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Die Debatte über Mindetslöhne auf Seiten der Bevölkerung kann ich absolut nicht nachvollziehen.
Betrachten wir es doch mal so: Ein Mindestlohn soll ein sozial verträgliches Grundeinkommen für jeden sichern. Exakt das selbe Ziel verfolgt bisher HartzIV mit dem ALGII.
Aus Sicht es Bürgers ist es doch vollkommen Wurst, wer ihm die zum Mindestlohn von meinetwegen 7,50€ fehlenden 1,50€ auf seine 6€ Lohn zahlt. Bis jetzt ist es das ALGII, was Löhne unter einer Mindestgrenze abfängt. Ein Mindestlohn ändert für Menschen unter dieser Grenze im Endeffekt absolut null. Es heißt dann einfach nur anders und die Gelder kommen nicht vom Staat, sondern vom Chef.
Gerade die Beispiele, dass man in einigen Berufen zwar voll arbeiten kann, aber immernoch Zuschuß vom Staat bekommt, zeigen doch, dass es in Deutschland ein funktionierendes System eines Mindesteinkommens gibt.
Was sich aber ändern würde, ist die Verteilung der Lasten. Logisch, dass die Regierung sich das Geld für HartzIV sparen und die Leistungen den "Unternehmern" aufdrücken will. Ist ja super für den Haushalt. ABER: Dass die so oft zitierte Friseuse auf ALGII angewiesen ist, liegt nicht etwa daran, dass die Chefin sich auf Kosten der Angestellten die Taschen vollhaut. Häufig ist es sogar so, dass die Meisterin am Ende weniger raus hat, als die Fachangestellte, trotz allen unternehmerischen Risikos.
Den Kleinunternehmern nun auch noch einen Mindestlohn aufzuzwingen halte ich für ökonomisch und ethisch hochgradig gefährlich. Besónders in Hinblick darauf, dass durch Mindestlöhne gerade die Betreibe belastet werden, die auch momentan nicht grade die höchsten Sozialabgaben zahlen (können). Ein Mindestlohn erzeugt damit eine Verscheibung der Abgabenlast von den einkommensstarken Unternehmen hin zu den einkommensschwachen. Wie kann man angesichts dessen lautstark wegen der Gerechtigkeit für eine Reichensteuer plädieren und dann einen Mindeslohn durchsetzen wollen?
P.S. @Keldana: Bevor ich ansatzweise überlege, dir zu antworten, schaust du mal bitte nach, was die "Persönlichkeitsrechte am Werk" sind, die die Piraten so großzügig anerkennen, während sie alle anderen Rechte des Urhebers mit Füßen treten.
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DISCLAIMER:
The above text is believed to be derived from objective logic. No personal offence, implicit or explicit, is intended. Ambiguous expressions are to be interpreted in the less offensive way.
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