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Interessante Statements vom Hoeneß.
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Hoeneß will Präsident werden
Uli Hoeneß will in drei Jahren Nachfolger von Franz Beckenbauer werden. Noch aber gehört er zur "Abteilung Attacke": In einem Interview warnt der Bayern-Manager vor dem Einfluss russischer Geldgeber auf den Fußball.
Hamburg - Seit 1979 ist der frühere Flügelstürmer Manager beim FC ayern. Nun kündigte Hoeneß in den "Kieler Nachrichten" das Ende der eigenen Ära an: "Mein Vertrag läuft noch drei Jahre. Wenn alles normal läuft, wird Franz Beckenbauer dann als Präsident aufhören und ich werde sein Nachfolger". Bislang hatte Hoeneß signalisiert, dass er bis 2011 als Manager weitermachen wolle.
Mit Blick auf die Entwicklung des internationalen Fußballs kritisierte der Manager heftig, dass der argentinische Verband die Rechte an seinem Nationalteam an einen russischen Investor verkauft hat. Hoeneß: "Ich halte das für Wahnsinn. Das ist für mich der Anfang vom Ende des Fußballs." Der Multimilliardär Viktor Wexelberg hatte sich für 14 Millionen Euro das Recht erkauft, teilweise zu bestimmen, welche Spieler in die argentinische Auswahl berufen werden. "Wenn diese Russlandisierung sich fortsetzt, dann werden wir in zehn Jahren sagen können: Nastrowje, auf Wiedersehen Fußball", sagte Hoeneß. Auch die Aktivitäten von Ölmilliardär Roman Abramowitsch bei Chelsea London verfolgt der 54-Jährige mit Unbehagen: "Ich wäre nicht stolz darauf, die Champions League zu gewinnen, wenn ich dafür wie der FC Chelsea letztes Jahr 204 Millionen Euro Verlust machen würden."
Diese Entwicklung ist laut Hoeneß erst dann zu stoppen, "wenn wir endlich dazu übergehen, dass die Ölkonzerne ihre Mafia mit den Russen und den Arabern beenden und wir genug alternative Energien entwickeln, damit die ihre Spielchen beenden und irgendwann ihr Öl selber trinken müssen."
Hoeneß lehnte im Interview außerdem Überlegungen ab, im Zuge der geplanten Regionalliga-Reform die Bundesliga-Reserveteams weitgehend aus der 3. Liga auszuschließen. "Wenn sie nicht mehr mitspielen dürfen, ist das der Anfang vom Ende unserer Nachwuchsarbeit", meinte Hoeneß, ""das gesamte Jugendförderungskonzept des DFB und der Profivereine kann man auf die Müllhalde schmeißen, wenn die zweiten Mannschaften nicht mehr die Chance haben, drittklassig zu spielen."
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