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Ich war vom 1.11.2004 bis 31.7.2005 Zivi beim Roten Kreuz im Patienten- bzw. Behindertenfahrdienst.
Erfahrungen? Gerne:
Die Arbeit an sich war größtenteils sehr lustig und hat viel Spass gemacht. Die Arbeitszeiten in meiner Dienststelle waren jedoch fast nicht zumutbar. Es gab Tage, an denen ich von früh 5:30 Uhr bis 22 Uhr nachts nichts anderes gemacht habe als ständig Auto Leute vom Krankenhaus ins Altenheim, vom Krankenhaus nach Hause, vom Krankenhaus zum Arzt, vom Arzt ins Krankenhaus, vom Altenheim zum Arzt, vom Arzt zum Altenheim, von daheim zur Kirche, von der Kirche nach daheim zu fahren.
20-40 Überstunden pro Monat waren normal, was mir zusammen mit den 4 Wochen Urlaub die ich hatte am Ende eine 2-monatige Erleichterung beschert hat. Aber die 7 Monate Zivi, welche ich im Endeffekt abgeleistet habe, waren mehr als hart und kräfteraubend. Nicht nur die teilweise unmenschlichen Arbeitszeiten waren zum Kotzen, sondern auch, dass ich eigentlich über die kompletten 7 Monate hinweg 10-14 Tage am Stück gearbeitet habe, ohne nur einen Tag Pause zu haben.
Sprich, wenn ich mal nen Sonntag frei hatte, dann war das schon fast Luxus. Auch ist es ziemlich hart gewesen, 90kg+ Menschen mit 20kg Rollstuhl in den 5. Stock eines Hauses zu ziehen/tragen und das fast täglich. Mein Rücken hat's mir gedankt nach 7 Monaten.
Trotzdem möchte ich die Zeit nicht vermissen, da ich seitdem viel aufgeschlossener gegenüber Leuten bin und es trotz allem ne Menge Spass gemacht hat 7 Monate lang in so ziemlich allen Krankenhäusern, Arztpraxen und Altenheimen in näherer und weiterer Umgebung gewesen zu sein. Mal von den ganzen geilen Schwestern abgesehen... 
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