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Arbeiten ist Mist
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TranceGiant
Ich glaub meine Persönlichkeit ist einfach nicht mit dem monotonen durchführen einer Tätigkeit kompatibel. Das ist nicht nur schlichte Langeweile die sich entwickelt, das is shcon regelrechte Frustration und Depression. Wenn ich mir vorstelle dass diese Jobs die ich jetzt nur als lästigen Zeitvertreib zwischen anderen Sachen sehe schon bald den größten Teil meiner Zukunft beherrschen werden wird mir jetzt schon schlecht. Ich kann mir einfach keinen Job vorstellen der abwechslungsreich und interessant genug wäre. Alles endet doch in ekelhafter Routine. Man wird zum Roboter mit Mittagspause und das wars :( Ich werd ewig studieren, bin für andere Sachen nicht geschaffen.


Muss ich mal loswerden hier :thepirate
Sir. Lunchalot
Die Aussage ist falsch. Du hast eben genau begründet, warum Du unbedingt studieren solltest, damit Du später mal eine tolle, abwechslungsreiche Tätigkeit ausüben kannst und eben nicht eine stumpfe, monotone Tätigkeit bekommst.

Wenn Du jetzt schon den über tollen interessanten Job hättest, für den andere Leute lang studiert haben und Berufs- und Führungserfahrung gesammelt haben, dann wäre das Leben schon sehr unfair. ;)

Locker bleiben. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Ich hab auch erst vor 2 Jahren das Feld gefunden, dass mich erfüllt und das jetzt auch noch als projektbezogene Tätigkeit (=immer wieder was neues, nie langweilig)... Was will ich mehr? (Ausser ner Festanstellung ab Oktober ;) )
dEEkAy
Mein Zukunftsbild wird langsam klarer :p
Nach dem Abitur (soweit es denn klappt hrhrh :toothess , naja soll doch :p) mache ich eine Ausbildung als IT-Systemelektroniker (Angebot(!) einer Firma hab ich schon) und dannach ein Studium...fragt sich nur was.
TranceGiant
Ja Lunchy, da hast du schon recht, nach einem Studium stehen die Chancen auf eine etwas "Interessantere" Arbeit besser. Trotzdem sehe ich in fast allen Jobs letztendlich einen sich wiederholenden Prozess, den man letztlich schon automatisch und abgestumpft macht. Sogar auf den ersten Blick "kreativ-anspruchsvoll" anmutende Jobs verlieren sich in eindimensionalen Tätigkeiten. Ein Journalist muss dem Chefredakteur seine 500 Wörter-Artikel regelmäßig abgeben, der Anwalt sitzt täglich in der Kanzlei und geht dutzende Sachverhalte durch, und der Präsident der Vereinigten Staaten steht pünktlich auf und beginnt die Routine der täglichen Meetings mit diesem und jenem. Aber das ist sowieso mein Problem, diese ewige unzufriedenheit und das Wählerische...hab das auch mit Mädls und so :(

Naja, vielleicht schlägt mal der "Realitäts"-blitz in mir ein und ich lerne einiges einfach zu akzeptieren. Ein bisschen Kreativität, Abwechslung und vor allem viele soziale Kontakte, das sollte eigentlich schon reichen damit ich mich später mal selbst "erfüllt" fühle :tongue3
TomTom
Ich weiss net..das stimmt wohl, dass Du mit einem Studium einen abwechlungsreicheren Job bekommen kannst, aber nach einigen Jahren ununterbrochener Vollzeitjobmaloche in einem dieser sogenannten abwechlungsreichen Jobs muss ich sagen: Arbeit ist Arbeit. Ob ich jetzt was "Anpsruchsvolles" mache oder jeden Tag geschäftlich in einer anderen Stadt unterwegs bin und Abwechslung durch Kontakte mit anderen Menschen habe; für mich ist ein Job nur Mittel zum Zweck. (Euros :D )

Ich definiere mich nicht durch die Arbeit, sondern durch die Arbeit kann ich mein Privatleben so führen, wie ich es mir vorstelle, mehr nicht. Da diese Regeln für uns alle gelten und ich keinen Bock habe, der Gesellschaft den Rücken zu kehren und mein restliches Leben als Stadtstreicher zu verbringen, mache ich das Beste daraus. Dabei kann ein Job mit interessanten Aufgaben sicherlich helfen aber ich bin der Meinung aufgrund meiner Erfahrung und den Erfahrungen aus meinem Bekannten/Freundeskreis, dass JEDER Job irgendwann mal zur Routine wird.
TomTom
Jetzt hab ich doch fast dasselbe wie TranceGiant geschrieben. :whip:

