organisiert ist, wird auch klar, dass wir einen Teil unseres Verhaltens als eigensinnig akzeptieren m�ssen und dass ein bestimmtes Verhalten nicht unbedingt eine Folge bewusster Denkvorg�nge sein muss.
Die Verarbeitung von Wissen, Erinnerung und Betrachtung, insgesamt also das Interpretieren von geistigen Inhalten, ist st�ndig im Fluss. William James sprach vom Bewusstseinsstrom. Das innere Leben setzt sich sogar im Traum fort, wobei allerdings die Module f�r das Wachbewusstsein inaktiv sind. Entscheidend f�r das Erinnerungsverm�gen ist, dass wir kein statisches, sondern ein dynamisches Ged�chtnis besitzen, in dem Ver�nderungen der Speicherinhalte die Regel und nicht die Ausnahme sind.
Holen wir durch einen Abruf gezielt Ged�chtnisinhalte aus der Bibliothek unseres Kopfes hervor, beispielsweise in Pr�fungen, sind andere Teile des Gehirns beteiligt als beim Einspeichern der Informationen. Beim Abruf sind es vor allem das Stirnhirn und der vordere Schl�fenlappen im Gro�hirn, die durch einen starken Nervenfaserstrang miteinander verbunden sind. Eine wichtige Rolle - insbesondere bei autobiographischen Informationen - scheinen auch Regionen in der Amygdala und im Thalamus zu spielen. Die genannten Regionen des Gehirns sind zu einem Netzwerk verflochten, in dem in einem komplizierten Zusammenspiel die bewussten Ged�chtnisinhalte entstehen. F�r den Abruf der verschiedenen Ged�chtnisinhalte scheinen die Gro�hirnhemisp�hren unterschiedlich aktiv zu sein. Beim Abruf von autobiographischen Inhalten aus dem episodischen Ged�chtnis sind das Stirnhirn und der Schl�fenlappen der rechten Hirnhemisp�hre aktiv, beim Abruf von Fakten sind es dagegen die gleichen Strukturen in der linken Gro�hirnhemisph�re.
Zeitliche Stufen des Ged�chtnisses
So wie man Wasser und Wellen nicht trennen kann, geh�rt das Ged�chtnis untrennbar zum Gesamtpsychischen. Im Laufe der Lebensjahre fallen im Allgemeinen bei alten Menschen nach und nach Einzelbereiche an Ged�chtnisleistungen aus. Zuerst werden die kurz zur�ckliegenden Ereignisse vergessen, Kindheitserinnerungen dagegen bleiben noch lange im Ged�chtnis. Diese und andere Erfahrungen mit dem Ged�chtnisaufbau f�hrten zur Annahme eines zeitlich gestaffelten Aufbaus des Ged�chtnisses. Informationen werden zun�chst wenige Augenblicke im Ultrakurzzeitged�chtnis behalten, dann eine variable Zeitspanne im Kurzzeitged�chtnis mit begrenzter Speicherkapazit�t und -dauer als unmittelbares Behalten aufbewahrt und zuletzt eventuell im Langzeitged�chtnis zum Teil lebenslang niedergelegt. Auch bei der Untersuchung der zeitlichen Abl�ufe im Ged�chtnis wurde deutlich, dass dieses nicht ohne komplexe Zusammenschaltungen vieler Hirnareale funktionsf�hig ist.
Das Ultrakurzzeit-, das Kurzzeit- und das Langzeitged�chtnis
Im Ultrakurzzeitged�chtnis oder sensorischen Register kann ein Reiz eine ganz kurze Zeit nachwirken, nachdem er selbst bereits wieder verschwunden ist. Dieser Effekt l�sst sich bei visuellen Reizen mit einem fotografischen Ged�chtnis vergleichen. Jeglicher zug�ngliche Reiz wird in jedem Augenblick, so wie er ist, registriert, noch bevor eine Verarbeitung einsetzt und der Reiz w�hrend eines Prozesses der Wiedererkennung von Mustern einer Kategorie zugeordnet wird. In ungez�hlten F�llen kann man solche Erscheinungen verfolgen, etwa beim schnellen Bewegen eines Bleistifts, beim Nachz�hlen von Glockenschl�gen oder bei den so genannten Ged�chtnisfarben: Im Periskop sieht man Gegenst�nde beim seitlichen Wegziehen immer noch farbig, obwohl dort keine Farbwahrnehmung m�glich ist. Auch die Bewegung der Kinobilder beruht auf dem Effekt der Nachbilder. Das Ultrakurzzeitged�chtnis spielt auch beim Lesen eine Rolle. Das Auge bewegt sich nicht laufend �ber die Zeilen hinweg, sondern ruckt von Unterbrechung zu Unterbrechung, wobei der Leser je nach Lesebung mehr oder weniger W�rter verarbeitet, ehe er nach einem weiteren Augenruck eine n�chste Wortgruppe erfasst.
Im Unterschied zum Ultrakurzzeitged�chtnis, das in seinen vielen Sinnesbereichen kaum �ber eine Sekunde hinausreicht, speichert das Kurzzeitged�chtnis etwa 12 bis 20 Sekunden lang ein begrenztes B�ndel von etwa sieben Einzelheiten als Kapazit�tsmaximum. Typisch ist die Situation beim Einpr�gen einer eben gelesenen Telefonnummer. Man muss sie ziemlich schnell in einem Zug w�hlen, um sie nicht zu vergessen. Wird man gest�rt, ist die Gesamtzahl verloren. Abweichungen von der mittleren Dauer des Kurzzeitged�chtnisses ergeben sich durch die erw�hnten situativen Bedingungen, wie gro�en L�rm, Desinteresse, Krankheit und Sorgen. Eine h�here Kapazit�t haben die so genannten Eidetiker, also Menschen (besonders Kinder), die ein Bild so speichern k�nnen, dass es nach dem Verschwinden vor dem inneren Auge bildhaft erscheint. Aber auch der Nichteidetiker kann sich durch assoziative Hilfen Informationen leichter einpr�gen und so sein Kurzzeitged�chtnis st�rken. So half fr�her ein Knoten im Taschentuch, um etwas assoziativ in Erinnerung zu behalten.
Das Langzeitged�chtnis gilt im Alltag als das eigentliche Ged�chtnis. Seinen tats�chlichen Umfang im Einzelfall kennt niemand. Beispielsweise umfasst allein das Wortged�chtnis der meisten Menschen einige Tausend W�rter; dazu kommt der umfangreichere passive (zwar verstandene, aber nicht verwendete) Wortschatz. Rechnen wir dazu unsere erinnerten Vorstellungen, das Ged�chtnis f�r unvergessliche Erlebnisse, das Zahlen- und Datenged�chtnis, das Wissen darum, wie man bestimmte Dinge verrichtet oder unser Spezialwissen hinzu, so ergibt das eine ungeheure Menge an Gedchtnisinhalten. Man nimmt f�r das so genannte Protokollged�chtnis, das hei�t vergangene Informationen, �ber die Aussagen gemacht werden k�nnen, eine Speicherkapazitt von 108 bis 1010 bit an. Au�erdem gibt es nachweislich ein Ged�chtnis, das nur in au�erordentlichen Situationen, zum Beispiel unter Todesgefahr, abrufbar ist. Die tiefenpsychologischen Schulen gehen �berdies von einem (pers�nlichen, famili�ren, kollektiven) unbewussten Ged�chtnis aus, das einen schwer zug�nglichen Bodensatz unseres Erinnerns ausmacht. Neben dem Protokollged�chtnis werden ferner unbemerkte Wiedererkennungen (Rekognitionen) in gro�er Zahl vermutet. Sie enthalten einen Schatz an Ordnungsmerkmalen, welche zur geistigen Orientierung in der Welt n�tig sind. Schon eine so einfache Differenzierung, ab wann ein abgeschriebener Bleistift kurz ist, h�ngt von kognitiven Entscheidungsprozessen ab. (Abbildung)
Ged�chtnistheorien
Wie diese drei Gedchtnisse arbeiten, versuchen drei Theoriengruppen, die Filtertheorien, die Assoziationstheorien und die Speichertheorien, zu verdeutlichen.
Donald Broadbent �bermittelte Versuchspersonen �ber Kopfh�rer Zahlen, �ber das linke Ohr zum Beispiel 945, �ber das rechte zum Beispiel 723. Die Versuchspersonen gaben die Zahlen entweder als 945 723 oder 723 945 wieder, dagegen niemals als 974 235 oder �hnliches. Aus vielen solchen Versuchen entwickelte Broadbent eine Filtertheorie. Das Ged�chtnis ist demnach durch eine Gruppenauswahl organisiert. Nur durch Auslese (Selektion) mit einem (oder mehreren) Filter(n) kann die auf uns einstr�mende Datenflut bew�ltigt werden. Zum Beispiel l�st beim Sprachverst�ndnis ein gegebenes Anfangswort leicht eine Gruppe von W�rtern mit gleichen Anf�ngen aus.
Die �ltesten Versuche, die Arbeitsweise des Ged�chtnisses zu erkl�ren, sind die Assoziationstheorien, die auf Aristoteles zur�ckgehen. Sie nehmen an, dass bestimmte Bedingungen die Merkf�higkeit und den leichteren Abruf f�rdern: �hnlichkeit (Similanz), Gegenteiligkeit (Kontrast), Ber�hrung in Zeit und Raum (Kontiguit�t) und Sinnzusammenhang (Koh�renz) zu fr�her Erlebtem erleichtern das Behalten von neuen Eindr�cken. Nach diesen Theorien besteht f�r das Ged�chtnis eine Art Verkettungszwang. Sp�tere Theorien f�gten den klassischen Assoziationsregeln weitere beg�nstigende Bedingungen f�r die Bildung von Assoziationen hinzu, zum Beispiel Lebhaftigkeit, Neuheit oder h�ufige Wiederholung. (Abbildung)
Laut den Speichertheorien ist dagegen das Ged�chtnis kein einf�rmiger Prozess, sondern ein Mehr-Speicher-Ph�nomen. Diese Theoriegruppe vereinigt sowohl die drei vorher beschriebenen zeitlichen Stufen des Ged�chtnisses als auch die Filter- und die Assoziationstheorien. Ged�chtnis ist danach ein verketteter Prozess aufgenommener Sinnesreize, die nach einem sensorischen Speicher (Ultrakurzzeitged�chtnis) einen Filter durchlaufen, in einem Prim�rged�chtnis (Kurzzeitged�chtnis) kurzfristig aufbewahrt werden und danach entweder verblassen oder �ber eine Art Sammellinse (Assoziation) zum Sekundrged�chtnis (Langzeitged�chtnis) weitergeleitet werden, in dem sie nicht nur aufbewahrt, sondern auch reflektiert werden. Das Ged�chtnis ist nach den Speichertheorien immer auch zur Verarbeitung ausersehene Vergangenheit.
Die Anteile des Ged�chtnisses sind wie die Hirnleistungen sowohl auf besondere Verrichtungen wie auf gemeinsame Wirkungen ausgerichtet. Ged�chtnis verwahrt Gewesenes, bereitet es f�r das Erinnern in der Gegenwart auf und ordnet es f�r das Weiterleben in der Zukunft. Es ist also weit mehr als eine Vergangenheitsregistratur. Es ist auch ein Instrument der Lebenshilfe; negativ ausgedr�ckt: Das Ged�chtnis ist nicht sehr zuverl�ssig.
Ged�chtnistraining
Schon Cicero schrieb: Das Ged�chtnis nimmt ab, wenn man es nicht �bt. Daraus folgt: Die Ged�chtnisleistung ist wandelbar und kann nicht nur vernachl�ssigt, sondern durch eine gezielte Einpr�gung oder durch einen verbesserten Abruf auch gemehrt und verfeinert werden.
Menschen k�nnen sich Dinge unterschiedlich gut einpr�gen
Warum merkt sich der eine viel und der andere wenig? Die Gr�nde daf�r sind unterschiedlich. Es liegt wohl, au�er an zumeist unbekannten physiologischen Ursachen, an seinem Interesse und seiner Methodik, wenn jemand weniger beh�lt als der Durchschnitt der Menschen. Das Interesse ist der Motor f�r das Behalten. Der Wissbegierige hat im Gegensatz zum Interesselosen eine Suchhaltung. Der Interesselose nimmt nur das auf, was sich nicht ignorieren l�sst. Jeder kann sein Wissen vermehren, wenn er versucht, gezielt L�cken im bereits Gewussten auszuf�llen. Solche Fundst�cke werden fast nie wieder vergessen. Wer gewohnt ist, sein erinnertes Wissen zu ordnen und abzurunden, erzieht sich zu h�heren Ged�chtnisleistungen.
Die Ans�tze, wie man Informationen am besten behalten kann, sind nicht f�r alle Menschen gleich. Deshalb gilt es, bei den im Folgenden genannten f�nf wichtigsten Unterschieden der individuellen Ged�chtniseigenschaften f�r sich selbst die individuellen Pr�ferenzen herauszufinden und die hierbei gewonnenen Erkenntnisse, wenn m�glich, einzusetzen.
Den wichtigsten Gegensatz bildet die Neigung zum Wiederholen und zum produktiven Behalten. Ersteres st�tzt sich auf das fast mechanische Wiederholen, bis es sitzt; Letzteres nannte der fr�he franz�sische Intelligenzforscher Alfred Binet ideativ, das hei�t, das Festigen neuer Inhalte im Ged�chtnis durch verstehendes Begreifen, Vergleichen und �berdecken mit anderen Merkinhalten. Ein mit jenem Gegensatz zusammenh�ngender Unterschied bezieht sich auf die Kanalpr�ferenz: �ber welchen Sinneskanal kann sich jemand etwas besser einprgen? Zum Beispiel durch lautes Lesen (akustischer Kanal), durch Betrachten von Bildern parallel zum Text (optischer Kanal) oder durch Abschreiben (motorischer Kanal).
Drittens gibt es Menschen mit bevorzugten induktiven oder deduktiven Einpr�gungen, also solche, die schneller vom Einzelnen zum Allgemeinen fortschreitend beziehungsweise umgekehrt einspeichern. Weiterhin k�nnen eingepr�gte Informationen bei einzelnen Personen im Ged�chtnis nivelliert oder pr�zisiert werden. Das muss man entweder durch vergleichende Beispiele oder zunehmend differenziertere Wiederholungen ber�cksichtigen. Schlie�lich unterscheidet die neuere Ged�chtnisforschung zwischen Menschen mit vorherrschend episodischem oder semantischem Einpr�gen, das hei�t solchen, die sich besser den �u�eren Ablauf von Geschehnissen merken und solche, die besser durch Worterkl�rungen behalten. Sobald man solche Unterschiede f�r die eigenen Ged�chtnisneigungen oder Behaltenseigenschaften kennt, sollte man sie m�glichst ber�cksichtigen und versuchen, sich den Ged�chtnisstoff in der passenden Art einzupr�gen.
Die Festigung eingepr�gter Ged�chtnisinhalte
Sich etwas einzupr�gen, ist eine der Ursprungsleistungen h�her entwickelter Tiere. Der Mensch als unspezifisch angepasstes Lebewesen muss sich im Gegensatz zu reinen Instinktwesen mehrheitlich auf das Artged�chtnis, den Erfahrungsschatz seiner Artgenossen, st�tzen, um �berleben zu k�nnen. Der Mensch lernt unvergleichlich mehr aus den Erfahrungen seiner Vorfahren als durch eigene Erfahrung. Schon in der Fr�hzeit des Menschen halfen weltanschauliche Regeln das Leben k�rperlich und geistig zu bew�ltigen. Dieses Artged�chtnis reicht bis in die ritualisierten Strategien der Lebensgestaltung (zum Beispiel Gru�, H�flichkeitsformen oder religi�se Riten). Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass schon in den H�hlen der Cro-Magnon-Menschen Zeichen f�r rituelle Opfer von Fingergliedern gefunden wurden, die bei bestimmten Schicksalsschl�gen ihre G�tter gn�dig stimmen sollten. Auch der Aberglaube geh�rt also zum gespeicherten Gemeinschaftsged�chtnis, nicht nur handwerkliches Wissen und gesellschaftliche Erinnerungen.
Um sich Sachverhalte besser einzupr�gen, bieten sich verschiedene Ged�chtnistechniken an. So wie in der Literatur ein Symbol dazu dient, eine Idee wieder zu erkennen (zum Beispiel bei Henrik Ibsen die Wildente als Symbol f�r die Freiheit), kann man auch im Alltag Gegenst�nde oder Sachverhalte als Tr�ger einer symbolischen Unterst�tzung nutzen, um sie sich besser einzupr�gen. So unsinnig es scheint, das Lehrbuch beim Schlaf unter das Kopfkissen zu stecken: als Verfahren, um sich selbst zu beeinflussen, hat es manchmal seine Wirkung. Besser f�rdert man das Gelernte, wenn man es zeitweilig ruhen l�sst, um es von Zeit zu Zeit, wenn das Wissen verblasst, wieder aufzufrischen. Es gibt zahlreiche andere Hilfstechniken, beispielsweise beim Einpr�gen von Telefonzahlen handliche Zahlengruppen zu bilden oder sich die Anzahl der Monatstage mithilfe der Kn�chelerhebungen der Faust f�r die langen Monate und der T�ler dazwischen f�r die kurzen Monate zu merken.
Die elaborierte Einpr�gung kannte man schon im Altertum als Eselsbr�cke: Man nimmt einen gut bekannten Ort, zum Beispiel das eigene Zimmer, und h�ngt gedanklich an den Gegenst�nden darin abstrakte Merkverl�ufe auf, um den �berblick zu konkretisieren. Bei einer reduktiven Einpr�gung geht man umgekehrt vor. Durch die Wegnahme der unbersichtlichen Vielfalt werden einige wenige Hauptmerkmale herausgefiltert, die sich leichter einpr�gen und im Einzelnen anwenden lassen. Um die Baustile von Gotik, Renaissance und Barock zu unterscheiden, vergleicht man allein die Fensterform: Sie variiert vom Spitzbogen �ber den klaren Bogen bis zum durchbrochenen Bogen. Fast alle Tabellen, Bilderschriften und Auflistungen nutzen dieses Prinzip der reduktiven Ordnung.
