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Review:
Ich weiß gar nicht so richtig, was ich schreiben soll... Auf jeden Fall kann ich schonmal mit Sicherheit sagen, dass man sich körperlich viel schlimmer fühlt, wenn man nach der Party schläft und nach 5 Std. wieder aufsteht, als wenn man direkt wach bleibt. Muss erstmal meine Gedanken sortieren... Also, wir waren in Prag bei der Amazing City in der T-Mobile-Arena:


Und auch wenn kurzfristig das Lineup abgeändert worden war (der timetable passte nicht und statt Matt Hardwick war John Askew anwesend) und es offenbar Probleme mit der Anlage gab (dazu komme ich noch) => Amazing City - Name war Programm!
Allein die Visuals waren mal wieder mehr als beeindruckend! Bei mir kann man mit sowas ja punkten - ich steh auf so schnickschnack. In Prag gab es ein Konzept, dass ich bisher bei Partys noch gar nicht gesehen habe. In der Halle gab es einen Wasserfall

und mit Lasern und Wasser kann man ne ganze Menge Unfug anstellen. Das geht zum einen als Standbild

und zum anderen als eine Art bewegtes "Laservideo":

Aber die Laser waren auch so, ohne Wasser mal wieder megageil!!!! Einige von uns kennen die T-Mobile-Arena ja noch von den Transmissions, die da in den letzten beiden Jahren über die Bühne gingen. Und diejenigen, die auf sowas Wert legen wissen also, wie gut das da aussehen kann:

Blick nach vorn

Blick von oben

Blick nach hinten
Durch den abend führte ein MC, dessen Name ich leider nicht kenne. Eigentlich auch egal. Er hat fast durchweg in Tschechisch moderiert, so dass wir nicht so wirklich viel davon hatten. Hab trotzdem mal ein Bild gemacht 

Musikalisch wurde ich sehr überrascht und eines besseren belehrt.
Als Jens, Ronny und ich gegen 21.30 Uhr die Halle betraten, legte gerade noch eine Dame namens Laydee Jane auf. Sehr nett soweit, eher techlastig und bildschön, wie die Tschechinnen halt irgendwie alle so sind.
Im Anschluss daran und damit für mich überraschend früh:

Also... das war ... ... eine Nullrunde! Keine Ahnung was er sich bei dem Set gedacht hat.
Wenn man es aufmerksam betrachtet, war das Set eigentlich fast so, wie eine seiner "in session" radioshows - bunt durchmischt. Aber mal ehrlich: live an die 5 (ehrlich - ich übertreibe nicht!!!) verschiedene Musikstile in knapp 2 Stunden zu spielen... das ist schon etwas viel verlangt. Zudem hat er mit seinem rumgepfödel da nahezu jedes Lied verhunst und zudem auch noch eine teilweise echt beschisse Trackauswahl an den Tag gelegt. Bestes Beispiel: dieses remake von born slippie und ein bootleg aus "put your hands up for detroid" und "we don't need no education" omg omg... Insgesamt fehlte dem Set jegliches Thempo und es war mehr als schwer, in Stimmung zu kommen.
Mensch, Herr Gielen: ICH WEIß DOCH, DASS DU ES BESSER KANNST ... Naja, ich werd mir Gielen aber sicher trotzdem nochmal geben, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Da ist er sicher wieder besser.
Bilder:




Im Anschluss daran folgte (aber nur für eine halbe Stunde) ein Italiener, dessen Namen ich wieder vergessen habe. Musikalisch nicht herausragend - vielleicht hat aber auch die durch Laser dargestellte Piepshow da genügend abgelenkt. Ich sage euch: die Laser haben es förmlich miteinander getrieben...
Es folgte Pauk Oakenfold. Für mich war er die Überraschung des Abends. Das war ein richtig schönes, gut nach vorn gehendes Set, viel Melodie, aber auch ordentlich treibend - sehr schön! Beim Mixing sind mir keine groben Sachen aufgefallen - ich war aber zwischenzeitlich auch sehr mit der Cam beschäftigt (die haben während seines Sets die Laser so toll ausgefahren   ), bin dafür also vielleicht nicht die beste Kritikerin. Ich hoffe sehr, dass er heute in Berlin wieder so ein Set hinschmeißt. Das war echt richtig, richtig geil! So muss das!
Mister Judge Jules hingegen, das hier ist er:

war jetzt nicht ganz so mein Ding, tja...

Klar waren da viele schöne Sachen drin, klar haben wir gut gehupst, aber so richtig 100% mitgerissen hat er mich nicht. Er selbst wirkte auch nicht wirklich begeistert auf mich. Entweder hat er seine berühmt-berüchtigte Jules-Show abgezogen, oder ne Schnute gezogen. War bisschen enttäuscht, zumal ich ihn von Dancevalley her stärker in Erinnerung hatte.
Und dann, dann kam er hier:

Also wer schon mit Sander van Doorn anfängt... OMG OMG - was für ein Set und was für ein Typ - lol! Sehr, sehr cool! Die erste halbe Stunde war eigentlich noch mit ein paar Melodien gespickt, aber dann waren mal kurz (vielleicht für 2 oder 3 Sekunden) die Anlage tot und alles war ruhig. Wahrscheinlich ist der Herr Halliwell da bisschen bockig geworden (dafür sprach auch sein Verhalten/Mimik/Gestik) und hat von diesem Zeitpunkt an nur noch erbarmungslos gedroschen. WOW - so ein Hammer-basslastiges Set habe ich schon lange nicht gehört. Da war so viel Energie drin, und irgendwie genau zum richtigen zweitpunkt ein klitzekleines Melodiefünkchen. Hab das total genossen da. Man konnte die Bassline fühlen - geil war das Nicht zu vergessen: Eddies sprichwörtliche Hingabe beim Auflegen. Der Typ ist echt ne Erscheinung! Hoffe, es ergibt sich irgendwann mal wieder die Gelegenheit ihn zu sehen!





Kurz vor Ende wurde dann John Askew noch eine halbe Stunde eingeräumt um sein Können zu zeigen. Naja, ich fand ihn damals zur Vandit im Dezember 2005 schon langweilig... zu lala halt. Soo war er auch gestern, aber 30 Minuten und das kurz vor Schluss - dafür war es perfekt! Schönes Abschluss des gelungenen Abends.


Mein herzlicher Dank und liebe Grüße nochmal an Jens, Ronny, Alex und Chrissi Freu mich aufs nächste Mal 



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I don't know where I'm going from here. But I promise it won't be boring!
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