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Frank-HH
xxx

Registered: Aug 2003
Location: Hamburg // Germany
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Apr-11-2009 07:23
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schlauf
innercity addict

Registered: Aug 2003
Location: Germany
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Apr-11-2009 08:18
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DJOverdose
huh?

Registered: Jul 2005
Location: Bavaria, Germany
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| quote: | | Über die letzten Jahre jedoch hat sich eine Entwicklung vollzogen, die mir nicht wirklich gefällt und zwar fällt es mir zunehmend schwerer zu dem, was heute Trance genannt wird, in Trance zu fallen. |
Musik verändert sich eben. Trance 2009 klingt nicht wie Trance 2004 und Trance 2004 klingt nicht wie Trance 1999. So ist das nun mal. Heute sind eben 140BPM out und Vocals in. 
Reg dich nicht drüber auf, versuch lieber neue sparten zu finden, die dir mehr gefallen, oder dich mit dem vorhanden anzufreunden.
Zur eigentlichen Frage, was ist Trance? Ist doch eigentlich völlig irrellevant! Aber wenn du schon eine Antwort auf deine Frage willst: Armin van Buuren, Tiesto, Paul van Dyk, Above & Beyond und deren Labels. Ich würde sagen, dadurch definiert sich Trance derzeit ganz einfach, weil das die bekanntesten sind.
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2011.2 --- enjoy the sun!
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Apr-11-2009 09:05
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DJSoulstone
Supreme tranceaddict

Registered: Jan 2007
Location: Berlin (GTA #346)
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Aufregen ist vielleicht nicht das richtige Wort. Mir gefällt nur nicht wie sich das Genre entwickelt, in das ich mich so sehr verliebt habe.
Aber du sagst, das Genre ist definiert durch die DJs und Produzenten, die ihre Werke Trance nennen. Oder anders: Trance ist der Mittelwert dessen, was die Meisten Trance nennen.
Er ist also keine konstanter Begriff, sondern abhängig von der Zeit, in der man ihn gebraucht. Anscheinend liebe ich nicht Trance an sich, sondern eine bestimmte Form der elektriónischen Musik, deren Name sich mit der Zeit verändert. Interessanter Gedanke...
@Frank: Mir geht es auch nicht um die Qualität einzelner DJs. Das Phänomen, dass Übergänge inhomogener werden, ist generell zu hören, was, meiner Meinung nach, nicht an den DJs, sondern an den Produktionen liegt.
Die Stücke werden heute deutlich anders produziert als früher. Das Verhältnis von Breakdown, also Zeiten ohne Beat, zu Zeiten mit Beat zum Beispiel ist deutlich Richtung Breakdown verschoben worden. Die meisten Stücke habe eine Pause von 1-2min, in der kein Rythmus mehr vorhanden ist. Vocals sind nicht nur populärer geworden, sondern häufig gleichberechtigt zur Musik innerhalb eines Stücks. Es werden somit weniger "tracks", als viel mehr "songs" produziert. Dadurch wird wesentlich mehr Abwechslung innerhalb der durchschnittlich 6min erzeugt.
Wenn man also früher mit homogenen, sich nur langsam ändernden Stücken eine Entwicklung über eine Stunde oder mehr gemacht hat, also einen allmählichen Vortschritt innerhalb eines Sets, beinhalten moderne Produktionen bereits ein ganzes Set. Die unmittelbare Folge daraus ist, dass die heute gemixten Sets deutlich mehr Variation enthalten und dadurch inhomogener werden, was dem "flow" häufig abträglich ist.
Konnte man sich früher treiben lassen, wird man heute alle 6min in eine andere Richtung geworfen.
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http://www.soundcloud.com/djsoulstone
DJ Soulstone - Summer Solstice 2012 [Goa/Full-On]
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Apr-11-2009 15:31
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halo
...

Registered: Jul 2002
Location: GTA #303 ;P
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Willkommen in der realen Welt. Du wirst feststellen, dass sich praktisch alles irgendwann ändert. Da gehört auch dazu, dass man sich selbst auch mal umschaut. Würdest du das tun, dann könntest du feststellen, dass sich im gigantischen Feld der elekonischen Musik auch heute ein für dich passendes Fleckchen findet.
DJs und Namen sind eine schöne Orientierungshilfe zum Einstieg. Über die Zeit entwickelt sich aber auch der Geschmack, gerade von großen DJs, die nicht an das gnadenlose Wohl und Wehe von 200 zahlenden Partygästen jedes Wochenende gebunden sind. Demnach spielt ein PvD oder Armin logischerweise heute andere Sachen, als noch vor Jahren. Nicht, weil es den alten Style nicht mehr gibt, sondern weil es interessanter ist, sich weiter zu entwickeln.
Kurz: Wenn du gern stilistisch stehen bleiben willst, dann entwickle dich im Genre/DJ weiter...
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DISCLAIMER:
The above text is believed to be derived from objective logic. No personal offence, implicit or explicit, is intended. Ambiguous expressions are to be interpreted in the less offensive way.
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Apr-11-2009 17:02
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Nik Novo
Supreme tranceaddict