Wie ruft man Ged�chtnisinhalte besser ab?
Wenn wir alle Ged�chtnisinhalte st�ndig parat h�tten, bliebe kein Raum im Ged�chtnis f�r gegenw�rtige Erlebnisse oder neue Erfahrungen. Deshalb vergisst das Ged�chtnis manches und stellt Vergangenes nur zur Verf�gung, wenn man sich bewusst daran erinnern m�chte. Nachteilig ist das zum Beispiel in einer Pr�fung, wenn es nicht gelingt, gespeicherte Informationen hervorzuholen. Kann jemand Wissen schnell abrufen, gilt das h�ufig als Zeichen f�r ein sicheres Beherrschen des Gelernten. Auch wenn das oft nicht stimmt, sollte man doch das schnelle Abrufen von Ged�chtnisinhalten �ben. Weniger Ge�bte werfen sich sonst nach einer Pr�fung vor: Das h�tte ich auch noch sagen k�nnen.
Eine m�gliche Methode, um sein Wissen schnell parat zu haben, ist der Faktenabruf. Bei ihm ignoriert man die F�lle der mitgelernten Dinge, das hei�t den Ort, die Umst�nde oder den Lehrenden, an die man sich bei dem Gemerkten miterinnern kann. Das verhindert, ins Nebens�chliche abzuschweifen und n�tzt der prompten Wiedergabe des gespeicherten Wissens. Der Suchabruf dagegen dient nicht dazu, bestimmte Ged�chtniseinheiten hervorzuholen, sondern mehr oder weniger festgelegte Sondierungsinhalte, auf die es h�ufig bei kreativeren Leistungen ankommt. Der Suchabruf spricht nicht punktuell auf Erwartungen an. Bei ihm erfolgt der Abruf systemisch, das hei�t sowohl komplex zusammenh�ngend wie zielgerecht nach vorgegebenen Strukturen, die f�r den Einzelfall eines erinnerten Faktums individuell bestimmt sind.
Der verlangsamte Abruf nutzt den vielfltigen Abruf von mehreren Suchgegenst�nden, um die Absch�pfquote des Ged�chtnisses zu erh�hen. Bei schwierigen Pr�fungsaufgaben n�tzen solche Verz�gerungen, um ein breites Wissen hervorzuholen. Der produktive Abruf erweitert den verlangsamten durch die Einbeziehung verwandter Themen. Selbst knappe Stichw�rter k�nnen so einen massierten Abruf ausl�sen. In guten Pr�fungen erlebt sich der Pr�fling als Wissender, weil der produktive Abruf zu neuen Erkenntnissen f�hren kann. Eine solche anregende (statt der gew�hnlich �ngstigenden) Pr�fungssituation ist ein Beispiel f�r die oft untersch�tzte Ged�chtnispflege. Eine gesteigerte Ged�chtnisarbeit verbindet Inhalte und verkn�pft sie zu h�heren Einheiten, deren Zusammenhang uns vorher noch nicht aufgegangen war. Das Ged�chtnis erweist sich hier als eine h�here Verarbeitungsstufe und nicht nur als passiver Besitz an Wissen und Erfahrung aus vergangenen Zeiten.
Das Entfallen und Vergessen
In der griechischen Mythologie trinken die Seelen der Verstorbenen aus dem Fluss Lethe der Unterwelt das Vergessen. Nach dieser Vorstellung k�nnen verlorene Erinnerungen so bedr�ckend sein, dass das Vergessen dieses Verlustes seelisch entlastet. Das Vergessen bewegt sich daher zwischen den Polen des positiven und negativen Ged�chtnisverlusts. Die verschiedenen Prozesse des Vergessens erkl�ren, wieso wir eine bestimmte Information aus dem Ged�chtnis verlieren k�nnen.
Wenn man Erinnerungen lange Zeit nicht abruft, verk�mmern sie wie ein ungebrauchter Muskel. Sigmund Freud nannte dieses Verschwinden Usur, analog zur Bezeichnung f�r Knochen- oder Knorpelschwund. Um zu verhindern, dass Erinnerungen durch Verzicht auf das Zur�ckschauen verk�mmern, m�ssen sie immer wieder aufgefrischt werden. Bei den meisten Erinnerungen geschieht das nicht; sie werden d�nner, besitzen weniger Einzelheiten und r�cken in die Ferne, bis sie schlie�lich ganz dem Ged�chtnis entfallen. Diesem spontanen Verfall unterliegen grunds�tzlich alle Erlebnisse. Bei den unvergesslichen Erlebnissen verhindern ihre oft bis zur Gegenwart reichenden Konsequenzen den Spontanverfall. Er bleibt aus, wenn die Bedingungen f�r das Erinnern erf�llt sind, von denen die vier wichtigsten hier noch einmal zusammengefasst sind: Priming (sensorisches Wiedererkennen), prozeduales Ged�chtnis (Automatisierung von Handlungen, Bewegungen und Reaktionsfolgen), episodisches Ged�chtnis (bezogen auf Ereignisse mit starkem emotionalen Gehalt) und enzyklop�disches Wissen (Fakten, die sich gegenseitig zu einem Wissenssystem erg�nzen).
Formen des Vergessens
Eine ganz andere Form des Vergessens ist die Falscherinnerung. Anstelle der tatschlich vergessenen Erinnerung schiebt sich ein Ersatz, der den ursprnglich eingespeicherten Erlebnissen bestenfalls �hnlich sieht. Ein Ereignis, zum Beispiel eine Auseinandersetzung mit jemanden, kann so auf eine andere Person projiziert werden. Ein anderes Beispiel ist die Lese-Rechtschreib-Schw�che (Legasthenie), bei der eine Reihe von Fehlern durch falsches Erinnern entstehen und so die Schreibf�higkeit behindern. Wir k�nnen auch etwas vergessen, weil wir zu sehr mit einer anderen Sache besch�ftigt sind. Man nennt diesen Vorgang aktive Hemmung und unterteilt ihn in drei Unterformen: Lernt man zum Beispiel eine Liste von W�rtern und soll sie am n�chsten Tag wiedergeben, k�nnen sich fr�her erworbene Lerninhalte ung�nstig auf die Ged�chtnisleistung auswirken (proaktive Hemmung). Auch unmittelbar vor dem Ged�chtnistest Gelerntes kann die Wiedergabe der urspr�nglichen Wortliste beeintr�chtigen (retroaktive Hemmung). �hnlich kann die �bertragung von in einer Aufgabe erworbenen F�higkeiten oder Lerninhalten auf eine andere Aufgabe deren Erledigung behindern. Bei Unf�llen, in Paniksituationen und bei �hnlichen ungew�hnlichen Ereignissen k�nnen Ged�chtnisinhalte verloren gehen. Je konzentrierter man bei einer Sache ist, desto nebens�chlicher und vergessensw�rdiger wird anderes. Dadurch kann der Hochkonzentrierte, wie der sprichw�rtliche vergessliche Professor, leicht konfus wirken. In seiner Verwirrung kann er seine Brille suchen, die er sich nur auf die Stirn geschoben hat.
Wir k�nnen Dinge auch vergessen, indem wir versuchen, das Ged�chtnis bewusst auszuschalten. Eine �ffentliche Blamage, einen Misserfolg oder ein peinliches Verhalten, besonders eine unterlassene Hilfeleistung verriegeln wir im Ged�chtnis so fest, als ob wir den Schl�ssel zu seinem Zugang verloren h�tten. Wahrscheinlich besitzt jeder Mensch ein solches Un-Ged�chtnis, eine Reihe verborgene Erinnerungen, die man absichtlich f�r den R�ckruf sperrt. Die Psychoanalyse fasst unter dem Begriff Verdr�ngung eine Reihe von Abwehrmechanismen zusammen, die sich gegen uneingestandene Schuldgef�hle wenden. Zu ihnen geh�ren vor allem die Projektion, die eigene unbewusste Regungen anderen zur Last legt, die Regression als R�ckfall in kindliche Verhaltensformen, die Sublimierung als Umorientierung unterdr�ckter Regungen auf kulturell anerkannte Objekte oder die Ersatzbildung, die anstelle der unerw�nschten Erinnerung eine genehmere setzt.
Vorg�nge des Vergessens k�nnen schlie�lich auch durch �u�ere, k�rperliche Einfl�sse ausgel�st werden. So k�nnen Boxer, die schwere Schl�ge an den Kopf einstecken mussten, Hirnsch�den davontragen. Ged�chtnisausflle (Blackouts) treten zun�chst verdeckt auf, einzelne Ereignisse k�nnen nicht mehr erinnert werden und der vom Ged�chtnis abh�ngige Sprachschatz schrumpft. Bei traumatischen seelischen oder k�rperlichen Ersch�tterungen gibt es Ausf�lle von Ged�chtnisinhalten, die eher den j�ngeren Zeitraum betreffen, wogegen intensive, besonders erfreuliche Erlebnisse aus der guten alten Zeit erhalten bleiben.
Au�er diesen Formen von Ged�chtniseinbu�en gibt es Abweichungen vom Normalged�chtnis, beispielsweise das unsichere Traumged�chtnis, die pathologische Konfabulation, bei der Erinnerungsl�cken mit den erstbesten Einf�llen ausgef�llt werden oder die Ged�chtnisblockade bei Trunkenheit, auch als Filmriss bekannt. Sie alle zeigen, wie komplex das Ged�chtnis organisiert ist.
Erkrankungen des Ged�chtnisses
Im Unterschied zu den Ged�chtnisst�rungen sind Ged�chtniserkrankungen unumkehrbare, chronische Prozesse, bei denen die Erinnerungsf�higkeit zunehmend gesch�digt wird. Es gibt drei wichtige Gruppen: das Korsakoff-Syndrom, die Amnesien und die Demenzen.
Bei Patienten mit dem Korsakoff-Syndrom (benannt nach dem Moskauer Psychiater Sergej Korsakoff) bleibt zwar die Intelligenz erhalten, ihre Merkf�higkeit ist jedoch herabgesetzt und der Pers�nlichkeitshorizont ist verengt, was zu Interesselosigkeit und Konzentrationsschw�che f�hrt. Korsakoff beschrieb einen Patienten: Anfangs im Gespr�ch ist das Vorhandensein einer Geistesst�rung beim Kranken schwer zu bemerken: Er macht den Eindruck eines Menschen, welcher seiner Geisteskr�fte vollst�ndig Herr ist. Er spricht mit voller �berlegung, zieht aus den gegebenen Pr�missen die richtigen Schl�sse, spielt Schach, kurz - er benimmt sich wie ein geistig gesunder Mensch. Nur nach l�ngerer Unterhaltung kann man bemerken, dass der Kranke von Zeit zu Zeit die Begebenheiten durcheinander mengt, nichts von dem, was um ihn herum vorgeht, im Ged�chtnis beh�lt: Er erinnert sich nicht, ob er gespeist hat, ob er aus dem Bett aufgestanden ist. Manchmal vergisst der Kranke sofort wieder, was mit ihm geschehen ist. Derartige Kranke k�nnen mitunter stundenlang ein und dieselbe Seite lesen, weil sie das Gelesene absolut nicht im Ged�chtnis behalten. Sie k�nnen 20-mal der Reihe nach ein und dieselben Dinge reden, ohne sich auch nur im Mindesten der best�ndigen Wiederholung ihrer stereotypen Reden bewusst zu sein. An die Personen, mit denen der Kranke ausschlie�lich zur Zeit der Krankheit in Ber�hrung kam, zum Beispiel der behandelnde Arzt, der W�rter, kann er sich oft nicht erinnern, wiewohl er sie best�ndig sieht; und jedes Mal, wenn er sie erblickt, versichert er, sie zum ersten Mal zu sehen.
Neben dem Korsakoff-Syndrom gibt es einige Ged�chtniserkrankungen, die durch Hirnschl�ge, Gewebewucherungen und entz�ndliche Prozesse entstehen. Betroffen ist in der Regel das Gro�hirn. Am auff�lligsten unter ihnen sind die retrograden und anterograden Amnesien mit einer zeitlich begrenzten Erinnerungsunf�higkeit. Bei einer retrograden Amnesie liegen die Ged�chtnisverluste vor der k�rperlichen oder seelischen Sch�digung (Trauma). Bei anterograden Amnesien betreffen die Ged�chtnisst�rungen Ereignisse nach dem Trauma. Zur Gruppe der Amnesien geh�rt auch die Fugue genannte Flucht mit Ged�chtnisverlust. Beschrieben wurde der Fall eines ungef�hr 25-j�hrigen Mannes, der durch die Polizei ins Krankenhaus gebracht wurde, nachdem er offenbar ziellos durch London geirrt war. Alles, woran er sich erinnern konnte, war vor seinem Polizeigewahrsam ein lateinischer Spruch und ein sehr ernst dreinschauender Mann mit Schnauzbart. Er konnte aber nicht angeben, wo er aufgewachsen war, noch sonst irgendetwas bis zum Zeitpunkt, als er aufgegriffen wurde. Durch fortw�hrendes �berreden und Beschwichtigen gelang es, Ans�tze von Erinnerungen herauszuholen, wie er nach London gekommen war. Nach einigen Tagen tauchte pl�tzlich alles wieder in seinem Ged�chtnis auf, was vorher vergessen war. Es zeigte sich, dass er aus einer anderen Stadt stammte, dass er mit seinem Vater im Streit lag, und dass er kurz vor der Fahrt seine Verlobte besucht hatte. Urspr�nglich wollte er mit dem Zug fahren, hatte aber im Bahnhof gemerkt, dass er nicht gen�gend Geld dabei hatte. Er f�hlte sich pl�tzlich verwirrt, konnte nicht mehr klar denken und nicht einmal mehr seinen Namen nennen. Es folgte der Ged�chtnisverlust, der Fugue. Der streng aussehende Mann war sein Vater und der lateinische Spruch war der seiner Heimatuniversit�t. Der Mann konnte nach einigen Tagen der Entspannung als geheilt entlassen werden.
Die dritte gro�e Gruppe der Ged�chtniskrankheiten sind die Demenzen. Hier handelt es sich um gro�flchige Hirnsch�den mit einem Verlust an geistigen Leistungen. Am dramatischsten tritt der Abbau der bisher gefestigten Pers�nlichkeit mit massiven Zerst�rungen des Ged�chtnisses bei der Alzheimer-Krankheit auf. Die Tabelle beschreibt den bisher kaum beeinflussbaren Krankheitsverlauf.
Weitere Demenzformen sind die Pick-Krankheit, mit einem �hnlichen, jedoch fr�heren und flacheren Verlauf als die Alzheimer-Krankheit, die multiple Sklerose, eine herdf�rmige Nervenerkrankung mit St�rungen des Ged�chtnisses und der Motorik, die Encephalien, vielf�rmige Ged�chtnisverwirrungen, die oft durch Viren hervorgerufen werden und das Down-Syndrom (fr�her Mongolismus genannt), das aufgrund einer dritten Kopie des Chromosoms 21 unter anderem zu geringer Ged�chtnis- und Konzentrationsleistung f�hrt. Ged�chtnisabbau tritt auch bei anderen Erkrankungen wie Aids auf.
Warum sind Bananen so gesund?
Bananen sind gesund, schmecken gut und stehen auf der Obsthitliste der meisten Deutschen ganz oben. 12 Kilo verspeist jeder Bundesb�rger und damit mehr als jeder andere Europ�er.
Bundeskanzler Konrad Adenauer a� Bananen sicher besonders gerne. Sonst h�tte er sich nicht so stark gemacht f�r den billigen Import der krummen Fr�chte. Zitrusfr�chte waren teuer, aber Bananen gab es in den 60er Jahren im westlichen Deutschland schon zu erschwinglichen Preisen. Dabei begann die Karriere der Fr�che zerkleinert als Beigabe zum Babybrei.
Aus der Kleinkindernahrung ist der Energiespender f�r Spitzensportler geworden. Schon eine einzige Banane liefert ein Sechstel des Tagesbedarfs an Magnesium. Dieser Mineralstoff ist wichtig, um beim Sport Muskelkr�mpfen vorzubeugen. Mit dem Schwei� geht viel Magnesium verloren, aber auch Kalium. Der Mineralstoff Kalium ist nicht nur wichtig f�r die Muskeln, sondern auch f�rs Herz. Es gibt also mehrere Gr�nde f�r Freizeit- und Leistungssportler Bananen zu essen.
Unter der dicken, gelben Schale sitzen au�erdem eine Menge verschiedener Zuckerarten: Traubenzucker, der schnell ins Blut geht und das Gehirn belebt. Au�erdem enthalten Bananen Serotonin. Serotonin ist ein Botenstoff im Gehirn, der die Stimmung verbessern kann.
Bananen sind auch gute Ballaststofflieferanten. Sie enthalten die so genannten Pektine. Die quellen im Darm auf, binden Schadstoffe und sorgen f�r eine gute Verdauung. Mit 90 Kilokalorien pro 100 Gramm liefern die tropische Fr�chte zwar mehr Energie als �pfel oder Birnen. Eine Banane am Vormittag gegessen, macht satt und h�lt bis zum Mittagessen vor.
