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Ich war gestern bei einer MTV Open Turntables Party hier in Köln. Ich will nichts beschönigen: Es war einfach zum kotzen. Organisation, Durchführung und die Party an sich - einfach schlecht und unprofessionell. Ich war als Raveliner da und wir (zwei Kollegen und ich) haben auch einen der Kandidaten betreut - fragt nicht nach Sonnenschein...
Hier in Köln waren 12 DJs im Lineup (inklusive Markus Kafka, der zwischendrin als Überraschungsgig kam). Von den verbleibenden 11 Djs konnten sich gestern 3 DJs für das Finale in Stuttgart qualifizieren. Es ist nicht so ganz klar, was dem Gewinner blüht, wenn er dann in Stuttgart das Rennen macht. Es gingen Gerüchte um, dass der Gewinner auf einer (vielleicht sogar im TV übertragenen?) Party den Opener für Kafka spielen darf. Wahrscheinlich wird auch ein bisschen Promo über MTV folgen - man weiß es nicht. Genaue Angaben dazu konnten mir weder die Kandidaten, noch der zuständige Organisator geben (der im Übrigen nicht bei mtv arbeitet).
Die Veranstaltung gestern war mehr als peinlich. Sie fand im Nachtflug aufm Hohenzollernring statt - in einer Location, die eigentlich für Black Music bekannt ist. Demzufolge war dort natürlich auch das Stammpublikum. Den DJs wurde auch im Vorfeld gesagt: spielt kommerziell!
Vor Ort und bei der Party ist das eigentliche Prinzip der Open Turntables im Prinzip recht einfach: ein DJ darf so lange auflegen, bis seine Leistung nicht mehr ausreicht und er abgesägt wird, jedoch nicht länger als 20 Minuten. Er darf spielen was er will - egal ob Trance, House oder Black. Wir hatten gestern Leute dabei, die in 20 Minuten zwischen 4 Styles hin- und hergesprungen sind.
Ich habe mit dem Organisator gesprochen und gefragt, warum die DJs trotz mießer Übergänge und beschissener Trackauswahl weitermachen durften. "Das hängt nicht von der Qualität des Mixings ab, sondern von der Fülle auf der Tanzfläche..." Soviel dazu... Im Übrigen bestimmt ein einziger MTV-Mitarbeiter vor Ort was gut und was schlecht ist.
Außerdem sollte man noch anmerken, dass die Veranstaltung in Köln später als geplant anfing, einer der Kandidaten zwei mal aufgelegt hat (warum wollte uns keiner erklären "Normalerweise machen wir so was nicht") und die letzten 3 DJs hatten nur noch 10 Minuten statt 20 - sprich zwei Tracks um zu zeigen, was sie können.
Es stellt sich nun die Frage, ob das Nachtflug einfach nur die falsche Location für die open turntables war. Auf jeden fall so wie das gestern abgelaufen ist, kann ich davon nur jedem abraten.
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I don't know where I'm going from here. But I promise it won't be boring!
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