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I LOVE TECHNO, 18.10. Gent/Belgien, *REVIEW*
| quote: | Originally posted by Felicity
Frode...kann sein das wir etwas später aufkreuzen...Andy hängt schon 15 Min hinterm Zeitplan (Bänker...u know...) 
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Nix da, das hat alles perfekt geklappt. Pick-up Felicity war leicht verspätet durch Verzögerung beim pick-up von non-GTA Malte bei Wiesbaden, doch die Zeit haben wir wieder gut gemacht und waren um exakt 16h an dem Rastplatz um den dort ebenfalls gerade eingetroffenen Frode zu treffen. Und Paul kam dann auch nach 1 Minute. Perfekte Organisation Overseas-style
Nach soviel hausgemachter Perfektion machten uns die Belgier allerginds einen Strich durch die Pünktlichkeits-Rechnung, indem man um Antwerpen den Megastau veranstaltete und clevere Versuche einer Umfahrung desselben durch völlig chaotische Straßenbeschilderung vereitelte. Durch die Anschaffung einer Straßenkarte in der nach stundenlangem Suchen endlich gefundenen Tankstelle mit geöffnetem Shop (Samstag abend in Belgien = das toteste was man sich vorstellen kann) wurden diese Machenschaften jedoch letzlich überlistet und wir kamen mit an die 3 Stunden Verspätung am Expo Gelände in Gent an.
Danach folgte allerdings eine ganz gegenteilige Erfahrung mit den Belgiern, nämlich die einer perfekten Organisation. Erstmal gings beim reinkommen sehr zügig und man kam in eine Vorhalle mit den Garderoben, deren Ausmaße mit nichts anderem als gigantisch beschrieben werden kann und die Größe des Events erahnen ließ. Zum Vergleich: diese Vorhalle hatte bequem die Größe der großen Halle der Timewarp vom April in Mannheim, in der sich 2 nicht gerade kleine Floors befanden. Naja, sodann kaufte man an separaten Kassenhäuschen seine Garderobenmarken, holte sich an einem weiteren Stand die Kleiderbügel und gab damit dann seine Klamotten an der eigentlichen Garderobe ab. Das klingt kompliziert, machte den ganzen Prozeß durch Entzerrung aber ungemein zügig und effizient. Die Garderoben waren auch in sehr viele Buchtstabenkennungen unterteilt, was die Sache weiter entzerrte.
Nach dem mehr symbolischen Security-Check gings durch eine wiederum gigantische Chill-out Halle in den Zentralbereich (sagte ich schon gigantisch?), von dem aus die 5 Floors abgingen.Nach diversen meet-ups sollte es dann zum Red Room zu Marco Bailey und Christian Smith gehen, da war jedoch kein reinkommen. Also kurzerhand nach Gegenüber in den Green Room zu Ben Sims. Tja, da wurde der ersten Euphorie für das Event erstmal ein Dämpfer versetzt. Es war schlichtweg viel zu leise. Es gab ja in letzter Zeit mal Diskussionen hier, warum Events immer und immer lauter werden müssen und das sei doch alles nicht gut für die Ohren. Aber wenn man sich auf einer Techno-Party diesen Ausmaßes ohne sonderliches Heben der Stimme unterhalten kann und sich mit geringfügig erhöhter Lautstärke sogar auf einen Abstand von über 1 Meter noch verstehen kann, so würde ich das als eindeutig] zu leise bezeichnen. Boxentürme gab es aus unerfindlichen Gründen nur auf einer Seite der länglichen Halle und die waren noch dazu nicht besonder Stark. Selbst bei Aufenthalt unmittelbar davor in ca. 10m Abstand funktionierte das mit der Unterhaltung noch wie beschrieben.
