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| quote: | Alle Konzentration auf Farfan
Die offizielle Bestätigung stand zwar auch am Sonntagabend noch aus, doch da zeichnete sich in Hamburg bereits deutlich ab, was ohnehin in den vergangenen Tagen spekuliert wurde: Der HSV wird seine bis Monatsende gültige Kaufoption auf Ailton nicht wahrnehmen.
"Daumen runter" bei der brasilianischen Leihgabe also, die faktisch zu Besiktas zurück müsste (Vertrag dort bis 2007), sich damit allerdings wenig anfreunden kann. Interesse an dem Mann, der in 13 Spielen drei Tore für den Bundesliga-Dritten erzielte, zeigt nun angeblich AEK Athen.
Ailton ist es nicht – wer also soll den HSV-Angriff im kommenden Jahr bestücken? Top-Personalie bleibt hier Jefferson Farfan, der 21-jährige Peruaner in Diensten von PSV Eindhoven, auf den die Hanseaten alle Konzentration richten. In dieser Woche wollen der aus dem Kurzurlaub zurückgekehrte Klubboss Bernd Hoffmann und Sportchef Dietmar Beiersdorfer mit den Holländern weiter verhandeln.
Zehn Millionen Euro Ablöse haben diese dem Vernehmen nach für den noch bis 2008 gebundenen Farfan aufgerufen. Und sie scheinen sich ziemlich sicher, diesen Preis auch erzielen zu können. Denn: Mit dem FC Barcelona wurde ein weiterer europäischer Top-Klub auf das Talent aufmerksam. Der Champions-League-Sieger scheint in der Favoritenrolle, finanziell, aber nicht zuletzt auch dank seiner traditionell guten Kontakte nach Holland.
Der HSV, der deutlich weniger Geld bietet, will bei Farfan dagegen mit Konzept, Perspektiven und Persönlichkeiten wie Trainer Thomas Doll überzeugen – ein Mittel, das jüngst mehrfach zum Erfolg führte.
Neben Farfan soll ein weiterer Offensivmann kommen. Der in der Gerüchteküche intensiv gehandelte Brasilianer Rafael Sobis (20, Internacional Porto Alegre) ist, wie der kicker aus offiziellen HSV-Kreisen erfuhr, kein Thema. Vorstellbar dagegen nach wie vor, dass der Klub Bremens Ivan Klasnic (26) kontaktiert, der in den internen Überlegungen eine Rolle spielt. Ein weiterer Name auf der Liste bleibt Martin Skrtel (21, Zenit St. Petersburg). Der slowakische Innenverteidiger (Vertrag bis 2007) könnte sich mit einem Engagement in Hamburg offenbar durchaus anfreunden, doch liegen auch die Ablöseforderungen der Russen bislang weit über dem, was der HSV bereit wäre zu zahlen.
Ohnehin besitzt die Akte Skrtel derzeit keine Priorität, da die Dringlichkeit fehlt. Vier gute Spieler stehen für die zentrale Abwehr unter Vertrag: Bastian Reinhardt und Guy Demel, die beide gerade verlängerten, vor allem aber Khalid Boulahrouz. Und: Daniel van Buyten – so jedenfalls der aktuelle Stand. Neue Signale, dass Letzterer von Bord geht und bei den Bayern anheuert, gab es seit dem ersten, ergebnislosen Gespräch der Klubs noch nicht. |
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