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Sunny_and_Coz
Supreme tranceaddict
Registered: Jul 2005
Location:
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Sony BMGs "Root Kit" telefoniert nach Hause
Sony BMGs "Root Kit" telefoniert nach Hause
Offenbar erfuhren die Käufer von CDs der Plattenfirma Sony BMG nicht die ganze Wahrheit, als das Unternehmen kürzlich zugab eine ziemlich rabiaten Kopierschutz auf seinen Medien zu verbreiten. Wie Mark Russinovich von Sysinternals nun sagt, nimmt die Software sogar Kontakt mit einem Webserver auf.
Nach der Veröffentlichung eines Updates der Kopierschutzsoftware, die die Deinstalltion des Programms vereinfachen sollte, weist Russinovich nun darauf hin, dass sich in der Nutzungsvereinbarung der Software kein Hinweis auf die Kontaktaufnahme mit einem Server Plattenfirma findet.
Anscheinend prüft die Software automatisch nach, ob es Updates für die Covers und die Texte der CD gibt, die abgespielt wird. Unter normalen Umständen wäre dieses Verhalten willkommen, es wird aber nicht in der EULA erwähnt und Sony BMG bestreitet seine Existenz. Weiterhin hat der Endkunde keinerlei Einfluss auf die durchgeführten Aktionen.
http://winfuture.de/news,22957.html
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Nov-07-2005 14:57
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Keldana
Supreme tranceaddict

Registered: Jan 2004
Location: Willich / Germany - GTA #175
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| quote: | Sony BMG ruft CDs mit Kopierschutz-Rootkit zurück
Das Plattenlabel Sony BMG reagiert weiter auf Kritik an dem auf einigen CDs installierten Kopierschutz XCP. Das Unternehmen ruft nun alle noch nicht verkauften CDs mit der Software aus den Plattenläden zurück. Kunden, die derartige Scheiben bereits gekauft haben, können diese gegen CDs ohne XCP eintauschen, schreibt Sony BMG auf seiner Website. Details des Rückrufprogramms für die CDs, die bislang nur in den USA verkauft worden sein sollen, will Sony BMG in Kürze noch bekanntgeben.
Ende voriger Woche hatte der Musikriese verkündet, die Software aus "Sicherheitsgründen" nicht mehr einzusetzen. Der XCP-Kopierschutz für Windows-Rechner verhält sich ähnlich wie ein Schädling. Die Software versteckt sich wie ein Rootkit vor dem Benutzer und lässt sich nicht ohne weiteres deinstallieren. Im Internet kursieren bereits einige Exploits, die wiederum den Kopierschutz als Tarnung verwenden. In Italien und den USA laufen bereits Klagen auf Schadensersatz gegen Sony.
Die Bürgerrechtler der Electronic Frontier Foundation hatten Sony BMG gar ein Ultimatum bis zum kommenden Freitag gestellt, bis zu dem das Plattenlabel unter anderem eine Rückrufaktion für alle CDs mit XCP, aber auch mit der Schutzsoftware für den Mac MediaMax von SunnComm starten sollte. Sony BMG "bedauert zutiefst" alle Unbill und verspricht, alles zu ihrer Beseitigung tun zu wollen. In der Mitteilung ist allerdings nur von XCP die Rede.
Sony BMG schätzt, dass 49 verschiedene Titel auf 5 Millionen CDs mit XCP ausgeliefert wurden. Zwei Millionen davon sollen verkauft worden sein. Sony BMG beteuert in seiner Mitteilung, die Musik seiner Künstler einem möglichst breiten Publikum nahebringen zu wollen. Das Unternehmen werde fortfahren, neue Wege zu erkunden, wie die Verbraucher "flexibel" ihre Musik anhören können.
Mittlerweile mehren sich auch die Analysen, die darauf hinweisen, dass Sony BMG beziehungsweise der Hersteller First 4 Internet bei dem XCP-Kopierschutz tatsächlich Code des Open-Source-Encoders Lame benutzt hat. Lame steht unter der freien Software-Lizenz LGPL, deren Bestimmungen durch die Art der Lame-Nutzung von Sony BMG nicht eingehalten würden.
heise.de
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Nov-16-2005 11:49
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