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Man darf nicht vergessen, dass das mal wieder eine echte Geschmacksfrage ist. Zum einen hängt das natürlich mit dem Understatement der jeweiligen Musik zusammen und mit der Interpretation gewisser Charakterzüge. Während der eine Pauls eher zurückhaltende Art hinter den Decks als Arroganz auslegt, interpretiert das der nächste als Bescheidenheit, wieder ein anderer als Gelassenheit. Und Tiestos Verhalten kann man natürlich auch unterschiedlich bewerten. Letztendlich ist hier, wie auch in der ganzen Pvd/Tiesto-Diskussion wieder ein Punkt erreicht, wo man nicht mehr wirklich gleichwertig diskutieren kann, das es im Endeffekt eine Geschmacksfrage ist. Für manche mag PvD's Doku eher depressiv, ich dagegen finde sie eher nachdenklich/philosophisch. Ich persönlich bin von Tiesto in letzter Zeit einfach nur enttäuscht. Das hängt zum einen an seinem "neuen" Stil, der mir persönlich weder genug Emotionen noch Feierantrieb bringt. Früher war ich ein ziemlicher Fan von ihm, sein Set aus dem Club Eau The Hague oder das Dutch Dimension Set waren echte Lehrstücke. Auch konnte mich seit Obsession keiner seiner Tracks/Remixes wirklich überzeugen. Er ist insgesamt etwas massenkompatibler geworden und das was mir an seiner Musik fehlt ist bei manchem vielleicht gerade das Detail was Tiesto für ihn eben wieder interessant macht.
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