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Fragen, die das Leben morgens um 2 stellt...
Guten Morgen,
ich hätt da mal ne höchst interessante wissenschaftliche Entdeckung, die ich schon seit über 30 Jahren zwar täglich
mehrfach sehe, mir aber erst heute nacht, als ich nach einem gewissen Bierkonsum zum wiederholten mal Wasser
abgeschlagen hab, quasi wie Schuppen von den Augen, ins Blickfeld gesprungen (nicht wörtlich) ist. Es ist ein
delikates Thema, aber deshalb denke ich, dass es hier ganz gut aufgehoben ist, da den in diesem Unterforum
anwesenden kranken TA'lern eh Gefühle wie Scham oder ähnliches vollkommen fremd sind. Also zur
Sache, Gentlemen, Anlass der Forschungsarbeit ist:
Mein Pipi rotiert!
Ich guck auf öffentlichen Klos zu wenig nach links und rechts um behaupten zu können, dass das jetzt ein allgemein
gültiger Sachverhalt sei, aber ich bin fast Ingenineur genug, um der Sache auf den Grund gehen zu wollen. Auf jeden Fall
sieht das bei mir so aus, dass sich direkt nach der Mündung 2 Windungen einer fast perfekten Doppelhelix ausbilden,
bevor der Strahl diffus wird und - für die weitere Forschung uninteressant - als unstabilisierter Strahl ins Klo
plätschert. Die Doppelhelixform rührt nach meinen bisherigen Beobachtungen daher, dass das Ende der Harnröhre nicht
rund, sondern eher nen senkrechter 'Schlitz' ist, der sich unter Druck zu einem Ellipsoid oder noch Schrecklicherem
(wahrscheinlicher) ausdehnt. Die Rotationsrichtung ist von mir aus gesehen nach ersten Beobachtungen linksrum, also
Gegenuhrzeigersinn, wobei ich erst noch durch empirische Studien überprüfen muss, ob das immer so ist. Da ich trotz
massivem Bierkonsum (mir gehts aber noch sehr gut) nicht dauernd pissen kann, hab ich mir in der Küche eine alte
Brottüte gesucht, einen kleinen Schnitt da rein gemacht, das Ding mit Wasser gefüllt und durch sanfen Druck auf
den Beutel versucht, das ganze zu reproduzieren. Das Versuchsaufbau lieferte zum Grossteil enttäuschende Ergebnisse.
Die Doppelhelix konnt ich zwar bei bei gewissem Druck nachbilden, allerdings führten leichte Schwankungen im Druck
und der Handhabung zu einer Richtungsumkehr beim Drall, bei mehr Druck ist mir das Wasser über die Spüle in die
Schuhe geplätschert, alternativ hatte der Strahl beliebigen Drall aber keine Kohäsion mehr, so dass die zwei sich
umkreisenden Strahlen divergierten. Eine Erkenntnis lässt sich daraus aber ableiten: Meine Harnröhre ist nicht in
sich verdreht, die Rotation entsteht allein aus der Düsenform. Vor zehn Sekunden hab ich nun am realen Objekt Drall
rechtsrum produziert, hab aber nix anders gemacht als sonst, Rechts- oder Linkshändigkeit scheint also kein Kriterium
zu sein. Ich werde in Zukunft untersuchen, ob ich die Drallrichtung willkürlich durch Düsenverformung änderbar ist.
Desweiteren habe ich nunmehr beobachtet, dass die Anzahl der perfekten Windungen scheinbar vom Druck abhängt, solange
ein freier Strahl (Vorhaut zurückgeschoben, gewisser Mindestdruck vorhanden) gewährleistet ist.
Alles in allem kann ich wohl folgende Behauptungen als weitere Diskussionsgrundlage und zur Erforschung in den Raum
stellen:
1. Das Ende der Harnröhre dehnt sich unter hydrodynamischem Druck zu einer Form auf, die in etwa einer 8 entspricht,
so dass 2 Hauptstrahlen entstehen (almost proved),
2. Die Anzahl der Windungen der Doppelhelix ist abhängig von einer düsenentfernungsmässigen konstanten Länge,
je mehr Druck, desto weniger Windungen, die Entfernung von der Mündung nach der der Strahl diffus wird, scheint
im groben gleich zu bleiben (prove pending P.S. nach Folgeversuch unhaltbare Behauptung),
3. Die Drallrichtung scheint aus der Handhaltung und der daraus folgenden Mündungsformänderung zu entstehen
(almost proved),
4. Ein nichtzusammenhängender, zweigeteilter Strahl entsteht aus einem zu grossen Druck, da hier die Kohäsionskräfte
nicht mehr gross genug sind.... Klobrille putzen zu müssen ist die Folge, eine manuelle Düsenverkleinerung druch
sanftes quetschen scheint dies verhindern zu können, ein Absenken des Penis scheint im Zuge dessen sinnvoll,
da sonst nach Bernoulli der Toilettenkasten in Mitleidenschaft gezogen wird. Zu geringer Druck oder schlimmstenfalls
gar - das Ergebnis dem Chaos überlassende - Vorhaut im Spiel führt ausser zu Plätschern und Erleichterung zu gar
nix brauchbarem. Als Quintessenz scheint es also bei gegebenen Randbedingungen einen minimalen und maximalen Druck
zu geben, in dem das Phänomen auftritt (proved, yet to be quantified),
5. Sitzpisser sind arme Gesellen... nicht nur, dass sie sich im Falle eines Ständers zwischen Schüssel und Brille
hindurch das Beinkleid benässen, wenn sie sich nix abdrücken wollen, nein ihnen bleibt auch jegliche höhere
Erkenntnis verwehrt.
Ich werde den Sachverhalt in naher Zukunft weiter untersuchen, quantifizieren und vielleicht eines Tages in Formeln
packen. Wenn das soweit ist, werde ich alles zum alternativen Nobelpreis einreichen, meinen google- Suchen zum Thema
'Urin, Drall und Rotation' zufolge war die Welt bisher noch nicht reif genug um diese Forschung ernsthaft in Angriff
zu nehmen. Über konstruktive Mitarbeit und persönliche Parameter würd ich mich sehr freuen.
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