Bananen schmecken am besten, wenn sie richtig reif sind, das hei�t, wenn sie lange genug in den sogenannten Bananenreifereien gelagert wurden. Denn egal ob von den kanarischen Inseln oder aus Lateinamerika: Sie werden nie goldgelb, sondern grasgr�n geerntet, per Schiff nach Deutschland transportiert und dann in einer der 140 Bananenreifereien bei plus 18 Grad auf die richtige S��e gebracht. Gr�ne Bananen reifen gut nach, am besten im Obstkorb zusammen mit �pfeln. Denn die �pfel geben das Gas �thylen ab, das macht die Fr�chte reif.
Bei all den Vorz�gen - einen Nachteil haben Bananen im Vergleich zu vielen einheimischen �pfeln oder Birnen: Auf den Schalen sitzen h�ufig Schadstoffe. Denn in den Bananenplantagen wird eine Menge Gift verspr�ht, um bei dem feucht-warmen Klima Pilzkrankheiten vorzubeugen und Insekten fernzuhalten. Wenn auch die dicke Schale das Innere der Frucht sch�tzt - den Giften sind die Plantagenarbeiter ausgesetzt, die t�glich damit umgehen m�ssen.
Hmm....
Interessant! !!
Der vorliegende Aufsatz folgt einem Vortrag, den ich an einem f�r mich (wie wohl auch f�r die Leserschaft) recht exotischen Ort hielt, n�mlich an der Schule f�r Verfassungsschutz. Ich will kurz erz�hlen, wie es dazu kam:
Im M�rz oder April 2001 klingelte morgens das Telefon. Als ich den H�rer abhob, meldete sich auf der anderen Seite eine sonore Stimme, die das Gespr�ch auf eigent�mliche Weise er�ffnete: �Bitte erschrecken Sie nicht, hier ist der Verfassungsschutz!� �Aha!�, sagte ich. Im ersten Moment dachte ich nat�rlich, dass es sich um einen Scherz handelte, aber das sollte sich als Irrtum erweisen. Mein Gespr�chspartner f�hrte aus, dass sich die Schule f�r Verfassungsschutz, an dem die Verfassungssch�tzer des Landes ihre Ausbildung absolvieren, dem lange vernachl�ssigtem Thema �Musik und Politik� widmen wolle. Man habe festgestellt, dass Musik vor allem innerhalb der rechten Szene gro�e Bedeutung habe. Um nicht nur im eigenen Saft zu schmoren, wolle man das Experiment wagen, Experten �von au�en� zu einem entsprechenden Weiterbildungsseminar einzuladen. Auf der Suche nach geeigneten Referenten sei man auf mich gesto�en. Ob ich, der ich ja vor allem in freigeistigen Kreisen wirke, interessiert sei, meine Ansichten vor Verfassungssch�tzern vorzutragen?
Ich �berlegte nicht lange und sagte spontan zu � nicht wegen des verabredeten Honorars, das sich in durchaus �berschaubaren Grenzen hielt, sondern weil es mich reizte, eine Institution n�her kennen zu lernen, die ich als libert�r denkender �Linker� verst�ndlicherweise mit Skepsis verfolgte und von der ich annehmen konnte, dass sie auch mich in der Vergangenheit wohl eher kritisch be�ugt hatte.
Zugegeben, das vorgegebene Vortragsthema klang recht abstrakt und h�lzern: �Musik als Transportmittel f�r Ideologien sowie als Ausl�ser (extrem) politischer Kommunikation, Agitation und Rekrutierung von Au�enstehenden�. Aber das Thema hatte es in sich: Innerhalb von vier Stunden sollte ich das Verh�ltnis von Musik und Politik in allgemeiner Form darstellen, die Bedeutung der Musik f�r jugendliche Subkulturen umrei�en und m�gliche Reaktionsweisen des Staates skizzieren. Nachdem ich das Referat konzipiert und die entsprechenden Musik- und Videobeispiele ausgesucht hatte, beschlich mich die leise Bef�rchtung, dass der Vortrag m�glicherweise in einem Eklat enden k�nnte.
Zu meiner Verwunderung jedoch entwickelte sich die Veranstaltung anders, als ich es erwartet hatte. Die Verfassungssch�tzer stimmten mit meinen Ausf�hrungen gr��tenteils �berein und es entwickelte sich eine freundliche, offene und durchaus fruchtbare Diskussion. Von Eklat konnte keine Rede sein. Im Gegenteil: Die Reaktionen waren so positiv, dass ich ein zweites und ein drittes Mal zum gleichen Thema eingeladen wurde.
Es ist � wie ich finde � eine h�chst am�sante Angelegenheit, dass dieser Vortrag, der urspr�nglich f�r ein Organ des Verfassungsschutzes konzipiert wurde, nun in einem anarchistischen Verlag erscheint. (Das so etwas �berhaupt m�glich ist, sollte uns verdeutlichen, dass die Welt doch ein wenig komplexer und facettenreicher ist, als sich das Schwarz-Wei�-Fanatiker und Verschw�rungstheoretiker rechter wie linker Couleur ausmalen k�nnen.)
F�r den Abdruck wurde der Vortrag formell leicht �berarbeitet (die direkte Anrede wurde gestrichen und leider k�nnen hier auch die verschiedenen H�r- und Videobeispiele nicht wiedergegeben werden), ansonsten aber stimmt der Aufsatz mit dem Vortrag bei den Verfassungssch�tzern �berein. So kann der kritische Leser/die kritische Leserin all die Argumente nachvollziehen, die in der Schule f�r Verfassungsschutz zu Geh�r gebracht und in gewisser Weise auch goutiert wurden.
Zum Aufbau des Textes: Der Aufsatz ist in vier Teile untergliedert. Der erste Teil (Platon, Goebbels und der Gro�e Diktator: �ber das Verh�ltnis von Musik und Politik) geht den Zusammenhang von Musik und Politik in einer sehr allgemeinen Form an und stellt dabei vor allem die �Tiefenpolitische Dimension� der Musik in den Vordergrund. Teil 2 (Kann Musik die Welt ver�ndern? Die Musik der alten und neuen Linken) veranschaulicht dieses Konzept am Beispiel der sogenannten �linken� Musik und verdeutlicht die nivellierende Macht des Marktes, die so manchem subversiven Musiker zum Verh�ngnis wurde. Im dritten Teil (Sag mir, was du h�rst und ich sage dir, wer du bist: Musik als Bindemittel jugendlicher Subkulturen) wird untersucht, welche Rolle die Musik in jugendlichen Subkulturen spielt, wobei vor allem die Unterschiede zwischen der linksautonomen und der Skinhead-Szene ber�cksichtigt werden. Im vierten, abschlie�enden Teil (Musik, Politik, Verfassungsschutz: Zensur in der offenen Gesellschaft?) wird auf der Basis der vorangegangenen Argumentation dargelegt, wie sich der Staat heute dem Problem der musikalischen Agitation stellen sollte.
1.Teil
Platon, Goebbels und der Gro�e Diktator:
Was hat Musik mit Politik zu tun?
Musik und Politik - eine historische Skizze
Die Geschichte der Musik ist - auch wenn dies lange �bersehen wurde - eine politische Geschichte. Herrscher aller Zeiten haben sich der Musik bedient, haben gef�llige Komponisten und Musikstile gef�rdert, ungef�llige zensiert. Gebildete Herrscher beriefen sich dabei gerne auf den alten Platon, der in seinem ber�hmten Werk �res publica�, zu deutsch: �der Staat�, folgenden Dialog niederschrieb:
�Vor Neuerungen der Musik muss man sich in Acht nehmen; denn dadurch kommt alles in Gefahr [...] Nirgends wird an den Gesetzen der Musik ger�ttelt, ohne dass auch die h�chsten Gesetze des Staates ins Wanken geraten. [...] Dort m�ssen also die W�chter ihr Wachhaus bauen: in die N�he der Musik. - Ja, Gesetzlosigkeit dringt leicht in die Musik ein, ohne dass man es gewahr wird. - Freilich, sie scheint dort blo� Spiel zu sein und ohne �ble Wirkung zu bleiben. - Sie hat ja auch keine andere Wirkung [...] als dass sie sich allm�hlich festsetzt und heimlich auf den Charakter und die F�higkeit �bertr�gt, dann weiter und offener um sich greift und das b�rgerliche Leben vergiftet, dann mit gro�er Frechheit die Gesetze und die Verfassung angreift, bis sie schlie�lich alles zerst�rt, das ganze Leben des einzelnen sowohl wie der Gesamtheit.�(1)
F�r Platon und seine Nachfolger hatte Musik eine wichtige Funktion innerhalb des Gemeinwesens: Sie diente der Etablierung bzw. der Festigung der Sittlichkeit, also erw�nschter staatsb�rgerlicher Tugenden. Gleichzeitig stellte sie aber auch eine gro�e Gefahr dar, die es zu kontrollieren, reglementieren galt. Nicht erst die gro�en Diktaturen des letzten Jahrhunderts betrachteten das musikalische Geschehen daher mit Argusaugen. Die Unterscheidung von artiger und entarteter Kunst erfreute sich bereits einige Jahrhunderte vor dem Nationalsozialismus eifriger Beliebtheit. Man denke nur an die Kirchenkonzile, die festgelegten, auf welche Weise man Gott und die Kirche t�nend zu preisen habe (2).
Zweifellos aber wurde Platons Ratschlag, das Wachhaus der staatlichen W�chter in der N�he der Musik zu erbauen, niemals so offensichtlich verfolgt wie in den kommunistischen und faschistischen Regimen des 20. Jahrhunderts. Im �real existierenden Sozialismus� avancierte der sogenannte �sozialistische Realismus� zur unbedingten �sthetischen Doktrin. Komponisten, die sich diesen Ma�gaben nicht anpassten, wurden als �Verr�ter der Revolution�, als �b�rgerliche Revisionisten� diskreditiert. (3) Als besonders wichtig galt, musikalische Intellektualismen zu vermeiden. Stalin wollte - wie jeder Diktator - eine einfache, eing�ngige, dem vermeintlich �gesunden Volksempfinden� entsprechende Musik.
Was Stalin und seinen Funktion�ren recht war, war Hitler nur billig. Auch im deutschen Reich wurde musikalischer Intellektualismus ger�gt und Volksmusik zur Basis des musikalischen Schaffens erkoren. Wahre Musik sei immer im Volkstum verwurzelt, wusste Propagandaminister Goebbels zu berichten. (4) Am deutschen Wesen - auch am musikalischen - sollte die Welt genesen.
Hunderte von Kompositionen waren dem F�hrer gewidmet. �hnlich verhielt es sich im real existierenden Sozialismus. Selbst etablierte, international geachtete Komponisten erlagen der Versuchung, dem jeweiligen Regime zu dienen. Die markantesten Beispiele in Nazideutschland waren Werner Egk und Richard Strauss. In der DDR konnten sich Eisler und Dessau manch peinliche Regimehuldigungskantate nicht verkneifen. Paul Dessau lie� sich sogar zu der Plattit�de hinrei�en, in seine Komposition �An die M�tter und an die Lehrer� die K�rzel der Partei, die immer Recht hatte, melodisch (durch die Tonfolge ES-E-D) einzuarbeiten.
Werfen wir aber nun einen Blick auf den Zusammenhang von Musik und Politik in der Bundesrepublik Deutschland. Auch hier wurde - vor allem in den vierziger bis sechziger Jahren - die musikalische Entwicklung argw�hnisch beobachtet und - insbesondere in den christlichen Volksparteien - die Bedeutung einer gesunden, im Volkstum verwurzelten Musik in den Vordergrund ger�ckt. So verk�ndete der ehemalige Bundespr�sident Dr. h.c. Heinrich L�bke 1962 anl�sslich der Jahrhundertfeier des Deutschen S�ngerbundes: �Keine Musikkultur wird auf Dauer gesund bleiben, wenn sie nicht aus den urspr�nglichen Quellen des Volkstums gespeist wird.� (5) Was L�bke damit meinte, verr�t eine weitere Passage seiner Rede: �Es scheint mir bezeichnend f�r die innere Verfassung unseres Volkes zu sein, dass es bei uns noch nicht wieder zu einem neuen vaterl�ndischen Singen gekommen ist.�(6)
Die verr�terische Sequenz dieser Aussage - hierauf hat bereits Fred Prieberg in seinem ausgezeichneten Buch �Musik und Macht� hingewiesen - lautet �noch nicht wieder�. Dr�ckt sich hier nicht das Bedauern aus, dass die naiv vaterl�ndische, nationalsozialistische Musikkultur nach dem Ende des Krieges zerst�rt wurde? Dies ist kaum von der Hand zu weisen. Zudem sollten wir nicht vergessen: Auf z�nftigen Wahlkampfveranstaltungen ert�nt noch immer die gleiche volkst�melnde Blasmusik, die dereinst Nazischergen in Bierlaune versetzte. Im vom Bundesverteidigungsministerium herausgegebenen Liederbuch der Bundeswehr �Hell klingen unsere Lieder� wurden bis in die sechziger Jahre hinein NS-Kriegslieder abgedruckt. Und wie gro� ist auch heute noch die konservative Klage �ber den vermeintlich verderblichen Einfluss von Pop- und Rockmusik auf die Jugendlichen. Der (anthroposophisch gepr�gte) Musikwissenschaftler Prof. Dr. Friedrich Oberkogler z.B. sieht im Aufkommen der Pop-Musik gar ein sicheres Anzeichen f�r den bevorstehenden Untergang der Menschheit. Ich zitiere aus seiner Schrift �Pop-Musik. Faszination der Jugend�: �Seien wir uns an dieser Jahrtausendwende bewu�t: die apokalyptischen Tiere haben sich aus dem Abgrund erhoben und beginnen ihre Herrschaft auszubauen, um Menschheit und Erde aus der Bahn ihrer wesenseigenen Entwicklung zu werfen. [...] Die Pop-Musik ist f�r diese M�chte eine Waffe, die in der Seelensph�re dem physischen Zerst�rungswerk der Wasserstoffbombe in nichts nachsteht. [...] Nicht nur die �H�hen�, auch der Abgrund hat seine Musik. Der �Underground� des Pop ist in seiner Namensgebung symboltr�chtiger, als er selbst es ahnt.� (7)
Zweifellos aber ist solche Rede in unseren Zeiten selten geworden. Die postmodern-pluralistische Kultur des Sp�tkapitalismus verlangt eine grandiose Vielfalt nicht nur der Goudasorten, sondern auch der Musikarten. Pop-Musik ist etabliert. Sie stellt keine Bedrohung mehr da. Warum auch? Sie gehorcht in der Regel sklavisch den Gesetzen des Marktes, die immer mehr auch unser politisches System bestimmen. Insofern ist das politische System gegen�ber musikalischen Innovationen aufgeschlossen wie noch nie zuvor. Neue Musikstile - hier unterscheiden wir uns von Platon - werden das gegenw�rtige Polit-System der Vermarktung kaum ersch�ttern. Im Gegenteil. Sie sind h�chst willkommene Ph�nomene, versprechen sie doch stete Umsatzsteigerung in der Musikindustrie.
Freilich: Die These eines Zusammenhangs von Musik und Politik wird dadurch nicht in Frage gestellt. Allein eine Musik, die das g�ngige Marktprinzip in Frage stellen w�rde, k�nnte dem gegenw�rtigen System gef�hrlich werden. Doch um �berhaupt geh�rt zu werden, m�sste solch marktkritische Musik selbst erst einmal vermarktet werden. Ein Paradoxon, an dem so mancher subversiv denkende Musiker verzweifelte.
Der gro�e Diktator und die tiefenpolitische Dimension der Musik
Bisher habe ich ausgef�hrt, dass Musik stets in einem politischen Kontext produziert, rezipiert und von Herrschern kontrolliert wurde und wird. Nicht gefragt wurde bislang nach dem eigentlichen Kern, dem Wesen der Musik. Hat Musik wirklich politische Dimensionen, wie Platon behauptete? Wenn ja: Was macht dann das Politische in der Musik aus? Konkret: War bzw. ist z.B. Wagners Musik wirklich reaktion�r, wie oft behauptet wird? Sind Beethovens Sinfonien wirklich �Oden an die Freiheit� und wenn ja: Warum kr�nten die Nationalsozialisten ihre Propagandaveranstaltungen ausgerechnet mit Beethovens Neunter?
Brennende Fragen, auf die ich erstmals eine befriedigende Antwort fand, als ich mir den Chaplin-Film �Der gro�e Diktator� unter dieser Perspektive ansah, denn in diesem Film demonstriert Chaplin � wie ich meine - in virtuoser Weise die politische Mehr- und Eindeutigkeit der Musik.
Ich gehe davon aus, dass die meisten Leser die wohl ber�hmteste Szene des Films kennen werden, n�mlich die Szene, in der Chaplin symbolisch die Welteroberungsphantasien des Diktators Anton Hynkel darstellt. Zu den sph�rischen Kl�ngen aus Wagners Lohengrin-Vorspiel tanzt Hynkel mit dem Globus, bis dieser am Ende zerplatzt. Wagners Musik illustriert hier auf eindrucksvolle Weise die faschistischen Allmachtsphantasien des Diktators.
Nun spielt Chaplin in seiner Hitler-Parodie bekanntlich nicht nur den Diktator Anton Hynkel, sondern auch einen kleinen, bescheidenen Friseur aus dem j�dischen Ghetto. Nachdem der Friseur aus dem Konzentrationslager gefl�chtet ist, kommt es aufgrund der �u�erlichen �hnlichkeit der beiden Figuren zu einer verh�ngnisvollen Verwechslung: Der Diktator landet im Lager, w�hrend sich der Friseur am Rednerpult wiederfindet. Die braunen Massen erwarten den Marschbefehl, doch der als Hynkel verkleidete Friseur will niemanden erobern, ausbeuten, ermorden. Stattdessen h�lt er eine fulminante Rede �ber Demokratie, Freiheit, Gleichberechtigung, er ruft r�hrend wie pathetisch zum Aufbau einer besseren, gerechteren Welt auf.
