|
Habe meine Schwierigkeiten zu glauben, dass das mehr als eine Millionen Menschen gewesen sein sollen ..... aber da die Zahl von 1,2 Millionen überall genannt wird, muß man wohl davon ausgehen, das es in etwa diese Größenordnung war:
| quote: |
Sexy Techno-Sause
Loveparade bringt den Pott zum Kochen
1,2 Millionen Raver feierten in Essen eine Riesenparty. Motto "Love is everywhere" (Liebe ist überall)
Essen - UMPF, UMPF, UMPF... Dröhnende Techno-Beats, tanzende Girls und jede Menge nackte Körper.
Am Samstag war es endlich soweit: Die Loveparade machte zum ersten Mal Station im Ruhrgebiet. Punkt 14 Uhr setzten sich die 1,2 Millionen Raver in Essen in Bewegung und feierten eine gigantische Party. Motto: "Love is everywhere" (Liebe ist überall).
27 Musikwagen, so genannten "Floats", kreisten auf einem 2,5 Kilometer langen Rundkurs durch die Innenstadt. Darunter auch Wagen aus Mexiko, Thailand, Argentinien, Südafrika und Australien.
Zum Abschluss feierten die Techno-Fans auf dem Berliner Platz mit Stars der Szene wie Westbam oder Moby.
Überschattet wurde die Loveparade von einem brutalen Angriff auf einen Besucher. Der Mann war am Nachmittag durch einen Messerstich verletzt worden und musste ins Krankenhaus. Lebensgefahr bestehe nicht.
Der Tat sei ein Streit vorausgegangen. Zuvor hatte die Polizei fälschlicherweise von einem verletzten Sanitäter gesprochen.
Quelle: www.express.de |
| quote: | Essen tut's auch
Totgesagte leben länger. Die Loveparade hatte ihre Premiere in Essen - mit Erfolg. 1,2 Millionen Raver feierten an der Ruhr ausgelassen auf der Straße. Die Bilder unterscheiden sich kaum von denen früher aus Berlin: Popos, Brüste, gute Laune.
Essen - Es war kurz nach 14 Uhr als sich am Samstag der Techno-Zug durch die Essener Innenstadt in Bewegung setzte. Musik, Sonne, jede Menge Leute. Die Besucher hatten Spaß - und es kamen eine Menge davon. Essen muss sich nicht hinter Berlin verstecken: 1,2 Millionen.
Unter dem Motto "Love is everywhere" (Liebe ist überall) zogen die 27 Wagen los - darunter "Floats" aus Mexiko, Thailand, Argentinien, Südafrika und Australien. Gleichzeitig begann auf dem Berliner Platz das Musikprogramm. Nach Angaben der Veranstalter nehmen rund 500 Künstler an der Loveparade teil, darunter DJs wie Westbam, Phil Fulder und Marusha.
Anwohner in den Häusern entlang der Strecke schauten dem Spektakel vom Fenster aus zu. Immer wieder schütteten manche von ihnen Eimer voll Wasser über die schwitzenden Tänzer auf der Straße oder hielten Schläuche zur Abkühlung in die Menge. Für Loveparade-Organisator Rainer Schaller war schon früh klar: "Die Stimmung ist besser als in Berlin im vergangenen Jahr."
Der Weg zur Loveparade war für manchen Fan beschwerlich: Viele Züge kamen mit deutlicher Verspätung an, weil die Strecke Duisburg-Essen nach einem Lokbrand für 45 Minuten gesperrt worden war. Zudem blockierten Loveparade-Teilnehmer Bahngleise auf den Bahnhöfen in Mülheim an der Ruhr und Duisburg. Mehrere Nahverkehrszüge konnten auf der Strecke nach Essen wegen Überfüllung keine weiteren Fahrgäste mehr aufnehmen.
Bis zum frühen Abend gab es bei der Party keine größeren Zwischenfälle: Rettungseinsätze wurden hauptsächlich wegen Kreislaufproblemen oder Schnitten durch Scherben nötig.
Die Loveparade wartete in diesem Jahr mit einem neuen Konzept auf. Neben Techno wurden verstärkt auch andere elektronische Musikrichtungen wie Dance und House präsentiert. Außerdem gibt es mehr Live-Auftritte. WDR, RTL2 und Viva übertragen acht Stunden lang von der Parade.
Parallel zur eigentlichen Love Parade finden während des "Love Weekend" über die Grenzen des Ruhrgebiets hinaus mehr als 100 Partys statt.
Veranstalter Rainer Schaller hatte im Vorfeld erklärt, die "Metropole Ruhr" mit ihren mehr als 5,3 Millionen Einwohnern verfüge über eine "echte Feierkultur": "Wir werden Berlin um Längen schlagen." Ihrer bisherigen Heimat Berlin hatte die Love Parade den Rücken gekehrt, weil sich die Veranstalter nicht mit dem dortigen Senat über die weitere Zusammenarbeit einigen konnten.
