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Also ich kann mich noch daran erinnern, dass es hier in München mal ne Diskussion gab, die auch in die Richtug ging. Und zwar ging es darum, dass die Bereiber des Babylon (rel. großer Club in der Stadt) versucht haben Rechte auszusperren. Scheinbar muss es da einige Zwischenfälle (Schlägereien) gegeben haben. Jedenfalls gab es dann Proteste, dass die Gabbas nicht mehr rein durften. Scheinbar definieren sich die beiden Szenen mit ähnlicher Kleidung.
Ein Ähnliches Problem gab es im gleichen Club auch schon mit Drogen. Damals wollte man den Drogenhandel im Club dadurch einschränken, dass man Raver nicht mehr rein lässt.
Auf jeden Fall wurden beide Regelungen ziemlich schnell verworfen. Problem ist einfach, dass ein Türsteher nur anhand von Äußerlichkeiten entscheiden kann, ob jemand einer bestimmten Szene angehört. Ich denke das Problem haben die Clubs in den Gebieten der BRD, in der die Rechten zahlreicher vertreten sind noch mehr.
Und man sollte auch beachten, dass Begriffe wie Hardcore, Speedcore und auch Gabba, perfektes fressen für Rechte sind. Immerhin strahlen solche Namen ja schon etwas aggressives aus.
Ich würde also eher sagen, dass Techno eher von Rechten - für deren Propaganda - missbraucht wird. Wobei das anderen Musikrichtungen (z.B. Rock) genauso geht.
Was nicht stimmt ist außerdem die Aussage, dass die Technokultur unpolitisch ist. Die Loveparade stand ja auch irgendwo für Frieden und miteinander leben. Und die LP ist ja auch als Protestkundgebung entstanden. Das ist ja auch eine politische Meinung.
Eigendlich ist es eher schade, dass die Message des Techno (Friede, Freude, Eierkuchen) im Kommerz unter gegangen ist.
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