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Nach den Bildern noch ein paar Worte zu diesem Event.
Nach 5 Wochen ohne Trance-Party war ich richtig hungrig auf etwas Besonderes. Meine Sorge, dass das belgische Publikum eher schau- als tanzfreudig sein würde, wurde nicht bestätigt. Sicher dank eines überragenden und (aus-)strahlenden Armin als auch des internationalen Publikums. Ich kann nicht sagen, wie die Stimmung in den hinteren Reihen wirkte. Ca. 15 m vor der Bühne wirkte es einfach gewaltig. Zeitweise fühlte ich mich wie in einem Meer voller Arme.
Respekt vor Armin, wie er es schaffte, 8 Stunden lächelnd eine top Performance abzuliefern. Bin mir nicht sicher, ob es nur mein persönlicher Eindruck war, doch schien er ziemlich kleine Augen zu haben. Richtig ausgeschlafen sah er mir nicht aus. Aber bei einer derart ausgelassen feiernden Crowd fällt es auch leichter, seine eigenen persönlichen Grenzen zu überwinden. Armin zeigt dies nicht nur professionell, sondern auch überzeugend.
Die Veranstaltung wirkte auch lockerer als AO in Utrecht. Dieser kompromisslose Drang zur Perfektion aufgrund Aufzeichnung und Live-Übertragung war in Hasselt nicht zu verspüren. Das Set war gefüllt mit aktuellen Trance-Highlights. Die Classix hielten sich am Samstag eher im Rahmen, auch anders als in Utrecht. Die Tiefe der Bühne schien auf das Nötigste zumindest Gewöhnliche begrenzt. Zugegeben, der ein oder andere Laser mehr hätte sicher nicht geschadet.
Den Sound habe ich auf vielen Veranstaltungen schon besser erlebt. Maßstäbe gesetzt wurden in dieser Hinsicht keine.
Es war schön, so viele bekannte Gesichter anzutreffen aus unterschiedlichen Foren. Mir kam es vor wie ein Familientreffen in großem Rahmen.
Absolut peinlich war die Organisation an den (oder war es wirklich nur eine?????) Toilette(n). So etwas dämliches habe ich ja selten erlebt. Nicht, dass die Kabinen oder Pissoirs nicht ausreichten, es war vielmehr der Rückstau bis fast in die Pötte hinein, nur um das Toilettenbenutzungsberechtigungsbändchen für 2 € erwerben zu müssen. Dem belgischen Organisator würde ich gerne für diese Glanzleistung ein Mennecken-Piss mit schwarzem Bändchen überreichen.
Mir schien die Halle auch durch Vorhänge auf fast die Hälfte verkleinert gewesen zu sein. Meine eigene Schätzung der Besucherzahl liegt bei 10000. Womöglich wollte man durch diese Maßnahme eine Dichte erzeugen, um die Atmosphäre aufzukochen.
Als Fazit möchte ich ziehen, dass Arminonly in Hasselt wieder ein Top-Event war und seinen Platz in meinen Jahreshighlights garantiert verdient hat.
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