Auch an dieser Stelle verwendet Chaplin Wagners Lohengrin-Vorspiel. Wie kann das sein?, fragen wir uns. Ist Musik tats�chlich so beliebig, dass sie sowohl faschistische Allmachtsphantasien als auch flammende Aufrufe zu Demokratie illustrieren kann? Es scheint so.
Allerdings darf man nicht �bersehen, dass hinter der offensichtlichen Gegens�tzlichkeit doch eine gro�e Gemeinsamkeit steckt: Hynkels Eroberungsphantasien und die flammende humanistische Rede des Friseurs haben eine �hnliche tiefenpolitische Struktur. Beide sind Ausdruck des sehns�chtigen Verlangens nach �berwindung der als defizit�r empfundenen Wirklichkeit. Beide wollen radikale Ver�nderung, streben nach �Erl�sung�, wollen die Grenzen der gegenw�rtigen Situation utopisch �berschreiten. Allein deshalb eignet sich Wagners Musik in beiden F�llen. Mit Mozarts �Kleiner Nachtmusik� oder Dieter Bohlens �You�re my heart, you�re my soul� h�tte Chaplin die beiden Szenen sicherlich nicht untermalen k�nnen.
Das hei�t: Musik kann tiefenpolitisch eindeutig, realpolitisch hingegen vieldeutig sein. Erst in Kombination mit Wort und/oder Bild l�sst sich die politische Tiefenstruktur der Musik in ein realpolitisches Gewand pressen. Dies ist der Grund daf�r, dass die Musik der politischen Rechten und der politischen Linken oftmals austauschbar waren und sind. Bei aller oberfl�chlichen Unterschiedlichkeit ihrer Programme basierten sie doch auf einer �hnlichen Tiefenstruktur, auf einer ganz bestimmten affektiven Positionierung hin zur Welt.
Erstes Fazit
Ich habe bisher versucht darzulegen, dass Musik weit mehr ist als blo�e �Organisation von Klangmustern in Raum und Zeit�. Musik ist niemals reine Form. Sie ist stets Ausdruck existentieller tiefenpolitischer Inhalte, die alles andere als beliebig sind.
Die Frage ist nun: Hatte Platon recht? Ist Musik politisch und kann sie tats�chlich die Welt ver�ndern? In gewissem Sinne muss man diese Frage wohl mit �ja� beantworten. Musik ver�ndert die Welt, indem sie unser Verh�ltnis zur Welt ver�ndert. Und sie macht dies auf eine geheimnisvolle, sprachlich kaum fassbare, eine die Tiefenschichten unseres Ichs beeinflussende Weise.
Allerdings - und dies scheint Platon dann doch �bersehen zu haben: Eine neue Musik, die potentiell in der Lage ist, die Welt zu ver�ndern, f�llt selbst nicht vom Himmel. Vielmehr ist sie das Produkt bereits ver�nderter Umweltbedingungen. Insofern muss man festhalten, dass die Musik nur dann die Welt ver�ndern kann, wenn sich die Welt anschickt, die Musik und die sie produzierenden Musiker zu ver�ndern. Ein interessantes dialektisches Verh�ltnis, auf das ich im nun folgenden 2. Teil n�her eingehen werde.
2. Teil
Kann Musik die Welt ver�ndern?
Die Musik der alten und neuen Linken
Br�der zur Sonne, zur Freiheit...
Wie ich anfangs ausgef�hrt habe, wurde seit Platon das Verh�ltnis von Musik und Politik immer wieder problematisiert. Politische Herrscher verwandten viel Zeit darauf, Musik zu kontrollieren, unterstellte man doch, dass Musik unten Umst�nden in der Lage sei, die Verh�ltnisse zum Tanzen zu bringen. Eine Vorstellung, die ihnen aus verst�ndlichen Gr�nden nicht behagen konnte.
Nun, wie so oft: Des einen Bef�rchtung, ist des anderen Hoffnung. Innerhalb der linken Widerstandsbewegung setzte man gro�e Erwartungen in die vermeintlich revolution�re Kraft der Musik. Dies �nderte sich erst, als die ersten Funktion�re, die sich selber Linke nannten, an die Macht kamen und sogleich damit begannen, unliebsame Neuerungen in der Musik zu unterbinden. Dazu sp�ter mehr.
Konzentrieren wir uns zun�chst auf die subversiven, die widerst�ndigen Phasen linker Musikproduktion. In Deutschland erbl�hte in den zwanziger Jahren dank des Engagements von Dirigenten wie Hermann Scherchen, Jascha Horenstein und Karl Rankl eine starke Arbeitermusikbewegung. Musikalisch lehnten sich viele St�cke dieser Bewegung an Volksmusiktraditionen an.
Sieht man einmal von den kunstvoll-experimentellen Versuchen im Umfeld von Brecht, Weil und Eisler ab, muss man festhalten, dass sich die Musik der Linken in der damaligen Zeit wenig von der Musik der Rechten unterscheidet. Blendet man die Texte aus, kann man in vielen F�llen kaum entscheiden, ob man es mit linkem oder rechtem Musikgut zu tun hat. Zu sehr entsprechen sich die Kompositionen in Melodik, Harmonik, Rhythmik, Interpretation.(8)
Wie kann man sich die �hnlichkeiten der musikalischen Kulturen der politisch verfeindeten Lager erkl�ren?
In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, an eine sozialspychologische Untersuchung zu erinnern, die Erich Fromm Ende der Zwanziger Jahre im Auftrag des Frankfurter Instituts f�r Sozialforschung in Deutschland durchf�hrte.(9) In dieser mittlerweile ber�hmten Untersuchung �ber die Charaktereigenschaften der �Arbeiter und Angestellten am Vorabend des dritten Reichs� kamen Fromm und seine Mitarbeiter zu politisch hoch brisanten Ergebnissen. Man fand heraus, dass sich der Anh�nger der Kommunistischen und Sozialdemokratischen Partei in ihren Tiefenstrukturen bzw. Charaktereigenschaften kaum von den Anh�ngern der NSDAP unterschieden. Autorit�re Lebensorientierungen - gerade auch im kulturellen Bereich - herrschten diesseits wie jenseits der politischen Barrieren vor. Fromm folgerte daraus, dass der Erfolg einer wahrhaft linken - das hie� f�r Fromm vor allem: antiautorit�ren - politischen Bewegung in Deutschland nahezu ausgeschlossen sei, schlimmer noch: dass bei einer m�glichen Macht�bernahme der Nationalsozialisten ein Gro�teil der Arbeiter das Hammer-und-Sichel-Emblem sorglos gegen das Hakenkreuz eintauschen w�rde. Eine d�stere Prognose, die - wie wir heute wissen - schrecklich wahr wurde.
F�r unsere �berlegungen ist die Frommsche Studie h�chst aufschlussreich, denn sie hilft, die im ersten Moment �berraschende tiefenpolitische Identit�t linker und rechter Musik zu verstehen: Wenn autorit�re Charakterorientierungen diesseits und jenseits der politischen Fronten auftraten, so ist es kein Wunder, dass dies auch die musikalischen Formen bestimmte, schlie�lich wurde die Musik dieser Jahre ja vornehmlich von diesem Charaktertyp konsumiert und produziert.
Marx goes Rock�n Roll
Ein wirklich entscheidender Bruch mit der autorit�ren Musiktradition fand erst in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts statt. Mit dem Aufkommen der antiautorit�ren Bewegung und ihrer Musik, der Rockmusik, entwickelte sich eine �neue �sthetik des Widerstands�. Es entstanden neue Fronten, die interessanterweise nicht nur zwischen autorit�r rechter und antiautorit�r linker Musik verliefen, sondern auch zwischen der antiautorit�r linken Musik des Westen und der autorit�r linken Musik des Ostens. Den sozialistischen Machthabern war die neue rebellische Musik der Jugend schnell ein Dorn im Auge. Zwar glaubte man zun�chst, gegen die Beatwelle nicht wirklich einschreiten zu m�ssen. (In einem entsprechenden Dokument aus den fr�hen sechziger Jahren hei�t es sogar scheinbar liberal: �Wir betrachten den Tanz als einen legitimen Ausdruck von Lebensfreude und Lebenslust. [...] Niemandem f�llt ein, der Jugend vorzuschreiben, sie solle ihre Gef�hle und Stimmungen beim Tanz nur im Walzer- oder Tangorhythmus ausdr�cken. Welchen Takt die Jugend w�hlt, ist ihr �berlassen: Hauptsache, sie bleibt taktvoll!�(10))
Bald aber wendete sich das Blatt. Nur kurze Zeit sp�ter erkl�rte der Genosse Erich Honecker, �da� es im Zentralrat der Freien Deutschen Jugend eine fehlerhafte Beurteilung der Beat-Musik gab. Sie wurde als musikalischer Ausdruck des Zeitalters der technischen Revolution 'entdeckt'. Dabei wurde �bersehen, da� der Gegner diese Art Musik ausnutzt, um durch die �bersteigerung der Beat-Rhythmen Jugendliche zu Exzessen aufzuputschen. Der sch�dliche Einflu� solcher Musik auf das Denken und Handeln Jugendlicher wurde grob untersch�tzt.�(11)
Konsequenz dieser Neubesinnung: Die Partei versuchte nun mit allen Mitteln, die entsprechenden Kommunikationskan�le zu schlie�en und die DDR-Jugendlichen vor dem Eindringen des gemeinen Rockvirus zu besch�tzen. Ein Versuch, der - wie wir wissen - gr�ndlich mi�lang. Als man in der Staatsf�hrung merkte, dass der Konsum westlicher Rock- und Beatmusik auch durch Boykott und Einfuhrverbote nicht zu verhindern war, versuchte man es mit einer neuen Strategie. Staatlich ausgebildete Musikerkollektive erhielten den Auftrag, sich um den Aufbau einer �neuen schmissigen Jugendtanzmusik� zu bem�hen. Freilich: Meist (Ausnahmen best�tigen die Regel!) handelte es sich dabei nur um fade Kopien westlicher Rockmusik, die niemandem wehtaten, aber gerade dadurch auch niemanden so richtig mitrissen.
Wie anders verlief damals die Entwicklung im Westen. Die neu aufkommende Pop- und Rockmusik schrieb einen fulminanten Soundtrack zu den gro�en Studentenunruhen der Sechziger Jahre. Pop-Poeten und umherschweifende Haschischrebellen gaben den ehemals arg steifen politischen Diskursen der Linken eine v�llig neue Note. Es formierte sich eine neue, antiautorit�re, hedonistische Linke, eine Linke, die mit dem bitteren Ernst kommunistischer Parteiprogramme nichts mehr anzufangen wusste.(12)
Selbst ein ansonsten eher unpolitischer Kopf wie Mick Jagger lie� sich damals zu politischen Statements hinrei�en. Er trat an die �ffentlichkeit mit markanten Spr�chen, wie dem ber�hmten Satz, dass das Problem mit John Lennon sei, dass dieser nie Marx gelesen habe. (13) Au�erdem schuf er gemeinsam mit Keith Richards zahlreiche Songs, die den aufr�hrerischen Geist der sp�ten Sechziger ad�quat ihn T�ne umsetzten. Ein hervorragendes Beispiel hierf�r ist der Song �Street fighting man� von 1968:
�berall h�re ich den Klang marschierender Schritte, Junge
Denn der Sommer ist hier und die Zeit ist da, um in der Stra�e zu k�mpfen, Junge
Aber was kann ein armer Junge tun, au�er in einer Rock�n Roll Band zu singen?
Denn im verschlafenen London gibt es keinen Platz f�r einen Stra�enk�mpfer! Nein!
Hey, ich denke, die Zeit ist gekommen f�r eine Palastrevolution
Aber dort, wo ich lebe, hei�t das Spiel, das man spielen muss, Kompromissl�sung
Nun, was kann ein armer Junge tun, au�er in einer Rock�n Roll Band zu singen?
Im verschlafenen London gibt es keinen Platz f�r einen Stra�enk�mpfer! Nein! (14)
In Deutschland sorgte vor allem die Band Ton, Steine, Scherben mit programmatischen Titeln wie �Macht kaputt, was euch kaputt macht� und �Keine Macht f�r niemand� f�r zeitgeistkonforme, kritische T�ne.
Allerdings: Auch wenn sich Ton, Steine, Scherben und vor allem ihr Leads�nger Rio Reiser l�ngere Zeit auf dem Markt behaupten konnten, die wilden Zeiten der Revolte waren bald vorbei. Die revolution�ren Bl�tentr�ume einer ganzen Musikergeneration zerschellten an der ganz und gar nicht revolution�r anmutenden Realit�t. Zahlreiche Musiker zogen sich aus der politischen Sph�re g�nzlich zur�ck und produzierten nun an eine Musik, die keinen anderen mehr Anspruch hatte, als �gute Musik� zu sein. Es war die gro�e Zeit des �Artrock�. So genannte �Supergroups� wie Yes, Emerson, Lake & Palmer und Genesis verkn�pften Rock- und Jazzelemente mehr oder weniger geschickt mit Partikeln klassischer Bildungsmusik. Ihre Musik wurde immer komplexer und polyphoner. Bands wie Gentle Giant gingen sogar dazu �ber, mehrstimmige Fugen zu schreiben (15), was zwar erfahrene Musikliebhaber erfreuen konnte, aber mit der Realit�t der Jugendlichen auf der Stra�e kaum noch etwas zu tun hatte.
Die Revolte gegen diese Form von �Bildungsrock� war vorprogrammiert und sie erschien in Gestalt des Punks, der das Niveau der Musik wieder auf ein Minimum reduzierte, der statt kunstvollen Metaphern einfache rebellische Botschaften in den Vordergrund stellte. (16) Freilich: Auch die subversive Kraft des Punk war zeitlich sehr begrenzt. Es dauerte nicht lange und auch der Punk verkam zu einer blo�en, hohlen Modeattit�de.(17)
Ungef�hr zu dieser Zeit wurde immer mehr Musikern und Musikjournalisten bewusst, dass Popmusik kaum die Kraft hatte, die Verh�ltnisse wirklich zum Tanzen zu bringen. Im Gegenteil. Man mu�te anerkennen, dass die Musik nach der Vorgabe der Verh�ltnisse tanzte. Ja, selbst die sch�rfste politische Aussage geriet unter den Ma�st�ben der Musikindustrie zur leicht konsumierbaren Ware, wurde - wie mancher Rockintellektuelle im resignativen, Adornoschen Sprachduktus feststellte - zu einer �fetischisierten, affirmativen St�tze der etablierten Ordnung�.
Welcome to the Machine: Die Musikindustrie und die nivellierende Macht des Marktes
Der �berwiegenden Zahl der Musiker war es freilich ziemlich egal, dass der wahre Charakter ihrer musikalischen Produktion zunehmend als Waren-Charakter begriffen werden musste. F�r sie war Musik ohnehin nicht viel mehr als eine Kombination von Fun und Gesch�ft. Doch es gab auch K�nstler, die ihre Musik als Botschaft verstanden, die sich mit der kommerziellen Entsch�rfung und Verdinglichung ihrer k�nstlerischen Projekte nicht abfinden wollten. Hierzu geh�rten nicht nur Independent-K�nstler, die gewisserma�en aus ihrer Not (also der fehlenden Vermarktungsm�glichkeiten ihrer Produkte) eine Tugend machten, sondern mitunter echte Megastars wie der ehemalige Kopf der Supergroup Pink Floyd, Roger Waters.
Waters, der f�r einige der meist verkauften Alben der Musikgeschichte verantwortlich zeichnet (u.a. �Dark Side of the Moon�, �Wish you were here� und �The Wall�), wurde wohl recht fr�h bewusst, dass die sozialistisch-humanistischen Botschaften seiner Songs im Kontext des industriellen Rockbusiness radikal entsch�rft werden mussten. Bereits das Album �Wish you were here� war von seinem Konzept her eine bitterb�se Abrechnung mit der Musikindustrie, die Waters zufolge nicht weiter war als eine kalte seelenlose Maschine, in der unf�hige Manager danach strebten, noch den letzten Funken Geist aus der Musik zu verbannen.(18)
Im Laufe der Jahre steigerte sich Waters� Aversion gegen das Business ins Unermessliche. Als �The Wall� auf die Konzertb�hnen der Welt kam, scheute sich Waters nicht, die f�r ihn beklemmende Barriere zwischen K�nstler und Publikum auf drastische Weise zu verdeutlichen. W�hrend die Musiker ihre Songs spielten, errichteten die B�hnenarbeiter eine riesige Mauer zwischen Band und Fans. Nach der H�lfte des Programms war von der ber�hmten Band nichts mehr zu sehen. Ein gewagtes Konzept, doch die Rechnung ging auf. �The Wall� wurde innerhalb k�rzester Zeit zu einem der meist verkauften Doppelalben aller Zeiten, alle Shows der Tour waren restlos ausverkauft, der wenig sp�ter abgedrehte Film von Alan Parker geh�rt bis heute zu den gr��ten Verkaufsschlagern auf dem Videomarkt.
Trotz dieses immensen Erfolgs war Waters nicht zufrieden. Denn �The Wall� wurde - trotz seiner magenbitteren Botschaft - auf gleiche Weise konsumiert wie jedes andere Popprodukt. Jugendliche tanzten gutgelaunt in den Diskotheken zu �Another Brick in the Wall�, ohne sich gro� Gedanken dar�ber zu machen, was der Autor des Songs damit eigentlich mitteilen wollte.
