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| quote: | Originally posted by DjHerti
Wofür ist das Prog denn nochmal genau gut, erklär mal bitte alles !
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Hier mal eine sehr gute Erklärung von Tom Vetch.
| quote: | Originally posted by TomVetch
Naja dann wollen wir mal versuchen das zu erklären. Hab ja bis ich es selber getestet habe auch nicht verstanden wie, bzw. ob es überhaupt funktioniert.
Final Scratch besteht aus einem Softwareteil, welcher auf dem Traktor DJ Studio basiert und einem Hardwareteil, dem sogenannten Scratchamp, welcher eigentlich nichts anderes ist, als eine externe USB-Soundkarte.
Zum Anschluss:
Zu diesem Scratchamp werden 4 Chinch auf Chinch Kabel mitgeliefert. Für jeden Kanal zwei. Diese kommen pro Kanal einmal in den Line-Out des Mixers und einmal in den Phono-Out des Mixers. Dann an der anderen Seite in den Scratchamp. Phono-Out des Mixers auf Phone-In des Scratchamps und mit dem Line genauso. Die Plattenspieler schließt du direkt am Scratchamp über Phono-In an. Diese doppelte Verkabelung ist notwendig, um mit dem Line/Phono Wählschalter am Mixer zu wählen, ob du normale Vinylplatten oder die speziellen Finalscratch Vinyls abspielen möchtest.
Zu guter letzt muss eigentlich nur noch die Stromversorgung des Scratchamps und die USB-Verbindung zum PC/Laptop angeschlossen werden.
Soweit zur Verkabelung.
Die speziellen Vinyls:
Auf den ersten Blick schauen die mitgelieferten Vinyls wie echte aus. Hört man sich das Signal, welches darauf gepresst ist aber einmal als normale Schallplatte an (Wählschalter des Mixers auf Phono stellen), so könnte man denken, dass der Wählvorgang eines alten Modems aufgenommen wurde vom Sound her. Das ist der sogenannte Time-Code, welcher dann der Software sagt, wie er das MP3 abspielen soll, um es mal einfach zu sagen. Stellt man auf Line am Mixer um, hört man von diesem Signal nichts mehr und nur der Code wird über den Scratchamp zum Laptop und somit zur Software übertragen.
Die Praxis:
Man bootet seinen PC in die Final Scratch Software, welche auf Linux basiert. Zu sehen bekommt man dann eine übersichtliche Version des Traktor DJ Studios. Als nächstes wählt man sich die Musikdatei, welche man abspielen möchte aus und zieht sie auf eine der beiden Playerseiten. Linker Player linker TT und andersrum. 
Nun legt man die FS Vinyl auf und stellt den Wählschalter am Mixer auf Line. Man setzt die Nadel auf und die Software sollte beginnen, die FS Vinyl zu kalibrieren. Dieses kalibrieren muss nur einmal am Anfang geschehen. Nach dem kalibrieren fängt der gewählte Track an zu spielen. Von nun an ist alles wie mit echtem Vinyl. Scratching, Cueing, Pitching, Abbremsen, anschieben. Alles wie in echt. Nur bei Backspins hat die Software bislang noch Probleme, aber ein Backspin kommt ja eh nur selten vor. Nadel versetzen auf der Platte funzt auch und die Software springt automatisch an die Stelle der Platte wo die Nadel hingesetzt wurde.
Ist der gewünschte Track vorbei, setzt man die Nadel einfach wieder an den Anfang der Platte, wählt den neuen Track aus und drückt Play. So kann man das dann stundenlang treiben, wenn man möchte. 
Und wie gesagt: Wenn es läuft (was nicht auf jedem PC selbstverständlich ist), dann merkt man keinen Unterschied mehr zum echten Vinyl.
Puh, hoffe das ist einigermaßen verständlich... 
Tom |
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