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| quote: | Originally posted by TranceGiant
UND wie wars???? |
Es war der absolute HAMMER!!
Also gut, dann doch ein ausführlicher Review:
Beginn des Abends:
Gegen halb elf im Planet eingelaufen, Stimmung gut, lockere Leute, aber kein Timetable o.ä., so dass man nicht wusste wer gerade auflegt oder schon aufgelegt hat.
Der "Resident":
Auch wenn es keinen Timetable gab war doch schnell klar, dass im Augenblick der "Resident" auflegt, denn eine solche Blöse hätte sich Viva wohl kaum gegeben. Mein nicht existierender Hamster mixt besser als der... . Hat irgendwie komisch aufgelegt. Kommerz gemischt mit echt guten Nummern. So hat er z.B. God is a DJ gespielt und darein dann Kai Tracid - Too many times (Energy mix) gemixt...ein stetiges auf und ab, aber so zum warm werden nicht schlecht. Interessant zu sehen, wieviele Leute immer noch schreien und ausflippen, wenn Sandstorm gespielt wird.
Ravers on Dope:
Der Eröffnungsact für die Viva Club Rotation. Zwei Jungs aus Ööööösterrrrrreich! Waren sehr locker drauf, sind gut auf das Publikum eingegangen und haben Spaß gemacht, auch wenn ich vorher noch nie was von denen gehört habe. Musikstil: Eher Progressive, teilweise auch melodisch. Zudem haben die das Video für ihr Remake von "Hardcore Vibes" (ja genau, die alte Mühle... )gedreht...solltet ihr dieses "Meisterwerk" also mal auf Viva sehen, dann denkt dran, es könnte ein TA auf dem Video zu sehen sein..
Alles in allem nicht schlecht, aber auch nicht so toll von der Musikauswahl...
Daisy Dee:
Während die letzten Nummern von Ravers on Dope liefen wurde es pötzlich eng auf der sonst angenehm halbvollen Tanzfläche. Der Grund war schnell gefunden: Zwei Meter neben mir stand Daisy Dee und plötzlich drängte sich der halbe Club auf die Tanzfläche in Richtung Kamera... Dieses Schicksal blühte mir noch zweimal an diesem Abend. Zuviele Kamerageile Leute, die sich für die Musik wohl nicht interessiert haben, denn nachdem die Kamera wieder weg war hatte man wieder gut Platz...
Drei Tatsachen über Daisy Dee:
1. Ja, Daisy Dee liest ab!
2. Wenn Sie aus dem Publikum moderiert hört man davon im Club kein Wort!!Juhuuu! Eine große Erleichterung, denn die Musik wurde so kein einziges Mal von Ihr gestört!!!
3. Sie kündigt die einzelen Acts kurz und prägnant an, ohne das es doof klingt oder das man ein einziges englisches Wort hört. Ist also doch alles nur fake für die Kamera, aber mir solls recht sein.
Jetzt aber zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben....
COSMIC GATE:
Der absolute Wahnsinn!!! Die Jungs waren so unendlich gut, dass könnt ihr Euch gar nicht vorstellen! Ich habe keine Ahnung wie lange sie gespielt haben, aber es müssen midestens 2 Stunden gewesen sein, was mir aber erst auffiel, als Blank&Jones wesentlich früher aufhörten als gedacht, aber dazu später mehr.
Die Jungs waren echt gut drauf und haben sympathisch immer wieder Shake Hands mit dem Publikum gemacht und getantz und alles. Erste Sahne. Viel wichtiger aber ist natürlich die Musikauswahl und die war an diesem Abend einfach unschlagbar. Soviel Energie und Power, damit hätte man einen ICE betreiben können. Im einzelnen: Die ersten 45 Min. nur eigene Cosmic Gate Sachen, perfect ineinander gemischt, dann 15 Minuten recht langweilige "filler" aber dann die besten und neusten Scheiben inclusive zwei Tracks die ich noch nie gehört habe, die ich aber unbedingt brauche!!!!
Beste Stimmung bei:
Cosmic Gate - Exploration of Space
Jam X & De Leon - Can U dig it? (Da hat man fast die Musik nicht mehr gehört, so laut haben die Leuet geschrien!!)
DJ Tiesto - Urban Train
Alles in allem würd ich seit Freitag für einen Cosmic Gate Auftritt zu Fuß zum jeweiligen Ort pilgern, wenn es sein müsste. Lauter, harter, schneller, energievoller undwasweissichnichtnochalles Trance! Genial!
Blank&Jones:
(Davor haben kurz 4Clubbers ihre Remake von Robert Miles - Children und noch irgendwas vorgestellt, war aber nicht beosnders aufregend....4Clubbers sind übrigends Future Breeze und noch irgendwer hab ich rausgefunden)
Lang erwartet und stürmisch begrüsst: Blank&Jones betreten die Bühen. Beide in einem schwarzen Desire T-Shirt (die nächste Single), und bekommen als erstes von Daisy Dee das Mikro angeboten, aber die beiden schütteln nur kurz den Kopf und lächeln gütig....sehr sympathisch . Start dann auch gleich mir Desire in mehreren remixes...die wollten wohl austesten welcher am besten ankommt. Danach ein recht melodiöses, aber dafür recht langsames Set...vielleicht lag das ja auch an dem excellenten Set von Cosmic Gate, aber mir war es dann wirklich ein wenig unspektakulär. Kein treibender Bass, keine lauten krachenden Synths, sonder alles etwas seicht. Wurde in der zweiten Hälfte des Sets etwas besser aber nicht wirklich. Deshalb auch nur ein wirklicher Stimmungshöhepunkt (der aber trotzdem nicht einmal in die Nähe der Stimmung bei Cosmic Gate kam...), nämlich Members of Mayday - 10 in 1. Ansonsten angenehm, eher easy listening aber dafür ergab sich die Möglichkeit zum Shake Hands, Autogramme abgestaubt (mal sehen ob ich meinen Scanner doch noch unter W2K zum laufen bekomme...) und eine gute Zeit gehabt.
Negativ: Die haben nach ungefähr der Hälfte der Zeit, die Cosmic gate gespielt haben (zumindest meinem Gefühl nach) plötzlich aufgehört! Alles sieht normal aus auf der Bühne, keine Anzeichen für irgendwas und plötlich hört die Scheibe auf, die Jungs lächeln und gehen! Trotz der vielen "Zugabe" Rufe keine Zugabe.
Alles in allem war ich eher enttäuscht, denn ich habe schon bessere Sets von Blank&Jones gehört, aber Cosmic Gate haben die Latte schon so hoch gelegt, dass war wirklich schwer zu schlagen....
Der gesamte Abend hingegen war ein voller Erfolg, insbesondere Cosmic Gate!!!!!
Noch ein kurzes Wort zum Thema Viva Club Rotation zum Schluß:
Es war gottlob keine "Hands in the air" Veranstaltung, sondern eine gut organisierte Party, bei der nicht Daisy Dee genervt hat, sondern eher die Leute, die sich dauern in die Kamera drängelten... Ich befürchte ich bin auch ein paar mal im Bild, denn irgenwie hat es Daisy Dee immer geschafft sich zielsicher nur ein paar Meter neben mich zu stellen. Wenn jemand die Sendung sieht (ich nicht denn ich ahbe kein Viva.. ) dann erkennt er mich relativ leicht daran, dass ich der einzige bin, der nicht in Richtung Kamera tanzt, schaut, schreit oder sonst was macht, sondern Richtung Bühne und Musik schaut und tanzt .
Ein langer Abend, ein langer Review!
Cheers,
Sir. Lunachlot
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