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Hier ein kurzes Review von mir, denn ich möchte der Veranstaltung nicht mehr Zeit und Aufmerksamkeit widmen, als sie verdient hat.
Kurz gesagt, es war ein Mega-Flop und eine riesige Enttäuschung für meine Freundin und mich. Ich kann mich nicht erinnern, eine Techno-Party bereits um 2.30 Uhr verlassen zu haben.
Nicht, dass dem Veranstalter nicht das Bemühen abzusprechen sein, eine gute Party zu organisieren. Raum war in ausreichendem Masse vorhanden, doch einfach zu viel, denn die Halle mit einem Fassungsvermögen von über 20.000 Besuchern (war das riesig, Wahnsinn) war gerade mal zu 20% gefüllt. So etwas kann passieren und auch mal vorkommen. Wenn man aber 10 Tage vor dem Tag X noch die Gelegenheit erhält, die Location zu wechseln, kann man vielleicht erahnen, dass der Vorverkauf schleppend verläuft und nicht mehr als 8000 Leute zu erwarten sind. Entweder sucht man sich dann eine entsprechend kleine Location aus oder gestaltet eine große Location dermassen um (Vorhänge), dass eine atmosphärische Dichte entstehen kann. Das nenne ich organisatorisches Versagen. Sorry, aber ich habe zusammen mit meiner Freundin 90 € Eintritt bezahlt, um bereits bei unserem Erscheinen um 22.30 Uhr vor Augen gehalten zu bekommen, dass dies anscheinend nicht so viele getan haben.
Dann wird noch mit einem 2-stündigen Birthday-Set von Tiesto geworben. Toll, dass man dann an der Garderobe lesen darf, dass es um eine halbe Stunde auf 90 Minuten gekürzt wurde, um ein paar Rappern vorher die Gelegenheit zum gemeinschaftlichen Mikro-Brüllen zu geben. Guru-Josh fand ich hingegen noch gut. Tiesto hat uns Deutschen dann Nachhilfe in Trance geboten, eine Geschichtsstunde mit vielen Klassikern. Es klang gut und war wirklich ein Highlight, um diesen positiven Eindruck jedoch mit einem Abgang besonderer Note zu zerstören. Was denkt sich ein Verweest eigentlich dabei, ohne sich zu verabschieden zu gehen? Er würgt einfach die Musik ab, dreht sich herum und geht. Ein unfassbares Ende, unverschämt arrogant. Anschliessend verwöhnte uns eine unbekannte Sängerin mit lauten Tönen. Unser Respekt war im Eimer und wir verliessen die bereits wieder geleerte Location.
Es ist jetzt doch länger geworden, doch meine Wut über die verlorene und teure Nacht musste einfach raus!
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