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| quote: | Originally posted by halo
(1) Innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile ist ein Vorhaben zulässig, wenn es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist. Die Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse müssen gewahrt bleiben; das Ortsbild darf nicht beeinträchtigt werden.
...nun haben die Schweizer nichts weiter getan, als per demokratischem Entscheid festzuhalten, dass sie die Bauform eines Minaretts als unvereinbar mit dem baulichen Umfeld empfinden. Das ist ihr gutes Recht.
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There you got a point! 
Allerdings möchte ich sagen, dass das bis zu einem gewissen Grad interpretationsoffen ist, was sich in die Umgebung einfügt.
Zudem würde ich mal anregen, dass man das BauGB auch ändern könnte. Man kann es auch in Zweifel ziehen, ob das BauGB in dem Punkt noch zeitgemäß bzw. sinnvoll (formuliert) ist (was ich hiermit im Übrigen tue, aber nicht weiter expliziere). Apropos: Zitierst du hier eigentlich das schweizerische BauGB? Ich kenne es als BauGB nur für Deutschland, kenne mich da auch nicht so aus.
| quote: | Originally posted by halo
Niemand will irgendwem irgendetwas überbügeln oder ungeprüft aufzwingen. Jede Kultur hat wertvolle Aspekte die man einbinden kann und sollte. Jedoch wirst du mir sicher folgen können, dass es kontraproduktiv ist, wenn man als Europäer nach Indien auswandert und dort die Einführung von Rinderzuchten fordert um den Eigenbedarf an Rindfleisch zu decken.
Minarette sind aufgrund ihrer ausschließlich religiösen Nutzung ein extrem starkes Symbol. Ich persönlich würde sie durchaus in ihrer religiösen Symbolkraft mit der Burka vergleichen. Ich hoffe, du empfindest Burkas auf deutschen Staßen nicht auch als Zeichen für Weltoffenheit und Integration... |
Bei den Rindern hast du durchaus Recht, doch ich sehe dies nicht als Analogie zu unserem Problem mit den Minaretten. Denn Minarette stören kein Heiligkeitssymbol für unsere vorherrschende Religion, was für mich einen gravierenden Unterschied in den analogen Bildern darstellt.
Ich sehe im Übrigen Burkas im deutschen Straßenbild als Zeichen für Weltoffenheit von deutscher Seite aus. Dass Burkas die jeweiligen Frauen durchaus von einer Integration abhalten und Zeichen von Unterdrückung sein können, sehe ich. Sollte sich eine Frau jedoch aus freien Stücken dazu entscheiden, eine Burka tragen zu wollen (aus welchen Gründen auch immer), halte ich es für völlig legitim - und dann eben als Zeichen der Integration, wenn das von der Gesellschaft akzeptiert wird, dass diese Frau es nunmal so möchte.
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