|
| quote: | Originally posted by Sir. Lunchalot
An alle anderen die nur schimpfen können a la "...Bayern...Geld...", sollte sich bitte mal Clubs wie Schalke, Dortmund etc. in den letzten Jahren anschauen und das Thema Finanzierung näher betracheten: Der eine kann halt mit Geld umgehen, der andere nicht. |
Natürlich wurde in Dortmund viel Mist gebaut. Da wollte man zu schnell zu den Bayern aufschließen.
Die hätten sich ein Beispiel an den Bremern nehmen sollen, die trotz ihres regionalen Handicaps jetzt schon über viele Jahre hinweg den Bayern dicht auf den Fersen sind.
Nur wird es für die trotz vernünftigem wirtschaften und anhaltender Erfolge nie dazu reichen finanziell eine Stufe mit den Bayern zu erreichen. Bremen ist halt nicht München, Hamburg oder das Ruhrgebiet.
Wenn die Bayern einen Spieler von den Bremern haben wollen dann bekommen sie ihn auch, wie zuletzt bei Klose gesehen. Wenn der Uli das Scheckbuch zückt kann der Klaus da nicht mithalten.
| quote: | | Die schlechte Leistung der eigenen Mannschaften mit Neid auf die solide Wirtschaftlichkeit anderer Mannschaften kompensieren zu wollen bringt die Leistung der eigenen Mannschaften übrigens keinen Zentimeter weiter. |
Man kann auch solide wirtschaften ohne die direkten Konkurrenten aus der Bundesliga als Ausbildungslager für seine zukünftigen Stars zu mißbrauchen. Was die Bayern sich von anderen Bundesliga-Clubs wegkaufen stärkt ja nicht nur die Münchener, sondern schwächt vor allem auch den Verein der seine Spieler verliert. Und das schwächt insgesamt wieder die Bundesliga und dann kommen solche Ergebnisse wie in letzter Zeit in Champions League oder im UEFA-Pokal zustande.
Und nicht jeder hat so eine gute Scouting-Abteilung wie der HSV und kann Abgänge wie van Buyten oder Boulahrouz mit Neuzugängen wie Kompany oder Mathijsen kompensieren.
Leider ist das System im europäischen Fussball so, dass sichergestellt wird das die Reichen und Erfolgreichen auch weiterhin Reich und Erfolgreich bleiben und die Chancen anderer Teams zu den Top-Teams aufzuschließen so gut es geht behindert werden.
Das fängt mit dem Setz-Verfahren bei den CL-Gruppen an, wodurch sichergestellt wird das Real, Barca, ManU, Milan & co auch auf jeden Fall und ohne größere Anstrengung das Achtelfinale erreichen und Teams die nicht aus England, Spanien oder Italien kommen bzw. Bayern München heißen nur minimale Chancen haben.
Und die Verteilung von den TV-Geldern in der CL oder der Bundesliga, bei der die besten Teams auch das meiste Geld bekommen vergrößert ja nur noch die Kluft zwischen denen die oben stehen und denen die nachrücken wollen.
Und in Deutschland wird ja wo es nur geht die mediale Dauerpräsenz der Bayern weiter verstärkt und die anderen Mannschaften so gut es geht ingoriert. Dabei macht es keinen Unterschied ob man Doppelpass aufm DSF schaut, die Premiere-Bundesliga-Übertragungen die auch FCB.TV heißen könnten oder sich die Hamburger ihr UEFA-Cup-Spiel mit den Leverkusenern in einer Konferenz auf dem Gewinnspielsender DSF teilen müssen während die Bayern zur Primetime auf Pro7 oder dem ZDF laufen und sich dabei dumm und dämlich verdienen.
Ich ziehe wirklich meinen Hut vor dem soliden wirtschaften der Bayern über all die Jahre, nur herrschen in Deutschland und Europa nicht die gleichen Vorraussetzungen für alle wodurch es praktisch zu keinen Veränderungen bei den Spitzenmannschaften kommt.
Dies ist zwar in anderen Ländern genauso wie in Deutschland, nur hat man in England, Spanien oder Italien nicht nur eine echte Spitzenmannschaft wie in Deutschland, sondern 2, 3 oder 4.
Und was ist an der Bundesliga noch interessant, wenn der Meister wie schon so oft zuvor eigentlich bereits bei Saisonbeginn feststeht und Teams wie Schalke, Bremen, Hamburg oder der vorjährige Meister Stuttgart nicht mit der Zielsetzung "Meisterschaft" in die Saison gehen, sondern bereits vor dem 1. Spieltag akzepziert haben das man lediglich um einen CL-Platz mitspielt?
In England, Spanien oder Italien wäre es undenkbar das nur eine Mannschaft ein legitimer Meisterschaftsanwärter wäre.
|