Registered: Apr 2003
Location: Munich, Germany
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| quote: | Originally posted by DJSoulstone
Aufregen ist vielleicht nicht das richtige Wort. Mir gefällt nur nicht wie sich das Genre entwickelt, in das ich mich so sehr verliebt habe.
Aber du sagst, das Genre ist definiert durch die DJs und Produzenten, die ihre Werke Trance nennen. Oder anders: Trance ist der Mittelwert dessen, was die Meisten Trance nennen.
Er ist also keine konstanter Begriff, sondern abhängig von der Zeit, in der man ihn gebraucht. Anscheinend liebe ich nicht Trance an sich, sondern eine bestimmte Form der elektriónischen Musik, deren Name sich mit der Zeit verändert. Interessanter Gedanke...
@Frank: Mir geht es auch nicht um die Qualität einzelner DJs. Das Phänomen, dass Übergänge inhomogener werden, ist generell zu hören, was, meiner Meinung nach, nicht an den DJs, sondern an den Produktionen liegt.
Die Stücke werden heute deutlich anders produziert als früher. Das Verhältnis von Breakdown, also Zeiten ohne Beat, zu Zeiten mit Beat zum Beispiel ist deutlich Richtung Breakdown verschoben worden. Die meisten Stücke habe eine Pause von 1-2min, in der kein Rythmus mehr vorhanden ist. Vocals sind nicht nur populärer geworden, sondern häufig gleichberechtigt zur Musik innerhalb eines Stücks. Es werden somit weniger "tracks", als viel mehr "songs" produziert. Dadurch wird wesentlich mehr Abwechslung innerhalb der durchschnittlich 6min erzeugt.
Wenn man also früher mit homogenen, sich nur langsam ändernden Stücken eine Entwicklung über eine Stunde oder mehr gemacht hat, also einen allmählichen Vortschritt innerhalb eines Sets, beinhalten moderne Produktionen bereits ein ganzes Set. Die unmittelbare Folge daraus ist, dass die heute gemixten Sets deutlich mehr Variation enthalten und dadurch inhomogener werden, was dem "flow" häufig abträglich ist.
Konnte man sich früher treiben lassen, wird man heute alle 6min in eine andere Richtung geworfen. |
Wenn ich das so lese, dann denke ich mir, dass du viel zu viel Zeit damit verbringst, eine mathematische Definition von Trance zu finden, als dich nach Musik umzuschauen, die dir gefällt.
Dass Trance von heute mitunter nicht sonderlich viel mit Trance von 2004 oder 1999 (wie overdose schon gesagt hat) zu tun hat, ist ja längst kein Geheimnis mehr. Es gibt aber immer noch jede Menge gute Sachen. Mir gefällt der heutige Trance zu großen Teilen auch nicht wirklich gut, es gibt aber genug andere Sachen, die mir mindestens genauso gut gefallen
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rate the sound, not the artist.
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Apr-11-2009 17:10
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DJSoulstone
Supreme tranceaddict

Registered: Jan 2007
Location: Berlin (GTA #346)
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Mir geht es nicht um eine "mathematische Definition" und ich hab auch nichts dagegen, dass sich DJs/Produzenten verändern. Es ist sogar eher ungewöhnlich, dass ein DJ immer denselben Stil spielt.
Um es mal auf den Punkt zu bringen. Ich fühle für das, was heute Trance genannt wird, nicht dasselbe, wie früher und ich frage mich warum.
Da ergeben sich für mich drei Möglichkeiten. Entweder hat sich mein Geschmack verändert und das Genre ist einiger Maßen konstant oder das Genre hat sich verändert und mein Geschmack ist derselbe. Es könnten sich allerdings auch beide verändert haben.
Ich habe einfach gehofft, mit eurer Hilfe der Lösung des Problems etwas näher zu kommen. Wie gesagt haben die alten Stücke immernoch denselben Effekt auf mich wie damals. Wenn ich jetzt zeigen könnte, dass sich das Genre deutlich verändert hat, liegt es schon fast auf der Hand. Zu guter Letzt wüsste ich noch gern welche Veränderung im Genre, falls sie existiert, die Wesentliche für mich ist.
p.s.: Ein Physikstudium hat seltsame Effekt auf Menschen, ich weiß. 
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http://www.soundcloud.com/djsoulstone
DJ Soulstone - Summer Solstice 2012 [Goa/Full-On]
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Apr-11-2009 18:19
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DJSoulstone
Supreme tranceaddict

Registered: Jan 2007
Location: Berlin (GTA #346)
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Jetzt kommen wir der Sache schon näher. Die Auffächerung ist auf jeden Fall vorhanden und bei jeder Musikrichtung zu finden, die nicht gleich nach der Geburt stirbt. Ob nun jede Variation einen eigenen Namen tragen muss, ist wirklich mehr als fraglich.
Ich für meinen Teil komme mit 4 Unterklassen aus: Progressive (als Übergang zw. House und Trance), Tech/Hard, Uplifting/Euphoric, Goa/Psy. Ich wollte aber nicht die Unterklassifizierung diskutieren, weil die eh viel zu subjektiv geworden ist.
Wenn übrigens jeder seine eigene Antwort findet, dann gibt es keine Antwort.
Die Sättigung habe ich auch schon selbst erfahren und bei DJs, die alle paar Tage über Monate und Jahre ähnlichen Kram auflegen, wundert mich es nicht, dass sie Abwechselung brauchen. Naja, Veränderung und Anpassung sind ja Grundvoraussetzung zum Überleben. Ich finde es nur schade, dass dabei auch so einiges Gutes verloren geht.
Betrachtet man die Bezeichnung "Trance" als Modebegriff, also als Geschmack zu einer bestimmten Zeit, der sich unablässig ändert, dann hat das auch sein Positives. Mode ist ja bekannt dafür, sich zu wiederholen. 
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http://www.soundcloud.com/djsoulstone
DJ Soulstone - Summer Solstice 2012 [Goa/Full-On]
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Apr-12-2009 12:14
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