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| quote: | Originally posted by MirkoS
Hamburg - Die Angelegenheit galt eigentlich als Geheimsache. Sie wurde aber nicht so behandelt. Es gab nicht wenige Mitarbeiter beim HSV, die vor einigen Wochen beim Blick in Katja Kraus' Büro in der Geschäftsstelle der AOL-Arena staunten. Bei der Vorstandsfrau des Bundesligaklubs hingen zwei Trikots des neuen Ausrüsters Puma: eines zartrosa, das andere schwarz. Das Abendblatt erfuhr: Diese Trikots waren ursprünglich für die nächste Spielzeit vorgesehen - als Auswärtshemden. Das rosafarbene für die Liga, das schwarze für Auftritte im Uefa- oder DFB-Pokal.
Die rosa Variante ruft bei den meisten Bundesliga-Kennern Erinnerungen an die 70er Jahre hervor. Der damalige HSV-Präsident Peter Krohn hatte mit derartig gefärbten Trikots für zum Teil internationales Aufsehen gesorgt. Seine medienwirksame Idee gilt neben einem Elefantenritt noch heute als Showhöhepunkt der HSV-Geschichte. Nur Traditionalisten, zu denen Krohn heute selbst zählt, können über solche Maßnahmen derzeit kaum noch lächeln.
Immerhin gibt es für sie in Sachen Puma eine Teil-Entwarnung, denn das rosa Trikot ist wieder aus dem Rennen. Weil fast alle Betrachter an der Akzeptanz dieses exotischen Hemdes zweifeln und Kraus die vorhersehbare Ablehnung der Anhängerschaft mitteilten, wurde der Trendfarben- aus den Planungen gestrichen. Anschließend soll sich die HSV-Spitze endgültig entschieden haben, daß der HSV seine Erstliga-Auswärtspartien in der Saison 2005/06 in schwarzer Kluft antritt. |
Das passiert, wenn man eine Frau in den Vorstand eines Fußball Vereins lässt. 
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