Waters zog aus dieser Erfahrung wiederum radikale �sthetische Konsequenzen und spitzte seine musikalische Formsprache noch weiter zu. �The Final Cut�, das letzte Album, das Waters mit Pink Floyd aufnehmen sollte, z�hlt in dieser Hinsicht zu den kompromi�losesten Werken der Rockmusik. Man kann dem Album vieles unterstellen, leicht konsumierbar ist es sicherlich nicht. Untertitelt mit der programmatischen Zeile �a requiem for the post war dream by roger waters�, stellt �the final cut� in zw�lf d�steren Songs die letzten Gedanken eines imagin�ren Ichs dar, das in seinem Auto fahrend vom Anblick zweier Sonnen �berrascht wird: den letzten Strahlen der untergehenden Sonne im Westen sowie dem Lichtblitz einer Atombombe im Osten.
Mit diesem Szenario reagierte Waters auf Maggie Thatchers Falkland-Krieg. Die bittere Sch�rfe seines Angriffs und der bei�ende Pessimismus seiner Texte ist kaum zu �berbieten. Ein hervorragendes Beispiel hierf�r ist der Song �The Fletcher (19) Memorial Home�:
The Fletcher Memorial Home
Nehmt all eure �berm�chtigen Kindsk�pfe zur Seite
Und baut ihnen ein Haus, einen kleinen Ort nur f�r sie allein
Das Fletcher Ged�chtnis Haus f�r unheilbare Tyrannen und K�nige
Und sie k�nnen sich selbst betrachten - jeden Tag
Auf den Bildschirmen eines allein ihnen zug�nglichen Fernsehkanals
Sie brauchen das, um sich ihrer eigenen Existenz sicher zu sein
Es ist die einzige Verbindung, die sie f�hlen
�Meine Damen und Herren, begr��en Sie bitte Reagan und Haig, Herrn Begin mit Freund, Frau Thatcher und Paisley, Herrn Breschnew und Partei, den Geist von McCarthy, Erinnerungen an Nixon, und nun - um etwas Farbe hinzuzuf�gen - eine Gruppe anonymer lateinamerikanischer High-Society-Schlampen...�
Haben sie etwa erwartet, dass wir sie auch nur mit dem kleinsten Funken Respekt behandeln?
Sie k�nnen ihre Medaillen polieren und ihr L�cheln sch�rfen
Und sich selbst eine Zeit lang mit kleinen Spielchen am�sieren:
Bumm-bumm, b�ng-b�ng, leg dich hin, du bist tot!
Sicher verwahrt unter der permanenten Kontrolle eines kalten Glasauges
Und versorgt mit ihren liebsten Spielzeugen
Werden sie gute Jungen und M�dchen sein
Im Fletcher Ged�chtnis Haus f�r koloniale Verschwender des menschlichen Lebens
Ist jeder drinnen?
Hattet Ihr eine gute Zeit?
Dann k�nnen wir jetzt mit der Endl�sung beginnen.(20)
Ziemlich starker Tobak � zumindest f�r ein millionenfach verkauftes Pop-Album, immerhin wird hier nicht anderes ertr�umt als die Ausrottung beinahe der gesamten politischen F�hrungsriege der Welt!
Wie gesagt: The Final Cut war das letzte Album, das Waters unter dem Label Pink Floyd aufnahm. Er produzierte danach noch einige Soloalben, aber diese erlangten nie die Popularit�t der fr�heren Pink Floyd-Werke. Seine Mitmusiker waren kommerziell gewitzter. Sie fanden sich Mitte der Achtziger wieder unter dem Markenzeichen �Pink Floyd� zusammen und pl�nderten den Schatz des Waters�schen Verm�chtnisses hemmungslos aus. Zum gro�en Entsetzen von Waters lie�en sie es sogar so weit kommen, dass Volkswagen ein Sondermodell �Golf Pink Floyd� auf den Markt brachte. Auf der Pr�sentation des neuen Golf-Modells verk�ndete einer der f�hrenden Volkswagen-Manager, Waters� ber�hmte Kampfansage an das Geldsystem, der Song �Money� von �Dark Side of the Moon� sei seit jeher (wahrscheinlich wegen der klingelnden Kassen zu Beginn) einer seiner Lieblingssongs gewesen. Ein vernichtenderes Kompliment h�tte der VW-Manager dem libert�ren Sozialisten Waters kaum machen k�nnen...(21)
Meines Ermessens zeigt das Beispiel �Waters� wie kaum ein anderes die Macht und Ohnmacht neulinker Musikproduktion. Sicherlich wird niemand bestreiten k�nnen, dass Waters� Songs das Denken und Empfinden vieler Menschen beeinflusste. (In S�dafrika z.B. wurde der Song �Another Brick in the Wall� zur offiziellen Hymne des landesweiten Schulboykotts, der sich gegen das damalige Apartheitsregime richtete.) Anderseits aber muss herausgestellt werden, dass auch Waters sich den ausgekl�gelten Verwertungs- und Verdinglichungsmechanismen der Musikindustrie nicht entziehen konnte. Seine Songs wurden - solange sie sich verkaufen lie�en - mit immensem Aufwand als Popprodukte vermarktet und auch als eben solche konsumiert. Nur die allerwenigsten H�rer verstanden, was Waters mit seinen H�rwerken eigentlich bezweckte. Die meisten genossen - v�llig inhaltsfrei - die Attit�de seiner Kompositionen, solange das irgendwie modisch war, also den tiefenpolitischen Trends der Zeit entsprach. Als sich der Zeitgeist in den Achtzigern wandelte, tauschten sie - ohne mit der Wimper zu zucken - die d�steren Floyd-Alben gegen die poppig hochgestylten Plastikprodukte von Duran-Duran oder Wham ein. Der einstige Megastar Roger Waters war pl�tzlich ein Mann von gestern. Mit dem Niedergang der Verk�ufe sank sein Stern am Pophimmel. Denn im Musikbusiness z�hlt weder Qualit�t noch Anspruch, sondern allein der Verkauf. Wer im Kampf um die Konsumentennachfrage unterliegt, hat nichts mehr zu melden. Wer �out� ist, ist erledigt. (22)
Zweites Fazit
Wie gesagt: Wir m�ssen davon ausgehen, dass Musik nur dann die Welt ver�ndern kann, wenn sich die Welt anschickt, die Musik bzw. die sie produzierenden Musiker zu ver�ndern. Das hei�t: Die Stones, Ton Steine Scherben und Pink Floyd, sie alle haben die Welt eine Zeit lang durchaus im neulinken Sinne ver�ndert - und zwar, weil es ihnen gelang, den Geist ihrer Zeit in musikalische Formen zu fassen. Durch ihre Musik erreichte der Geist der Rebellion auch die Herzen jener Menschen, die in der tiefsten Provinz lebten - fernab von den politischen Auseinandersetzungen dieser Tage. So konnte sich auch der Seppl aus Niederbayern oder der Hans-Otto aus Ostfriesland ein paar Wochen lang als Stra�enk�mpfer f�hlen. Und vielleicht verhalf es ihnen sogar dazu, einige der �berkommenen Traditionen ihrer Eltern leichter �ber Bord zu werfen. Allerdings: Das Motivierungspotential neulinker Musikproduktion war nur solange vorhanden, solange es vom Zeitgeist getragen wurde. Als sich die Zeiten �nderten, �nderte sich auch die Musik. In den Achtziger Jahren war der politische Motivierungsaspekt aus dem musikalischen Mainstream fast vollst�ndig verschwunden.
3. Teil
Sag mir, was du h�rst, und ich sage dir, wer du bist:
Musik als Bindemittel jugendlicher Subkulturen
Bisher habe ich mich weitgehend mit Musik als politischem Massenkommunikationsmittel besch�ftigt. Interessanter ist aber in unserem Zusammenhang ihre Funktion innerhalb spezifischer Subkulturen.
Der Begriff �Subkultur� kennzeichnet die Lebensform eines Personenkreises mit bestimmten Auffassungen, Werten, Normen, sozialen Strukturen und Verhaltensweisen (Lebensstil), die von jenen der jeweiligen Mehrheitskultur deutlich mitunter sogar in konflikttr�chtiger Weise abweichen. Die Subkultur verleiht dem Einzelnen ein h�heres Ma� an Identifikationsm�glichkeiten als die Gesamtkultur, weil sie die spezifischen Lebensprobleme und sozialen Daseinsbedingungen des jeweiligen Personenkreises in den Vordergrund stellt. Anders formuliert: Die Subkultur ist eine Insel der Orientierung im Meer der Un�bersichtlichkeit.
Musik hat in der Entwicklung und Etablierung von Subkulturen stets eine gro�e Rolle gehabt. Dies gilt f�r die Hippies wie f�r die Punks, f�r die Waver, die Rocker, die Technokids, die HipHopper, wie auch f�r die Skinheads. Jede dieser Gruppen hatte ihre eigene Musik, eigene Drogen, eigene Modestile, Werte und Normen.
Unter Subkulturforschern ist allerdings seit einiger Zeit strittig, ob Subkulturen heute noch als solche existieren. (23) Gegen�ber fr�heren Zeiten n�mlich, in denen sich die verschiedenen Szenen scharf voneinander abgrenzten, ist heute eine starke Stildurchmischung innerhalb der Jugendkulturen festzustellen. (24) Heutige Jugendliche konsumieren gleichzeitig Musik- und Modestile unterschiedlichster Richtungen. Es wird heute nicht mehr als Widerspruch empfunden, wenn jemand gleichzeitig HipHop, Hard-Rock, Punk, Techno, Klassik und Brit-Pop h�rt. Die scharfen jugendkulturellen Auseinandersetzungen, z.B. zwischen Mods und Teds, Punkern und Poppern geh�ren - wie es scheint - der Vergangenheit an.
Eine Ausnahme bilden hier selbstverst�ndlich die politischen Subkulturen. Der Kampf der Skinheads mit linken �Zecken�, bzw. der �Antifas� mit �Glatzen� hat - wie wir wissen - eher an Bedeutung gewonnen. Musiksoziologisch betrachtet k�nnen allerdings nur die Skinheads als eine wirkliche Subkultur aufgefasst werden, denn Skinheads konsumieren in der Tat eine Musik, die im musikalischen Mainstream nicht zu finden ist. Linke Autonome hingegen bedienen sich unterschiedlichster Musikstile, von HipHop bis Punk, von Heavy Metal �ber Ethno-Pop bis Techno. Zwar gibt es bestimmte Bands, die sich aufgrund linker politischer Correctness besonders gut in ihren Kreisen verkaufen lassen (beispielsweise Rage against the machine, Chamba Wamba oder New Model Army), allerdings sind diese Bands zum einen stilistisch sehr unterschiedlich, zum anderen werden sie nicht nur von der linken Subkultur, sondern auch von der breiten, politisch indifferenten Masse konsumiert.
Eben deshalb kann Musik im linken Spektrum auch zu keiner Bindung an eine bestimmte Subkultur f�hren. Selbst wenn sich Bands wie Rage against the machine politisch eindeutig positionieren (mit Che-Guevara-T-Shirts und Freikonzerten in der autonomen Hafenstra�en-Szene) - mit ihren millionenfach verkauften Alben haben sie nicht nur den autonomen Steinewerfer aus Berlin-Kreuzberg erreicht, sondern auch den Jungbanker aus Frankfurt und den Junge Union-Anh�nger aus Stuttgart. Die lautstark vorgetragene radikale, anarchistische Botschaft wird von der �berwiegenden Mehrzahl der Konsumenten �berh�rt. Nur so konnte eine Nummer wie beispielsweise �Bombtrack� zu einem viel gespielten Hit in den Diskotheken dieses Landes werden. Der Song erz�hlt von den militanten Gedanken des Verfassers, der sich vorstellt, die M�chtigen und ihre G�ter mit dem hitzigem Beat seines Liedes anz�nden zu k�nnen. Der Refrain lautet: �Gutsherren und Machthuren, die ihr meine Leute immer wieder angegriffen habt... Brennen, brennen, ja brennen werdet ihr!�(25)
Die politische Botschaft dieses millionenfach aufgelegten Songs wurde von kaum jemand bewusst wahrgenommen. Deshalb konnte der Erfolg von Rage against the machine - trotz der klaren Aussage zur Legitimation linker Gegengewalt - auch nicht zu einer Anbindung an die linke Szene f�hren. Diese besa� schlicht und ergreifend nicht die Exklusivrechte f�r den Konsum dieser Musik, sie konnte sie somit auch nicht als internes Binde- bzw. externes Distinktionsmittel verwenden.
In der rechten Szene verh�lt sich die Sache nun vollkommen anders. Die Skinheadszene verf�gt in der Tat �ber eine exklusive, eigenst�ndige Musikkultur. Diese kn�pft zwar an Musiktraditionen au�erhalb der Szene an (z.B. an den Punk), kann aber aufgrund der nationalistischen und rassistischen Textinhalte nur innerhalb des rechten Milieus konsumiert werden. Dies f�hrt dazu, dass Musik innerhalb der Skinheadszene sehr wirksam als Bindemittel nach innen und Abgrenzungsmittel nach au�en wirken kann. Skinhead-Bands transportieren die gruppeninternen Werte und Normen f�r viele �rechte Kameraden� klarer und vor allem unterhaltsamer als jeder national gesinnte Politiker. Durch ihren aggressiven Sound k�nnen sie in Einzelf�llen durchaus auch die Gewaltbereitschaft ankurbeln. Allerdings darf man sich diesen Zusammenhang nicht als einfaches Ursachen-Wirkungs-Verh�ltnis vorstellen. Damit ein Skin wirklich zuschl�gt, bedarf es mehr als ein paar hingerotzter Gitarrenakkorde und national gesinnter Gesangsversuche.
Dennoch sollte die Bedeutung der Musik f�r die Skinheadsszene nicht untersch�tzt werden. Sie ist unwidersprochen eines der zentralen Kommunikationsmittel innerhalb der Szene. Ihre Bedeutung allerdings sch�pft sie weniger aus sich selbst heraus, als aus dem geheimnisvollen Aroma des Verbotenen, das sie umgibt. W�hrend die Musikkultur der Linken den harten Vermarktungsprinzipien der Musikindustrie unterworfen ist, wird die Musik der Skins vor der Marktnivellierung gewisserma�en durch Verbot gesch�tzt. Das mag paradox klingen, trifft aber den Punkt: Das Verbot bzw. die damit einhergehende, insbesondere f�r Jugendliche reizvolle �Lust am Verbotenen� steigert die Nachfrage nach rechter Musik. Eine Indizierung durch die Bundespr�fstelle f�r jugendgef�hrdende Schriften feiert so mancher subkulturelle Musiker wie eine Nominierung zum Oscar bzw. zum musikalischen �quivalent, dem Grammy.
Die durch gesellschaftliche und staatliche �chtung errungene Sonderstellung der Skinhead- Musik ist dabei St�rke und Schw�che sogleich: St�rke, insofern die Musik tats�chlich als subkulturelles Rekrutierungs- und Kommunikationsmittel benutzt werden kann, Schw�che, insofern diese Musik nur wenige Interessenten erreichen und damit die Gruppe der politisch Gleichgesinnten nicht wirklich erweitern kann.
M�glicherweise wird diese fundamentale Schw�che auch innerhalb der Szene zunehmend erkannt, und so bem�hen sich rechtsextreme Musikproduzenten in j�ngster Zeit vermehrt, das Spektrum des rechten musikalischen Ausdrucks zu erweitern. (Zu nennen sind hier zum einen die Produktionen des rechtsextremen Liedermachers Frank Renniger, zum anderen die zuweilen ironisch sich gebenden Umdichtungen von altbekannten Stimmungsliedern durch die Skinheadband �Zillertaler T�rkenj�ger�.(26))
Eine weitergehende Kommerzialisierung rechten Musikguts w�rde aber mit Sicherheit eine empfindliche Schw�chung der Bindekraft der Musik innerhalb der rechten Subkultur zur Folge haben. Die notwendige subkulturelle Exklusivit�t w�re nicht mehr gew�hrleistet. Au�erdem muss man ber�cksichtigen, dass politische Inhalte nicht in beliebige musikalische Formen gepackt werden k�nnen. Es w�re beispielsweise unsinnig, den �stolzen wei�en Widerstand� in einem marktg�ngigen Tenniepop-Sound zu verk�nden. Eine arisch-militante Take That- oder No Angels-Variante wird es also nicht geben. Die realpolitische Dimension des Textes und die tiefenpolitische Botschaft der Musik w�ren schlichtweg nicht kompatibel. Je kommerzieller ein musikalisches Konzept wird, desto weiter muss es sich von nationalen Inhalten und entsprechenden tiefenpolitischen Konnotationen befreien. Eine Band wie die B�hsen Onkelz bietet daher der rechten Szene �hnlich geringe Rekrutierungspotentiale wie Rage against the machine f�r die linke.
Durchfall (Diarrhoe)
Dr. med Beate Eigler, Fach�rztin f�r Innere Medizin
Was ist Durchfall?
Durchfall ist keine Krankheit, sondern ein Symptom. Man spricht von Durchfall, wenn die Stuhlentleerung h�ufiger als dreimal t�glich stattfindet, wenn sich die Stuhlbeschaffenheit (Konsistenz) ver�ndert, sodass der Stuhl fl�ssig ist, und/oder wenn die Stuhlmenge vermehrt ist (mehr als 250 g t�glich).
Dauert der Durchfall bis zu zwei Wochen, spricht der Arzt von akuter Diarrhoe. Bei Durchf�llen, die l�nger als zwei Wochen dauern, spricht man von chronischer Diarrhoe.
Bei gesunden Erwachsenen sind Durchf�lle, die nur wenige Tage dauern, meist harmlos.
Wie entsteht Durchfall?
Durchfall kann durch viele unterschiedliche Krankheiten verursacht sein. Sie alle wirken auf den D�nn- oder Dickdarm. Zwei grundlegende Mechanismen k�nnen Durchfall erzeugen:
Durch eine gesteigerte Beweglichkeit des Darmes beschleunigt sich die Darmpassage.
Es befindet sich mehr Fl�ssigkeit im Darm.
