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Neururer
Daum hat sich lächerlich gemacht
Hamburgs Doll, Gladbachs Heynckes und der Mainzer Klopp – die Klubs halten trotz Pleiten-Serien an ihren Trainern fest. Peter Neururer (51/zuletzt Hannover) ist der „Vielflieger“ der Liga. Er war bei 12 Klubs, ging 10-mal vorzeitig!
Im BILD-Interview spricht er über den neuen Trend in der Bundesliga –und das Comeback von Christoph Daum in Köln.
BILD: In Köln waren Sie schon ein Thema. Jetzt ist Daum da. Was war los?
Neururer: „Nur so viel: Ich habe noch nie gesehen, dass sich ein Trainer in wenigen Tagen so lächerlich macht – und den ganzen Verein dazu. So ein Eiertanz ist unfassbar, das hat es in der Bundesliga noch nie gegeben. Ich will Christoph nichts unterstellen, aber die Nummer war peinlich zum Quadrat.“
BILD: Was sagen Sie zum neuen Treue-Trend der Bundesliga-Klubs?
Neururer: „Ich wünsche all meinen Kollegen Erfolg und den Job. Aber ich glaube nicht an einen neuen Aufbau von Vertrauen.“
BILD: Sondern?
Neururer: „Man nehme das Beispiel HSV. Da geht es nicht um Vertrauen, sondern um Personen. Beim HSV haben sie nicht die Möglichkeit Doll rauszuwerfen, sonst müssten einige Leute mitgehen. Aber wenn die ‘Pleiten-Serie‘ weitergeht, kann es sein, dass Thomas selbst hinschmeißt, sonst verliert er irgendwann an Glaubwürdigkeit.“
BILD: Was ist mit Gladbach?
Neururer: „Da hat Heynckes noch Schutz, weil er alter Gladbacher ist. Aber lassen Sie ihn die nächsten beiden Spiele verlieren...“
BILD: Sie glauben also nicht, dass die Treue anhält?
Neururer: „Leider nicht. Eigentlich ist es immer richtig, am Trainer festzuhalten, es sei denn, der hat Depressionen oder ein Problem mit der Mannschaft. Aber die Erfahrung zeigt, dass so etwas auf Dauer nicht möglich ist.“
BILD: Wie viele Kollegen wird es noch erwischen?
Neururer: „Ich fürchte noch einige! Ich bin mir sicher, dass ich bald wieder in der Bundesliga tätig sein werde.“
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Da ist wohl jemand pissig weil er den Job in Köln nicht bekommen hat 
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