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Lost and Sound: Berlin, Techno und der Easyjetset
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| Jordan |
Lost and Sound: Berlin, Techno und der Easyjetset

Techno ist tot, zumindest offiziell. In Wirklichkeit waren elektronische Musik und die nächtliche Subkultur des Ausgehens - jenseits von sozialen Utopien und Love Parade - nie kreativer und interessanter als heute. Und nie so an einem Ort konzentriert: Jedes Wochenende bevölkern junge Leute aus ganz Europa ein paar Kilometer am Berliner Spreeufer; sie kommen mit Billigfliegern und bleiben nicht selten, bis die letzte After Hour nach Tagen fast wieder ins nächste Wochenende mündet ...
Tobias Rapp, selbst DJ und ein intimer Kenner der Szene, porträtiert die faszinierendste, exzessivste und insgeheim einflußreichste Hauptstadtkultur und ihre Protagonisten: Tänzer und DJs, Musikproduzenten und Stadtplaner.
Tobias Rapp - "Lost and Sound" im Berliner Nachtleben
Mit "Lost and Sound. Berlin, Techno und der Easyjetset" hat der Autor und Journalist die Anleitung für und eine Liebeserklärung an das Berliner Nachtleben geschrieben. Wir testeten die Party-Kompetenz des Club- und Musik-Spezialisten in einer ganzen Samstagnacht.
"Ob ein Abend diesen be_stimm_ten Moment vorgesehen hat, lässt sich niemals voraussagen. Es passiert, oder es passiert eben nicht." Das ist eine der Wahrheiten von Tobias Rapp über das Nachtleben, die sich in dieser Nacht bestätigt hat. Wir sind mit dem ehemaligen Popredakteur der "tageszeitung", Mitglied der Expertenrunde des Plattenspiegels für den tip und seit Neuestem "Spiegel"-Autor zum Ausgehen verabredet.
Der Abend beginnt im Pick_nick, hier hätte Rapp eigentlich heute auflegen sollen. Aber die Kollegen von der "de:bug", die ihn für ihre Party gebucht haben, haben es sich kurzfristig anders überlegt. So bleibt mehr Zeit, um mit ihm zwischen Bar und Tanzfläche, Taxi und Clubtür über Techno, Sehnsuchtsorte und das Phänomen des Easyjet-Ravers zu sprechen.
Mehrere Freunde und Kollegen stehen im Eingang des Mitte-Clubs. Ein paar gratulieren ihm zum Erscheinen des Buches, und der Autor ***** und dankt und bietet an, ein Exemplar vorbei_zu_schicken, oder antwortet auf die Frage, ob er zufrieden sei: "Besser hätte ich es nicht gekonnt."
Tobias Rapp hat eine kluge Anleitung zum Raven, einen Stadtplan für Clubtouristen geschrieben, ein kulturpolitisches Statement und vor allem eine fast romantische und selbstbezogene Be_standsaufnahme des Techno-Zirkus in der Hauptstadt. In seinem Buch macht er klar, dass Berlin der Mittelpunkt der europäischen Clubkultur, wenn nicht sogar der Welt ist. Dabei bedient er weder den Wunsch nach akribischer Historisierung des Genres, noch beschäftigt er sich mit der kompletten Szene in Berlin. "Ich bin nicht so der Afterhour-Typ", sagt der 37-Jährige, der aus Bremen kommt, um zu erklären, warum er viele der Technopartys in seinem Buch nicht berücksichtigt hat. Er ist mitnichten zu alt zum Raven, aber er ist einer der zweiten Generation, einer, der mit den frühen Protagonisten im frisch ent_deckten Ostberlin zusammenwohnte, der beim Partysan mitmachte und in den Frisör ging. Er ist einer, der an der Tanzfläche steht und meistens erklären kann, wer den gerade laufenden Track wann und wo releast hat. Dabei stützt er mit der Hand sein Kinn, legt den Kopf schief und beugt sich leicht nach vorne. Rapp ist einer von den etwas kauzigen Poptheoretikern. Aber verglichen mit den meisten seiner Kollegen arbeitet sein Kopf zwar in luftiger Höhe, seine Füße jedoch spüren noch die Tanzfläche. Das macht ihn glaubwürdig.
