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TomTom
Progressive addict

Registered: Feb 2002
Location: Frankfurt/Germany GTA #40
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Angeblich soll der Film uns ja die Leiden Christi näherbringen und uns zeigen, wie er für die Menschen gelitten hat. Ich verstehe es trotzdem nicht, warum jemand so einen Film macht. Leiden können auch anders gezeigt bzw. subtiler beschrieben werden denn der wahre Horror menschlicher Abgründe muss kein Gesicht haben, falls es ihm darum ging. Ich halte mich eigentlich für relative offen, was Kunstformen anbelangt, aber das ist einer der wenigen Filme, die über meinen Horizont gehen und weit ab dessen sind, was ich mir ansehen möchte. Ich muss nicht sehen, wie jemand eine Viertelstunde ausgepeitscht wird, um zu wissen, dass das menschenverachtend und falsch ist. Für mich ist das eine Moralpredigt mit dem Holzhammer. Interessant, dass in den USA zwar auch heftig über die Gewalt disskutiert wird, aber keiner den Film verbieten will. Wenn Maria Magdalena allerdings die Hälfte einer ihrer Titten gezeigt hätte, würde das wahrscheinlich anders aussehen. 
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Apr-14-2004 14:43
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halo
...

Registered: Jul 2002
Location: GTA #303 ;P
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man man man...
Nur kurz vorweg: ich hab den Film nicht gesehen und hab es auch nicht vor.
Wenn ich höre, dass hier ein Film "originalgetreu nach der Bibel" angepriesen wird, komm ich echt vor lachen nicht in den Schlaf. Mal ehrlich, selbst gläubige Christen sehen teilweise ein, dass die Bibel nichts weiter ist, als ein Märchenbuch, dass ein paar methaphorische Lebensweisheiten vermitteln kann. Nichts weiter.
Den Film als historisch korrekt und absolut authentisch darzustellen ist der absolute Hohn. Das ist etwa so, als würde man die Märchen der Gebrüder Grimm als Historienepos des späten Mittelalters darstellen.
Sei mal dahingestellt, was Herr Gibson mit diesem Werk tatsächlich bewirken wollte, was er erreicht hat ist auf jeden Fall nicht positiv. Wie TomTom schon sagte, um menschliche Abgründe darzustellen, gibt es weniger blutige und durchaus drastischere Mittel.
Wer jetzt versucht aus dem Film aussagen, wie "Dieser Mann starb für unsere Sünden..." u.s.w. abzuleiten, dem sei gesagt, dass Folter und Kreuzigung im römischen Reich keineswegs eine Ausnahme war. Wofür sind die denn alle gestorben?
Wer realistische Verfilmungen über menschliche Abründe und Elend sehen will, sollte sich beispielsweise "Blackhawk Down" ansehen. Hierfür gibt es Belege und Augenzeugen. Hier wird gezeigt, wie Menschen hier und heute sinnlos zugrunde gerichtet werden. Das ist es, was JETZT im Irak passiert. Wie sinnlos und klein erscheint es mir da das Leiden eines einzelnen aus ferner Vergangenheit blumig überlieferten Mannes darzustellen.
...just my 2 cents
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DISCLAIMER:
The above text is believed to be derived from objective logic. No personal offence, implicit or explicit, is intended. Ambiguous expressions are to be interpreted in the less offensive way.
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Apr-14-2004 17:10
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kurai
X-Dream's Techno Whore

Registered: Mar 2001
Location: Switzerland
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| quote: | Originally posted by Parafox
Vorneweg: Der Film ist nur in soweit antisemtisich, wie es die Bibel ist, nicht mehr und nicht weniger. Es waren nunmal die jüdischen Priester, die den Tod Jesu wollten, daran hat Mel Gibson nichts geändert. Der Vorwurf, der Film sei antisemitisch ist meines Erachtens nicht gerechtfertigt, klar dürfte aber sein, das Juden sich in diesem Film nicht gerne sehen..
Ich habe den Film vor ca. 2 Wochen im Kino gesehen und muss sagen, das ich bisher erst wenige Filme gesehen haben die mich teilweise so schockiert und angeekelt haben wie "Die Passion Christi", vorallem die 15minütige Geißelung wird in der Bibel in einem Nebensatz erwähnt - weder über die Dauer noch über die Brutalität wird etwas gesagt.
Mel Gibson will mit diesem Film die keineswegs glimpflich verlaufende Passionsgeschichte darstellen, aber meinss Erachtens erreicht er außer schockierten und entsetzten Gesichtern nichts. Der Film ist an vielen Ecken zu übertrieben gewalttätig dargestellt und soviel BLut wie Jesus verliert, besitzt ein normaler Mensch nicht einmal im Gesamten.
Der Besucher der mit der Bibel nicht so vertraut ist, kann mit den zahlreichen Rückblenden über die Geschichten die Jesus erlebt hat nichts anfangen und wird alleine gelassen und geht zwangsläufig verdutzt über die Brutalität und die für ihn teilweise nicht nachvollziehbaren Dialoge und aus dem Kino.
Wenn Mel Gibson mit diesen Film missionieren möchte, wäre eine Einführung in den Film oder eine nachführende Erklärung von einem geistlichen nicht nur ganz brauchbar sondern unabdingbar, sonst erreicht der Film eher gegenteiliges, was ich zum Beispiel auch bei den Leuten bemerkt habe die mit mir im Kino waren.
Fazit: Mit Vorsicht zu genießen.
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Zuviel Text, wie immer. Liest kein Schwein. 
Der Film ist saulangweilig.
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My Vinyl Sale
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Apr-15-2004 13:55
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