Nun denn, da Ben Sims darüber hinaus auch eher langweilig war, zogen wir dann wieder zurück zum Red Room, wo man nun auch wieder rein konnte. Hier war es etwas lauter, aber bei weitem nicht ausreichend. Wir haben uns dann einen Platz ganz vorne seitlich auf einem mehrstufigen Podest direkt vor dem vorderen Boxenturm gesucht, da war es akzetabel. Bailey & Smith waren schon besser als Sims, allerdings auch schon bald fertig. Dann kam Renato Cohen. Anders als bei der Nature One fing er aber nicht gleich an loszubrettern, sondern ließ es langsam angehen. Nach ca. 30 min sind ein Teil von uns rüber in den Yellow Room zu Richie Hawtin, während Felicity und Frode im Red Room bei Renato blieben. Ah, Richie!! Was für ein klasse set. Ausgesprochen tanzbar und gut nach vorne gehend. Top quality tracks gemixt in der unnachahmlichen Hawtin-Perfektion. Ca. 20 min vor Ende seines sets hieß es dann aber Abmarsch Richtung Red Room um rechtzeitig für Adam Beyer vs Cari Lekebusch dort zu sein. Dort trafen wir dann Frode am angestammten Podestplatz wieder, während Felicity zu Cocoon in den Orange Room abgewandert war. Laut Frode hatten wir beim Rest von Cohen auch nicht viel verpaßt, er sei eher langweilig gewesen, schade eigentlich. Naja, dafür wurde er dann mit Beyer vs Lekebusch gebührend entschädigt. Aaaah, SO WOLLTEN WIR DAS HABEN !! Die beiden rockten die Bude von 8 decks (4 TT's, 4 CDs), da blieb kein Auge trocken. Mal wieder "Schweden-Schranz" at its best, obwohl es eigentlich gar nicht so schranzig war. Aber hart und immer schön nach vorne, einfach geil. Lekebusch in bester Laune, kasperte rum und machte Späße mit dem Publikum. Beyer voll konzentriert und schwer "im stress" an den Mixern.
Eine Stunde vor Ende ihres sets tauchte bereits Chris Liebing auf und begrüßte die Leute ganz vorne in der ersten Reihe, plauderte und ließ Fotos machen, nett (und grinsend) wie immer. Um 4 kam dann seine Zeit und er legte sich ordentlich ins Zeug, da bleiben keine Wünsche offen. Um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen kam dann Adam Beyer nochmal dazu und die beiden lieferten sich nochmal 20 min. eine ihrer legendär guten battles. Wie schon zuvor bei Beyer vs Lekebusch gings voll ab. Sehr geil. Und zuguterletzt kamen dann noch mal die anderen DJs des Abends und gaben sich sozusagen "die Platten in die Hand". Erst Renato, dann auch Bailey & Smith, und alle irgendwie durcheinander, ein Red Room All-Stars quasi. Geile Stimmung in der Halle und auf der Bühne. So beschloß man dann die Nacht und die DJs verabschiedeten sich vorne auch noch ausgiebig von den Leuten.
Etwas kaputt, mit wackligen Beinen und schmerzenden Füßen (Frode) machte wir uns auf, Felicity wieder einzusammeln und dann Richtung Ausgang. Wider Erwarten gab es keine Endlosschlangen an den Garderoben mit halbe Stunde Anstehen. Auch hier machte sich die breite Aufteilung nach Buchstaben bezahlt und - was sonst auf solchen events nie der Fall ist - die Ausgaben waren reichlich mit Personal besetzt. In 1 min hatten wir unsere Jacken, die wir dann auch dringend brauchten als wir in klirrender Kälte zum Auto wanderten. Nach schnellem Umziehen gings ab auf die fast schon gespenstisch leere Autobahn und wir waren in no time wieder am Rastplatz bei Frodes Wagen, und dann weiter bei Felicity, Malte und letzlich Frankfurt.
Leider verpaßt:
Johannes Heil live
Vitalic live
Alter Ego live
Sven Väth (siehe review Felicity, folgt sicher bald)
Monika Kruse (ja Armin, ich weiß... )
Andere Beobachtungen:
Es gab auch so ein Getränkebonsystem, allerdings gab es in der riesigen Zentralhalle reichlich verkaufsstellen, es gab eigentlich nie Schlangen. Allerdings keine Rücktauschmöglichkeit. Die Preise waren gesalzen, ein Bon = 2 Euro, Cola = 1 Bon, Red bull = 2 Bons! Dafür gab es gratis Wasser, was allerdings teilweise wieder kompensiert wurde durch die Toilettengebühr von 50 cent. Was zu essen Essen gabs auch.
Fazit: durch die mangelnde Lautstärke fehlte einfach der kick, der nötig ist, das event in den "OMFG"-Status zu heben. So verdient es aus meiner Sicht "nur" das Prädikat "sehr gut". Was aber nicht heißen will, daß nicht die Gefahr besteht, nächstes Jahr wieder dort zu sein....  
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Sigs are too much work for me.
GTA#34
Efficiency is the key to successful laziness. (R.A.)
45rpm
Last edited by Overseas on Oct-20-2003 at 09:27
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