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OMG was für eine Nacht!!!!
Nach Pre-Dönern in Bonn sind wir dann inklusive mehrerer Staus um 22.00 in Dortmund angekommen und direkt mal in Halle 1 und noch das Ende von Marco Bailey gehört. Der war zum warm werden richtig gut, hat mir echt gut gefallen. Danach Alexander Kowalski auch sehr geil. Gut nach vorne aber kein stumpfes Gebretter. Bis zum Meetup sind wir dann bei Takkyu Ishino geblieben, der jede Menge kranken Shit gespielt hat und die Menge gut mitreißen konnte. Der Mann hat es echt drauf.
Zum TA-Meetup waren recht viele gekommen, Meeting-Point war gut gewählt, aber das wusste man ja auch noch vom letzten Jahr. Nach vielen Wiedersehen mit altbekannten Gesichtern (Lunchi, ryu, MYSTERO, Stiff, Unknown, Frank-HH, JP, Snuggle etc ging es dann los zu Paule. Leider war es deutlich voller auf dem Mainfloor als letztes Jahr. Man kam nicht so gut nach vorne und man hatte auch mal überhaupt keinen Platz zum Tanzen, was die Stimmung ein bisschen gedrückt hat. Die Anlage war eigentlich ziemlich gut für die Techno-DJs, bei Paule kamen leider nicht wirklich die Mitten raus und deswegen konnte man von Melodie nicht allzu viel hören. Da weder vor noch nach ihm Trance kam/kommen sollte, war irgendwie klar, dass er nicht in 2000/2002er-Manier ein Upliftingfest abbrennen konnte. Dementsprechend spielte er ein für seine MAydayverhältnisse etwas langsameres, aber durchaus hartes Set ohne allzu viel Uplifting. Ich persönlich fand es nicht schlecht, hab mich wie jedes Jahr darüber geärgert, dass er wieder nur ne Stunde spielen durfte. Introspection und Energize (Track 14 des Sets, taucht in euren Tracklists irgendwie nicht auf ) waren für mich dann die Highlights in diesem Set. Die Stimmung auf dem Floor war gut, das überwiegend Schranz-verrückte Publikum in Halle 1 weiter hinten auf dem Floor hielt sich allerdings ziemlich zurück.
Nach Paule war dann erstmal Erholung angesagt, denn es war echt derbe heiss und eng. Nach Ess- und Trink-Pausen ging es dann erstmal hoch auf die Tribüne. Der Ausblick von oben - einfach nur WOW! - Die Laser waren viel viel geiler als letztes Jahr und von oben die wummernde Masse unter Dave Clarkes' Bassgewitter zu sehen war echt geil. Hatte die Tage vorher recht wenig Schlaf und das habe ich dann so um die Zeit gemerkt. Wäre gerne runter gegangen zu Dave Clarke aber irgendwie war mir richtig schlecht und ich habe erstmal eine Pause gemacht und von oben Sound und Aussicht genossen. Danach haben wir mal quer durch die Hallen geschaut. Jeff Mills war irgendwie nicht richtig tanzbar, klang aber technisch sehr versiert. Da Westbam dann anfing, ging es noch mal hoch auf die Tribüne. Das Set war wie immer unter aller Sau, aber der Crowd gefiel es Von oben konnte man die pulsierende Masse bis ins letzte Eck der Halle 1 toben sehen, aber der Sound konnte nicht wirklich begeistern. Als einzig guter Track kam am Ende "Hard Times".
Als der gute Max dann endlich fertig war ging es mit rYu runter auf den Floor, um sich nen guten Platz für Liebing zu sichern. Während auf der anderen Seite der Halle Zombie Nation anfingen, stand der gute Chris schon breit grinsend bereit und man konnte bereits ahnen, was der Halle 1 gleich blühen würde. Zombie Nation fingen sehr merkwürdig an, konnten aber die geballte Kraft der PA für sich ausnutzen. Als dann die fast vollbesetzte Halle 1 schließlich Kernkraft 400 mitsang war es ein unbeschreibliches Gefühl. Dann fing der Liebing an und vorne sammelten sich wieder viele GTAs. Chris hatte ansteckend gute Laune und konnte mit seinen Grimassen und seiner Energie gut Stimmung machen. Von Beginn an dreschte er los wie der Teufel und haute einen nach dem anderen raus. Als er dann "Murder was the bass" rausliess, stand der Floor Kopf. Anders als letztes Jahr hatte er keinen Bruch im Set und konnte die ganze Stunde ein durchgängiges Niveau halten. Der Crowd gefiel es und wenn man diesen Kerl sah, wie er hüpfte trommelte, Grimassen schnitt (3mal Kopfhörer auf die Augen >Commander Jordy La Forge, U.S.S. Enterprise ) und die Crowd wie wild zum Feiern animierte, dann musste man einfach abgehen, zumal auch die Musik vom Feinsten war. Am Ende nochmal Tao Tek und American Madness und die Crowd starb 1000 Tode.
Als er dann fertig leerte sich der Floor, weil die meisten einfach fertig waren Michel de Hey knüpfte dann an diesen Sound an, aber wir gingen erstmal raus, um uns frisch zu machen und ne Happen zu essen holen, bzw. was trinken. Dann noch mal bei Moguai (U Know Y) reingeschaut und noch bis zum Ende von Agoria in Halle 1 geblieben, wobei mich beide nicht so recht überzeugen konnten. Dann ging es raus aus der Halle und zum Auto und um 07.30 schließlich vom Parkplatz los heimwärts. Um 9 Uhr dannerstmal zu Hause angekommen und ne Runde hingelegt.
Fazit: Geile Mayday, gute Stimmung, geile Laser, guter Sound, weniger K-Raver und Druffis als letztes Jahr und wieder Mordsspaß mit den GTAs gehabt. Nächstes Jahr bin ich 100%ig wieder dabei!
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