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| quote: | Originally posted by TranceGiant
UNITE-R, deine soziologischen Exkurse in Ehren, aber die Wahrheit geht eher in Richtung Dennis' realtivierte Sicht der Dinge. Gott sei Dank ist es nämlich noch nicht so weit, dass wir auf virtuellen Plattformen Parallelgesellschaften errichten, die von den Gesetzen eines organisierten Gemeinwesens geprägt sind. Vielmehr ist das Wesen eines "Forums" (bitte mal den Ursprung dieses Wortes wikipedieren!) naturgemäß ein flexibleres fast anarchisches, vor allem aber demokratisches. Das Forum ist ein virtueller Ort, den jeder beliebig betreten und verlassen kann, und nicht etwa (oder zumindest hoffe ich das) der gewöhnliche Aufenthaltsort und Lebensmittelpunkt der User. Primärzweck ist nicht staatsähnlich einen Ordungsrahmen für menschliches Zusammenleben zu gewährleisten sondern hauptsächlich ein organisierte Ermöglichen Meinungen und Gedanken zu einem/mehreren vorgegebenen Themen loszuwerden. Für das reibungslose Funktionieren sind gewiss bestimmte Grundregeln einzuhalten. In Anbetracht der eben beschriebenen "freizügigen" Charakterisitika eines Forums sind Einschränkungen aber eher restriktiv und verhältnismäßig anzuwenden. Ein Ausschluss als ultima ratio ist mE nur gerechtfertig, wenn der User die Plattform in ihren Grundfesten erschüttert bzw. der überwigenden Mehrheit aufgrund objektiv nachvollziehbaren Gründen die weitere Teilnahme schlicht unzumutbar macht. Weder das eine noch das andere wird durch polemische Ausreißer oder sogar teils vorgekommene persönliche Untergriffe herbeigeführt. Denn von mündigen sozial intelligenten Mitdisktutanten kann sowhohl eine deeskalierende Reaktion oder aber auch schlichtes Ignorieren erwartet werden. Solange im Großen und Ganzen der regelmäßige Meinungsaustausch nicht verhinder wird, müssen solche individuellen Eigenheiten als logischer Nebeneffekt einer pluralistischen Beteiligung hingenommen werden.
Wiederschaun!
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Gestatten, UNIT-er... 
Ich freue mich sehr, solche Gedankengänge auch von anderen Usern zu lesen.
Beim Wikipedieren bzw. beim Lesen meines Posts ist Dir scheinbar die eine oder andere Nuance entgangen?!
Ich zitiere aus Wikipedia aus dem Schlagwart "Forum" und setze einen Spot auf den Unterpunkt "Internetforum", der diesbezüglich für mein Verständnis der Angelpunkt unseres Diskurses sein sollte.
Das folgende soll verdeutlichen, dass - wie ich auch schon ebenda beschrieb - ein Forum keinen staatsähnlichen Character hat. Mein soziologischer Exkurs bezog sich auf Gemeinschaften jedweder Natur und die Organisation ihres Zuammenlebens bzw. Funktionierens. Staatlich ausgerichtetes Gedankengut lag und liegt mir dabei fern.
Als Beispiel seien hierfür die rivalisierenden Clans in Somalia genannt; deren Zusammenleben bzw. Funktionieren ist in deren Gemeinschaft organisiert; hat aber ganz entscheidend keinen staatlichen Ansatz.
Ebenso ist z.B. der Begriff der "Paralellgesellschaft" anders konnotiert und zieht staatlich politisches Denken und Handeln nach sich.
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Es hat sich im Laufe der Zeit eine Diskussionskultur heraus gebildet, die spontan entwickelte Normen und Regelwerke beinhaltet, welche sich beständig verändern.
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Moderation in Foren
Große Probleme bilden Benutzer, die nicht den Regeln der Netiquette folgen. Sie fallen z.B. durch Schreiben von unpassenden Beiträgen, die nur Speicherplatz verbrauchen (Spam), oder auch durch Beleidigungen gegen andere Mitglieder auf. In Foren, in denen auch nicht registrierte Benutzer Beiträge verfassen dürfen, besteht die Gefahr von irreführenden Meldungen als auch von rein provokativen Beiträgen, sogenanntem Trollen.
Das Problem hierbei stellt die Konsequenzlosigkeit der digitalen Gesprächsführung sowie ihre maßgebende Anonymität dar. In einem alltäglichen Gespräch hindern uns moralische, gesellschaftliche und persönliche Interessen und Prägung daran, gedachte Äußerungen und Meinungen auch tatsächlich auszusprechen - nicht zuletzt auch aus Angst vor der möglichen Reaktion.
Viele Foren unterscheiden zwischen verschiedenen Benutzerrollen, z.B. gewöhnlichen Forennutzern und Moderatoren. Somit basieren auch Foren auf einem hierarchischen System, welches sich in Benutzer und Kontrolleur aufgliedert. Weitergehende Verzweigungen sind meistens nur für technische Belange notwendig, falls es denn die Größe des sogenannten Boards erfordert und mehrere Moderatoren vorhanden sind. Hier würde sich die Hierarchie noch einmal aufteilen; in eine technische und soziale Betreuung (Verwaltung).
Moderatoren können in die Diskussion eingreifen und haben das Recht, Beiträge zu löschen oder zu editieren sowie Benutzer zu sperren. Sie können außerdem oft Diskussionen schließen oder sperren, d.h. das Hinzufügen weiterer Diskussionsbeiträge zu einem Thema verhindern, oder Diskussionen, die von Forennutzern in einer falschen Kategorie platziert wurden, verschieben. Moderatoren sind meist engagierte Benutzer, die mit dem Betreiber des Forums nicht notwendigerweise etwas zu tun haben. Im Gegensatz zu einem Administrator können sie in der Regel keine Einstellungen der Forensoftware ändern.
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Stichwort "Nettiquette": http://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette
Stichwort "Trolle": http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Internet%29
UNIT-er
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Best regards!
Ich lebe meine TranceEnergy gekleidet in SensationWhite auf der ArmadaNight im Amnesia aus!
Auf dem Weg dahin gehe ich aber auch gern durch das DanceValley, um im MysteryLand nach ArminOnly zu suchen; finde dort aber auch ab und an TiestoInConcert vor!
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