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Oh mann, wenn ich das hier schon wieder alles lese... 45€ nur für tiesto bei solch einem event wären mir immer zu viel, egal ob der nun 1,5 oder 2 stunden auflegt, mit oder ohne zugabe, mit oder ohne permanentem grinsen & rumgehüpfe hinterm pult, mit oder ohne autogramme geben & leuten hallo sagen!!! und die tracklist seines sets ist ja nun auch nix besonderes, aber ich glaube das 1,5h set, in das ich 45 euro investieren würde, kann es vermutlich gar nicht geben, weil mir das zeitlich immer zu wenig wäre - bei 8h könnte man da noch mal nachdenken. wobei ich vermutlich den acts davor und danach auch viel mehr abgewinnen hätte können, als die hier auf trance fixierten...
mal ne frage an Hueppemann: hätte dich das mit dem einfach umdrehen ohne zugabe von tiesto auch so gestört, wenn danach z.B. armin aufgelegt hätte oder allgemein ein weiteres gutes trance-set begonnen hätte?
ich vermute nicht, aber da danach keine musik mehr nach deinem geschmack kam, und du es vermutlich schon aufgrund der genannten gründe davor bereut hast, überhaupt hingefahren zu sein, hat sich dein frust dabei noch mal potenziert, und aus einer mücke wurde ein elefant.
kapiere eh nicht, warum eine charity-party vom eintritt so teuer gewesen ist. normalerweise spielen künstler da umsonst, und auch andere beteiligte gehen über eine deckung ihrer unkosten meist nicht hinaus, so dass ich nicht verstehe, warum die tickets so teuer sind wie manch ein festival-ticket oder live-konzerte von big-name-acts. für 20 oder 30 euro hätten sie die halle bestimmt voll bekommen, die stimmung wäre besser gewesen, und mehr geld wäre auch zusammen gekommen.
die diskussion dj = entertainer vs. dj = garant für ein gutes set gibt's ja schon mindestens so lange, seit paule gelangweilt/genervt oder zumindest konzentriert hinter seinen decks steht. für mich ist ein dj letzteres, und alles andere geht für mich klar in richtung popstar, was jemand wie tiesto sicherlich auch ist, aber was zählt ist die musik, und wenn die stimmt, ist der rest sekundär was deb dj anbelangt.
und auf den parties wo ich in letzter zeit war, konnte man den dj in seiner dunklen ecke manchmal kaum sehen, was mir aber wurscht war, weil die musik gut gewesen ist.
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