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Interview mit unserem neuen Abwehr-Helden für die HSV-Seite
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"Ich hatte mich bereits vor Wochen entschieden"
Hamburg - Es war ein anstrengender erster Tag für Joris Mathijsen. Nach seiner Ankunft am frühen Morgen ging es direkt zum Arzt. Danach stand Training mit seinen neuen Mannschaftskollegen auf dem Programm. Nach einem erneuten Besuch beim Arzt wurde der holländische Nationalspieler offiziell in der AOL Arena vorgestellt. Im Interview mit hsv.de erzählt der 26-Jährige Innenverteidiger, warum er sich für einen Wechsel in die Bundesliga zum HSV entschieden hat und was er mit seiner neuen Mannschaft erreichen möchte.
hsv.de: Herr Mathijsen, herzlich Willkommen in Hamburg. Sie haben beim HSV einen Vier-Jahres-Vertrag unterschrieben. Freuen Sie sich auf Ihren neuen Verein?
Joris Mathijsen: Natürlich freue ich mich. Ich musste nicht lange überlegen und habe mich bereits vor Wochen für einen Wechsel nach Hamburg zum HSV entschieden. Jetzt bin ich natürlich glücklich, dass sich die Vereine geeinigt haben. Der HSV hat tolle Fans, eine super Mannschaft und eine Führung, die sehr viel Wert auf eine gute Atmosphäre legt. Das war mir sehr wichtig. Ich habe mich sofort wohl gefühlt.
Sonntag bestreiten Sie bereits Ihr erstes Spiel in der AOL Arena gegen Hertha BSC Berlin.
Mathijsen: Darauf freue ich mich jetzt schon. Das Stadion ist großartig, es werden sicherlich an die 50.000 Fans kommen. Ich fühle mich fit und bin bereit, die ersten drei Punkte mit dem HSV zu holen.
Die Gruppenphase der Champions League wurde am Freitag ausgelost. Was sagen Sie zu den Gegnern?
Mathijsen: Ich denke, die Gruppe ist toll. Natürlich ist sie schwer, aber es gibt keine leichten Teams in der Champions League. Gut ist, dass wir mit einem Heimspiel gegen Arsenal starten. Wir werden alles dafür tun, um in die nächste Runde einzuziehen.
Was kann der HSV in der Bundesliga und international erreichen?
Mathijsen: Das ist zum jetzigen Zeitpunkt natürlich schwer zu sagen. Der HSV hat eine tolle letzte Serie gespielt. Natürlich möchte man immer besser werden. wir wissen, dass es schwer werden wird. Aber wir setzen uns ehrgeizige Ziele.
Haben Sie das Spiel Ihrer neuen Kollegen am Dienstag in Pamplona gesehen?
Mathijsen: Ja, ich habe es mir angeguckt. Und ich kann allen sagen, dass ich fünf Jahre gealtert bin. Meine Güte, haben die Jungs das am Ende spannend gemacht.
Mit Rafael van der Vaart und Nigel de Jong spielen zwei weitere Holländer beim HSV. Haben Sie mit beiden über Ihre neue Heimat gesprochen?
Mathijsen: Natürlich spricht man mal über den Verein, wo man spielt. Und es war auch gut, dass beide nur positive Dinge erzählt haben. Die Stadt soll ja auch sehr schön sein. Ich hoffe ich habe bald Zeit, mir alles genau anzusehen. Ein bisschen etwas habe ich allerdings schon gesehen.
Sie hatten einen anstrengenden ersten Tag in Hamburg.
Mathijsen: Das ist aber ganz normal. Allerdings war ich fast zwei Stunden in der röhre bei der Kernspintomographie. Ich war wirklich froh, als ich da durch war (lacht). Danach konnte es nur besser werden.
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