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Poker um Baros
Nachdem die tschechische Nationalmannschaft bereits nach der WM-Vorrunde die Heimreise antreten muss, intensiviert der HSV nun sein Bemühen um Milan Baros. Den Hamburgern kommt dabei die Tatsache, dass sich der Angreifer während seines ersten und einzigen knapp einstündigen Einsatzes für die Tschechei nicht entscheidend in Szene setzen konnte, durchaus gelegen. So steht nicht zu befürchten, dass noch andere Vereine in den Poker einsteigen - gegenüber den ebenfalls interessierten französischen Teams aus Monaco und Paris hat der HSV die besseren Karten, da Baros unbedingt wieder international spielen möchte. Folgerichtig plant der HSV auch nicht, beim Bieten um den Torschützenkönig der EM 2004 in die Nähe der festgeschriebenen Ablösesumme in Höhe von ca. 15 Mio. € zu kommen - ein erstes Angebot der Hamburger lag bei rund 7 Mio. €.
Der 24-jährige kam erst im letzten Sommer für umgerechnet 9,5 Mio. € von Liverpool zu Aston Villa und wurde dort in seiner ersten Sasion trotz meist eher durchwachsener Leistungen mit 8 Toren und 3 Vorlagen zwar Topscorer, aber mit Verein und Stadt nie wirklich glücklich. Vor allem mit Trainer O’Leary gab es zuletzt immer wieder Ärger, so dass der Spieler auf einen Wechsel drängt. Für den HSV müsste und würde Baros vor allem Abstriche beim Gehalt machen: In Birmingham verdient er derzeit umgerechnet 3,6 Mio. € - deutlich zu viel für die Hamburger Gehaltsstruktur. Im Gespräch ist derzeit ein Kontrakt, der ihm in den nächsten vier Jahren etwa 9 Mio. € einbringen würde.
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