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Aloa Leute, hier mal eine Meinung aus dem hohen Norden.
Leider konnte ich in meinem Praktikum letztes Jahr nicht mal die Möglichkeit wahrnehmen, in München wegzugehen, kenne die Clubkultur daher nicht so sehr. Allerdings ist es offensichtlich nicht so sehr anders als im restlichen Deutschland...Trance ist kaum noch vertreten und die meisten wissen nicht mal so richtig, wie sich Trance anhört, wie ihr schon richtig festgestellt habt!
Hier in Greifswald wurde in den letzten (ziemlich genau) drei Jahren die "Trancecube" aufgebaut, die ja nun inzwischen auch ein bisschen überregional bekannt geworden ist. Im Februar, nach zweieinhalb Jahren, hatten wir zum ersten Mal "größere" Gäste (Stoneface & Terminal). Inzwischen haben es auch andere Größen wie Mike Wind oder Paul Miller hierher geschafft. Im November werden Kyau & Albert, Activa und Akesson am Start sein.
Das alles hat eine Menge Geduld gekostet! Erstmal muss man die Leute irgendwie informieren - das ist schwierig, selbst mit Flyern. Die meisten, die zu solchen Parties gehen würden, sind nicht in einschlägigen Foren aktiv. Dann kommt dazu, die Leute zu motivieren, weil sie ja nicht wissen, "ob da auch was los ist". Viele Leute gehen nicht weg, wenn nicht viele andere Leute da sind (was ich verstehen kann). Doch das Schwierigste ist manchmal, die Leute für den Club zu begeistern! Seien wir ehrlich, mit einer Tranceparty - vor allen Dingen, wenn sie im Aufbau begriffen ist - bekommt man heutzutage nicht einfach mal so die angesagtesten Clubs. Und die Kohle hat man auch nicht einfach mal so, um sich das zu erkaufen...
Wir haben des öfteren auf der Trancecube nur 30-40 Gäste gehabt, doch der Pete Severano sowie sein Vorgänger (haben) sich nicht entmutigen lassen, was dazu geführt hat, dass wir nun einmal drei Headliner begrüßen dürfen! Allerdings ist Greifswald eine kleine Stadt und selbst mit Größen wie Stoneface & Terminal oder Paul Miller konnten wir bisher "gerade mal" 150-180 Gäste anlocken.
Ich denke, auf jeden Fall muss man momentan eine ganze Menge Idealismus mitbringen. Viel Geld wird man erstmal damit nicht machen können. Allerdings geht es ja hier den meisten sowieso um die Party und nicht um den Gewinn, was schonmal nicht verkehrt ist! 
Man müsste, um die Parties wieder größer zu bekommen, den Ruf um die Trance-Musik verbessern. Außerdem fehlt der Kontakt der Menschen zu dieser Musik. Aber ich sehe da Potential, dass das bald wiederkommt.
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