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Ich hatte schon immer einen anderen Musikgeschmack als andere und war ständig in der Defensive, was Verteidung meines Geschmacks anbelangt...hab mich dran gewöhnt. Ende der 80er als ich Jean Michel Jarré, Skinny Puppy, Fields of Nephilim, Revolting cocks, Nitzer Ebb oder andere Wave/Industrialsachen gehört habe, hörten meine Schulkollegen Grönemeyer und Marius-Müller Westernhagen gehört..als ich Anfang der 90er bis Ende der 90er Trance gehört habe, haben meine Freunde Metal oder Grunge gehört. Seit ich Ende der 90er Progressive und House und progressive breaks verfallen bin, ist das noch schlimmer geworden, den ich kenne EINEN in meinem gesamten Freundeskreis, der nicht nach 2 Minuten "Ausmachen" schreit. 
Das Bemerkenswerte an der Entwicklung für mich ist, dass ich neben der immerwährenden Vorliebe für Elektronisches auch andere Stilrichtungen gehört habe, von Punk zu Rock/Grunge/Progressive rock und auch deutsche Sachen wie eben der vorgenannte Grönemeyer. Ich konnte mich immer auf das einstellen, was auf Partys lief aber für meinen Freundeskreis ist es scheinbar unmöglich, auf einer Party mal nicht den selben alten Schnackes zu hören, den sie immer hören....strange strange. Ich bin mit Sicherheit musikverrückter als andere und habe daher immer genug neue Sachen zum Hören aber das die meisten Leute so vergangenheitslastig und wenig offen für Anderes sind, ist mir ein Rätsel.
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