Die h�ufigsten Ursachen eines akuten Durchfalles sind:
Lebensmittelvergiftung: Bakterien (besonders Staphylokokken oder Salmonellen) in verunreinigten Lebensmitteln bilden Giftstoffe, die den Magen-Darm-Trakt angreifen. Die Giftstoffe zeigen ihre Wirkung bereits wenige Stunden nach der Aufnahme.
"Darmgrippe": ihr liegen Infektionen mit Viren oder Bakterien zugrunde.
"Reisedurchfall": Infektionen mit Bakterien (80 Prozent) meist Escherichia-coli-St�mme, seltener Viren oder Parasiten f�hren zu Durchfall. Jeder zweite bis f�nfte Reisende ist betroffen.
Durchfall durch Medikamente: Manche Menschen leiden w�hrend der Einnahme von Medikamenten, besonders Antibiotika, unter Durchfall. Durch das Antibiotikum wird die Darmflora angegriffen oder zerst�rt. Sobald die Behandlung mit dem Medikament abgeschlossen ist, klingt in der Regel auch der Durchfall ab. Da die Behandlung eines bakteriellen Infekts mit Antibiotika als wichtiger eingesch�tzt wird, nimmt man diese Nebenwirkung meistens in Kauf.
Nahrungsmittelunvertr�glichkeit: Etwa zehn Prozent der europ�ischen Bev�lkerung leidet an einer Laktose-Intoleranz. Diesen Menschen fehlt das Enzym Lactamase, das hilft, Milchprodukte zu verdauen. Die unverdauten Milchbestandteile verursachen akuten Durchfall.
Die wichtigsten Ursachen f�r chronische Durchf�lle sind:
Reizdarm-Syndrom, also eine ungef�hrliche Irritation des Darms
Chronische Darmentz�ndung (Colitis ulcerosa und Morbus Crohn)
Chronische Darminfektionen (durch Am�ben, Lamblien, Clostridium difficile)
Missbrauch von Abf�hrmitteln
In sehr seltenen F�llen sind Stoffwechselst�rungen wie Schilddr�sen�berfunktion (Hyperthyreose), b�sartige Tumoren wie Bauchspeicheldr�senkrebs (Pankreaskarzinom) oder Darmoperationen die Ursache f�r Durchf�lle.
Welche Anzeichen versp�rt man bei Durchfall?
Die Durchf�lle k�nnen w�ssrig, breiig, fettig (grau, stinkend, �lig) oder blutig sein. Zus�tzlich treten h�ufig Bl�hungen, kolikartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, �belkeit und Erbrechen auf.
Welche Untersuchungen werden zur Diagnose ben�tigt?
Bei einem akuten Durchfall gen�gt in der Regel die Krankengeschichte und eine k�rperliche Untersuchung. Dauert der Durchfall l�nger als drei bis f�nf Tage oder tritt zus�tzlich Fieber auf, veranlasst der Arzt in manchen F�llen:
Eine Untersuchung des Stuhles auf Krankheitskeime oder Blut.
Eine Laboruntersuchung des Bluts auf Entz�ndungszeichen oder Krankheitskeime.
Bei Patienten, die in den Tropen waren, werden zus�tzliche Untersuchungen notwendig, um Infektionskrankheiten wie Typhus, Cholera, Am�benruhr, Lambliasis oder Schistosomiasis auszuschlie�en.
Um die Ursache eines chronischen Durchfalles zu finden, sind von Fall zu Fall spezielle Untersuchungen erforderlich
Darmspiegelung (Koloskopie) mit Entnahme von Gewebeproben (Biopsien)
Ultraschall des Bauches (Abdomen-Sonographie)
Spiegelung des Magens (Gastroskopie) und des D�nndarms (Gastroduodenoskopie) mit Entnahme von Gewebeproben (Biopsie)
Computer-Tomographie des Bauches
Welche therapeutischen M�glichkeiten bestehen und werden angewandt?
Bei akutem Durchfall:
Die h�ufigste Ursache f�r akuten Durchfall sind Bakterien oder Viren. Da Durchfall meistens nach ein paar Tagen ohne nennenswerte Komplikationen vor�bergeht, behandelt man zun�chst nur die Beschwerden.
Die wichtigste Ma�nahme ist die ausreichende Zufuhr von Fl�ssigkeit und Salzen (Elektrolyte). Bei leichten bis mittleren Beschwerden kann man den Fl�ssigkeitsverlust auch mit Hausmitteln behandeln. F�r Kinder, Schwangere und �ltere Menschen sind starke Fl�ssigkeitsverluste gef�hrlich. In diesen F�llen setzt man statt Hausmitteln spezielle Elektrolyt-Pulver ein oder verabreicht Infusionen.
Medikamente, die akuten Durchfall stoppen, sind nur sinnvoll, um gef�hrlichen Wasserverlust zu bremsen oder kurzfristig eingesetzt - wenn man z.B. im Urlaub eine Busfahrt �berstehen muss. Sonst bleibt der Erreger weiter im Darm und sch�digt die Schleimhaut.
Pr�parate zum Aufbau der Darmflora sind als Alternative zu Durchfallstoppern auch f�r Kinder geeignet. Sie sollen die gesch�digte Darmflora wieder ins Gleichgewicht bringen. Ihre Wirksamkeit ist aber nicht eindeutig erwiesen.
Krampfl�sende Medikamente helfen bei kolikartigen Bauchschmerzen.
Medikamente, die sch�dliche Stoffe binden, wie Kohletabletten sind bei Durchfall nicht geeignet. Quellstoffe, wie Pektin, das auch in geriebenen �pfeln enthalten ist, nehmen das Wasser im Darm auf und sorgt f�r festeren Stuhl.
Eine Antibiotika-Therapie wird in der Regel nur dann eingesetzt, wenn gef�hrliche Bakterien, die der K�rper nicht alleine bek�mpfen kann, die Ursache des Durchfalls sind.
Wer unter einer Unvertr�glichkeit von Milchprodukten leidet, sollte diese Lebensmittel meiden. Es gibt Tabletten, die das Enzym Lactamase enthalten und die Beschwerden lindern sollen. F�r diese Wirkung gibt allerdings keine �berzeugenden Beweise.
Bei chronischem Durchfall muss die Ursache, das hei�t die zugrunde liegende Krankheit, behandelt werden.
Was k�nnen Sie selbst tun?
Bei akutem Durchfall mit leichten bis mittleren Beschwerden:
Am wichtigsten ist es, viel Fl�ssigkeit (drei bis vier Liter t�glich) zu sich zu nehmen. Die Getr�nke m�ssen Zucker, Salz und Kalium in bestimmten Mengen enthalten, sonst kann der K�rper das Wasser nicht speichern. Deshalb ist das alte Rezept "Cola und Salzstangen" ungeeignet und kann akuten Durchfall sogar verschlimmern.
Folgende Nahrungsmittel sind daher empfehlenswert:
Eine selbstgemachte komplette Elektrolytl�sung wird folgenderma�en hergestellt: Je halben Liter abgekochten Wassers einen halben Teel�ffel Salz und f�nf Teel�ffel Traubenzucker aufl�sen und mit Orangensaft abschmecken.
Limonaden und Fruchts�fte sind zuckerhaltig, Fruchts�fte enthalten auch Kalium. Beide m�ssen pro Glas mit der gleichen Menge Wasser verd�nnt werden.
Salz kann man in Form von Salzstangen oder gesalzenen klaren Suppen zu sich nehmen.
Bananen und Aprikosen sind kaliumreich.
Nehmen Sie in den ersten Tagen nach einem akuten Durchfall wenig milchhaltige Nahrungsmittel zu sich.
Ern�hren Sie sich wieder normal, wenn Sie wieder Appetit bekommen haben.
Beachten Sie bitte: Bei starken Beschwerden m�ssen Sie immer einen Arzt aufsuchen!
Welche Warnsignale sollte man beachten?
Wenn eines der folgenden Symptome auftritt, sollen Sie sich mit einem Arzt in Verbindung setzten:
Mangelndes Verm�gen, Fl�ssigkeit zu sich zu nehmen
Austrocknung (Dehydration), macht sich durch dunklen sp�rlichen Urin, Abgeschlagenheit und trockene Schleimh�ute bemerkbar
Fieber
Durchfall mit Blutauflagerungen, fettiger Stuhl
Wenn der Durchfall w�hrend oder kurz nach einem Auslandsaufenthalt auftritt
Wenn der Durchfall l�nger als ein bis zwei Wochen anh�lt
Wenn nach Absetzen der Antibiotika, die als Ursache angesehen wurden, der Durchfall weiter anh�lt.
Wie k�nnen Sie Durchfall vorbeugen?
Die h�ufigste Ursache von Durchf�llen sind Infektionen mit Bakterien oder Viren. Daher sind hygienische Ma�nahmen besonders wichtig:
Bewahren Sie Lebensmittel, die Salmonellen enthalten k�nnen (Gefl�gel, Wild, Fisch, Krusten-, Schalen- und Weichtiere), bei Temperaturen unter 10 Grad Celsius und getrennt von anderen Lebensmittel auf; bereiten Sie sie separat zu.
Braten Sie Gefl�gel, Fleisch und Fisch gut durch; Hackfleisch sollten Sie am Tag der Herstellung verbrauchen.
Verbrauchen Sie Speisen sofort, die rohes Ei enthalten.
F�r Reisegebiete beachten Sie bitte folgende Vorsichtsma�nahmen:
Wenn Sie in ein Gebiet fahren, in denen Durchfallerreger wie Typhus h�ufig vorkommen, lassen Sie eine Schutzimpfung durchf�hren.
Waschen Sie sich gr�ndlich vor jedem Essen die H�nde.
Obst und Gem�se sollte gesch�lt werden. Halten Sie die Vorschriften zur Trinkwasserbehandlung ein: Kochen Sie es vor dem Trinken ab oder desinfizieren Sie es auf andere Weise. Im englischen Sprachraum gibt es daf�r den knappen Merksatz: "Cook it, peel it or leave it" ("Koch es, sch�l es oder lass es liegen!").
Wie ist die Prognose und welche allgemeinen Komplikationen k�nnen auftreten?
In den meisten F�llen geht akuter Durchfall innerhalb einer Woche von selbst vor�ber. Die schnelle Heilung ist aber abh�ngig von der Abwehrlage des Erkrankten, der Ursache des Durchfalls und m�glichen Komplikationen.
Die Krankheit ist stark davon abh�ngig, welche Erkrankung ihr zugrunde liegt.
Ein massiver oder l�nger anhaltender Durchfall mit starkem Fl�ssigkeitsverlust kann zu Kreislaufkollaps mit nachfolgendem Nierenversagen f�hren. Besonders gef�hrdet sind Kleinkinder, �ltere, abwehrgeschw�chte und unterern�hrte Personen.
ich hab ja schon manchmal den eindruck, da� manche hier nicht "ganz alleine" sind - tja, die hinweise mehren sich 
hm, ok ich fass mich hier mal kurz, anstatt hier meine Doktorarbeit zu pr�sentieren
Wir sind zur Zeit bei 666 Threads in diesem Forum!!
Das muss eigentlich gefeiert werden!
666 and C�SAR NERO
Some will suggest that the book of Revelation was written only for those living at the time, and that 666 most probably applies to C�sar Nero, who ruled Rome from 54 to 68 A.D., rather than someone from latter centuries. This point of view, which suggests Revelation had an immediate application to the first century, rather than being prophetic, is known as preterism, and is commonly held by the Catholic Church. So, just how is Nero linked to 666?
The preterist takes a relatively uncommon form of Nero's name, Nero C�sar or C�sar Nero, and adds an "n", resulting in Neron C�sar. Next the Latin is transliterated into Aramaic, resulting in nrwn qsr, which when using the numeric equivalent of the letters, then adds up to 666 as follows:
Nun = 50
Resh = 200
Waw = 6
Nun = 50
Qoph = 100
Samech = 60
Resh = 200
An example of this spelling has apparently been recently discovered in one of the Dead Sea scrolls. (If you use the same process, but without the added "n" the result is 616. Interestingly, some early manuscripts of the Bible have 616 rather than 666, but even scholars such as Iren�us attribute the 616 to only a copyist error.)
There is a problem though with the above calculation. According to the rules of Jewish numerology, known as gematria, when the letter Nun appears a second time in a word, it is known as a "Final", and takes the value of 700.* So to be precise, NRWN QSR actually adds up to 1316 and not 666.
*Source: Behind Numerology, by Shirley Blackwell Lawrence, copyright 1989, published by Newcastle Publishing Co., Inc., North Hollywood, California, ISBN 0-87877-145-X, page 41.
So the preterist calculation which attributes 666 to Nero, however, is nothing more than a rather desperate attempt to find some likely candidate for the AntiChrist other than the Papacy.
THE WORD ANTI-
Look up in Strong's Concordance word 473 in the Greek dictionary. You will find the the word anti is often used to denote substitution-
473. anti, an-tee'; a prim. particle; opposite, i.e. instead or because of (rarely in addition to):--for, in the room of. Often used in composition to denote contrast, requital, *substitution*, correspondence, etc.
An example of how anti is used this way can be found in the words type and antitype, which are used with respect to Bible prophecy. The "type" is the pattern or symbol, and the antitype is the fulfillment. The Jewish Passover was a "type" and the crucifixion of Jesus is the "antitype" or fulfillment of the example of the type. You substitute the antitype into the symbolism of the type to arrive at the complete meaning.
The Catholic Church has essentially confirmed this usage of the word anti. In the 1994 Catholic Almanac on page 158 there is "the list of men who claimed or exercised the papal office in an uncanonical manner." So these men tried to substitute themselves for the true Pope, and usurp that office, so to speak. The Catholic church denies the papal authority of the men on that list because they attempted a substitute (false) claim on the Papacy. That list is a list of ANTI-POPES! So the word anti can clearly mean a substitute for something.
THE WORD ANTICHRIST
Antichrist (word 500 in Strong's Greek dictionary) can be correctly interpreted then, as someone who substitutes himself for Jesus Christ, the Son of God, just as an antipope substituted himself into the office of the Papacy.
The Vicar of Christ (Vicarius Christi)
"Vicar of Christ . . . Title used almost exclusively of the Bishop of Rome as successor of Peter and, therefore, the one in the Church who particularly takes the place of Christ; but used also of bishops in general and even of priests. First used by the Roman Synod of A.D. 495 to refer to Pope Gelasius; more commonly in Roman curial usage to refer to the Bishop of Rome during the pontificate of Pope Eugene III (1145-1153). Pope Innocent III (1198-1216) asserted explicitly that the Pope is the Vicar of Christ; further defined at the Council of Florence in the Decree for the Greeks (1439) and Vatican Council I in Pastor Aerternus (1870). The Second Vatican Council, in Lumen Gentium , n.27, calls bishops in general "vicars and legates of Christ." All bishops are vicars of Christ for their local churches in their ministerial functions as priest, prophet, and king, as the Pope is for the universal church; the title further denotes they exercise their authority in the Church not by delegation from any other person, but from Christ Himself."
Source: Catholic Dictionary, Peter M.J. Stravinskas, Editor, published by Our Sunday Visitor, Inc., Huntington, 1993, pp. 484-485.
THE WORDS VICARIOUS AND VICAR
Now look up the word vicarious in almost any common dictionary. Here is what you would find in the Webster Handy College Dictionary: "substituting for or, feeling in place of another."
Also in the Webster's II New Riverside Desk Dictionary for the definition of Vicar-
1. A parish priest in the Church of England.
2. A cleric in the Episcopal Church in charge of a chapel.
3. One who serves as a *substitute* for another.
A Vicar General is defined in the 1994 Catholic Almanac on page 330 as "a priest or bishop appointed by the bishop of a diocese to serve as his deputy, with ordinary executive power, in the administration of the diocese." So a vicar serves in the place of (substituting for) the bishop, and assumes his power of office for certain duties.
So the Papal title of VICAR OF CHRIST which in Latin is VICARIUS CHRISTI, means a SUBSTITUTE FOR CHRIST, which is synonymous with AntiChrist, i.e., assuming the power of God on earth! This blasphemous claim is made repeatedly by various Popes and is the very foundation of Roman Catholicism and it's Papacy.
Some Catholics may protest that the Pope represents, but does not substitute for Jesus Christ, to avoid the association.
Now, from the Webster Hand College Dictionary, the definition of the word represent:
1. portray; depict; describe.
2. play the role of; impersonate.
3. denote; symbolize; stand for.
4. speak and act for; *be a substitute for*.
5. set forth; assert.
6. be composed of; consist in.
Clearly then, Vicar of Christ (Vicarius Christi) and AntiChrist mean exactly the same. The Pope substitutes himself in place of God on earth, and that is *exactly* the meaning of AntiChrist.
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VICAR OF THE SON OF GOD
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Some Catholics will claim that the title VICARIUS FILII DEI is an anti-catholic fabrication, a complete fake, never used by the Catholic church. One example of this is online at the Catholic Envoy Magazine in the article titled Pope Fiction by Patrick Madrid (See Fiction 5). The following evidence is offered to prove that VICARIUS FILII DEI is indeed genuine.
Vicarius Filii Dei translated in English is Vicar of the Son of God, a phrase that has been used by Catholics:
[pg. 140]
... there are Catholics who talk against the temporal power of the Pope, either because they have been stunned by the clamours of a Protestant people, or because they are white-hearted, and have not courage to stand in the face of popular falsehood for an unpopular truth. The spirit of Protestant Englandits lawlessness, its pride, its contempt, and its enmity to the Church of Godhas made Catholics too to be cold-hearted, even when the Vicar of Jesus Christ is insulted. We have need, then, to be upon our guard. It shall happen once more with some, as it did when the Son of God was in His Passionthey saw Him betrayed, bound, carried away, buffeted, blindfolded, and scourged; they saw Him carry His Cross to Calvary, then nailed upon it, and lifted up to the scorn of the world; and they said, "If he be the king of Israel, let him now come down from the cross, and we will believe him."* So in like manner they say now, "See this Catholic Church, this Church of God, feeble and weak, rejected even by the very nations called Catholic. There is Catholic France, and Catholic Germany, and Catholic Italy, giving up this exploded figment of the temporal power of the Vicar of Jesus Christ." And
* St. Matt. xxvii. 42.
