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Review: Armin @ Pacha NYC - 16.03
Da ich gestern Abend hier in New York im Pacha bei Armin war mach ich mal ein kurzes Review:
Gegen kurz vor elf erstmal erfahren, dass Cattaneo, zu dem ich eigentlich vor Armin zusammen mit John (NYTA) hin wollte leider wegen des Wetters abgesagt wurde. Hatte vorher schon erfahren, dass Armin zumindest sicher in NYC gelandet war. Also erstmal so zu John was trinken und ein wenig quatschen. Gegen kurz nach eins dann weiter zum Pacha - konnte John nicht überzeugen mitzukommen… Reinkommen war Ding, sehr scharf abgetastet worden, teilweise so dass Stellen zumindest gestreift wurden, die bei uns kein Mensch kontrolliert (zudem hat der Typ meine Kaugummis weggeschmissen…gr…). Erstmal rein und schon gemerkt, dass es a) bumsvoll und b) super Stimmung war. Also schnell hoch zum Coat Check und nochmal auf Toilette bevor ich mir meinen Weg auf die Tanzfläche gedrängelt habe.
Zum Pacha selbst: Das Pacha ist mehrstöckig mit einer Tanzfläche unten in der Mitte, einem Stockwerk Balustrade und darüber noch einem Bar Stockwerk. Das Pacha besitzt drei Laser und die wirken auch richtig gut (kein Hobbykeller Equipment) und eine Eiskanone (die man natürlich nicht mit dem Amnesia vergleihen kann, wo im Hof ein Turmhoher Flüssigstoff-Tank steht, aber es wurde doch richtig kühl und man hat die Hand nicht mehr vor Augen gesehen). Dazu kommen Boxen, wie sie von der Größe her für so einen Club noch nie gesehen haben, sondern nur von Hallen Events kenne. Der Sound war ziemlich gut - laut und klar, da konnte man eigentlich nicht meckern.
Feiern war dann typisch "amerikanisch". Schon alles sehr ausgelassen, viel Jubeln und hüpfen etc, aber eben doch alles wie in einem "kontrollierten Millieu". Wer schon mal öfters in USA in normalen Diskos und Clubs unterwegs war weiß was ich meine. Es ist einfach eine Atmosphäre bei der Du weißt, dass hier nie ein Exzess stattfinden wird (egal in welcher Art und Weise). Anyways, Stimmung war gut und die Leute haben richtig gut mitgefeiert. Neben mir hüpfte dauernd ein Typ rum, der ein A4 Blatt mit "The world is watching me!!!!!!!!!) hochhielt, davor war ein Typ, der aussah als wäre er einer mexikanischen Wrestling Show entsprungen (dicklich, Piratentuch in Geld um den Kopf gewickelt, Skibrille auf und ständig so einen Wrestling Champions Gürtel hochgehalten). Auch auffällig: War eine fast komplett weiß und asiatische Sache - keine Ahnung ob das an Trance oder am Pacha lag, aber ist mir aufgefallen, weil die "Mischung" sonst einfach deutlicher ist). Ebenfalls auffällig: Deutlich weniger Hobbyfilmer als bei uns, auch wenn es natürlich welche gab und natürlich gab es auch Leute die 500 Armin Bilder gemacht haben obwohl 20 andere Leute auch 500 Armin Bilder gemacht haben UND sie selbst bestimmt schon 5000 Armin Bilder zu hause haben, aber es heilt sich echt in Grenzen. Dafür war etwas anderes sehr ausgeprägt, was es bei uns eigentlich gar nich gibt: Das Autogramm sammeln. Die Leute haben von Schuhen über T-Shirts, Flyern über Dollar Scheinen (wahrscheinlich am häufigsten) alles möglich zu Armin hoch gehalten und er hat auch bereitwillig signiert. Ein Typ hat mindestens eine Stunde lang nichts anderes gemacht als ne Stunde lang mit ausgestrecktem Arm am DJ Pult zu lehnen bis Armin seinen Schein genommen hat und endlich signiert hat. Auch "Kommunikation" mit Armin war groß geschrieben (also: man tippe eine SMS und halte Armin das Handy hin, damit er es liest) und der gute hat auch brav alles mitgemacht.
Es war die ganze Zeit (von kurz vor 2 bis 6 als ich gegangen bin) wirklich Nahkampf pur. Nichts für schwache Gemüter oder Leute, die beim tanzen möglichst niemanden berühren wollen. Echt anstrengend auf die Dauer mit den üblichen 2-3 Leuten, die das irgendwann einfach nicht mehr aushalten und dann unfreundlich werden statt sich auf die Balustrade zu verziehen. Besonders aufgefallen sind mir drei ca. 1,50 große Mädels, die sich, ihre "Größe" nutzend, immer zwischen den Leuten durchgedrängelt haben und so irgendwie doch die ganze Tanzfläche zum tanzen genutzt haben - so als würden sie in ihrer eigenen kleinen Welt leben, die halt einfach mal 30 - 40 Zentimeter weiter unten stattfindet. 
Musikalisch war es ein sehr gutes Armin Set. Hatte das Gefühl, dass wenig neuere Sachen dabei waren, aber trotzdem sehr gutes Set. Mixing wie immer absolut perfekt. Erster Höhepunkt war "Louder", dann später "Life less ordinary"
Und zum Ende hin dann "Anthem". Bin dann um 6 gegangen um heute noch was vom St. Patricks Day zu haben. Auch hatte Armin da gerade das Tempo schon ziemlich raus genommen, so dass es kein Ding war zu gehen - musste ja in dem Schnee noch nach Hause kommen.
Alles in allem also guter Club, guter Armin - hat sich gelohnt! 
Leider bekomme ich hier gerade nirgends ein freies Wlan rein, so dass ich den Review wohl mit Verspätung posten muss… 
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