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| quote: | Techno satt - ob mit oder ohne Love Parade
Noch immer ist keine endgültige Entscheidung getroffen, ob die Love Parade nun am 10. Juli stattfinden wird. Doch ganz unabhängig davon wollen die Berliner Clubs an diesem Wochenende ihr großes Techno-Event des Jahres feiern. Über den Plan B verständigten sich gestern die Club Commission gemeinsam mit der Love Parade GmbH, die das stadtweite Ereignis dann auch promoten soll. "Wir sind für jeden Fall vorbereitet, egal wie die Verhandlungen mit den Sponsoren ausgehen", sagt Alexandra Dröner vom Tresor-Club. Bei einem Scheitern wollen die Clubs gemeinsam stadtweit die Love Week ausrufen. Auch die Großveranstalter von Lovestern-Galaktika Electric Kingdom und Fritz Love Radio wollen an ihren Plänen festhalten und die Technofans an dem gesamten Juli-Wochenende durchtanzen lassen.
Sollte die Parade ausfallen, ist zudem ein großes Open-Air-Event, das von den Clubs gemeinsam veranstaltet wird, geplant. "Der Ort steht noch nicht fest", sagt Olaf Kretschmar, Sprecher der Club Commission. In Erwägung gezogen wird aber bereits das Strandbad Wannsee. "Wichtig ist für die weitere Planung, dass wir endlich Klarheit haben", betont der Clubsprecher. Die Clubs würden hinter der Love Parade stehen, aber ein Aussetzen in diesem Jahr wäre alles andere als eine Katastrophe.
So oder so wird Berlin in diesem Sommer wieder zum Zentrum der elektronischen Musik. Die Labels und hochkarätigen DJs sind längst eingeladen, die Bookings werden durchgezogen, heißt es.
Unterdessen verhandeln Senatswirtschaftsverwaltung und potenzielle Sponsoren weiter. Ein Ultimatum gebe es nicht, sagte gestern Christoph Lang, Sprecher der Verwaltung.
Der Chef der Love Parade GmbH, Fabian Lenz, hält die Organisation des Umzuges trotz der knappen Zeit noch für möglich.
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