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So, jetzt geb ich auch mal meinen Senf dazu.
a) Ohne Medienpräsenz kein Massenpublikum. Trance ist schon seit Jahren keine Trendmusik mehr, sie entwickelt sich organisch weiter, genau wie ihr Publikum. Wer erwartet, ein Event mit 200-500 Besuchern ohne Medienpräsenz und sinnlosem Marketingbudget aus dem Boden stampfen zu können, der ist auf dem Holzweg. Das funktioniert noch nicht mal mit Trendmusik und bekannten Headlinern. Wer wirklich etwas aufbauen will muss klein anfangen und genauso organisch wachsen. Ohne am Ende ne Menge Geld zu investieren geht es einfach nicht. Und mal ehrlich, man muss schon verdammt idealistisch sein, um das für Trance (oder irgend ne andere Musikrichtung) zu tun.
b) Die ganze Diskussion um Szene, Kommerz und künstlerischen Anspruch ist im Grunde genauso sinnlos, wie die Frage wer besser ist: Picasso oder Monet. Man vergleicht immer Äpfel mit Birnen und die eigentliche Frage wird komplett vergessen: Warum schau ich mir das an? Was erwarte ich davon?
Warum höre ich Musik? warum gehe ich auf Parties? Für die meisten lautet die Antwort: Ich will feiern, tanzen und ne gute Zeit haben. Fein, das geht für mich mit Prog, Deep House und Trance super. Andere gehen zu 50cent, Modern Talking oder Hansi Hinterseer ab. Zu behaupten das eine wär schlechter, als das andere ist blanke Ignoranz. Es erfüllt seinen Zweck. Punkt. In EDM steckt DANCE, wer damit Gefühle vebinden will, darf das gerne tun. Zu fordern, dass es komplex, künstlerisch wertvoll oder gar zum Nachdenken anregend sein soll, ist wie politische Aussagen von Bully-Filmen zu fordern. Nice to have, aber eigentlich sind es zwei paar Schuhe!
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DISCLAIMER:
The above text is believed to be derived from objective logic. No personal offence, implicit or explicit, is intended. Ambiguous expressions are to be interpreted in the less offensive way.
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