[pg. 141]
so, because the Church seems weak, and the Vicar of the Son of God is renewing the Passion of his Master upon earth, therefore we are scandalized, therefore we turn our faces from him. Where, then, is our faith? But the Son of God foretold these things when He said, "And now I have told you, before it come to pass; that when it shall come to pass, you may believe."*
* St. John xiv. 29.
[pg. 230]
... Lastly, the only other point upon which I shall speak to is this. We have already seen how the powers and glories of the Holy See have been progressively unfolding; how the time of St. Gregory I. was a period of apostolic missions, converting the nations to the faith; how the time of St. Leo III. was a period
[pg. 231]
of creating the Christian world; how the time of St. Gregory VII. was a period of purifying the sanctuary of the Church; and how the time of Alexander III. was a period of royalty of government and of ecclesiastical order, when the divine power of the church directed, by a firm and sacred authority, the civil powers of the world within the sphere of the law of God and of obedience to the faith. Now I observe these powers of the Holy See have been always rising, always culminating. The temporal power in the hand of St. Gregory I. was a fatherly and patriarchal rule over nations not as yet reduced to civil order. In the hands of St. Leo III. it became a power of building empires. In the hands of St. Gregory VII. it was a scourge to chasten them. In the hands of Alexander III. it was a dynasty, ruling supremely, in the name of God, over the powers of the world. And now in these later times the temporal sovereignty has become a law of the conscience, an axiom of the reason. Through long contests and denials it has passed into consciences, intellects, and hearts of men. Like the great dogmas of the Church, through controversy it has reached its analysis and expression. It stands by the side of the Immaculate Conception a theological certainty, if not a definition. So that I may say there never was a time when the temporal power of the Vicar of the Son of God, though assailed as we see it, was more firmly rooted through-
[pg. 232]
out the whole unity of the Catholic Church in the hearts and convictions of its members; and that by a double process, not only by its own proper evidence, not only by the light of God's dealing with the world, but by contrast. For the nations of Europe have already seen that the society of the world, without the guidance and preservation of the Church of God, resolves itself into confusion. They have seen every form of political society, and the confederations of kingdoms and nations, dissolve and pass away. While all the floating societies of the world have drifted down the stream, the centre of obedience has become more stable. Men have learned from the history of modern Europe that the law which is called the law of nations�that is, the rule of justice which regulates the relations of people with people�has become weak and powerless. And why? Because the nations have broken the bonds which bound them to the centre of obedience, and have shaken off the noble submission to a tribunal higher than man, from which came forth, in other days, the judgments of equity and of justice. It was a dignified obedience to bow to the Vicar of the Son of God, and to remit the arbitration of their griefs to one whom all wills consented to obey.
Source: The Temporal Power of the Vicar of Jesus Christ, by Henry Edward Manning, D.D. (appointed Archbishop of Westminster in 1865 and Cardinal in 1875), second edition with a preface, published in 1862 in London by Burns & Lambert, 17 &18 Portman Street, pages 140-141, 230-232.
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From "Crossing The Threshold of Hope", by Pope John Paul II:
First Chapter: "The Pope": A Scandal and a Mystery (bold emphasis is mine):
[pg. 3] The leader of the Catholic Church is defined by the faith as the Vicar of Jesus Christ (and is accepted as such by believers). The Pope is considered the man on earth who represents the Son of God, who "takes the place" of the Second Person of the omnipotent God of the Trinity.
[pg. 13] The Pope is not the only one who holds this title. With regard to the Church entrusted to him, each bishop is Vicarius Christi.
Note that on page three of the Pope's book, "represents the Son of God" is synonymous with "Vicar of Jesus Christ". A vicar clearly represents, substitutes for, or "takes the place" of another, as stated. Consequently "represents the Son of God" can be translated in Latin as Vicarius Filii Dei, which in Roman Numerals will add up to 666. The title Vicarius Christi, translated into English, means a substitute for Christ, i.e., AntiChrist, as demonstrated above, which is applied by the Pope to every bishop of the Catholic Church!
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VICARIUS FILII DEI
The Historical Proof.
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The Donation of Constantine is the most famous forgery in European history. Originally discovered in the Pseudo-Isidorian Decretals in the 9th century (c. 847-853), which are now also recognized to be forgeries, parts of the Donation of Constantine were later incorporated into most of the medieval collections of Catholic canon law (Anselm's, Cardinal Deusdedit's (c. 1087), and Gratian's Decretum (c. 1148) also known as Concordia Discordantium Canonum). So the Donation of Constantine was held to be genuine for centuries.
The Donation of Constantine is cited in writing by no less than 10 Popes as proof of their civil authority and sovereignty over Rome, and what came to be known as the Papal States, which included a large portion of Italy. It was eventually exposed as a pious fraud in 1440 by Laurentius Valla who proved it had to have been written several centuries after the death of Constantine (337 A.D.) The Vatican condemned Valla's scholarly work by listing it in the Index Librorum Prohibitorum, the Index of Prohibited Books of 1559. The donation reads in part as follows in Latin: (caps added for emphasis) -
Sicut B. Petrus in terris VICARIUS FILII DEI esse videtur constitutus, ita et Pontifices, qui ipsius principis apostolorum gerunt vices, principatus potestatem amplius quam terrena imperialis nostrae serenitatis mansuetudo habere videtur, conscessam a nobis nostroque imperio obtineant...
In English that is-
As the Blessed Peter is seen to have been constituted vicar of the Son of God on the earth, so the Pontiffs who are the representatives of that same chief of the apostles, should obtain from us and our empire the power of a supremacy greater than the clemency of our earthly imperial serenity is seen to have conceded to it,
(continuing beyond the Latin above)
choosing that same chief of the apostles and his vicars to be our constant intercessors with God. And to the extent of our earthly Imperial power, we have decreed that his holy Roman Church shall be honored with veneration, and that more than our empire and earthly throne the most sacred seat of the Blessed Peter shall be gloriously exalted, we giving to it power, and dignity of glory, and vigor, and honor imperial. And we ordain and decree that he shall have the supremacy as well over the four principal seats, Alexandria, Antioch, Jerusalem, and Constantinople, as also over all the churches of God in the whole earth. And the Pontiff, who at the time shall be at the head of the holy Roman church itself, shall be more exalted than, and chief over, all the priests of the whole world, and according to his judgment everything which is provided for the service of God and for the stability of the faith of Christians is to be administered.
Source: Donation of Constantine, quoted in Christopher B. Coleman's The Treatise of Lorenzo Valla on the Donation of Constantine, pp. 12,13 Copyright 1922 by Yale University Press, New Haven, Conn.
As one example of the Donation of Constantine being incorporated into Catholic canon, in Gratian's Decretals of the Canon Law of the Roman Catholic Church, published in Bologna about 1148, the following is found:
"Beatus Petrus in terris vicarius filii Dei videtur esse constitutus."
LOL!
Wenn das jemals einer komplett durchlist kriegt er von mir einen Drink auf Stiff`s Party gemixed!
Hier also auch mein Beitrag. Habe mich f�r meinen ersten Versuchs eines Exposes f�r meine DA entschieden:
1. Produktentwicklung als differenzierender Faktor in der globalisierten Wirtschaft
Vor dem Hintergrund einer zunehmend globalisierten Wirtschaft und internationaler Arbeitsteilung und Konkurrenz ist jedes Unternehmen der Elektronik Industrie heute darauf angewiesen sich �ber die Technologie und die Qualit�t seiner Produkte am Markt zu differenzieren. Eine Differenzierung �ber den Preis ist insbesondere in westlichen Industriel�ndern aufgrund der hohen Lohnnebenkosten kaum mehr m�glich. Verst�rktes Outsourcing und hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung sind die Folge. Der differenzierende Faktor der n�chsten Jahre wird also die Forschung und Entwicklung eines Unternehmens sein.
Entwicklungsabteilungen westlicher Industriel�nder k�nnen heute aufgrund der immer noch sehr starken funktionalen Ausrichtung der Unternehmungen noch nicht den Beitrag zur Wertsch�pfung eines Unternehmens bieten, den sie k�nnten. So l�sst z.B. die strenge funktionale Trennung in Entwicklung und Einkauf keinen Spielraum f�r den Entwickler, die sp�ter anfallenden Produktkosten, die im wesentlichen w�hrend der Entwicklung festgelegt werden, positiv zu beeinflussen. Diese funktionale Ausrichtung ist also weniger als organisatorisches Problem, sondern als Verantwortungsproblem zu sehen. Bislang fehlen jedoch auch die Voraussetzung auf der Seite der Informationssysteme, um dem Entwickler nicht nur die Verantwortung f�r die technische Seite des Produkts, sondern auch bereits einen Teil der echte Kostenverantwortung des Produkts zu geben. Kostenverantwortung folgt heute nicht dem Verantwortungsprinzip, also dass derjenige, der f�r die Kostenfestlegung verantwortlich ist auch Einfluss auf die Kosten hat. Die Situation ist so, als w�rde das Budget f�r den Vertrieb vom Einkauf vorgegeben. Es wird eine wesentliche Aufgabe der n�chsten Jahre die hier verborgenen Potentiale zu heben und der Entwicklung die Verantwortung f�r ihre eigenen Produkte zu geben.
Die Rationalisierungsbem�hungen der letzten Jahre waren, neben dem reinen Produktionsprozess, sehr stark auf logistische Prozesse fokussiert. Die Potentiale dieser Rationalisierungsbem�hungen sind jedoch bereits sehr stark ausgesch�pft, so dass Rationalisierungsbem�hungen in diesen Bereichen keine gro�en weiteren Potentiale mehr bieten werden. Hier wurden die Potentiale durch konsequente Rationalisierung und Outsourcing von nicht wertsch�pfenden T�tigkeiten bereits zum gr��ten Teil ersch�pft.
Forschungs- und Entwicklungsabteilungen waren hingegen noch nie im Fokus gr��erer Optimierungsma�nahmen. Als Grund mag man hierf�r vermuten, dass Entwicklungsprozesse als Kreativprozesse angesehen werden, die man nicht optimieren kann. Dies f�hrt dazu, dass in Entwicklungsabteilungen ein hoher Administrativer Aufwand entstanden ist, der nicht wertsch�pfend, also nicht direkt der Entwicklung des Produktes zuzuordnen ist. F�r diese Aufgaben wurden spezielle Stabsstellen geschaffen, wie z.B. Bauelementestellen, die mit der Neuanlage und der Verwaltung der einzelnen Bauelemente, die in der Entwicklung benutzt werden, besch�ftigt ist. Die hiermit verbundenen Prozesse sind die Prozesse des Bauteilemanagements.
Einen weiteren bedeutenden Faktor f�r die Situation in den Entwicklungsabteilungen sind die ver�nderten Umweltbedingungen auf den globalisierten M�rkten. Der Hauptfaktor dieser ver�nderten Umwelt ist die extreme Verk�rzung der Produktlebenszyklen. Als Beispiel hierf�r diene die Handy Industrie, in der ein Handy oft nur einen Produktlebenszyklus von 2 Jahren hat. Ebenso verh�lt es sich mit Technologielebenszyklen (WAP -> GPRS -> UMTS). Diese ver�nderten Produkt- und Technologielebenszyklen stellen die Elektronikentwicklung vor die Herausforderungen immer k�rzerer Entwicklungszeiten (Time to Market) bei gleichbleibend hoher oder steigender Qualit�t. Durch die Globalisierung steigt zudem der Kostendruck auf die Produkte allgemein.
Die Unternehmen der Elektronik Industrie steht also vor drei gro�en Herausforderungen:
1. H�here Investitionen in Forschung und Entwicklung in einer globalisierten Umwelt, um konkurrenzf�hig zu bleiben. (Technologie als Merkmal der Differenzierung).
2. Reduzierung der Entwicklungskosten bei steigenden Qualit�tsanspr�chen und steigendem Kostendruck.
3. Reduzierung der Time to Market aufgrund der verk�rzten Produktlebens- und Technologiezyklen.
Es m�ssen nun L�sungen gesucht werden, mit denen die oben genannten Herausforderungen in den n�chsten Jahren bew�ltigt werden k�nnen. Neben der bereits erw�hnten n�tigen Verbesserung der Informationssysteme m�ssen insbesondere diejenigen Prozesse in der Produktentwicklung optimiert werden, die einen Einfluss auf die Kosten der Produktentwicklung und die Time to Market von Produkte haben.
2. Das Bauteilemanagement als Erfolgsfaktor f�r die Produktentwicklung
Als ein gro�er Hebel f�r die Time to Market und die Kosten der Produktentwicklung ist das oben bereits erw�hnte Bauteilemanagement zu sehen. Das Bauteilemanagement stellt einen Supportprozess der Produktentwicklung dar, dessen Aufgabe es ist, durch die Neuanlage und die Verwaltung von Bauelementen, den Entwickler bei der Auswahl von Bauelementen optimal zu unterst�tzen. Organisatorisch wird das Bauteilemanagement von den sogenannten Bauelementestellen umgesetzt.
Die Aufgaben des Bauteilemanagement sind es, den Entwickler in die Lage versetzen, das wirtschaftlich g�nstigste und technisch optimalste Bauteil f�r seine Entwicklung auszuw�hlen. So kann es m�glich sein, dass f�r eine Entwicklung mehrere, technisch gleichwertige Bauelemente in Frage kommen. Das Bauteilemanagement muss den Entwickler nun in die Lage versetzen das Bauteil auszuw�hlen, welches, bedingt durch Mengeneffekte in anderen Produkten, den optimalsten Preis f�r das Produkt bietet. Zudem soll hiermit der Re-Use, also die Wiederverwendung von Bauelementen, gef�rdert werden. Das Bauteilemanagement hat einen gro�en Einfluss auf die Materialkosten des sp�teren Produkts.
Eine weitere Aufgabe des Bauteilemanagements ist es, im Rahmen der Verwaltung von Bauelementen, Bauteile auf ihren Status im Lebenszyklus hin zu �berpr�fen, also den Zeitpunkt zu bestimmen, ab dem das Bauelement nicht mehr bezogen werden kann. Verwendet der Entwickler ein Bauelement welches z.B. nur noch einen Rest-Lebenszyklus von zwei Jahren hat, das zu entwickelnde Produkt jedoch einen Produktlebenszyklus von drei Jahren hat, so muss sich nach zwei Jahren f�r eine Resteindeckung oder ein Re-Design des gesamten Produktes entschieden werden. Es kommt also zu einer Iteration in der Produktentwicklung. Wird ein solcher Fehler noch w�hrend der Produktentwicklung bemerkt, so erfolgt die Iteration bereits w�hrend der urspr�nglichen Produktentwicklung und verl�ngert so die Zeit, bis das Produkt marktreif ist, also die Time to Market. Das Bauteilemanagement hat also einen gro�en Einfluss auf die Iterationszyklen in der Produktentwicklung und somit auf die Time to Market.
Das Bauteilemanagement hat also einen gro�en Einfluss auf die Kosten der Produktentwicklung, die Qualit�t der Produkte und die Time to Market. Deshalb soll das Bauteilemanagement der Untersuchungsgegenstand der vorgeschlagenen Diplomarbeit sein.
3. Prozessoptimierung unter Ber�cksichtigung des Informationsbedarfs
Das Ziel der Diplomarbeit soll es sein ausf�hrlich die Bedeutung des Bauteilemanagements f�r die Produktentwicklung herauszuarbeiten und anhand eines konkreten Beispiels Verbesserungsvorschl�ge f�r die Prozesse des Bauteilemanagements zu erarbeiten. Zur Erarbeitung dieser Verbesserungsvorschl�ge sollen die bestehenden Ist Prozesse analysiert und auf Basis des �Flow Management� Verst�ndnisses von Prozessen nach Professor Klaus und dem Informationsbedarf innerhalb der Prozesse sogenannte Soll Prozesse erarbeitet werden. Aus dem Informationsbedarf soll zudem das zuk�nftig ben�tigte Informationsangebot eines Informationssystems im Bauteilemanagement ermittelt werden mit dem die Prozesse m�glichst optimal unterst�tzt werden.
Die Ergebnisse dieser Untersuchung sollen dazu benutzt werden, um beim untersuchten Unternehmen die konkreten Potentiale dieser Verbesserungsvorschl�ge f�r die Time to Market, die Qualit�t der Produkte und die Kosten der Produktentwicklung zu ermitteln.
Referat AGGRESSIONSTHEORIEN
AGGRESSION ALS TRIEB
Die menschliche Aggression kann sich wohl ohne gewisse Grundlagen nicht entwickeln. Deshalb geht die Triebtheorie davon aus, da� im Organismus eine angeborene Quelle existiert, die von selbst und ununterbrochen aggressive Impulse erzeugt. Jedoch besch�ftigen sich die Verhaltensforscher in erster Linie mit tierischem Verhalten, da sie darin zugleich einen Zugang zum Verst�ndnis des Menschen sehen.
Nach Konrad LORENZ ist Aggression ein angeborener Instinkt, der arterhaltenden Sinn hat. Er legt allen aggressiven Verhaltensweisen von Tier und Mensch einen angeborenen Aggressionstrieb zugrunde. Daher ist das aggressive Verhalten unvermeidbar und entl�dt sich spontan. Nach dieser Theorie geh�ren Aggression und Gewaltt�tigkeit zur genetischen Grundausstattung des Menschen.
