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es sind wohl auch meeting protokolle von vorher aufgetaucht, wo der OB sehr wohl wußte, wie heikel die Sache ist.
Feuerwehr und Polizei hatten wohl auch davon abgeraten.
Allerdins sind beide keine Organe keine Entscheidungsorgane, sondern Ausführende.
Somit hat die Stadt / Ordnungsamt sich über die Empfehlung von Feuerwehr und Polizei hinweg gesetzt.
n-tv online:
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Gab es Warnungen?
Ja. Nach übereinstimmenden Medienberichten hatte es Monate vor der Loveparade starke Vorbehalte seitens der Polizei und der Feuerwehr gegeben. Einen alternativen Plan der Polizei hat die Stadt laut "Spiegel" – möglicherweise aus Kostengründen – verworfen. Ein Mitglied des Vorbereitungsteams berichtete der WAZ-Gruppe: "Als das Konzept auf den Tisch kam, haben wir die Welt nicht mehr verstanden." Niemand habe sich vorstellen können, wie eine Million Menschen ungefährdet den Tunnel als Ein- und Ausgang benutzen sollten. Der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft Wendt hatte bereits vor einem Jahr gewarnt, Duisburg sei zu eng für die Loveparade.
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Der ehemalige Bochumer Polizeipräsident Thomas Wenner hat persönlich Anzeige gegen Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland sowie leitende Beamte der Stadt und die Veranstalter erstattet. |
Stern online:
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Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) gerät wegen der Katastrophe auf der Loveparade immer stärker unter Druck. Ein Sitzungsprotokoll belegt nun, dass Sauerland über erhebliche Sicherheitsbedenken des Baudezernats informiert gewesen sein muss. |
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Das Schriftstück, das eine Sitzung vier Wochen vor der Loveparade zusammenfasst, liegt den Zeitungen der WAZ-Gruppe vor. Nach ihren Angaben findet sich auf dem handschriftlich vermerkten Verteiler des Protokolls auch das Kürzel "OB", das für Oberbürgermeister steht. Teilnehmer der Sitzung waren Vertreter der Loveparade-Veranstalter Lopavent, die Feuerwehr, das Ordnungsamt und der Ordnungsdezernent Wolfgang Rabe. |
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In der Sitzung soll außerdem Rabe, Ordnungsdezernent und Leiter des Loveparade-Krisenstabs, Druck ausgeübt haben, die Veranstaltung nicht an diesen Fragen scheitern zu lassen. Die Zeitung zitiert aus dem Protokoll: "Herr Rabe stellte in dem Zusammenhang fest, dass der OB die Veranstaltung wünsche und dass daher hierfür eine Lösung gefunden werden müsse. Die Anforderungen der Bauordnung, dass der Veranstalter ein taugliches Konzept vorlegen müsse, ließ er nicht gelten." Er soll, so berichtet es die Zeitung, das Bauordnungsamt aufgefordert haben, "an dem Rettungswegekonzept konstruktiv mitzuarbeiten".
Doch der Leiter des Bauderzernats, Jürgen Dressler, soll das Schreiben, das an ihn gerichtet war, handschriftlich folgendermaßen kommentiert haben: "Ich lehne aufgrund dieser Problemstellung eine Zuständigkeit und Verantwortung (...) ab. Dieses entspricht in keinerlei Hinsicht einem ordentlichen Verwaltungshandeln und einer sachgerechten Projektstellung." |
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Doch offenkundig konnten sich die Bedenkenträger nicht durchsetzen. Denn tatsächlich soll der Veranstalter Lopavent kurz vor der Loveparade von entscheidenden Vorschriften befreit worden sein. Nach Informationen von "Spiegel Online" habe ein Sachbearbeiter der Unteren Bauaufsicht in Duisburg die Organisatoren von der Vorgabe entbunden, die vorgeschriebenen Breiten der Fluchtwege einhalten zu müssen. In der "Genehmigung einer vorübergehenden Nutzungsänderung" mit dem Aktenzeichen 62-34-WL-2010-0026 vom 21. Juli 2010 sei außerdem auf die sonst obligatorischen "Feuerwehrpläne" verzichtet worden. Dafür sollten maximal 250.000 Menschen auf das Gelände gelassen werden. |
da läuft / lief so viel scheiße im hintergrund
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Bekannt ist, dass es schon lange Zeit vor der Loveparade viele Warnungen von Experten gegeben hatte. Beispielsweise der mittlerweile pensionierte Duisburger Polizeipräsident Rolf Cebin hatte Bedenken geäußert, dass in der Stadt kein Gelände für eine derartige Großveranstaltung geeignet sei. Daraufhin wurde Cebin massiv angefeindet: Duisburgs CDU-Chef Thomas Mahlberg, ein Parteifreund des Oberbürgermeisters Sauerland, verlangte laut "Süddeutscher Zeitung" sogar die Absetzung des Polizeipräsidenten.
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man man man, da geht ja was ab 
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