Die zur europäischen Kulturhauptstadt 2010 gekürte Reviermetropole Essen ist erster neuer Austragungsort der Loveparade. Dortmund, Bochum, Duisburg und Gelsenkirchen sollen in den kommenden Jahren folgen.
ler/ddp/AP/dpa
Mehr dazu bei SPIEGEL TV MAGAZIN am Sonntagabend, 22.35 Uhr
Quelle: www.spiegel.de |
| quote: | Rund 1,2 Millionen bei Love Parade in Essen
"Hier ist es noch besser als in Berlin"
Essen (RPO). Mehr als eine Million Techno-Fans haben bei der ersten Love Parade im Ruhrgebiet eine gigantische Party in der Essener Innenstadt gefeiert. Bei strahlendem Sonnenschein tanzten die Raver zu wummernden Techno-Klängen und jubelten den 27 Paradewagen zu, die auf einem 2,5 Kilometer langen Rundweg durch die Stadt fuhren. Bei der großen Abschlusskundgebung auf dem Berliner Platz legten anschließend zahlreiche bekannte Techno-Künstler auf, geplant waren unter anderem Auftritte von ATB, Moguai, Phil Fuldner und Westbam.
Insgesamt lag die Zahl der Feiernden über den gesamten Tag bei rund 1,2 Millionen, wie der Essener Oberbürgermeister Wolfgang Reiniger erklärte. Der Politiker zeigte sich begeistert von der Besucherzahl und der Stimmung: "Es ist großartig", erklärte Reiniger angesichts der ausgelassen Tanzenden: "Wir sind begeistert."
Die Essener Polizei berichtete von einem zufrieden stellenden und friedlichen Verlauf. Ein junger Mann habe eine Stichverletzung erlitten und sei ins Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher. "Aber er ist nicht lebensgefährlich verletzt." Die genauen Umstände des Vorfalls blieben zunächst ungeklärt, auch den Täter habe man nicht gefasst. Zudem seien einige Besucher alkoholisiert oder mit Kreislaufproblemen zusammengebrochen. "Aber es hält sich für eine Veranstaltung dieser Größe im Rahmen."
"Hier ist es noch besser als in Berlin", sagte Love-Parade-Besucher Benjamin Kaufmann aus Herford: "Die Musik ist cooler." Auch Techno-Fan Jenny Gesella war begeistert: "Das ist ein unglaubliches Fest", erklärte sie. "Das kriegt man in keiner Disco, und die Leute sind total super." Zusammen mit ihrem Mann Frank war sie aus Salzgitter angereist, um mitzufeiern und hatte dafür ein bauchfreies Cowboy-Outfit mit Kuhmuster angezogen. "Ich hätte das hier auf jeden Fall getragen, egal bei welchem Wetter." Auch viele andere Feiernde hatten sich in schrille und teils sehr knappe Kostüme geworfen.
Zahlreiche Geschäfte hatten schon seit dem Morgen Getränke und Snacks an die durch die Innenstadt ziehenden Techno-Fans verkauft, andere Händler hatten ihre Läden vorsorglich gar nicht erst geöffnet. Den Veranstaltern zufolge waren bei dem Spektakel mehrere hundert Polizisten, 1.000 Ordner und 1.200 Rettungshelfer im Einsatz. Parallel zur eigentlichen Love Parade fanden während des "Love Weekend" über die Grenzen des Ruhrgebiets hinaus mehr als 100 Partys statt.
Die Bahn stellte zur Love Parade 400 zusätzliche Züge zur Verfügung, dennoch ging am Samstagnachmittag zwischenzeitlich kaum noch etwas. Die Bahnhöfe im Ruhrgebiet seien allesamt überfüllt gewesen, teilte die Bundespolizei Köln mit. Auf Grund eines Lokbrandes musste die Hauptstrecke Duisburg-Essen für 45 Minuten gesperrt werden. In der näheren Umgebung von Essen hätten keine Reisenden mehr zusteigen können. Auch der Nahverkehr in Essen arbeitete auf Hochtouren: "Wir fahren mit 370 Fahrzeugen", sagte der Pressesprecher der Essener Verkehrs-AG, Nils Hoffmann. "Das ist alles, was wir haben, plus Hilfe von Nachbarunternehmen." Dennoch seien die Straßenbahnen meist nach wenigen Stationen komplett voll.
Veranstalter Rainer Schaller hatte im Vorfeld erklärt, die Metropole Ruhr mit ihren mehr als 5,3 Millionen Einwohnern verfüge über eine echte Feierkultur: "Wir werden Berlin um Längen schlagen." Ihrer bisherigen Heimat Berlin hatte die Love Parade den Rücken gekehrt, weil sich die Veranstalter nicht mit dem dortigen Senat über eine weitere Zusammenarbeit einigen konnten. Nun soll das Techno-Fest 2008 in Dortmund, 2009 in Bochum, 2010 in Duisburg und 2011 in Gelsenkirchen stattfinden.
Quelle: www.rp-online.de |
|