Ich wär vor Dir fertig gewesen, wenn im meinem abwechlungsreichen Job nicht ein Kollege vorbeigekommen wäre, der mir eine hochinteressante Frage gestellt hat. :D
TranceGiant
quote:
Originally posted by TomTom
Ich weiss net..das stimmt wohl, dass Du mit einem Studium einen abwechlungsreicheren Job bekommen kannst, aber nach einigen Jahren ununterbrochener Vollzeitjobmaloche in einem dieser sogenannten abwechlungsreichen Jobs muss ich sagen: Arbeit ist Arbeit. Ob ich jetzt was "Anpsruchsvolles" mache oder jeden Tag geschäftlich in einer anderen Stadt unterwegs bin und Abwechslung durch Kontakte mit anderen Menschen habe; für mich ist ein Job nur Mittel zum Zweck. (Euros :D )

Ich definiere mich nicht durch die Arbeit, sondern durch die Arbeit kann ich mein Privatleben so führen, wie ich es mir vorstelle, mehr nicht. Da diese Regeln für uns alle gelten und ich keinen Bock habe, der Gesellschaft den Rücken zu kehren und mein restliches Leben als Stadtstreicher zu verbringen, mache ich das Beste daraus. Dabei kann ein Job mit interessanten Aufgaben sicherlich helfen aber ich bin der Meinung aufgrund meiner Erfahrung und den Erfahrungen aus meinem Bekannten/Freundeskreis, dass JEDER Job irgendwann mal zur Routine wird.


Sehr vernünftige Einstellung. So werd ich das wohl auch mal sehen. Nichts ist perfekt, aber man kann das beste aus allem machen.
TranceRulez
Ich könnt ja jetzt über Arbeitpsychologie und -soziologie reden... aber das lass ich mal lieber, das reicht mir schon in der Schule.

...schon mal was von extrinschischen und intrinschischen Arbeitsmotiven in der Eindimensionalen Zufriedenheit gehört? :p

Na egal... ich glaube wenns einem gefällt, dann macht auch Arbeit spass...
Stiffmaster
quote:
Originally posted by TranceRulez
extrinschischen und intrinschischen Arbeitsmotiven in der Eindimensionalen Zufriedenheit


GENAU das viel mir auch gerade ein als ich die posts gelesen hab :toothless :D :p
Sir. Lunchalot
quote:
Originally posted by TranceRulez
...schon mal was von extrinschischen und intrinschischen Arbeitsmotiven in der Eindimensionalen Zufriedenheit gehört? :p


In diesem Fall viel wichtiger sind die Theorie X und die Theorie Y von McGregor, auf die auch TomTom schon angespielt hat, in diesem Kontext. Das was Du ansprichst sind Motivationstheorien (keine Motive!), die jeweils etwas mit einem Stimulus zu tun haben, also nichts mit einer grundlegenden Einstellung zu etwas. Arbeitsmotivation und Arbeitsmotive sind zwei verschiedene Sachen.

Unterschrift:

Einer-der-Arbeits-und-Organisationspsychologie-studiert-hat ;)


PS: Ach ja, jetzt hätte ich vielleicht noch sagen sollen, was Theorie X und Theorie Y sind: Der eine arbeitet um seine Freizeit zu finanzieren und der andere "lebt um zu arbeiten", sprich er geht in seiner Arbeit auf und findet in ihr Erfüllung.

TranceGiant
Wow, gut zu wissen, dass man hier einen Experten in diesen Fragen hat :toothless Bei der nächsten Krise wein ich mich an deiner weisen, belehrten Schulter aus :cool:

Gibts übrigens zu X und Y auch Statistiken? Also in Sachen Verteilung der arbeitenden Bevölkerung in die 2 Kategorien? Eine Mischung aus beiden wäre mal wieder das Gesündeste.
TranceRulez
Lunchy, musst Du mich jetzt gerade an die Schule erinnern? *kotz*
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