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Nach Informationen des Norddeutschen Rundfunks und der "Bild" wechselt der 26 Jahre alte Innenverteidiger Joris Mathijsen vom niederländischen Ehrendivisionär AZ Alkmaar nach Hamburg. Die Ablösesumme soll sechs Millionen Euro betragen, der HSV wollte den Transfer aber bislang nicht bestätigen.
Bislang stand Verteidiger und Nationalspieler Johnny Heitinga, 22, von Ajax Amsterdam ganz oben auf der Wunschliste. Ein Vorteil für die Hamburger könnte darin bestehen, dass Heitingas Berater der Ex-Bayern-Profi Sören Lerby ist - zu dessen Klienten gehören auch Van der Vaart und De Jong.
Neben Heitinga sollen Doll und Beiersdorfer auch zwei weitere Ajax-Profis beobachten - den 20-jährigen Linksverteidiger Urby Emanuelson (1 Länderspiel) und den Stürmer Ryan Babel, der trotz seiner 19 Jahre schon sieben Einsätze in der Nationalmannschaft absolviert hat. Ob der Jungprofi allerdings dem eher nicht Champions-League-tauglichen Sturm des HSV die nötige Klasse verleihen könnte, ist ungewiss - zumal dort mit Paolo Guerrero und Benjamin Lauth bereits zwei junge Angreifer mit latenter Ladehemmung spielen.
Als Kandidaten gelten neben Heitinga und Emanuelson auch so prominente Kicker wie der argentinische Nationalverteidiger Juan Pablo Sorín, der beim FC Villareal Schwierigkeiten mit der Clubführung hat oder WM-Teilnehmer Arthur Boka von der Elfenbeinküste, der noch bei Racing Straßburg unter Vertrag steht. Wer auch immer am Ende tatsächlich nach Hamburg kommt, er soll im besten Falle bereits am kommenden Sonntag gegen Hertha BSC auf dem Platz stehen. "Es wird jetzt sehr schnell gehen", kündigte Manager Beiersdorfer an, "aber wir werden bei unserer Geschäftspolitik bleiben und das Gehaltsgefüge nicht sprengen".
Nicht so schnell gehen wird es sicher, falls sich die HSV-Verantwortlichen entschließen sollten, auch einen neuen Torhüter zu suchen. Sascha Kirschstein, 25, gilt zwar als große Hoffnung für die Zukunft, doch nicht nur sein Fehler beim Gegentor in Osasuna zeigt, dass er noch kein Klasse-Torwart ist, der beständig auf ganz hohem Niveau spielen kann. Nicht nur im Hinblick auf europäische Ambitionen, sondern auch im Vergleich zu den Bundesliga-Konkurrenten aus München, Bremen oder Gelsenkirchen können die Hamburger nicht mithalten. Eine Lösung für dieses Problem spielt gar nicht allzuweit entfernt: Robert Enke, der zum wiederholten Male von seinen Kollegen zum besten Torhüter der Liga gekürt wurde, hat auf mittlere Sicht sicher eine bessere Mannschaft verdient als Hannover 96.
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Enke zur nächsten Saison verpflichten wäre ne feine Sache.
Von den Abwehr-Leuten sagt mir außer Heitinga und Sorin keiner was... lassen wir uns mal überrasschen.
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