In der Fr�hzeit der Menschheitsgeschichte war ein gewisses Ma� an Aggression lebensnotwendig. Als dann die Menschen so weit waren, dass sie mit den von au�en drohenden Gefahren des Verhungerns, Erfrierens, Gefressenwerdens von Gro�raubtieren einigerma�en umgehen konnten, trat ein Auslese treibender Faktor, n�mlich der Krieg, ein, den die feindlichen benachbarten Menschenhorden gegeneinander f�hrten. Das beweist wieder, dass der Mensch von der Natur mit einem Aggressionstrieb ausgestattet worden ist. Dieser ist daf�r verantwortlich, dass im Organismus st�ndig aggressive Triebenergien gebildet werden und sich so lange aufstauen, bis sie durch einen Reiz ausgel�st werden. Es kommt zur sogenannten Abfuhr der Aggression. Nach diesem "Dampfkesselmodell" wird ein Mensch aggressiv, weil sich der spontane Trieb entladen musste. Danach kommt es zur Ruhe bis wieder ein gewisser Dampfdruck erreicht ist. In den meisten Situationen ist aggressives Verhalten jedoch nicht akzeptabel, daher muss die Entladung aufgeschoben werden. Je gr��er der Triebstau, desto kleiner ist der Anlass f�r einen aggressiven Ausbruch. Im schlimmsten Fall kann es zu einer Leerlaufreaktion kommen, bei der eine aggressive Abreaktion ohne �u�eren Ausl�ser entsteht. Andernfalls k�nnen aggressive Impulse, die nicht zum Ausdruck kommen, zu seelischen St�rungen f�hren. Der Aggressionstrieb im Menschen ist nach Lorenz so stark, dass er zur Zerst�rung der menschlichen Art f�hren k�nnte. Dennoch vertritt er die Ansicht, dass der Mensch mit Hilfe seiner Intelligenz imstande sein m�sste, seinen Aggressionstrieb ersatzweise �ber ein Ventil zu befriedigen. Solche Aggressionsventile w�ren Sport und Wettbewerbe, Fernsehkrimi oder Begeisterung f�r etwas Wertvolles. Vorbeugend wirken auch pers�nliche Freundschaften.
Viele Verhaltensforscher gaben sich mit dieser Theorie nicht zufrieden. Statt pauschal von der aggressiven Natur des Menschen zu sprechen, gingen sie der Triebtheorie genau nach.
So konnten die Gegenthesen zu Lorenz nicht ausbleiben.
FRUSTRATION UND AGGRESSION
Im Gegensatz zur Triebtheorie ist in der Frustrations-Aggressions-Theorie Aggression die Folge von bestimmten �u�eren, frustrierenden Ereignissen. Dennoch kann die Frustration auch zu vollkommen nicht-aggressiven Reaktionen wie Suche nach Ersatzhandlungen, konstruktiven L�sungsbem�hungen durch gesteigerte Motivation oder sogar Humor f�hren. Deshalb behaupten viele Frustrationsforscher, dass Frustrationssituationen und Frustrationserfahrungen verschiedene Verhaltensweisen ausl�sen, von denen eine die Aggression sein kann.
Der amerikanische Sozialpsychologe Leonard BERKOWITZ ist der Ansicht, dass eine Frustration dann in einer aggressiven Reaktion endet, wenn diese Wut oder �rger hervorruft. Dies muss nicht immer zu einer Aggression f�hren, jedoch ist es sehr wahrscheinlich, wenn bestimmte Ausl�sereize hinzukommen.
Als Ausl�sereize gelten im wesentlichen:
1) Angriffe, Bel�stigungen oder Provokationen allgemeiner Art,
2) Erfahrung von Mangelzust�nden und Entbehrungen,
3) St�rung einer zielgerichteten Aktivit�t des Individuums, was in aller Regel zu einem Misserfolg oder Scheitern der Handlung f�hrt,
4) daher auch �rgergef�hle ausl�st,
5) wenn die betreffende Person f�r solche Situationen aggressive Verhaltensgewohnheiten mitbringt,
6) keine oder nur schwache Hemmungen geweckt werden,
7) die Situation aggressive Modelle oder Signale bietet.
Weiter ist von Bedeutung, wie ein Verhalten interpretiert und bewertet wird. Entscheidende Merkmale von Aggression im Alltagsverst�ndnis sind hierbei Normversto� und Absicht. Au�erdem spielen die Verhaltenseigenschaften, das Menschen f�r den Umgang mit �rger besitzen, eine wesentliche Rolle. Den meisten mangelt es an sozialer Kompetenz im L�sen von Konfliktsituationen.
Dennoch kann der entstandene �rger durch Aggressionshemmungen verhindert werden. Ganz wesentlich ist die urspr�ngliche Frustrations-Aggressions-Theorie, die besonders Hemmungen aus Angst vor Bestrafung ( z.B. gegen�ber eines Vorgesetzten ) betont. Doch bei moralischen oder einstellungsbedingten Hemmungen ( z.B. gegen�ber Schw�cheren ) handelt es sich um die Selbstbewertung und nicht um die Reaktion der anderen Menschen. Das Auftreten der Hemmungen ist von der Situation und den jeweiligen Personenmerkmalen abh�ngig.
Damit es aber nicht zu impulsiven �rgerausbr�chen kommt, sollen nicht nur Hemmungen geweckt werden, sondern soll die Situation aggressionsungeeignet erscheinen. Falls jedoch andere Personen in dieser Situation aggressives Verhalten gezeigt haben, wird das aggressive Handeln dadurch erleichtert. Somit kann man diese Personen als aggressive Modelle bezeichnen.
Neben aggressiven Modellen sind auch aggressive Signale sehr wichtig. Diese Situationsmerkmale, auch aggressive Hinweisreize genannt, sind manchmal zu schwach, oder sie werden unterschiedlich interpretiert ( z.B. Waffen als Gefahr und Angst oder als aggressionsf�rdernd ), was die widerspr�chlichen Erkl�rungen der Aggression durch frustrierende Modelle und Signale erkl�rt. Allerdings ist es kaum m�glich, bestimmten Reizen bestimmte Effekte zuzuschreiben. Trotzdem �ndert das nichts an der Tatsache, dass es so etwas wie aggressionsbahnende Situationsmerkmale gibt.
Die wesentlichen Signale kommen sicherlich vom "Provokateur", gegen den sich eine aggressive Tendenz richtet. Dieser wird als Frustrationsquelle bezeichnet. Falls der Provokateur nicht gegenw�rtig ist, kann man sich zwar �rgern, aber aggressiv handeln wird man erst dann, wenn man ihm begegnet. So bietet seine Anwesenheit eine geeignete Situation, die dann wiederum von Verhaltensrepertoire, sprich Verhaltenseigenschaften, des "Schuldigen" abh�ngt. Folglich wird die Aggression in vielen F�llen auch gegen das Eigentum des Provokateurs oder gegen andere Personen, die etwa durch pers�nliche �hnlichkeit, durch gemeinsame Gruppenzugeh�rigkeit oder auf andere Weise mit dem Provokateur eine �hnlichkeit aufweisen, gerichtet. Allerdings kann es auch soweit kommen, dass eine gesellschaftliche Gruppe (z.B. die Regierung, die Gewerkschaften, die Unternehmer, die Juden, die Minderheiten, die Ungl�ubigen, die Ausl�nder ) als der "Schuldige" ausgemacht wird. Von der S�ndenbocktheorie spricht man auch dann, wenn die Personen irgendwie mit der urspr�nglichen Frustrationsquelle in Verbindung gebracht werden, oder wenn es ungef�hrlich erscheint, die Person anzugreifen. Somit dienen diese S�ndenb�cke, sogenannte Pr�gelknaben, dem stellvertretenden Abreagieren der Aggression.
Tats�chlich beruht dies auf einem elementaren psychologischen Abwehrmechanismus, den man auf andere projiziert und dann auch wahrzunehmen glaubt. Dabei handelt es sich um jenen Abwehrmechanismus, mit dem das Individuum eigene negative Anteile, W�nsche, Eigenschaften, Gedanken und Gef�hle auf andere Menschen �bertr�gt.
Der Watschenmann im Wiener Prater (Vergn�gungspark) als �berdimensionaler Pr�gelknabe. Jeder, der Lust hat oder Wut loswerden will, kann ihm eine runterhauen. Volksbelustigung? Abreagieren von Aggression? Oder Lernmodell, wie man seine Aggressionen an lebenden Personen loswerden kann? Zweifellos war die Formel, dass Aggressivit�t durch viele Frustrationen entsteht, viel zu einfach. Deswegen entwickelte sich auch die dritte grundlegende Position neben der Trieb- und Frustrationstheorie, n�mlich die Lerntheorie.
LERNEN UND AGGRESSION
Die Lerntheorie besagt, dass aggressives Verhalten nicht auf speziellen Impulsen beruht, sondern es wird aufgrund sozialer Erfahrungen erworben und von Lerngesetzen bestimmt.
Ein sehr bedeutender Vertreter dieser Richtung ist der Psychologe Albert BANDURA. Er stellte eine komplexe sozial-kognitive Lerntheorie auf, welche mehrere Lernmechanismen, insbesondere das Lernen am Erfolg, beinhaltet.
In den sechziger Jahren entwickelte er die Theorie des sozialen Modell-Lernens. Diese konzentriert sich im wesentlichen auf das Beobachten, wodurch sehr schnell und einfach Verhaltensweisen gelernt werden k�nnen, die der Betreffende zuvor nicht ausf�hren konnte. Wichtig sind aber auch andere zwischenmenschliche Formen wie sprachliche �u�erungen oder emotionale Ausdrucksformen. Allerdings wird nicht nur �ber Beobachtung von Modellen gelernt, sondern auch im allgemeinen �ber Nachahmung und Imitation oder Phantasieren. Als Modelle gelten vor allem Eltern, Geschwister, Lehrer, Freunde, Vorbilder, Massenmedien oder Zeichentrickfiguren. Das Lernen am Modell kann unbewusst vor sich gehen, und z�hlt zu den existenziellen Formen menschlichen Daseins, das bereits von Anfang an die individuelle und soziale Entwicklung beeinflusst.
Eine zweite grundlegende Lernart ist das Lernen am Erfolg. Dieser Lernprozess beruht darauf, dass die betreffende Person aus den Konsequenzen lernt. Zwar unterbleiben jene Verhaltensweisen, zu denen man neigt, wenn sie f�r das Modell negative Folgen haben (z.B. Bestrafung), doch treten sozial unerw�nschte Verhaltensweisen verst�rkt auf, wenn sie f�r das Modell ohne negative Folgen bleiben oder sogar belohnt werden. Dennoch verhindern oder hemmen die Misserfolge gelerntes Verhalten keineswegs in gleichem Ma�e wie Erfolge es f�rdern. Vor allem dann nicht, wenn dieses Verhalten ab und zu erfolgreich ist.
Unter "Lernen" versteht man nur die Weiterentwicklung und Stabilisierung eines schon vorhandenen Verhaltens.
Als eine weitere Lernart gilt das sogenannte kognitive Lernen, welches auch als der Aufbau von Sinnzusammenh�ngen bzw. als das Lernen von Begriffen und von Regeln sowie das selbst�ndige Entdecken von Regeln oder Prinzipien definiert ist. Jedoch sind kognitive Lernprozesse sowohl f�r die Motivation (Bewertungen, Zielsetzungen, Erwartungen u.�.) als auch f�r die Verhaltensformen (z.B. Kenntnis von Verhaltensabl�ufen, Ausdenken neuer Formen und Strategien) von Bedeutung. Dieses probleml�sende Denken kommt vor allem der Erweiterung des aggressiven Handlungsrepertoires zugute. Es haben sich neue Formen und Wirkungsgrade der Aggression daraus entwickelt.
Die einfachste grundlegende Lernart ist die klassische Konditionierung, auch Signallernen genannt. Der Lernprozess beruht darauf, dass der urspr�nglich neutrale Reiz zum "Signal'' f�r das Ausl�sen aggressiver Gef�hle geworden ist, da dieser Reiz mit einem anderen, urspr�nglichen Affektausl�ser gekoppelt aufgetreten ist. Diese Ausl�ser k�nnen bestimmte Gesichter, Kleidungen, mimische, gestische oder sprachliche Angewohnheiten eines anderen, auch bestimmte �rtlichkeiten oder andere �u�ere Situationsmerkmale sein. In vielen F�llen spricht man hier von unmittelbar pers�nlich erlebten �rgererregenden Erfahrungen, mit denen diese Reize verbunden waren, oder von indirekt sprachlich und vorstellungsm�ssig vermittelten Erfahrungen. Der Betreffende hat gelernt, auf diesen Reiz mit Angsteffekten zu reagieren. Dabei wird eine affektive Reaktion von den vorangehenden Reizen hervorgerufen. Daher f�hrt dieser Lernvorgang dazu, dass nicht nur Provokationen, St�rungen und andere Frustrationen, sondern auch die mit ihnen in Verbindung gebrachten Personen, Gegenst�nde, Symbole usw., aggressive Gef�hle ausl�sen k�nnen.
Je weniger sich die vegetativen und emotionalen Reaktionen, die von gro�er Bedeutung f�r das Signallernen sind, von gedanklichen Prozessen steuern lassen, umso eher sind sie eine klassisch konditionierte Reiz-Reaktions-Automatik.
Zusammenfassend ist zu den Aggressionstheorien zu sagen, dass bestimmte aggressive Verhaltensweisen durchaus angeboren sind, aber dass es von Lernprozessen abh�ngt, wann sie eingesetzt werden.
Matthias Reim - Verdammt ich lieb' Dich
Ich ziehe durch
die Stra�en bis nach Mitternacht,ich hab' das fr�her auch gern
gemacht,dich brauch ich df�r nicht.
Ich sitz am Tresen trinke noch n' Bier,fr�her warn wir oft
gemeinsam hier,das macht mir,macht mir nichts.
Gegen�ber sitzt n' Typ wien B�r,ich stell mir vor: "Wenn
das dein neuer w�r",das juckt mich �berhaupt nicht.
Aufeinmal packts mich,ich geh auf ihn zu und mach ihn an: "Lass
meine Frau in Ruh",er fragt nur: Hast dun Stich?"
Und ich denke schonwieder nur an dich...
Verdammt ich lieb' dich,ich lieb dich nicht.
Verdammt ich brauch dich,ich brauch dich nicht.
Verdammt ich will dich,ich will dich nicht,
ich will dich nicht verliern.
Verdammt ich lieb' dich,ich lieb dich nicht.
Verdammt ich brauch dich,ich brauch dich nicht.
Verdammt ich will dich,ich will dich nicht,
ich will dich nicht verliern.
So langsam f�llt mir alles wieder ein,ich wollt doch nur n'
bisschen freier sein,jetzt bin ichs,oder nicht.
Ich passte nicht in deine heile Welt,doch die und du ist was mir
jetzt so fehlt,ich glaub das einfach nicht.
Gegen�ber steht ein Telefon,es lacht mich st�ndig an voll
ohn,es klinglet,klingelt aber nicht.
Sieben Bier,zuviel geraucht,das ist es was ein Man so
braucht,doch niemand,niemand sagt: "H�r auf!"
Und ich denke schonwieder nur am dich...
Verdammt ich lieb dich,ich lieb dich nicht.
Verdamt ich brauch dich,ich brauch dich nicht.
Verdammt ich will dich,ich will dich nicht,
ich will dich nicht verliern,oh oh ohoh.
Verdammt ich leib dich,ich lieb dich nicht.
Verdammt ich brauch dich,ich brauch dich nicht.
Verdammt ich will dich,ich will dich nicht,
ich will dich nicht verliern,oh oh.
Verdammt... (noch 2x)
ihr habt alle echt so einen schaden!! sowas kaputtes ey!
deshalb liebe ich das forum hier 






nen schmatzer an alle geitig bekloppten hier 
NOCH EIN WENIG MEHR ALS 30 POSTS UND ICH KRIESCH CUSTOM TITLE !!
HURRA
VORSCHL�GE D�RFEN SCHON GEMACHT WERDEN

Nachtrag: Jetzt wird hier die Schei�e fett gerockt 
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| Originally posted by dEEkAy Nachtrag: Jetzt wird hier die Schei�e fett gerockt |
lol @ deekay 
ohne uns w�rst ja sooooo was von aufgeschmissen :P
Hat sich irgendwer die erste Seite auch nur ansatzweise durchgelesen? Bitte um zusammenfassung 
Scheint als w�rde TranceGiants Plan aufgehen...
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| Originally posted by neXes Scheint als wrde TranceGiants Plan aufgehen... |
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| Originally posted by neXes Hat sich irgendwer die erste Seite auch nur ansatzweise durchgelesen? Bitte um zusammenfassung ![]() Hass noch all ?!? *lol* Nach 3 w�rtern war bei mir schluss mit lesen ! ![]() Scheint als w�rde TranceGiants Plan aufgehen... |
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| Originally posted by neXes Hat sich irgendwer die erste Seite auch nur ansatzweise durchgelesen? Bitte um zusammenfassung ![]() Scheint als w�rde TranceGiants Plan aufgehen... |
Re: Ausgetrickst ihr Penner!!
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| Originally posted by TranceGiant ontopic zu posten m�sstet ihr deswegen offtopic zu offtopic posten, der mathematik nach also ontopic, was im umkehrschluss offtopic, sprich ontopic, hie�e.Und damit ist die aufgabe in DIESEM thread offtopic zu werden unm�glich! |
@JP: danke das du werbung f�r meinen arbeitgeber (siehe links unten)im trance-forum machst!!! ;-)
also machen wir jetzt ein On-Topic raus... dann haben wir ihn ausgetrickst 
leider kann ich beiden Themen auf der ersten Seite nicht wirklich mitreden 
DJ Goethe is one of the favorites 
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