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| quote: | Originally posted by Keldana
Genau solche Artikel zeigen, warum es wichtig ist, das DIE LINKE noch mehr Zulauf bekommt und bei den kommenden Wahlen hoffentlich noch mehr Stimmen bekommt.
Es muß sich etwas ändern in Deutschland und das wird nicht passieren, solange die große Mehrheit der Bevölkerung weiterhin die 4 "alten" Volksparteien wählt. |
Genau solche Artikel zeigen, weshalb Die Linke UNWÄHLBAR ist.
Wenn du nur damit argumentierst, dass sich "was ändern muss" kannst du statt des Populisten Lafontaine auch genauso den Populisten Apfel oder Voigt wählen.
Sicher spricht sie einige richtige Punkte an, aber ich kann keine Partei wählen, in denen immer noch alter Kader der DDR das Sagen haben, ich kann keine Partei wählen, die versucht am rechten Rand mit Worten wie "Fremdarbeiter" Wähler zu fischen, ich kann keine Partei wählen, die noch nicht einmal ein Programm hat, geschweige denn, abgesehen von vielleicht 2-3 Personen,keine charismatischen und gleichzeitig kompetente Personen besitzt. Ich kann keine Partei wählen, in deren Reihen eine Sara Wagenknecht eine respektable Hausmacht besitzt. Ich kann keine Partei wählen, die Deutschland am liebsten aus der internationalen Gemeinschaft isolieren will.
Ich kann keine partei wählen, die nicht glaubwürdig versichern kann, dass sie Dinge ändert, die nicht einmal auf landespolitischer Ebene auch nur ansatzweise Teile ihrer Wahlversprechen durchsetzen kann, weil sie einfach nicht bezahlbar sind. Ich kann keine Partei wählen, deren "Wahlprogramm/Wahlkampfslogans" einzig und allein auf Protest aus sind und hinter denen keine Konzepte, geschweige denn Finanzierbarkeit steht.
Ich könnte hier noch fortfahren, aber dazu fehlt mir die Zeit. ich sollte meine Hausarbeit weiterschreiben, die sich ironischerweise gerade mit Nichtwahl, Protestwahl und Wechselwählern anhand des Wahlerfolges der NPD 2004 in Sachsen beschäftigt. Das selbe Thema könnte man auch gut auf die Linke/PDS/SED auslegen und an irgendeiner anderen Wahl festmachen. Die Gründe für die Protestwahl, sofern der Wähler noch hingeht, sind nahezu identisch.
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"Es steht mit der Sache der Menschheit nicht so gut, daß das Bessere der Mehrzahl gefiele, ein großer Haufe ist Beweis des Schlechtesten."
Seneca, Vom glückseligen Leben
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