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noch eine Sache: Die Bevölkerungsgruppe, der es sozial am schlechtesten geht hat auch einfach überhaupt keine Lobby. Die treten ja so gut wie gar nicht im Öffentlichen Leben auf, haben keinerlei Macht in den Medien und irgendwie habe zumindest ich das Gefühl, dass man davon persönlich gar nichts mitkriegt. Ich kenne eigentlich kaum Leute denen es in den letzten Jahren finanziell schlechter gehen würde oder die wirklich um ihre Existenz kämpfen müssen. Schaut man sich die Zahlen an merkt man allerdings recht schnell, dass man vielleicht einfach Glück hat in der "richtigen" Gegend aufzuwachsen.
Vermutlich geht es vielen Meinungsmachern und "Entscheidern" genauso, mit Arbeitslosen und sozial Schwachen habe sie sowieso nicht zu tun, wieso sollten sie sich also für sie einsetzten?
Aber wie Lunchy längst schon gesagt hat: Bildung ist das absolut Wichtigste, natürlich hat auch jetzt jeder in Deutschland die Möglichkeiten aber ich kann die hier erwähnten "assozialen Ausländer die eh nichts lernen wollen" (O-Ton irgendjemand anderes) doch schon irgendwie verstehen - wenn jeder in deinem Viertel assozial ist, es >30% Arbeitslosigkeit gibt, du nicht ordentlich Deutsch lernen kann und es keine richtigen Angebote für dich gibt - dann ist es wirklich schwer selber was auf die Beine zu stellen (Eigenmotivation hin oder her) - und auch wenn man es vielleicht nicht wahr haben will, die meisten Menschen möchten halt ein bisschen an die Hand genommen werden, wenn es darum geht den Weg durchs Leben zu bestreiten 
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Too Lazy to make a signature
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