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| quote: | Originally posted by Rockabye
Schon mal dran gedacht, dass Leute wie Sedat und ich GENAUSO empfinden, wenn hier über Ausländer hergezogen wird?
Ich mache nichts anderes, als die gleichen Argumente zu verwenden, die gegenüber Ausländern angewandt wurden. Sind die in dem Zusammenhang etwa weniger übertrieben? |
eben, die Situation ist im prinzip die gleiche und die Argumente die gegen Ausländer vorgebracht werden sind die gleichen wie Rockabyes gegen Ostdeutsche. Wer jetzt aber nicht begreifft das Rockabye das nicht sagt weil er was gegen Ostdeutsche hat sondern nur weil er damit den Spieß umdreht um den Leuten zu zeigen wie sinnlos die meisten Argumente gegen Ausländer sind, da sie sich genauso gegen eine andere Bevölkerungsgruppe richten können.
War zu Faul mir den ganzen threat durchzulesen, aber die Ausländer sind sicherlich nicht unser größtes Problem. Das Problem dabei ist nur dass einige unangenehm auffallen und dadurch alle anderen auch verunglimpft werden, weil die die hier normal arbeiten logischerweise nicht so auffallen wie die die meinen auf Kosten anderer Leben zu können. Und wer von Talkshows wo Helden auftreten die sagen:" ey alta, isch leb auf Kosten von die Staat" auf die allgemeinheit schliesst tut mir echt Leid.
Unbestreitbar gibt es einige Problemfälle, vorallem solche bei der schon die 2. Generation in Sozialhilfe lebt, aber bitte, dass ist nicht die Masse (weder bei den Ausländern, noch bei den Ost-deutschen )
Das Hauptproblem, dass der Staat und seine Sozialkassen zur Zeit hat, ist die ineffizienz mit der das Geld verwaltet wird. Es wird viel zu oft Geld zum Fenster rausgeworfen für total sinnlose Projekte oder Subventionen.
| quote: | | Da stellt sich die Frage, warum gibt es diese Grenzen. Warum brauchen ausgerechtnet die, die am meisten zu unserem doch so sozialen System beitragen könnten, nicht dazu beitragen? |
Ich gehe mal davon aus, dass du Spitzenverdiener und Aktiengesellschafften meinst: Das Problem ist halt hier nicht der Steuersatz sondern die Möglichkeit sehr viel Steuervergünstigent wirkend machen zu können. Daran wird sich allerdings wahrscheinlich nicht viel ändern da dass Volk selber zu wenig Ahnung hat um einzusehen, was geändert werden muss. Bestes Beispiel dafür war die letzte Bundestagswahl. Viele haben sich gegen die CDU entschieden weil sie dachten das Steuermodell von Kirchhoff mit niedrigeren Steuersätzen aber dafür praktisch keinen Abschreibungsmöglichkeiten sei ungerecht obwohl Rechnungen nachweislich gezeigt haben dass es das viel gerechtere System ist. Stattdessen werden 3% Reichensteuer gefordert, die gar nichts ändern, weil die Spitzenverdiener real sowieso einen wesentlich niedrigeren Steuersatz haben, da sie sich künstlich arm rechnen können. (schweift jetzt ein bisschen ab, sorry)
Warum sollte jemand gezwungen werden die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen wenn er hier lebt? Wir sind ein freies Land und dazu gehört auch, dass man sich entscheiden kann nicht Deutscher zu werden und als EU-Bürger trotzdem hier Leben kann. So ein Zwang verstößt für EU Bürger sowieso gegen geltendes EU-Recht.
Die Integrationsdiskussion ist meiner Meinung nach sowieso völlig verfehlt. Jeder der Einwanderd wird immer einen großteil seiner Kultur behalten. Menschen ändern sich nicht gerne und das wird auch mit einer anderen Integrationspolitik so bleiben. Viel wichtiger ist doch, dass viele Jugendliche keine Perspektive haben und wenn sie den ganzen Tag nur rumgammeln und nichts zu tun haben, kommen sie nunmal auf Dumme Gedanken und werden auch agressiv und gewalttätig.
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