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| quote: | Originally posted by Tom Paris
Wohr kommt denn dieses Gerücht, dass wir da dran sind? |
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20. Mai 2007, 16:47 Uhr
Hamburger SV
Fünf Millionen Euro für Zidan
Als zweitbeste Mannschaft der Rückrunde schafften es die Hamburger noch in den UI-Cup. Damit der Aufschwung unter Huub Stevens anhält, fordert der Trainer für sein Team neue Siegertypen. Wunschstürmer ist der Mainzer Zidan, für den der HSV tief in die Tasche greifen will.
Von ihrem größten Wunsch ließen sich die Fans des Hamburger SV nicht abbringen. Nachdem die Profis im Anschluss an das 4:0 (2:0) über Alemannia Aachen und der damit verbundenen Qualifikation für den UI-Cup ihre Ehrenrunde gedreht hatten und in den Katakomben verschwunden waren, grölten die Anhänger aus heiseren Kehlen: „Wir woll’n den Trainer seh’n.“
Wie gewohnt war Huub Stevens unmittelbar nach dem Abpfiff in die Kabine geeilt, um dort einige Minuten der Ruhe zu genießen. Doch diesmal gönnte sich der Niederländer das stimmgewaltig eingeforderte Bad in der Menge. Als Stevens den Rasen betrat, dröhnten „Stevens, Stevens“-Rufe durch den Volkspark. Es sei ein „sehr emotionaler Moment gewesen“, sagte der 53-Jährige, „ich wollte den Fans Danke sagen – und ich hatte das Gefühl, dass auch sie mir Danke sagen wollten“.
Zweitbeste Rückrundenmannschaft
Anfang Februar hatte Stevens den HSV auf dem letzten Platz der Tabelle von Thomas Doll übernommen. Unter seiner Regie sammelten die Hamburger 30 Punkte (Platz zwei in der Rückrundentabelle), sicherten den Klassenverbleib und stehen nun sogar vor dem Einzug in den Uefa-Pokal. „Wenn man bedenkt, wo wir herkommen, dann ist das eigentlich unglaublich“, sagte Stevens. Der Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann war schon während des Spiels von seinem Tribünenplatz nach unten geeilt, um den Niederländer gleich nach dem Abpfiff fest an sich zu drücken. „Ich verneige mich tief vor unserem Trainer. Er hat ein Fußball-Wunder vollbracht. Wer mir das vor dreieinhalb Monaten vorhergesagt hätte, den hätte ich für völlig durchgeknallt gehalten.“
Mit der Aussicht auf das internationale Geschäft werde die Arbeit im Sommer deutlich erleichtert, sagte Hoffmann, „wir können Spielern, mit denen wir im Gespräch sind, eine sportliche Perspektive bieten. Zudem bietet sich uns eine wirtschaftliche Chance, die es zu nutzen gilt.“
"Wir brauchen Siegertypen"
Stevens, der am Sonntag zu seiner schwer kranken Ehefrau Toos nach Rotterdam reiste, hofft darauf, dass möglichst zeitnah Zugänge vermeldet werden können. „Ich will mit dieser Mannschaft immer besser werden. Dafür brauchen wir Spieler, die immer gewinnen wollen – Siegertypen eben.“
Ende der Woche hoffen die Hamburger auf die endgültige Zusage von Mohamed Zidan, der heute für drei Tage nach Dubai fliegt und anschließend eine Entscheidung bekannt geben will. Für den Ägypter, der für Mainz in der Rückrunde 13 Tore erzielte, ist der HSV bereit, fünf Millionen Euro zu bezahlen.
welt.de
20. Mai 2007, 16:47 Uhr |
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