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31.05.2006:
Hamburger Abendblatt
Beiersdorfer balanciert mit Millionen
Ginge es nach ihm, er würde sofort mit den Verantwortlichen des PSV Eindhoven über den Transfer von Jefferson Farfán verhandeln. Aber die Holländer zögern noch, weshalb HSV-Sportchef Dietmar Beiersdorfer weiter auf gepackten Koffern sitzt. Wann er nach Eindhoven fliegt? "Das kann ich nicht sagen", so Beiersdorfer, dem die Strapazen der Kaderzusammenstellung anzumerken sind. "Wir arbeiten intensiv. Aber wirklich sagen, wo wir stehen, kann ich leider nicht."
Dennoch, intern gehen alle HSV-Verantwortlichen davon aus, im Sommer den peruanischen Wunschstürmer an der Elbe zu begrüßen. Zumal sich der Spieler mit dem HSV bereits einig sein soll. Nur beim PSV sind sich die Verantwortlichen noch unschlüssig, ob und für wieviel Ablösesumme der 21jährige wechseln darf. Auch deshalb erwartet HSV-Boss Bernd Hoffmann "keinen schnellen Abschluß".
Womit auch alle anderen Personalien warten müssen. Bei einem Etat von zwölf Millionen Euro für neue Spieler, wovon der HSV allein für Farfán acht Millionen Euro auszugeben bereit ist, bleibt wenig Spielraum. "Wir müssen schauen, wie wir Personalien balancieren können", sagt Beiersdorfer. Will heißen, daß bei einem Verkauf von Daniel van Buyten zum FC Bayern neue Millionen hinzukämen. Ob es dann noch für Wunschverteidiger Martin Skrtel (21, St. Petersburg/zwei Millionen Euro Ablöse) als van-Buyten-Ersatz und einen zweiten Stürmer reicht, ist fraglich. Zumal Wunsch-Angreifer Nummer zwei, Bremens Ivan Klasnic, mit fünf Millionen Euro teuer wäre. Beiersdorfer: "Wir bleiben dabei, wir planen ohne Champions-League-Hauptrunde und mit Platz fünf in der Liga. Dafür werden alle verfügbaren Mittel genutzt." |
Wenn das klappt mach ich ein Fass auf.
Farfan, van der Vaart, Boulahrouz...wer soll uns stoppen? 
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