Im Picknick stürmt gerade Rapps ehemalige Kommilitonin und Kollegin Mercedes Bunz herein. Sie hüpft fast vor Freude und verkündet, dass sie an Rainald Goetz vorbeigelaufen sei, weil sie auf der Gästeliste stand und er nicht. Kurze Zeit später kommt auch der Schriftsteller und Autor von "Rave" und begrüßt Rapp mit herzlicher Geste. Die zweite Wahrheit des Nachtlebens: Vor den Türen der Berliner Clubs herrscht "soziale Korruption". Einzig „soziales Kapital“ ist hier die entscheidende Währung. Auch wir gehen heute Abend nur auf Partys, bei denen wir auf der Gäs_teliste stehen.
Tobias Rapp „Lost and Sound. Berlin, Techno und der Easyjetset“, Suhrkamp, 250 Seiten, 8,50 Euro, ab Ende Februar im Handel. |
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| Sir. Lunchalot |
| Ich muss gerade an die Boerse denken. Da lautet ein alter Spruch: "Wenn schon die Hausfrauen anfangen ueber Aktien zu reden..." ;) |
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| nz-fan |
Hehehehehehe musste doch richtig schmunzeln beim Lesen der Preview
ist ja nicht nur auf Berlin zu münzen...... passt auch wunderbar zu Tranceparties all over the World
Ich sag nur TE :D |
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| shattered~soul |
nur damit ichs richtig versteh...
das buch is noch gar nicht veröffentlicht...
und irgendson dahergelaufener transenpeter erzählt einem trotzdem schon, dass es ein gutes buch wär...
es würd mich nichtmal stören, wenn es scheise wär und es trotzdem jemand gut finden würde...
aber...
so...
es liegt mir fern jemanden zu beleidigen... (ok, das glaub ich mir selbst nicht... :p)
aber sowas is einfach nur dumm... |
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| trancepeter |
| quote: | Originally posted by shattered~soul
nur damit ichs richtig versteh...
das buch is noch gar nicht veröffentlicht...
und irgendson dahergelaufener transenpeter erzählt einem trotzdem schon, dass es ein gutes buch wär...
es würd mich nichtmal stören, wenn es scheise wär und es trotzdem jemand gut finden würde...
aber...
so...
es liegt mir fern jemanden zu beleidigen... (ok, das glaub ich mir selbst nicht... :p)
aber sowas is einfach nur dumm... |
wer keine ahnung hat... in diversen magazinen wie der groove wurden schon umfangreiche mehrseitige ausschnitte vorab gedruckt, die einen sehr guten eindruck machen. selber dumm :) |
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| trancepeter |
| quote: | Originally posted by Sir. Lunchalot
Ich muss gerade an die Boerse denken. Da lautet ein alter Spruch: "Wenn schon die Hausfrauen anfangen ueber Aktien zu reden..." ;) |
ebenfalls völlig unqualifiziert... |
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| Iniii |
| fachsimpeleeeeeiiiiiiiiiii :nervous: |
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| shattered~soul |
| quote: | Originally posted by trancepeter
wer keine ahnung hat... in diversen magazinen wie der groove wurden schon umfangreiche mehrseitige ausschnitte vorab gedruckt, die einen sehr guten eindruck machen. selber dumm :) |
aso...
bestimmt musst du auch nie ins kino gehen... die trailer reichen ja...
als dumm hab ich dein verhalten bezeichnet...
mit dir als person beschäftige ich mich gar nicht, es gibt menschen, die dies zu ihrem beruf gemacht haben, kannst ja mal in die gelben seiten schauen :) |
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| trancepeter |
| quote: | Originally posted by shattered~soul
aso...
bestimmt musst du auch nie ins kino gehen... die trailer reichen ja...
als dumm hab ich dein verhalten bezeichnet...
mit dir als person beschäftige ich mich gar nicht, es gibt menschen, die dies zu ihrem beruf gemacht haben, kannst ja mal in die gelben seiten schauen :) |
ach komm :) ich versteh auch nicht warum hier themen aufgemacht werden von leuten die das buch eh nicht lesen werden geschweige denn die thematik verstehen... sag ich mal nix mehr dazu, ich hab mich auf jeden fall vorher informiert und weiß daher was ich schreibe ;) |
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| Skuz |
| quote: | Originally posted by trancepeter
h versteh auch nicht warum hier themen aufgemacht werden von leuten die das buch eh nicht lesen werden geschweige denn die thematik verstehen... sag ich mal nix mehr dazu, ich hab mich auf jeden fall vorher informiert und weiß daher was ich schreibe ;) |
:D :D Brüller des Tages |
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| trancepeter |
| quote: | Originally posted by Skuz
:D :D Brüller des Tages |
genauso wie deine sig |
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